Ich wurde geblitzt – angeblich. Das wunderte mich sehr, denn in den letzten Monaten bewegte ich meinen PKW nur innerhalb von Oeynhausen und nicht in anderen Bundesländern. Noch wundersamer war dann das Nummernschild, welches genannt wurde. Denn dies gehört zu meinem New Holland und nicht zum Yeti.
So habe ich dann heute mal gegoogelt, ob dieser Bescheid denn wohl ein Fake sein könnte. Ich suchte mir die Homepage des Regierungspräsidiums Kassel und bin nicht über den in dem Bescheid angegebenen Link zur Bußgeldstelle gegangen, sondern über die Homepage Schritt für Schritt. Mit den mir mitgeteilten Zugriffsdaten konnte ich aber die Onlineanhörung öffnen, war also wohl doch ein richtiger Bescheid.
So habe ich mich dann dort durchgeklickt. Habe ich noch nie machen müssen und entsprechend dauerte das dann auch bis ich zum Punkt Stellungnahme kommen konnte.

“mit Verwunderung habe ich einen Bußgeldbescheid für mein Fahrzeug mit dem Kennzeichen MI-XB-…. erhalten. Ich soll im April des Jahres mit 97 km/h auf einer Autobahn unterwegs gewesen sein. In Hessen… ca 360 km von daheim. Okay, das wäre nicht ungewöhnlich. Jedoch handelt es sich bei o.g. Fahrzeug um ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug der Marke New Holland mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Gern können Sie mir mitteilen wie ich mit meinem Traktor die von Ihnen genannte Geschwindigkeit erreichen kann. Dies würde bei der Landarbeit sehr helfen. Auf den online einsehbaren Fotos erkennt man sehr gut, dass es sich um ein Nummernschild MR-XB … handelt und um einen Personenkraftwagen der Marke BMW und einen männlichen Fahrer. All dies trifft in meinem Fall nicht zu. Somit werde ich die von Ihnen geforderten 30 € nicht bezahlen. In der Anlage erhalten Sie ein Foto meines rasenden Treckers zum besseren Vergleich. Ich bitte um Nachricht, wie Sie weiter verfahren werden.”


Ich bin ein wenig gespannt, ob ich eine Antwort erhalten werde.

Leider ist mein Urlaub nun vorbei und bei uns in der Rehaklinik gibt es am Telefon von den Patienten zur Zeit (fast) nur ein Thema: Wie wird mit dem Corona-Virus umgegangen. Von den ständigen Telefonaten und Hinweisen und Widerholungen der Hygienemaßnahmen und und und war ich nach 2 Tagen heiser. Hinzu kommt eine nette kleine Bronchitis, die ich ja beinahe jedes Jahr im Februar / März habe. Keine Ahnung wieso. Jedenfalls fühlte ich mich nach der Büroarbeit schlimmer als nach stundenlanger Stall/Hof-Arbeit. Samstag war ich morgens einkaufen. Um 9 Uhr war beim Bäcker die Hölle los, man versicherte uns aber, dass auch die ganze nächste Woche geöffnet sei, und das es durchaus etwas zu Essen gäbe. Im Supermarkt nebenan… Es wird wirklich gehamstert. Ich kaufe jedoch lieber frisch und somit bekam ich alles, was ich benötigte. Leider war die Supermarktluft wieder mal nicht so gut für mich, und ich kam mit starken Kopfweh und noch mehr Hustenreiz nach Hause. Am Nachmittag, als es wieder besser ging, bin ich raus und habe bei den Pferden im Stall und Paddock sauber gemacht. Björt und Svandis durften auf die Winterwiese. Das genießen sie sehr. Nachdem im Stall wieder alles nett war, habe ich die Schubkarre, Harke und Plattschüppe hervorgeholt und die Folgen des Mistabtransports endlich etwas beseitigt. Die Pflastersteine hatte ich ja in meinem Urlaub schon wieder (halbwegs) ordentlich gelegt, nun ging es den tiefen Fahrrillen an den Kragen. Hmm.. Brachte nicht so sehr viel, irgendwo musste Erde her zum Auffüllen. Da habe ich dann eben kurzerhand die Rasengittersteine auf dem Weg zum Offenstall gesäubert. Da kam einiges an Erde und Gras zusammmen. Nun ist die Ecke an der Mistplatte auch wieder okay. Wenn es noch weiter abgetrocknet ist, und ich mit der Wiesenegge alles abschleppen kann, wird das ganze noch ein bißchen besser.

