…bekommt gerade Svandis scheinbar überhaupt nicht.
Am Nachmittag um kurz vor 16 Uhr wurden die Pferde geputzt und wieder zuerst Svandis gesattelt. Da es nun schon „spät“ war und ich gern beide bewegen wollte entschied ich mich für Svandis nur zu unserer Mini-Runde.
Das Drama fing schon an, weil unser Nachbar 2 Silagerollen quer über unseren Hof transportierte. Sie steigerte sich noch etwas, als sie den matschigen Feldweg langgehen sollte – und auf der Straße entfaltete Svandis dann fast ihr ganzes Können. Zumindest buckelt und steigt sie unter mir nicht mehr, das habe ich im Griff. Doch immer dieses stehenbleiben und rückwärtsgehen, wenn ihr etwas nicht passt – das bringt mich noch auf die Palme. Als dann auch noch ein ziemlich altes Mofa mit einem noch älteren Fahrer angefahren kam, bin ich lieber gleich abgestiegen. Erst war Svandis artig, doch plötzlich stellte sie sich quer auf die Fahrbahn und statt das der Mofa-Fahrer wartet bis ich sie wieder anders ausrichte, fährt er vorbei. Da hat Svandis doch glatt nach ihm ausgeschlagen! Zum Glück war er vorbei und weg – aber ich war doch geschockt und hab sie ziemlich ausgeschimpft. Sie musste dann noch auf der Straße etwas „Gehorsam“ demonstrieren – stehenbleiben, Rückwärts (wenn ich es will) usw….
Mit Björt bin ich dann auch noch losgeritten. Die war so lieb, als hätte sie die ganze Woche jeden Tag gearbeitet. Das war richtig entspannend.

Abends wurde ich dann von Marion zum Essen gehen abgeholt. Wir luden unterwegs auch noch eine Freundin ein. Und so waren wir von ca 20 Uhr bis 22 Uhr beim Chinesen/Thailänder „Ta Wan“ in Bösingfelde. War wieder ganz toll und das Essen schmeckt klasse.
Das war dann ein schöner Tagesabschluss

Der Arbeitsalltag hat mich wieder.
Von daher gibt es nicht viel zu berichten.
Montag, nach einem langen Bürotag, habe ich bei starkem Wind beide Ponys nacheinander an der Longe gehen lassen. Und sie waren nur lieb.
Dienstag fiel auch dieses bißchen Bewegung aus, da ich Heu abwerfen musste, damit mir die zwei nicht verhungern. Abwerfen, umstapeln und sauber machen dauert ja auch immer.
Heute wollte ich Björt und Svandis eigentlich auch nur füttern und schmusen – aber zum schmusen waren sie viel zu nass. Damit wir alle etwas Beschäftigung haben, konnten sie wieder etwas an der Longe gehen und die Hofeinfahrt rauf und runter joggen. Björt war an der Longe aufgedreht – dafür wollte sie wieder nicht joggen, sondern nur schnell Schritt gehen. Svandis schlief an der Longe fast ein, trotz kleiner Motivationspeitsche, aber beim Joggen war sie voll dabei.
Naja, so hatten wir alles etwas Bewegung.
Nun kommt gerade Askja und möchte sich ihre Streicheleinheiten abholen. Kleine Hunde, die lieb gucken, kann man einfach nicht enttäuschen….

Der Samstag fing schon sehr schlecht an: Regen
Bin einkaufen gefahren, Möhren für die Pferde geholt und sowas. Nachmittags, als es mal gerade nicht regnete, bin ich mit Björt und Svandis zusammen spazieren gegangen. Freitag war ich ja so verunsichert, weil Svandis so komisch zugetreten hat – Samstag für Spazierengehen hab ich ihr keine Hufschuh angezogen und sie ging richtig normal und gut.
Samstagabend war ich mit Claudia im Kino. Wir haben „Verwünscht“ angeguckt.
So ein richtiger Disney-Film. In den Zeichentricksequenzen singen und tanzen die Leute herum, und dann auch noch in den Realszenen… *grusel* Claudia meinte, ab und zu braucht man das. Mir hätte ein Actionreißer auch gefallen. Naja, muss ich durch.

Heute fing dann auch schlecht an. Migräne vom feinsten. Warum bloß??
Und außerdem wieder Regen.
Nachmittags um 14 Uhr rief ich bei Thomas an, ob er kommen wollte. Aber ging nicht, da sie Besuch bekamen. Also musste ich wieder beide Pferde ärgern.

