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Hier findest Du eine kleine Vita, die Hobbys und Vorlieben von Birgit Edler.

Spätsommer Urlaub


Da habe ich seit ein paar Tagen Urlaub und es kommt mir vor wie Spätherbst. Naja, offiziell ist nun auch Herbst Da meine Mutter und ich ein wenig erkältet sind und ständig frieren, läuft die Heizung schon.
Letzte Woche habe ich nur etwas bei den Pferden aufgeräumt, den Stall gemistet und die Miste wieder gerade gemacht. Einen Tag war ich in Göttingen bei meiner Freundin, mein Auto musste an einem anderen Tag zur Inspektion und an einem beinahe trockenem Tag habe ich es immerhin geschafft und den Rasen gemäht. Ansonsten habe ich die Regentage zum Ausschlafen genutzt.
Dexter geniest es, dass ich daheim bin und folgt mir überall hin.
Gestern habe ich meinen Urlaub für 3,5 Stunden unterbrochen. Wegen einer PC Schulung (Programmumstellung) bin ich doch ins Büro, denn irgendwie will ich schon wissen wie das in Zukunft funktionieren soll. Gleich anschließend bin ich mit dem Yeti nochmal zur Werkstatt gefahren. Obwohl letzte Woche die Inspektion und der Oelwechsel durchgeführt wurden, zeigte mir der Bordcomputer immer an „Service jetzt“. Das war irgendwie nicht zurückgesetzt. War aber kein Problem. Kurz das Diagnosegerät/Laptop angeschlossen, Programm durchlaufen lassen – alles fein. Wurde letzte Woche wohl vergessen.
Heute früh war dann mal wieder der Hufschmied da. Hatte etwas zu lange gewartet, entsprechend war viel an den Hufen zu raspeln. Bei beiden Pferden sahen die Hufe gut aus, das Horn wächst schön nach und keine Anzeichen einer akuten Verschlechterung bei Svandis. Natürlich bekam sie nach dem Kürzen der Hufe ihre Schuhe wieder an. So ging sie auch recht anständig mit frisch gemachten Füßen.

Am Nachmittag habe ich dann die Motorsense angeworfen und die Hofzufahrt wieder kurz geschnitten. Das Gras war – obwohl es nicht geregnet hatte – auch am Nachmittag noch sehr feucht und ein paar Mal musste ich das Messer vom feuchten Gras befreien. Nach 1,5 Stunden war das Gras aber ab. Meine Mutter hat trotz Erkältung das Grünzeug zusammen geharkt und ich habe es dann auf dem Kompost verteilt, bzw. einen Teil bekamen die Pferde zu fressen. Dexter war natürlich immer dabei und fand es toll umher zu laufen.
Nachdem das Gras weggefahren war, habe ich mit dem Laubpuster die Reste und das ganze Eichen- und Pflaumenbaumlaub vom Hof gepustet . Ist viel einfacher und schneller als mit dem Besen.
Dann noch Pferde versorgen und weil es danach schon anfing dunkel zu werden, ist das tägliche Fussball spielen mit Dexter heute ausgefallen. Er war aber auch vom rumlaufen und schnuppern ziemlich ko. Er wollte gar nicht mit dem Ball spielen. Stattdessen liegt er in seiner Kuschelecke und schnarcht ganz furchtbar.

Ponyzahnarzt


Auch die Ponys müssen mal zum Zahnarzt. So wie ich Svandis einmal jährlich die Hufe röntgen lasse um eine Verschlimmerung auszuschließen, lasse ich bei beiden Pferden auch einmal jährlich die Zähne kontrollieren. Normalerweise im Mai/Juni – doch dieses Jahr habe ich es irgendwie verpasst rechtzeitig einen Termin zu machen. So wurde es nun September.
Bei Svandis war auch nicht viel zu tun an den Zähnen, ein paar scharfe Kanten geglättet und ansonsten war alles schön. Björt hatte ein paar Ecken und Kanten mehr an den Zähnen, an einem Backenzahn war ein ganz kleines Stück abgebrochen, das wurde alles schön gerundet und angepasst. Auch Zahnstein wurde entfernt. Leider zeigt Björt auch Anzeichen von EOTRH (Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis) Darauf hatte mich meine Tierärztin im Juni schon hingewiesen, als ich sie darauf ansprach, dass Björt so stark Zahnstein hätte. Auch der Zahnexperte gestern meinte, das es wohl EOTRH ist, aber noch sehr im Anfang. Björt zeigt keine Schmerzanzeichen, an allen Zähnen konnte Problemlos gearbeitet werden. Es ist also nicht so schlimm wie ich befürchtet habe und es muss noch kein Zahn gezogen werden. Natürlich beobachte ich das weiter, und auch wenn Björt es nicht mag, werde ich die Zähne nun auch häufiger mal säubern müssen.
Nach dem ins Maul schauen durften die Damen noch etwas langen Rasen abknabbern. Durch den Dauerregen der letzten Zeit ist das Gras schon fast zu lang für den Rasenmäher. Dürfen also die 4beinigen Grasvertilger erst Vorabeiten.
Dann habe ich auch schon das neue Heunetz befüllt, damit die Pferde über Nacht nicht hungern müssen. Mein altes Heunetz war schon 15 Jahre alt und nicht mehr ganz heile, da wurde es mal Zeit für ein Neues.

