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Hier findest Du eine kleine Vita, die Hobbys und Vorlieben von Birgit Edler.

Mädelstag

Heute früh um kurz vor acht Uhr machte ich mich auf, meine Freundin aus Rehme abholen und ab auf die A2 Richtung Ruhrgebiet. Das Wetter war bescheiden, aber die Autobahn war richtig leer. Wir kamen prima durch und waren bereits um halb zehn im Parkhaus am CentrO in Oberhausen. Die meisten Geschäfte der Shopping Meile machen erst um 10 Uhr auf, so haben wir den Tag mit einem Kaffee bei einer amerikanischen Kaffeehauskette begonnen. Dann sind wir langsam durch das Center geschlendert. Meine Ausbeute nach 4 Stunden Shoppingtour: Nichts ! Meine Freundin fand 2 Jeans Hosen. Für uns lohnen sich keine Einkaufstouren. Als wir das CentrO verließen, hat auch der Regen nachgelassen, so dass wir trocken zum Metronom Theater gekommen sind. Ab ging es in die Nachmittagsvorstellung des Musicals.

Das Theater ist schön aufgebaut und auch der Innenraum / Vorstellungssaal war toll – leider durfte man drinnen nicht fotografieren. Wir hatten Plätze im Parkett, so dass die Darsteller auch über unsere Köpfe hinweg gefolgen sind. Die Bühne konnten wir auch super sehen. Die Lieder waren gut gesungen und es hat uns wirklich sehr gut gefallen. Die Zeit verging sehr schnell und es war nie langweilig.
Obwohl wir noch vor 18 Uhr aus dem Theater heraus kamen, sind wir nicht nochmal in das CentrO. Lieber gleich nach Hause. Auch auf der Rückfahrt war die Autobahn erstaunlich leer und wir kamen gut durch. Kurz vor 20 Uhr war ich wieder daheim.
Dexter freute sich wahnsinnig, das ich wieder nach Hause gekommen bin. Auch die Pferde fanden es gut, das ich noch mit Leckerchen um die Ecke kam.
War ein sehr schöner Tag!

Mal wieder im Sattel

Dieses Jahr bin ich noch nicht so oft mit Björt unterwegs gewesen. Keine Zeit, zu warm, zu nass, keine Lust, zu viel Kopfweh … Die Liste der Hinderungsgründe Ausreden ist lang 😉 Zum Glück nimmt Björt mir das nicht übel und freut sich trotzdem wenn ich komme. Heute Nachmittag habe ich dann aber das ganz nette Wetter genutzt und habe Björt und Svandis ordentlich geschrubbt. Danach wurde Björt gesattelt und mit Sidepull ausgestattet und los ging es.

Endlich wieder „Ohren voraus“. Björt war gut drauf und ging flott voran. Obwohl Madame nun schon 22 Jahre ist und sie wenig zu tun hat im Moment, wollte sie unbedingt ihre 2 Galoppstrecken ausnutzen. An der Weide unserer Nachbarn durfte sie nicht den Feldweg entlang rennen, wie sie es sonst gern macht. Die Großen waren ziemlich am rumspinnen, als wir vorbei wollten. Galoppieren, buckeln und steigen – nur weil ein Pferd neben der Weide her geht. Zum Glück blieb Björt artig und hörte auf mich. Als wir an der Weide vorbei waren, durfte Björt nochmal Gas geben und die letzten 250 Meter des Feldwegs nutzen.
Den Südweg runter habe ich wieder geführt, da kann sie dann schon mal langsam ruhiger werden. Nach dem kleinen Ausritt habe ich noch Svandis dazu geholt und auch Dexter durfte zu uns kommen. Wir sind dann noch so 10 Minuten spazieren gegangen. Das war auch sehr schön.
Dexter hatte sich am Nachmittag mit einer Biene oder Wespe angelegt, und das Stechvieh hat wohl eine Pfote erwischt. Jedenfalls hat Dexter knapp eine halbe Stunde gehumpelt und wollte nicht, das jemand seine Pfote anguckt.
Aber als wir Spazieren gegangen sind, war wieder alles gut. Nur beim Ausritt wollte ich ihn wegen der Pfote nicht mitnehmen.

Heute Abend war er wieder fit, hat wie immer beim Füttern geholfen und auch die Pfote ist nicht angeschwollen. Scheint also allles gut gegangen zu sein.