Mit Svandis wieder zuerst los. Und wieder hatte ich das bescheidene Gefühl, das sie mit den Hufschuhen nicht ordentlich tritt/klamm geht. Und sie war auch wieder so hibbelig. Oder liegt es an mir, das ich schon im Vorfeld denke „Klappt nicht“ und sie dadurch verunsichere? An der doofen Kuhweide machte Svandis wieder einen Aufstand, obwohl keine Kühe drin sind. Als dann auch noch ein Rollerfahrer von hinten angedröhnt kam, war „Schicht im Schacht“ bin abgestiegen und habe sie geführt bis unten ins Wäldchen (ca 500 m) Dort wieder aufgestiegen und sie wollte so gern los. Doch von vorn kam eine 4köpfige Familie mit Hund. Ich weiß nicht was die sich immer so denken. Blieben Stehen, weil Svandis auch wie angewurzelt stand, und
meinten „kommen sie schon“… Ich meinte, nee – mein Pferd müsse sich das erst noch angucken und überlegen ob sie gefährlich sind.
Die Mutter und die 2 Kinder kamen dann an und gingen vorbei. Aber der Familienvater ging mit dem Hund ins Gebüsch und duckte sich und hielt den Hund fest. Äh ja… Toll, denkt mein Pferd natürlich, das da Kobolde im Gebüsch sind und regt sich noch mehr auf. Okay, wir sind dann heil bis nach Hause gekommen. Die 3,5 km Runde hat fast 45 Minuten gedauert, weil Svandis so schlecht drauf war.
Mit Björt bin ich die gleiche Runde in ca 30 Minuten gegangen. Erst wollte ich mit Björt in den Wald, aber es sah verflixt nach Regen aus und es war schon 16 Uhr – da bin ich doch nur die Hausrunde gegangen.

Mein Ausreiten heute war nicht so prickelnd.
Erst mit Svandis los. Sie ging auch naja – okay??!
Mir kam es so vor als ob sie vorn rechts nicht klar ging. Abgestiegen – geführt – nix gesehen, sie trat ordentlich zu. Wieder rauf, weiter reiten, klar gelaufen – auch an Schafweiden ohne Probleme vorbei. Bei Baumsägearbeiten mitten im Dorf bin ich lieber abgestiegen. Sie ging danach auch mit mir drauf flott voran. An den Terassenhäusern wieder abgestiegen. Kaum war ich unten, schoss ein Labrador aus einer Ecke hinterm Zaun hervor und Svandis bekam fast einen Herzinfarkt. Sie sprang mit allen vieren in die Luft, stieg und bockte. Gut das ich unten war!!! So konnte ich ihr den Hufschuh auch wieder anziehen. Der hat nun an der Spitze einen Riss – aber kaputt ist er nicht. Bergab an den Terassenhäusern stolperte sie super oft.
Auf einem geraden Stück habe ich sie mir im Trab an der Hand angeschaut – das war völlig okay! Am Bach lang war sie nur verspannt und zackelig – zu den Schafweiden hoch ist sie getrabt, dann hat sie nochmal einen Bocksprung gemacht und 3 Galoppschritte. Dann ging sie lieb im Schritt weiter – aber es kam mir wieder so vor als würde sie vorn rechts nicht klar gehen. Nach einigen Metern war dieses Gefühl wieder weg. Auf dem steinhartgefrorenen Feldweg heimwärts bin ich dann freiwillig abgestiegen und habe geführt. Sie war so nervös, weil ein Hund von hinten, einer von der Seite. Und dann spackelte sie so und bevor ich einen unfreiwilligen Abgang mache… An der Hand zackelte sie nicht mehr so, trat auch klar.
Zuhause erstmal Hufschuh ausgezogen, abgesattelt und hin und her geführt und geguckt – trat aber ordentlich zu. Ob ich die Schuh zu stramm hatte??? Oder ob der Sattel falsch lag? Fühlte sich für mich richtig an.
Ich weiß ja nicht – hab schon wieder Panik.

Mit Björt bin ich dann nur die Hausrunde geritten, weil es mit Svandis ja durch’s Dorf heute länger gedauert hat. Björt war super lieb und ging ganz fein.

So – nun hab ich meine Wärmflasche, heiße Schokolade und gucke schön „Herr der Ringe“ im TV. Nun geht’s besser.

Seit ich Nachmittags geritten bin, ist mir furchtbar kalt.
Habe erst Svandis geritten. Sie war „erwartungsgemäß“ hopsig. Das erste Mal standen wir nach ca 400 m – Sie wollte partout nicht an einigen gelben Säcken vorbei, die an der Straße lagen. Als dann noch ein Auto von vorn kam, bin ich lieber abgestiegen. Habe die Maus dann 4mal an den Säcken vorbeigeführt, bis sie endlich nicht mehr rumhampelte. Dann wieder aufgestiegen. Aber bei noch zwei weiteren Autos bin ich an Engstellen abgestiegen, weil sie so Nervös war. An noch einigen Häufchen von gelben Säcken an der Straße ging Svandis dann problemlos vorbei. Kamen auch ohne große Zicken oder gar Unfälle daheim an.
Mit Björt bin ich die gleiche Runde geritten und sie war zwar auch nervös, aber sie ging sehr fein und stand heute auch sehr gut an den Hilfen.
Das machte dann schon mehr Spaß als mit Svandis *g*