06.02.2010
verlief heute früh das Auto angucken.
Heutefrüh sind Vater und ich losgefahren und haben Autos geguckt. Zuerst zum Skodahändler, weil ich den Yeti doch so schick finde und Vater den noch nie in Natura gesehen hat (ich schon). Leider hatten die dort nicht einen Yeti stehen. Nichts! Nur der Octavia Kombi, den es ja auch mit Allrad gibt. Nicht mal ein Verkäufer war anwesend, so konnte uns auch niemand beratend zur Seite stehen. Hmm – Pech.
Weiter zu Volvo… Dort nur auf den Hof gefahren, gesehen das nicht ein Gebrauchtwagen da steht, weiter zu VW … Dort standen Massenhaft “Golf” herum – aber kein 4Motion – und auch kein Tiguan. Auch als Neuwagen nicht, und selbst Prospekte gab es davon nicht. Die Verkäufer ahnten wahrscheinlich schon, das jemand der mit altem Punto und Islandaufkleber hinten drauf, nicht ihre Preisklasse ist. Haben uns nicht mal angesprochen.
Also 20 Meter weiter zu “Toyota, KIA, Honda”. Der nagelneue Sorento für zu viel Geld stand gleich dreifach herum. Gebrauchte KIA hatten sie nicht. Der Toyota RAV4 stand da als “Jungwagen” 5 Jahre alt und 80tausend KM und noch Heidengeld haben wollen. Nein, auch der Händler hatte nichts für mich. Auch bei Citröen und Mercedes fanden wird so gar nichts. Evtl fahren wir demnächst nach Herford. Wollte ich ja heut früh schon, aber Vater wollte lieber in Oeynhausen gucken…
Aber Erfolgreich war ich heute bei den Pferden!!
Heute war ein guter Pferdetag – ein sehr guter. Ich bitte darum, das es so weiter geht!!
Mit Björt bin ich geritten, nur die Hausrunde – aber das ist ja schon mehr als die letzten Wochen. Auf der Straße ging es. Die Seitenstreifen waren zu eisig. Ab “Loher Busch” zurück durch das kleine Wäldchen war es allerdings lebensgefährlich. Straße lang hatte ich so gar nichts in der Hand. Björt ging total entspannt und locker – eine Feude so ein Pferd zu reiten. Aber dann, ihr Wäldchen und nur EIS auf den Wegen. Richtig dickes rutschiges Eis! Ich sah uns schon langliegen. Wolte absteigen, doch Björt hielt überhaupt nicht an. Es war ein hartes Stück Überredungskunst sie auf dem Eis nicht laufen zu lassen, Björt hat sich auch furchtbar aufgeregt, ging aber mein Tempo. Auf dem Feldweg im noch nicht weggetauten Schnee durfte sie Gas geben, was sie auch gern tat.
Mit Svandis bin ich dann auch gelaufen. Sie ging flott aus dem Stall mit, freute sich das es raus ging. Auf dem Hof trat sie schön zu, sind 2x zur Garageneinfahrt und wieder auf den Hof, dann habe ich sie auf unsere Heuwiese geführt. Da ging die Luzie ab! Bocken, steigen losspurten. 2 mal hat sie sich hingeworfen und gewälzt. Nach dem Wälzen ist Svandis total ausgerastet, bockte um mich herum, galoppierte an, weil ihr das dann doch zu schwierig war im Schnee ist sie getrabt. Nicht ganz klar, aber munter voran und bestimmt so 40 bis 50 Meter. Ich hatte im Schnee zu kämpfen, das ich Schritt hielt. Auch als ich sie umdrehte nach Hause, hatte sie noch immer Hummeln im Hintern und Spaß am Bewegen. Hoffentlich geht es nun aufwärts mit Svandis!
05.02.2010
Habe heute Nachmittag die Kunststoff”eisen” abgemacht. War eine elende Arbeit. Hinten rechts löste sich zwar schon auf der inneren Seite die Kunststofflaschen, aber der Rest war nocht fest.