Heu eingefahren

Nachdem das Mähen am Samstag aufgrund des defekten Traktors etwas schwierig war, wurde es dann die nächsten Tage doch besser. Sonntag früh habe ich drei Stunden mit der Motorsense rund um die Heuwiese die Ränder gemäht, meine Mutter hat das Gras dann vom Rand mit auf die Wiese geharkt. Am Nachmittag habe ich dann das ganze Gras/Heu gewendet. Durch die Hitze und die Sonne trocknete es wirklich schnell und sehr gut. Sogar am Wald war es, trotz Schatten, genaus so trocken wie auf dem Rest der Wiese.
Montag und Dienstag habe ich auch nur einmal gewendet. Je öfter man durchfährt, desto mehr „schlägt“ man das Heu auch kaputt. Am Dienstag haben wir uns dann kurzfristig überlegt, das wir bereits Mittwoch pressen wollen/können. Also unseren Nachbarn gefragt, ob er und das Heu pressen kann und Helfer angefragt. Für Samstag hätte ich mehr Helfer gehabt, doch glücklicherweise sagten 2 Arbeitskolleginnen zu und der Bruder und die Schwägerin sagten Hilfe zu. Dienstag Abend habe ich daher das Heu in Reihen gezogen. Mittwoch früh um 10 Uhr habe ich die Reihen einmal umgesetzt. Um 12.30 Uhr fing unser Nachbar an zu pressen. Nach und nach kamen die Helfer und wir konnten früh anfangen den Ladewagen voll zu packen. Dank eines Höhenförderers, den ich mir auch von den Nachbarn leihen konnte, musste mein Bruder mit seiner kaputten Achillessehne nicht auf den Heuwagen zum Abstecken. Der Höhenförderer war eine große Arbeitserleichterung.
Während meine Tante auf das Band auflegte, haben meine Kolleginnen, meine Schwägerin und ich auf dem Dachboden gepackt. Als wir den zweiten Ladewagen abgeladen haben, hat mein Bruder mit meiner Mutter den Pferdehänger an seinen Yeti gehangen und den Hänger auch voll gepackt. Um ca 18.30 Uhr war der 2te Ladewagen komplett abgeladen, mein Bruder hatte noch einen Termin und ist daher heim gefahren. Wir Frauen haben den Ladewagen in den Schuppen bugsiert. Danach sind auch meine Kolleginnen gefahren und kurz danach auch die Schwägerin. Da es noch früh am Abend war, haben meine Mutter und ich noch den Pferdehänger an das Förderband gestellt. da dies jedoch recht hoch ist, habe ich mir auch eine Stehleiter daneben gestellt um die Heubunde auf das Band zu bekommen. So konnten wir noch recht bequem die 35 Bund Heu aus dem Hänger auf den Dachboden packen. Als das erledigt war haben meine Mutter und ich noch mal, mit meinem Yeti und Pferdehänger, ca 20 Bunde von der Wiese geholt. Die bleiben aber vorerst im Hänger. Denn als wir wieder auf den Hof kamen, waren wir einfach auch ein bißchen kaputt und hatten keine Lust mehr das aus zu packen. Dann verfüttere ich das eben nach einer Ausdünstungsphase als erstes mit. Unsere Nachbarn haben auch noch den Höhenförderer wieder geholt, und mit vereinten Kräften haben wir das Ding vor ihre Heuluke gezirkelt. Denn auch die Nachbarn wollten Heu einfahren, und haben heute kleine HD Bunde gepresst und eingelagert. Nachdem auch das Förderband vom Hof war, und ich das lose Heu mit dem Laubpuster schön sauber auf einen großen Haufen gemacht hatte, und unser Weg auch sauber gepustet wurde, haben wir noch das lose Heu in ein großes Bettlaken verstaut, so dass ich es auf den Heuboden ziehen kann. Um kurz vor 22 Uhr ist meine Mutter am Mittwoch ins Haus. Ich habe noch die Pferde von der Wiese geholt und für die Nacht versorgt. Für Dexter und mich war um 22.30 Uhr Feierabend.
Heute früh musste ich zum Zahnarzt – Abschluss der Zahnswurzelbehandlung. Nun ist der Zahn ruhiggestellt und sollte nicht mehr rummeckern. Kurz nach Mittag habe ich dann noch ein paar „kaputte“ Bunde Heu von der Wiese geholt. Dexter war auch mit, ist aber nicht aus dem Auto gestiegen – oder er hat sich in den Schatten von Auto/Hänger gelegt. Ihm war einfach zu warm. Später habe ich dann das Heu von dem Hänger mit großen Laubsäcken hoch auf den Dachboden verfrachtet.
Nun muss ich noch Heuwender und Schwader sauber machen, dann ist die Heuernte für dieses Jahr schon durch.

