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Hier findest Du eine kleine Vita, die Hobbys und Vorlieben von Birgit Edler.

Umgestalten

Mein Vater hat vor einigen Jahren angefangen, den Holzjägerzaun durch einen Doppelstabmatten-Zaun zu ersetzen. Die letzten 20 Meter hat er leider nicht mehr vollenden können. Meine Mutter und ich konnten uns bisher auch leider nicht aufraffen, aber nun haben wir das ganze in Profihände gegeben. Nächste Woche soll es losgehen. Und da Holz gut verfeuert werden kann, habe ich den Zaun heute dann mal abgebaut
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Mit dem Brecheisen habe ich die Zaunelemente von den Pfosten gezogen und dann die Pfosten von den Betonpfeilern abgeschraubt. Obwohl einige Schrauben schon arg angerostet waren, bekam ich alle gut gelöst und konnte alles abbauen.
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Nun ist das schon mal soweit vorbereitet, und nächste Woche kann es losgehen. Hoffen wir mal, das der angekündigte Regen nicht so stark ausfällt.

Zuviel Gras

Irgendwie ist irgendwas falsch. Der viele Regen und überhaupt… mein Gras rund ums Haus wächst ohne jeglichen Dünger ohne Ende. Leider auch immer da, wo ich es nicht gern mähe. An den Böschungen zum Beispiel. Also habe ich heute Nachmittag, als das Gras etwas abgetrocknet war, wieder meine Motorsense hervor geholt. Da ich heute auch den oberen Teil der Böschung (der uns nicht gehört) mitgemäht habe, war ich etwas länger als sonst damit beschäftigt. Aber nach 2,5 Stunden war das Gras ab.
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Unser kleiner Hund hat das ganze immer aus sicherer Entfernung zur Motorsense beobachtet. Aber weggehen wollte er auch nicht.
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Meine Mutter hat, schon während ich mähte, das Gras zusammengeharkt. Ich habe dann auch noch mitgeharkt. Und irgendwann waren wir dann auch fertig.
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Am Abend, gerade als ich Pferde füttern wollte, kam ein netter „Nachbar“ und hat mir meine Wiese gemulcht. Die Pferde mochten das lange überständige Gras nicht, und für meinen Aufsitzmäher war es zu lang und zu viel. Daher hatte ich Herrn Sch. gebeten das Gras mal zu schreddern. Nun muss ich bei der Wiese nur noch die Ränder und unter dem Zaun mit der Motorsense nachmähen. Das bekomme ich die nächste Woche sicher hin.
Björt und Svandis dürfen nun die nächste Wiese abknabbern. Dort ist das Gras aber auch schon wieder „Heu auf Halm“ und sie mögen es nicht besonders gern – aber egal. Erstmal müssen sie einen Anfang machen, bevor ich gleich alles wegschmeiße….

Trecker fahren

…. dürfen wir auch weiterhin.
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Heute früh bin ich gleich nach dem Frühstück runter und habe erstmal den New Holland „vollgetankt“. Ich hatte zum Heu machen ein Fäßchen voll Diesel geholt, aber nur die Hälfte in den Tank des Treckers gepumpt. Da ich nun aber zum TÜV/VÜK wollte, und keine Lust auf unterwegs liegen bleiben hatte, wurde der Rest per Handpumpe in den Tank geleitet. Dexter freute sich schon wie wild, das ich den großen Blauen rausgeholt hatte. Der kleine Hund hatte Hoffnung mit zu dürfen. Aber nein, das ging nicht. Der New Holland ist im 4ten Straßengang nach einiger Zeit auf gerader Strecke sogar 43 km/h schnell gewesen 🙂 Das macht Spaß – wenn nicht gerade irgendwelche Hügel/Schlaglöcher oder sonstige Unebenheiten in der Straße sind. Bei Unenebheiten wird man von der extremen Sitzfederung ziemlich durchgeschüttelt. Die Fahrt – knapp 6 km – zur Rehmer Insel lief gut. Der Prüfer beim VÜK in Rehme guckte nicht schlecht, als ich mit dem Trecker auf den Hof fuhr. Lichttest, Lenken im Stand, Bremsen aus der Fahrt mit normaler Fußbremse und mit Handbremse und … Schwupp … wieder 2 Jahre Betriebserlaubnis. vor 2 Jahren musste ich auch die Hupe betätigen, hat der Herr heute wohl völlig vergessen. Aber ich weiß, das sie funktioniert 🙂
Die Fahrten hin und zurück haben länger gedauert als die ganze Prüfung beim TÜV.
Daheim war unser Heizungsmonteur am Vorbereiten. Schornstein saubermachen, das morgen verrohrt werden kann, Materialanlieferung usw. Morgen wird dann die 27 Jahre alte und defekte Heizanlage abgebaut und der neue Niederdruckkessel aufgestellt. Da ich bei dem Profi nicht helfen konnte, habe ich den Aufsitzmäher hervorgeholt und den Rasen mal wieder gekürzt. Dann habe ich das Gebläse und die Fangkörbe abgebaut und mit dem kleinen Roten die Ränder der Heuwiese kurz gemäht. Der kleine Hund ist immer schön mitgefahren, bzw. auf der Heuwiese ist er auch viel umher gelaufen und hat geschnuppert. Kam aber immer wieder an um einige Meter mit dem Aufsitzmäher zurückzulegen.
Als das Gras kurz war, konnte ich dann doch ein ganz bißchen bei der Heizanlage anpacken. Habe die Isolierung von den Leitungsrohren entfernt.
Am Abend noch schnell Svandis Huf versorgt, die Abszess-Stelle mit Wasserstoffperoxyd ausgespült und den Huf wieder im weichen Schuh verstaut. Mit Björt bin ich 2 Runden um die Heuwiese geritten. Dexter lief heute frei mit, auf unserer Wiese geht das ja, über Straße mache ich das nicht. Dexter lief gut neben Björt – rannte ein paar Raben hinterher, kam wieder zum Pferd… Er hatte seinen Spaß.
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Nun ist der kleine Mann ganz müde 🙂