Das Equipack hat die Hufsohle schön geschmeidig und sauber gehalten. Auch der Strahl war an allen Hufen toll. Vorn links habe ich etwas den doppelten Ballen weggeschnitten. Das gefiel Svandis ganz gut. 
Nachdem ich die Glue On ab hatte, bin ich mit beiden Pferden um den Acker gelaufen. Svandis stieg und bockte, wollte losrennen. Björt ist losgerannt, bis der Strick sie fast umgeworfen hat. Unterwegs schmiss Svandis sich dann auch noch hin und wälzte sich. Danach buckelte sie wieder und ab da wollte sie nur noch traben. Was im Schnee auf der Wiese für mich nicht leicht möglich war. Björt tobte am ganz langen Strick sowieso um uns herum.
Auch auf hartem Boden ging Svandis dann gleichmäßig und flott mit. Im Stall trat sie vorsichtiger, aber besser als vorher mit den Kunststoff.
Mal sehen, ob sie morgen auch noch davon begeistert ist.
01.02.2010
Es ist soweit. Angetaut, übergefroren – festgefahren. Der Südweg ist eine Eisbahn.
Heute früh vorsichtshalber schon mal 10 Minuten eher als normal ins Auto. Mit Schwung den Südweg hoch, es klappte zunächst prima. Doch die letzten 15 Meter wurden mein Verhängnis. Eis ohne Ende. Der Punto kam nicht weiter. Langsam wieder ein paar Meter rückwärts, neuer Versuch. Kein Grip, kein Vorankommen. Vater und Mutter kamen zum schieben. Doch auch das funktionierte nicht.
Ganz runter, Fahrerwechsel. Vater wollte es im Rückwärtsgang versuchen. Doch auch hier waren die letzten 15 Meter zu viel. Klappte nicht.
So blieb die letzte Chance: Der große Blaue.
Vater holte den New Holland aus dem Schuppen, ich drehte den Abschlepphaken in die Stoßstange. Abschleppseil anbringen und der Trecker hat den Punto den Südweg hochgezogen. Der Weg zur Klinik war dann so gar kein Problem, die Hauptstraßen waren frei.
Nachmittags habe ich noch eine Eisbahn ausprobiert. Da ich noch für die Pferde in Vlotho-Uffeln einkaufen musste, kam ich auf dem Weg nach Hause den Backsweg runter. War schön glatt! Dort wird auch nicht geräumt. Bin aber heil daheim angekommen.
31.01.2010

Heute früh bin ich mit Svandis und Björt um unsere Heuwiese gelaufen. Björt hatte wieder Hummeln im Hintern, während Svandis es langsam angehen ließ. Als Mittags der Schneefall nachließ und wir die Garageneinfahrt mal wieder freigeschoben hatten, bin ich mit Björt kurz ausgeritten. So konnte sie die Beine vertreten und sich etwas austoben. Unterwegs trafen wir auf meine Tante, die zu uns unterwegs war und zudem ihren Fotoapparat dabei hatte. So gabs mal wieder ein Schneebild.
Reiten war schön, Björt gut drauf und anschließend war sie auch sehr zufrieden.
30.01.2010
Und wieder Schnee. Langsam ist echt gut.
Morgens bei den Pferden aufgeräumt und sauber gemacht. Vater war am Wald und sägte den Baum kurz und klein. Dort habe ich dann von 11 bis 12 Uhr auch noch mit angepackt.
Um 12.30 Uhr wurde ich von Marion abgeholt und wir sind zu ihren Pferden nach Gräsebilde (Raddestorf) gefahren. Dort, wo alles flach ist, wehte ein ganz schön kalter Wind. Wir sind mit Orri und Arnold eine kleine Runde spazieren gegangen, leider war der Schnee zum Schlittenfahren zu nass und zu wenig. Orri zieht sonst super. Dann haben wir Claudia bei der Jungpferde-Arbeit zugesehen und anschließend nett im Reiterstübchen gehockt und erzählt. War ein schöner Nachmittag.