Heusaison mit Startschwierigkeiten

Montag brachte ich den New Holland zur Inspektion und Oelwechsel. Während der knapp 10 km zum Landmaschinentechniker hatte ich schon das Gefühl, dass der Trecker das Gas nicht richtig annahm und kurz vorm ausgehen war. Ich habe dort auch darauf hingewiesen und man wollte den Spritfilter wechseln und so. Mittwoch konnte ich mein Schätzchen wieder holen, und er lief auch Problemlos bis nach Hause. Als ich ihn in den Schuppen stellte, leuchtete plötzlich die Oelkontrolllampe des Getriebes und der Hydraulik auf. Ich rein ins Haus, Betriebsanleitung gewälzt „nicht schlimm – sollte nach ein paar Minuten ausgehen, wenn nicht Techniker anrufen.“ Wieder runter, Trecker gestartet, keine Kontrollleuchte, Motor lief rund. Ich dachte also, das wirklich alles gut sei, nahm mir für Samstag das Grasmähen vor. Gestern haben meine Mutter und ich das Mähwerk aus dem Carport geholt. Ich war heute früh so stolz. Das Mähwerk ohne Hilfe angebaut und alles funktionierte. Ab auf die Wiese und loslegen. Das erste Mal selbst mähen. Zuerst fuhr der Trecker ganz toll. Doch plötzlich nahm er wieder kein Gas an und schwupps war er aus. Zapfwelle ausgestellt und Trecker wieder gestartet, und da nichts leuchtete habe ich nochmal das Mähwerk angestellt und weiter gemäht. Nach einer weiteren halbe Runde um die Wiese ging der Trecker wieder aus – und beim erneuten Starten leuchtete dann doch die böse Kontrolleuchte. Die ging auch nicht mehr aus. Mit Mühe und Not bin ich auf den Hof gekommen. Rein ins Haus – beim dem Techniker wo er zur Durchsicht war, erreichte ich niemanden. Von unserer Nachbarin erhielt ich die Notfalltelefonnummer, die zu deren Trecker kamen. Dort erreichte ich auch jemanden, die reparieren aber nur John Deere und wollten nicht zu einem New Holland kommen, weil sie da keine Ersatzteile haben. Mir wurde eine Firma in Lemgo genannt. Dort arbeitet aber niemand am Samstag und einen Notdienst gibt es dort auch nicht. Die „van Lengerich“ Gruppe, bei der wir den Trecker gekauft haben, damals in Löhne bei „meinem Schrauber“ gibt es nicht mehr hier in der Nähe, die haben den Standort in Löhne aufgegeben. Im Stammwerk Emsbüren konnte man mir keinen Notdienst hier in der Nähe nennen. Im Internet fand ich als nächste eine New Hollandvertretung in Paderborn. Dort gibt es einen 24 Stunden Reperaturnotdienst. Der Techniker ließ sich am Telefon ausführlich das Problem schildern, ich musste raus zum Trecker, starten, in den Tank leuchten ob Dreck zu sehen ist. Das der Motor nicht rund lief hörte der Mensch am anderen Ende. Knapp 40 Minuten später war er hier und krabbelte unter den Trecker, weil er ein Problem mit der Spritzufuhr vermutete. Gefunden wurde eine Engstelle in der Spritleitung, die günstigste Lösung war, die 10 cm Schlauch rausschneiden, einen Schlauch drüberziehen und mit Schellen fixieren. In der Spritleitung, am Spritfilter war auch wirklich etwas Dreck (Gras – wie kommt das in den Tank? ist doch zu??!!) Raus gefrimmelt, Leitung entlüftet, Trecker an, läuft rund und leise – Kontrollleuchte aus. Auf dem Hof das Mähwerk angemacht, lief und hörte sich normal an. Techniker und ich zufrieden. Er fuhr von dannen. Ich bin wieder auf die Wiese und kam genau drei Runden weit. Plötzlich wieder keine Motorleistung, wupp – aus. Habe wieder bei den Paderbornern angerufen, der meinte „dann ist es der Filter oder die Pumpe – beides habe ich nicht vor Mittwoch“ Wäääähhhh!!! In meiner mittlerweile recht großen Verzweiflung nochmal bei Herrn D aus Löhne angerufen. Leider wieder niemanden erreicht. Mein Problem auf den Anrufbeantworter gestottert. Gleich danach bei