Tierpark Olderdissen

Die zweite Woche meines Sommerurlaubs ist rein Wettertechnisch ins Wasser gefallen. Jeden Tag Regen. Man, bin ich froh, dass das Heu sicher und trocken gelagert ist.
Dienstag habe ich dann im leichten Nisselregen den Heuwender und den Schwader und den New Holland mit dem Hochdruckreiniger sauber gemacht und wieder im Schuppen ordentlich abgestellt. Wender und Schwader müssen dieses Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen, also gleich richtig säubern und wegstellen.
Da für den Donnerstag besseres Wetter vorhergesagt war, habe ich meine Mutter und den Neffen 2.0 geschnappt und wir sind in den Heimattierpark Olderdissen gefahren. Ich war dort noch nie, hatte aber viel Gutes gehört. Meine Mutter konnte sich auch nicht erinnern, das sie schon mal dort war. Die Autobahn bis Bielefeld war ausnahmsweise gut befahrbar. Mutters Punto (ich wollte dem mal ein paar Kilometer gönnen und außerdem hat der eingebautes Navi) wurde auf der A2 nicht wirklich richtig schnell. Man merkt eben doch, das er mehr steht, als das er gefahren wird. Knapp 40 Minuten haben wir gebraucht – am längsten dauerte die Fahrt quer durch Bielefeld.
Der Tierpark ist schön außerhalb gelegen. Parkgebühr 2€ für den ganzen Tag, ich dachte ich gucke nicht richtig. Das kam mir zu günstig vor. Eintritt in den wunderschön in Berg und Tal angelegten Tierpark wird auch nicht genommen. 2016-06-16 10.42.18
Am Eingang wurden wir von niedlichen kleinen Eseln begrüßt. Vorbei an Greifvogelgehegen, Uhus, Eulen, Käuzchen.. 2016-06-16 11.13.54
Kamen wir an den Shetlandponys vorbei und auch 2016-06-16 11.14.48
Schottische Hochlandrinder .. Wölfe, verschiedene Hirscharten, Rot- und Dammwild, Ziegen, Wildschweine. Nur ich war halt dumm und habe keinen Fotoapparat dabei gehabt, nur Smartphone – und damit muss man nicht ständig fotographieren.
Neffe 2.0 fand den Spielplatz ganz toll, und auch an den Gehegen stand er interessiert und guckte die Tiere an. Wir aßen noch Pommes und Bratwurst an der Parkimbissbude. Von ca 10.30 Uhr bis 14 Uhr waren wir in dem Tierpark. Auf der Rückfahrt schlief der kleine Neffe sofort in seinem Kindersitz ein. Als wir ihn daheim ablieferten, war er noch ein bißchen müde.
Als wir wieder daheim waren, freute sich der kleine Hund wahnsinnig, das er nicht mehr allein war. Nächstes Mal darf er mit, denn Hunde sind im Tierpark erlaubt. Das wusste ich vorher nicht.
Dexter ist dann den Rest des Tages immer hinter mir her, bloß nicht wieder allein sein.