Der Blick vom Haus zum Stall runter gefällt mir nun auch wieder etwas besser. Nun kann es erstmal wieder etwas zuwachsen 🙂

Da ist das Jahr nun schon ein paar Wochen alt, und ich habe hier schon sehr lange nichts mehr geschrieben. Zum Großteil liegt das daran, dass hier nichts weltbewegendes passiert und andererseits bin ich derzeit sehr schreibfaul.
Nach am frühen Morgen immer die Pferde versorgen und am Abend das Gleiche. Abends will Dexter dann auch immer Fußball spielen, und da ist ihm das Wetter auch egal. Das ist einfach ein Muss.
2019 habe ich Silvester mit einem kleinen Jahresabschlussritt beendet. Zuerst ist Neffe 2.0 geritten – das erste und letzte Mal im Jahr – und da der Sattel schon auf Björt war, bin ich ebenfalls eine kleine Runde gegangen. Bei den kleinen Runden lief Dexter jeweils mit. Das macht ihm viel Spaß. Björt akzeptiert die Hundeleine mittlerweile auch ganz gut. Ohne Leine geht nicht so gut, da Dexters Ohren die gesprochenen Worte nicht gut verarbeiten. Den Silvesterabend verbrachte ich dann in Rehme bei einer Freundin.
Das Jahr 2020 startete Wettertechnisch nicht so klasse und hat sich bisher auch nicht toll gemacht – rein Wetter mäßig. Geritten bin ich bisher kaum. Björt hat sehr viel Freizeit – Svandis sowieso. Eigentlich nehme ich meinen Resturlaub immer so im Januar/Februar, wenn Frost angesagt ist und ich somit meinen Misthaufen verschwinden lassen kann. Leider blieb dieses Jahr der Frost aus, und durch den ständigen Regen war/ist die Wiese zu feucht zum Mistfahren. Langsam aber sicher füllte sich die Miste immer mehr… Im wahrsten Sinne des Wortes: Mist… Über Lösungen nachdenken und grübeln wie es gehen soll. In der Düngemittelverordnung lesen, bis wann man Festmist als Grünlanddünger ausbringen darf. Okay, ginge sogar noch nach der Heuernte im Sommer, so wie ich das lese, gibt es keine Sperrfrist für Festmist. Dennoch – bis dahin quillt die Miste über.
Da mein Winterurlaub nun im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, wurde mir von meinem Chef gesagt: Urlaub in den April/Mai mitnehmen geht nicht, ausbezahlt wird bei uns nicht. Da 2 Kollegen Mitte und Ende März Urlaub geplant haben, blieb für mich nur noch jetzt. Chef sagte, entweder das, oder Urlaub verfällt. Dann nehme ich doch lieber Urlaub. Den ersten Urlaubstag am Montag habe ich dann genutzt um unser gesammeltes Altglas endlich mal zu entsorgen, und als es am Nachmittag nicht regnete, habe ich mir unseren Oldtimer hervorgeholt. Der alte Rasenmäher hat schon eine Jahrzehnte auf dem Buckel. Und im letzten Herbst ist er mir verreckt. Sprang nicht mehr an, kein Bild kein Ton – nichts. Gestern habe ich den Luftfilter gesäubert, Sprit aufgefüllt – obwohl noch etwas mim Tank war – Zündkerze war trocken, alles gut. 3 mal gezogen, war der Motor am Laufen. Leider nur kurz. Hmm … nochmal angemacht und nach etwas Stottern und viel Qualm aus dem Auspuff, lief der Motor wieder rund. Da der Toro nun schon mal an war, habe ich 2 kleine Rasenflächen gemäht. War aber alles sehr nass. Björt hatte für sich und Svandis mal wieder die Wiese geöffnet. Mittlerweile nimmt den Zaun nicht mehr ernst wenn Strom an ist, weil sie das durch ihren dicken Winterpelz kaum merkt.