einem Lohnunternehmer angerufen, ob die Mähen können – waren natürlich unterwegs, rufen zurück. Bin zu unseren Nachbarn und wollte mir den John Deere leihen – da rief Herr D zurück – ich soll das Mähwerk nicht abbauen, er ist gleich bei mir. Er kam mit seinem Enkel (15) und guckte nochmal an dem Spritfilter, zog ein paar Stecker ab, löste noch eine Schraube an der Spritpumpe – da war auch Dreck der entfernt wurde. Hydraulikflüssigkeit und Oel nochmal kontrolliert – sollte alles gut sein. Probelauf auf dem Hof – wie zuvor beim anderen Techniker schien alles ok. Nun aber sollte der Enkel meinen Trecker mal auf der Wiese fahren mit Mähwerk an natürlich – und nach einer halben Runde ging er wieder aus, sprang gleich wieder an, kam die nächste halbe Runde bis zu uns. Herr D stieg mit auf den Trecker, weil er nicht glauben konnte, was da war. Aber während der Fahrt muckte der Trecker wieder etwas. Also am Feldweg anhalten – Motorhaube auf, erneut alles gucken plötzlich suppte die Spritpumpe, die vorher völlig unauffällig war. Herr D hatte zum Glück eine passende Spritpumpe dabei und es konnte gewechselt werden. Danach lief der Trecker besser als vorher – aber die komische Oelkontrollleuchte ging nicht mehr aus. Ich sollte eine Runde fahren , und war der Meinung, das auf halber Strecke nochmal irgendwie das Gas nicht angenommen wurde. Aber der Trecker ging nicht aus. Herr D fuhr noch 2 Runden mit dem Trecker – fein wenn mir das gemäht wird 🙂 – Dann fuhr der Enkelsohn noch eine Runde – mir wurde erklärt, das alles soweit okay sein müsste. Die Fehlerleuchte wurde fotografiert, die Meldung aus dem Handbuch abgeschrieben. Ich sollte weiter mähen, ruhig hochtourig fahren – und die Kontrollleuchte ignorieren. Er wird den Fehler daheim nochmal nachsehen und falls es einen Schalter gibt, der die Lampe aus bekommt, sagt er noch Bescheid. Auch das Gras wenden soll ich und den Trecker ganz normal nutzen. Die Wiese habe ich dann auch ohne weitere Probleme gemäht bekommen. Danach mit das Mähwerk sauber gemacht und auch wieder ohne Hilfe abgebaut bekommen. Alles aufräumen, Mähwerk mit Mutters Hilfe wieder in den Carport bugsiert, den Hochdruckreiniger und den Aufsitzmäher wieder ordentlich weggestellt. Kurz vor 19 Uhr war alles fertig. Nur gewendet habe ich die Maht nicht mehr. Ach ja, dem Lohnunternehmer habe ich natürlich gesagt, das er nicht zum Mähen kommen muss, das wir das Problem gelöst bekommen haben.
Morgen dann die Ränder nachmähen, habe mich nicht so nah an den Zaun getraut beim Mähen wie früher mein Vater oder auch mein Bruder. Eigentlich wollte ich morgens die Wiese mähen und Nachmittags die Ränder. Doch leider kam alles anders geplant – seufz. Hoffen wir, das der Trecker nun nicht mehr rumzickt.

vor Fünfzehn Jahren


Stand morgens ein kleines geschecktes Mädchem im Paddock und wurde von ihrer Mutter in meine Richtung geschubst.
Mein kleines Mädchen hat heute tatsächlich ihren 15ten Geburtstag.

Durch einen Sturz, infolge desssen ein ausgerenktes Hüftgelenk, Schmerzmittel und einer darausfolgenden Hufrehe ist Svandis ja leider nicht mehr reitbar. Auch wenn seit knapp 4 Jahren kein erneuter Hufrehe Schub vorliegt. Die Hufbeinsenkung ist zu stark. Einige Male wurde darüber beraten, ob man „Schluss machen“ sollte – doch sie ist ein kleiner Kämpfer. Zur Zeit geht es ihr richtig gut. Natürlich sieht man wenn sie läuft, dass da was nicht rund geht, aber sie ist fit, gut drauf und genießt es mit Björt stundenweise auf die Wiese zu dürfen und auch kleine Spaziergänge findet sie sehr gut.

Ich hoffe, wir haben noch ein paar schöne gemeinsame Jahre, auch ohne gemeinsame Ausritte.