Freitag, Samstag und Sonntag wieder daheim ein bißchen gemacht, aber auch meinen Urlaub „genossen“.

es ist geschafft

Das Heu ist drin. Von Sonntag bis Dienstag hat es toll abgetrocknet und das Wenden mit dem New Holland und die Ränder per Hand nachziehen klappte ganz toll. Mittwoch sah es zunächst auch toll aus, doch gegen 16 Uhr wurde der Himmel immer dunkler. Wettervorhersagen traue ich in dem Moment dann nicht und so dicht wie das Heu lag, wäre es zu schade gewesen, wenn Regen in das ausgebreitete Heu gekommen wäre. Habe schnell den Schwader an den Trecker gehangen und alles in Reihe gezogen. Die Nachbarn ließen alle ihr Heu liegen. Aber gut, das ich die Reihen gezogen hatte. So wurde nicht alles patschnass. So einen starken Regenguss hätte ich echt nicht gebraucht. Auch Donnerstag früh regnete es bei uns. Man, sowas muss echt nicht sein. Ab Donnerstag Mittag klarte es zum Glück auf. Am frühen Abend habe ich die Schwaden auseinander geworfen. 2016-06-10 12.58.05 Freitag war dann wieder Sonnenschein und das Heu trocknete gut und recht schnell ab. Gegen Mittag haben der kleine Neffe und ich das Heu gewendet. Natürlich auch der kleine Hund immer mit dabei. Wird eng in der Fahrerkabine so zu dritt. Aber Kind und Hund waren glücklich. Freitagabend habe ich dann wieder alles in Reihen gezogen.
Samstagvormittag war es schon gut warm und trocken. So konnte ich recht früh die Schwaden einmal umsetzen. Bis Mittag konnte dann noch einiges nachtrocknen. Unsere eigene Heupresse hat leider vor 3 Jahren ihren Geist aufgegeben. Doch unsere Nachbarn waren so nett uns ihre Presse und einen Fahrer zu leihen. Da wir leider nur einen Trecker zur Verfügung hatten, konnten wir leider nicht zeitgleich pressen und aufpacken.
Da einige meiner Helfer wegen Krankheit oder Terminen abgesagt hatten, war ich sehr knapp mit Helfern. So fragte ich noch meinen Cousin, eine Freundin und meine ehemaligen Einsteller. Die jüngste Tochter von Familie B sagte auch sofort Hilfe zu. Mein Cousin kam auch zum helfen, doch da waren wir noch am pressen, weil es anfangs etwas hakte. So konnte er leider nicht viel helfen. Wir waren gerade am aufpacken des ersten Hängers, da kam Familie B und wollte eigentlich die Tochter abholen. Doch meine Notlage an Helfern und die Überredungskünste meiner Tante führten dazu das sie uns total netter Weise noch bis fast zum Ende geholfen haben. Nur den letzten der 4 Ladewagen haben wir dann in Familie allein abgeladen. Um 23.20 Uhr standen der saubere Ladewagen und der Trecker im Schuppen. Mutter und ich haben noch den Hof gefegt, ich habe noch die Pferde mit Heu für die Nacht versorgt und anschließend wollte ich nur noch duschen und ins Bett.
650 Bund trocken und richtig gut reingeholt. Vielen, vielen Dank an die fleißigen und total lieben Helfer!

Heutefrüh haben wir etwas länger geschlafen. Dexter musste ich um 8 Uhr raustragen, weil er noch nicht aufstehen wollte. Die Pferde lagen auch noch im Stall, freuten sich aber über Heu und Streicheleinheiten. Ich habe dann noch die letzten 2 Bund Heu von der Wiese geholt. Einer zu nass und einer mit nur einem Band gebunden, die wollten wir nicht auf den Heuboden packen. Vom Miststreuer hatten wir das Streuwerk abgebaut um ihn als Ladewagen zu nutzen. Das Streuwerk liegt nun auf dem Rasen. Damit es nicht nass wird, falls der angekündigte Regen kommt, habe ich es auch noch schnell mit einer Plane abgedeckt. Am Nachmittag haben wir uns nochmal etwas hingelegt. Dexter war auch nur am Schlafen, er wollte gar nichts unternehmen.
Gegen 17 Uhr bin ich zu den Pferden. Habe bei Svandis den Hufverband gewechselt. Beim Hufschmiedtermin letzten Mittwoch wurde ein großes, fast die ganze Hufsohle einnehmendes Hufgeschwür ausgeschnitten. Auf dem Röntgenbild (2 Wochen alt) konnte man nicht genau erkennen was da so an der Sohle ist, man sah 2 große dunkle Flecken in der Hufsohle. Das war der Abszess wie sich dann herausstellte. Seitdem hat Svandis einen Hufverband im Schuh, damit geht sie gut und bewegt sich viel mehr als vor dem Huftermin.
Björt habe ich etwas longiert, damit sie wieder in Bewegung kommt. Bei ihr habe ich das OK vom Schmied wieder reiten zu können. Die Bruchstelle ihres großen „Herbstgeschwürs“ ist nun endlich rausgewachsen und sie kann wieder gearbeitet werden. Nach der Ponybespaßung wurde noch gefüttert und wieder Feierabend.
Dexter ist noch immer kaputt und schläft ganz viel. Die Woche Treckerfahren und Heu wenden und gestern den ganzen Tag bis Mitternacht draußen Action, das war wohl etwas viel für den kleinen Mann. Morgen ist er sicher wieder fit und will spielen.