Svandis verliert schon Massen an Fell, Björt hält ihren Pelz noch sehr fest. Björt hat den “Winter” futtermäßig gut überstanden und zum Glück sogar etwas zugenommen. Mein altes Mädchen ist schon sehr, sehr schlank unter ihrem Pelz, daher freut es mich, dass sie nicht weiter abgebaut hat. Als ich die Damen dann wieder in den reparierten Paddock bringen wollte, kam bei beiden der Ponydickkopf durch. Björt rannte umher wie ein kleiner Kugelblitz und bockte dabei herum. Auch Svandis zeigte, dass die durchaus Spaß an der Bewegung hat und ordentlich Gas geben kann. Habe dann eben ein Halfter geholt um das Toben zu beenden, und mit Halfter kam Svandis auch artig mit – und Björt wollte keinesfalls allein bleiben.


Heute habe ich den Stall gemistet – also noch mehr auf den Stapel drauf. Dann kam zu unseren Nachbarn ein Lohnunternehmer, um dort den Mist abzuholen. Die kamen mit kleinem “Hoftruck” mit Frontlader und zwei großen Misthängern. Ich bin dann einfach mal rüber gegangen und habe gefragt, ob sie meinen Mist auch mitnehmen würden. Mein Misthaufen wurde angesehen, die Wiese erschien trocken genug für den Hoftruck, und somit sagte der nette Herr zu. Zuerst haben sie natürlich bei den Nachbarn alles abgefahren, bevor sie so gegen halb fünf zu mir kamen. Leider passte nicht alles in den großen Misthänger, aber dreiviertel meines Mists ist weg. Leider hat die Wiese um den befestigten Mistplatz doch sehr gelitten und einige Pflastersteine muss ich neu setzten, doch das ist es mir wert. Der Großteil Mist ist weg und den Schaden auf der Wiese kann ich reparieren, bzw. begradigen und mit Gras nachsähen. Nun bin ich die Sorge erstmal los.