Abends – eigentlich Nachts – hat Dexter dann kurz vor dem ins Bett gehen beschlossen, dass Spielstunde ist.
von 23.30 Uhr bis Mitternacht wurde mit seinen diversen Seilspielzeugen geworfen, gezogen und dran rumgeknabbert. Danach war aber Schluss 🙂

Mädelstag

Heute früh um kurz vor acht Uhr machte ich mich auf, meine Freundin aus Rehme abholen und ab auf die A2 Richtung Ruhrgebiet. Das Wetter war bescheiden, aber die Autobahn war richtig leer. Wir kamen prima durch und waren bereits um halb zehn im Parkhaus am CentrO in Oberhausen. Die meisten Geschäfte der Shopping Meile machen erst um 10 Uhr auf, so haben wir den Tag mit einem Kaffee bei einer amerikanischen Kaffeehauskette begonnen. Dann sind wir langsam durch das Center geschlendert. Meine Ausbeute nach 4 Stunden Shoppingtour: Nichts ! Meine Freundin fand 2 Jeans Hosen. Für uns lohnen sich keine Einkaufstouren. Als wir das CentrO verließen, hat auch der Regen nachgelassen, so dass wir trocken zum Metronom Theater gekommen sind. Ab ging es in die Nachmittagsvorstellung des Musicals.

Das Theater ist schön aufgebaut und auch der Innenraum / Vorstellungssaal war toll – leider durfte man drinnen nicht fotografieren. Wir hatten Plätze im Parkett, so dass die Darsteller auch über unsere Köpfe hinweg gefolgen sind. Die Bühne konnten wir auch super sehen. Die Lieder waren gut gesungen und es hat uns wirklich sehr gut gefallen. Die Zeit verging sehr schnell und es war nie langweilig.
Obwohl wir noch vor 18 Uhr aus dem Theater heraus kamen, sind wir nicht nochmal in das CentrO. Lieber gleich nach Hause. Auch auf der Rückfahrt war die Autobahn erstaunlich leer und wir kamen gut durch. Kurz vor 20 Uhr war ich wieder daheim.
Dexter freute sich wahnsinnig, das ich wieder nach Hause gekommen bin. Auch die Pferde fanden es gut, das ich noch mit Leckerchen um die Ecke kam.
War ein sehr schöner Tag!

Mal wieder im Sattel

Dieses Jahr bin ich noch nicht so oft mit Björt unterwegs gewesen. Keine Zeit, zu warm, zu nass, keine Lust, zu viel Kopfweh … Die Liste der Hinderungsgründe Ausreden ist lang 😉 Zum Glück nimmt Björt mir das nicht übel und freut sich trotzdem wenn ich komme. Heute Nachmittag habe ich dann aber das ganz nette Wetter genutzt und habe Björt und Svandis ordentlich geschrubbt. Danach wurde Björt gesattelt und mit Sidepull ausgestattet und los ging es.

Endlich wieder „Ohren voraus“. Björt war gut drauf und ging flott voran. Obwohl Madame nun schon 22 Jahre ist und sie wenig zu tun hat im Moment, wollte sie unbedingt ihre 2 Galoppstrecken ausnutzen. An der Weide unserer Nachbarn durfte sie nicht den Feldweg entlang rennen, wie sie es sonst gern macht. Die Großen waren ziemlich am rumspinnen, als wir vorbei wollten. Galoppieren, buckeln und steigen – nur weil ein Pferd neben der Weide her geht. Zum Glück blieb Björt artig und hörte auf mich. Als wir an der Weide vorbei waren, durfte Björt nochmal Gas geben und die letzten 250 Meter des Feldwegs nutzen.
Den Südweg runter habe ich wieder geführt, da kann sie dann schon mal langsam ruhiger werden. Nach dem kleinen Ausritt habe ich noch Svandis dazu geholt und auch Dexter durfte zu uns kommen. Wir sind dann noch so 10 Minuten spazieren gegangen. Das war auch sehr schön.
Dexter hatte sich am Nachmittag mit einer Biene oder Wespe angelegt, und das Stechvieh hat wohl eine Pfote erwischt. Jedenfalls hat Dexter knapp eine halbe Stunde gehumpelt und wollte nicht, das jemand seine Pfote anguckt.
Aber als wir Spazieren gegangen sind, war wieder alles gut. Nur beim Ausritt wollte ich ihn wegen der Pfote nicht mitnehmen.