Abends habe ich dem Punto erzählt, das er die Garageneinfahrt und den Südweg locker schafft. Die ersten Meter Südweg waren zwar voller Eis, aber ich bin gut hochgekommen. So stand (endlich) einem Treffen mit Claudia und dem ersten Kinobesuch diesen Jahres nichts im Weg. Wir haben “Sherlock Holmes” geguckt. Leider war das drumherum diesmal nicht wirklich gut. Kinoeingang nass und dreckig, was nun mal am Schnee und Streugranulat liegt. An der Kartenkasse anstehen mussten wir zum Glück nicht, da Claudia online Karten reserviert hatte und die dann problemlos am Automaten ausgedruckt werden. Da wir noch etwas trinken und knabbern wollten, mussten wir dort allerdings 15 Minuten anstehen. Die Servicekraft war äußerst demotiviert und das schlug sich in Schnelligkeit und Freundlichkeit sehr nieder. Der Kinosaal sah beim betreten aus wie ein Schlachtfeld von Popcorn gegen Nachos. Die Werbung und die Trailer liefen teilweise ohne Ton oder nur in Mono. Erst nach 10 Minuten Hauptfilm hatten sie das Tonproblem im Griff.
Der Film war aber sehr gut
Und heimgekommen bin ich auch ohne rutschen oder sonstige Widrigkeiten.
29.01.2010
Es läuft, ohne Mucken.
Trotzdem gucke ich “den Frosch” immer kritischer an. Jünger wird er nicht, bekommt wahrscheinlich noch öfter Anfälle. Hilft wohl nur das Daumen drücken, das er bis zum großen Lottogewinn durchhält.
Aus dem Treffen mit Claudia am Abend ist auch nichts geworden. Schnee und Glatteis haben mich dann doch zu Hause bleiben lassen.
27.01.2010
Ach was ärgerlich!
Ich komme nach Hause – der Wind hat den Südweg schon reichlich zugeweht, aber noch Fahrbar. Oma war da und nach dem Abendessen sollte ich sie heim bringen. Also Auto aus der Garage geholt, Oma eingesackt und Südweg hoch. Kein Problem. Dann kam der Backsweg. Großes Problem. Wird ja nicht geschoben. Schneedecke war zunächst gut fahrbar nach oben hoch richtung Vlotho. Hälfte des Backswegs, Auto rutscht. Nicht wirklich gut. Habs gerade noch so in eine Feldwegmündung geschafft um dort zu drehen. Rückwärtsgang drin und kurz Gas gegeben um wieder ordentlich auf den Backsweg zu kommen. Da hatte ich gut Grip. Bin ich halt rückwärts den Backsweg hochgefahren! Das hat dann gut funktioniert. Zu Oma zu fahren war dann gar kein Problem.
Oma ausgeladen und auf dem Hof gedreht.
Plötzlich beim Einschlagen und Rückwärtsfahren macht es ganz laut “Pock” und schlagartig konnte ich nur noch super schwer lenken. Lenkrad-Warnleuchte war an. “City”-Unterstützung zum leichter Lenken ging nicht einzuschalten. PANIK
Also ohne Servolenkung heim gefahren und Vater das Elend geklagt. Bruder per ICQ das Leid geklagt. Der gleich nach Problemlösungen gegoogelt. Überall stand “Altbekanntes Leiden bei älteren Fiat Punto – kommt super häufig vor.” Lösung:
1. neue Servolenkung einbauen lassen
2. selbst reparieren
3. erstmal ausmachen, abkühlen lassen so 5-10 Minunten, neustarten = Problem meist weg.
Da ich sowieso zum Füttern runter musste, habe ich die Autoschlüssel mitgenommen und als die Kräuter für Svandis im warmen Wasser zogen – bin ich zum Punto und hab nochmal gestartet.
Lenkradsymbol war verschwunden, ließ sich wieder schön leicht lenken = Problem behoben. So wie das im Internet steht ist das ein ganz häufiger Fehler bei Fiat ist, und wenn er erst einmal da war immer öfter kommt. Ansich sei das aber nicht ganz so tragisch… Irgendwann müsste man dann eben mal das Servorelais tauschen. Aber nicht gleich beim ersten Mal.