Der Winter kommt nun doch wohl auf uns zu. Immerhin habe ich es noch am vorletzten Tag im Oktober geschafft, den Yeti auf die Winterreifen zu bekommen. Von wegen “O bis O” – daran halte ich mich ja sowieso nicht. Selbst bei diesem nassen Wetter könnte ich noch gut mit meinen Sommerreifen umherfahren. Da im Büro zur Zeit sehr viel zu tun ist, komme ich nur zu den Fütterungszeiten zu Björt und Svandis. Wegen den noch angenehmen Temperaturen dürfen die beiden auch noch die Winterweide nutzen. Entsprechend sehen sie aus. Björt hat schon immer Angst, dass das Stalldach auf sie drauf fällt. Egal bei welchem Wetter, Björt steht draußen und schläft auch im Paddock im Regen oder Schneesturm. Svandis hingegen mag es überhaupt nicht nass zu werden und bleibt deshalb größtenteils im Stall. Doch wenn Svandis dann mal draußen ist, macht sie sich auch richtig dreckig. Momentan bekomme ich die beiden jedenfalls nicht trocken und sauber.
Die letzten Wochenenden habe ich dann noch ein bißchen für Hof und Garten genutzt. Eigentlich wollte ich vor 2 Wochen das doch noch recht lang gewachsene Gras an der Böschung abmähen, doch meine Motorsense war abgesoffen und ich bekam sie nicht an. Und als ich sie dann doch zum Laufen brachte, fing es an zu regnen. 🙁 Dumm gelaufen. Zum Mähen war es da jedenfalls zu nass. Doch da die 2 Eichen am Hof und der Walnussbaum ihre Blätter abwerfen, habe ich mit dem Laubpuster gespielt. Und die Sommerreifen von Yeti und Mutters Punto sauber gemacht und im Stall für Ordnung gesorgt. Eine kleine Minirunde mit Björt bin ich auch noch geritten. Und da war sie durchaus der Meinung, das 24 noch kein Alter für ein kleines Pferd ist. Letzten Samstag sprang meine Motorsense dann auch sofort an. Geht doch. Und ich konnte die Böschung abmähen, das Gras wegharken und auf den großen Komposthaufen bringen. Statt dann den ganzen Hof zu fegen, habe ich die Reste und das Laub dann wieder mit dem Laubpuster vom Hof gemacht und auch den Weg vom Hof zum Offenstall von Laub befreit – und auch etwas die Wiese hinter dem Schuppen. Doch die Eiche lässt noch nicht so viele Blätter fallen. Der Walnussbaum nun ziemlich blattlos. Die beiden Zierbäume vorn im Garten haben (außer an der Blätterfarbe) noch nicht mitbekommen, das Herbst ist. Wenn die Hecke unseres Nachbarn endlich das Laub abgeworfen hat, kann ich meine Weide an der Grenze dann auch vom Laub befreien. Da ist das Gras sowieso nicht gut, wenn dann noch das Laub dort verrottet, dann wächst da gar nichts mehr, was die Pferde fressen können.
Heute habe ich mir einen freien Tag gegönnt, denn ich konnte noch einen kurzfristigen Termin beim Hufschmied bekommen. Mittags um zwölf. Da lohnt es sich nicht erst zur Arbeit zu fahren und dann wieder heim. So habe ich gegen halb elf angefangen die Pferde zu säubern. Jedesmal fällt mir dann der Spruch vom Ponyhofbesitzer (wo ich früher jobbte) ein : Putzen ist Luxus und Luxus können wir uns nicht leisten. … Ach wenn es doch so wäre. Immerhin habe ich Svandis Schweif wieder sauber bekommen. Musste zwar 2 mal so richtig waschen mit allem drum und dran, aber nun ist der Schweif wieder erkennbar zweifarbig und fluffig, wie es sein soll. Nur den feuchten Dreck an den Oberschenkeln und am Bauch, das klappte nicht so gut. Denn Svandis und Björt hatten sich gerade zum Schlafen auf das nasse Gras gelegt, als ich sie holen kam. Björt war von oben bin unten klatschnass, sie hat auch die Nacht draußen verbracht. Da putzt man besser gar nicht, sonst kommt die Nässe durch auf die Haut. Der Schmied kam pünktlich und schnell ging es ans Werk. bei Björt war alles fein. Bei Svandis hatten wir im September/Oktober ja ein Hufgeschwür vorn rechts. Das hatte ich eröffnet und immer schön gespült. Nun hatte sich dort eine große Hohlstelle gebildet und eine doppelte Sohle. Die hat der Schmied entfernt. Das Hufhorn unter dem Deckel war auch schön hart und nicht druckempfindlich. Natürlich bekam Svandis für die nächsten 2-3 Tage wieder ihre Hufschuhe an. Bei beiden Pferden war sonst alles in Ordnung. Auch die Strahlfäule haben wir gut im Griff und trotz den Feuchtigkeit der letzten Tage ist es nicht schlimmer geworden. Bei beiden Pferden fast weg.
Nachdem der Schmied vom Hof war, brachte ich die Pferde wieder zum Stall und beide gingen im Galopp auf die Weide, so schnell konnte ich das leider nicht im Bild festhalten. Aber ist ja ein schönes Zeichen, das beide sich bewegen wollen und sich wohl fühlen.

Dexter und ich sind dann ins Haus. Und Dexter ist nach ein paar Stunden frische Luft immer ganz doll müde.