Heute Abend war er wieder fit, hat wie immer beim Füttern geholfen und auch die Pfote ist nicht angeschwollen. Scheint also allles gut gegangen zu sein.

Heu eingefahren

Nachdem das Mähen am Samstag aufgrund des defekten Traktors etwas schwierig war, wurde es dann die nächsten Tage doch besser. Sonntag früh habe ich drei Stunden mit der Motorsense rund um die Heuwiese die Ränder gemäht, meine Mutter hat das Gras dann vom Rand mit auf die Wiese geharkt. Am Nachmittag habe ich dann das ganze Gras/Heu gewendet. Durch die Hitze und die Sonne trocknete es wirklich schnell und sehr gut. Sogar am Wald war es, trotz Schatten, genaus so trocken wie auf dem Rest der Wiese.
Montag und Dienstag habe ich auch nur einmal gewendet. Je öfter man durchfährt, desto mehr „schlägt“ man das Heu auch kaputt. Am Dienstag haben wir uns dann kurzfristig überlegt, das wir bereits Mittwoch pressen wollen/können. Also unseren Nachbarn gefragt, ob er und das Heu pressen kann und Helfer angefragt. Für Samstag hätte ich mehr Helfer gehabt, doch glücklicherweise sagten 2 Arbeitskolleginnen zu und der Bruder und die Schwägerin sagten Hilfe zu. Dienstag Abend habe ich daher das Heu in Reihen gezogen. Mittwoch früh um 10 Uhr habe ich die Reihen einmal umgesetzt. Um 12.30 Uhr fing unser Nachbar an zu pressen. Nach und nach kamen die Helfer und wir konnten früh anfangen den Ladewagen voll zu packen. Dank eines Höhenförderers, den ich mir auch von den Nachbarn leihen konnte, musste mein Bruder mit seiner kaputten Achillessehne nicht auf den Heuwagen zum Abstecken. Der Höhenförderer war eine große Arbeitserleichterung.
Während meine Tante auf das Band auflegte, haben meine Kolleginnen, meine Schwägerin und ich auf dem Dachboden gepackt. Als wir den zweiten Ladewagen abgeladen haben, hat mein Bruder mit meiner Mutter den Pferdehänger an seinen Yeti gehangen und den Hänger auch voll gepackt. Um ca 18.30 Uhr war der 2te Ladewagen komplett abgeladen, mein Bruder hatte noch einen Termin und ist daher heim gefahren. Wir Frauen haben den Ladewagen in den Schuppen bugsiert. Danach sind auch meine Kolleginnen gefahren und kurz danach auch die Schwägerin. Da es noch früh am Abend war, haben meine Mutter und ich noch den Pferdehänger an das Förderband gestellt. da dies jedoch recht hoch ist, habe ich mir auch eine Stehleiter daneben gestellt um die Heubunde auf das Band zu bekommen. So konnten wir noch recht bequem die 35 Bund Heu aus dem Hänger auf den Dachboden packen. Als das erledigt war haben meine Mutter und ich noch mal, mit meinem Yeti und Pferdehänger, ca 20 Bunde von der Wiese geholt. Die bleiben aber vorerst im Hänger. Denn als wir wieder auf den Hof kamen, waren wir einfach auch ein bißchen kaputt und hatten keine Lust mehr das aus zu packen. Dann verfüttere ich das eben nach einer Ausdünstungsphase als erstes mit. Unsere Nachbarn haben auch noch den Höhenförderer wieder geholt, und mit vereinten Kräften haben wir das Ding vor ihre Heuluke gezirkelt. Denn auch die Nachbarn wollten Heu einfahren, und haben heute kleine HD Bunde gepresst und eingelagert. Nachdem auch das Förderband vom Hof war, und ich das lose Heu mit dem Laubpuster schön sauber auf einen großen Haufen gemacht hatte, und unser Weg auch sauber gepustet wurde, haben wir noch das lose Heu in ein großes Bettlaken verstaut, so dass ich es auf den Heuboden ziehen kann. Um kurz vor 22 Uhr ist meine Mutter am Mittwoch ins Haus. Ich habe noch die Pferde von der Wiese geholt und für die Nacht versorgt. Für Dexter und mich war um 22.30 Uhr Feierabend.
Heute früh musste ich zum Zahnarzt – Abschluss der Zahnswurzelbehandlung. Nun ist der Zahn ruhiggestellt und sollte nicht mehr rummeckern. Kurz nach Mittag habe ich dann noch ein paar „kaputte“ Bunde Heu von der Wiese geholt. Dexter war auch mit, ist aber nicht aus dem Auto gestiegen – oder er hat sich in den Schatten von Auto/Hänger gelegt. Ihm war einfach zu warm. Später habe ich dann das Heu von dem Hänger mit großen Laubsäcken hoch auf den Dachboden verfrachtet.
Nun muss ich noch Heuwender und Schwader sauber machen, dann ist die Heuernte für dieses Jahr schon durch.