Meist teile ich mir meinen Urlaub so ein, dass ich im Sommer zur Heuzeit 3 Wochen frei habe und im Herbst dann nochmal 2 Wochen zum erholen. Eigentlich wollte ich diesen Herbst viel schaffen, aber bisher hatte ich nur Termine und wenn die Wirkung der Erkältungsmedizin nachlässt, bekomme ich kaum Luft. Das Husten tut auch wieder weh, wie immer wenn es mich erwischt hat.
Montag musste ich zum Zahnarzt, da ich mir vor ein paar Wochen beim Popcorn essen 3 Zähne vermackelt hatte. Bei zwei Zähnen habe ich es nicht mal gemerkt, das hat der Zahnarzt beim ersten Termin in der vergangenen Woche festgestellt. Ich hatte nur eine abgebrochene Ecke bemerkt. Naja, so verbrachte ich den ersten Urlaubstag vormittags im Zahnarztstuhl. Danach hatte ich zwar wieder schicke Zähne, aber dafür ziemlich Kopfweh. Am Nachmittag habe ich nur etwas den Hof von herabgefallenen Pflaumen befreit und die Pferde etwas bespaßt. Dienstag hatte Björt am Vormittag ihren Zahnarttermin. Im Juni war es mir dafür ja zu heiß, weil Björt sediert werden sollte. In ihrem Alter (24) ist das bei sehr warmen Temperaturen nicht so toll. Nun ist es aber kühl genug. Björt bekam eine Sedierung, die sie eigentlich hätte ruhig stellen sollen. “Dem Alter, der Größe und dem Gewicht angemessen” sagte die Tierärztin. Ich habe darauf hingewiesen, dass Björt meint, sie sei nicht alt. Doch auf mich hört ja keiner. In das Maul hinein gucken ging ja gerade oh so, doch als Frau Doktor mit der elektrischen Raspel an die Zähne wollte, zeigte Björt sehr deutlich, dass ihr das nicht gefiel. So bekam sie noch eine kleine Nachsedierung. Danach stand sie dann wesentlich ruhiger, aber das Geräusch und der Druck der Maschine gefiel ihr immer noch nicht. Nach ca 45 Minuten war die Arbeit erledigt. Es musste doch kein Zahn gezogen werden. Die Zähne sitzen – trotz EOTRH – noch sehr fest im Kiefer. Das Zahnfleisch ist zwar etwas zurückgegangen und die Schneidezähne druckempfindlich, jedoch besteht noch keine Notwendigkeit zu ziehen. Die Schneidezähne wurden gekürzt und ein paar Haken und Kanten an den Backenzähnen gerundet, der Zahnstein entfernt und das war es dann. Irgendwann müssen die Schneidezähne wahrscheinlich raus, dann aber wohl alle und das nur in einer Klinik, weil das ist ein “Blutbad”. Bei Svandis haben wir nicht ins Maul geschaut. Sie frisst vernünftig und hat keine Probleme mit den Zähnen. Momentan hat sie mal wieder ein Hufgeschwür, doch das habe ich selbst gefunden, geöffnet und versorgt/verbunden. Da ich damit genug Erfahrung habe und die Tierärztin das weiß, wollte sie auch gar nicht schauen. Freitag kommt der Hufschmied, da wir das dann endgültig ordentlich großräumig weggeschnitten. Da wir ja nur den Offenstall haben und keine Box, habe ich mit Björt noch auf dem Hof gesessen und gekuschelt, bis die Sedierung in der Wirkung nachließ. Als die Augen klar wurden und der Kopf hoch ging, bin ich 2x mit ihr über den Hof gelaufen, und dann durfte sie wieder zu Svandis auf die Weide.
Heute Vormittag habe ich beim Optiker meine Sehstärke mal wieder überprüfen lassen. Die Brille ist erst drei Jahre alt, aber ich habe das Gefühl, das die nicht mehr passt. Und so war es auch. Irgendwie hat sich das linke (kranke) Auge verbessert. Mit neuer Sehhilfe komme ich dann auf 70 % Sehkraft, statt wie bisher 50 %. Das finde ich sehr erstaunlich. Rechts ist nun leider eine leichte Fernsichtigkeit. Vorher war das rechte Auge immer “normal”. Und für den Nahbereich und die Arbeit am Computer brauche ich rechts daher nun auch eine Sehhilfe. Ich dachte erst an eine reine “Computerbrille” und eine für die Fernsicht, aber die Optikerin meinte, das sei irgendwie auch nicht das Optimale, da ich ja sicher nicht immer mit zwei Brillen durch die Gegend laufen möchte. Und preislich lagen zwei Brillen auch nicht wirklich günstiger als eine Gleitsichtbrille. Da ich vor drei Jahren die Gläser in mein damals 4 Jahre altes Gestell habe machen lassen, habe ich mir nun ein neues Gestell ausgesucht. Man man man, das ist schon ein ziemlich teures Hobbie, so eine Brille. Kontaktlinsen habe ich erstmal abbestellt. Ich weiß nicht, ob es da wirklich mit Multifokallinsen gehen würde. Vielleicht probiere ich es irgendwann mal aus. Reiten kann ich ja auch ohne Brille. Da muss Björt dann eben gucken wo es lang geht. 🙂 Mit rechts sehe ich ja immer noch sehr ordentlich im Fernbereich.
Heute Nachmittag verbrachte ich dann mal mit Hausarbeit.
Mal sehen, was Dexter und ich morgen so machen, denn da habe ich gar keinen Termin verplant.