TwitterFacebook
Hier findest Du eine kleine Vita, die Hobbys und Vorlieben von Birgit Edler.

Heu eingefahren

Nachdem das Mähen am Samstag aufgrund des defekten Traktors etwas schwierig war, wurde es dann die nächsten Tage doch besser. Sonntag früh habe ich drei Stunden mit der Motorsense rund um die Heuwiese die Ränder gemäht, meine Mutter hat das Gras dann vom Rand mit auf die Wiese geharkt. Am Nachmittag habe ich dann das ganze Gras/Heu gewendet. Durch die Hitze und die Sonne trocknete es wirklich schnell und sehr gut. Sogar am Wald war es, trotz Schatten, genaus so trocken wie auf dem Rest der Wiese.
Montag und Dienstag habe ich auch nur einmal gewendet. Je öfter man durchfährt, desto mehr „schlägt“ man das Heu auch kaputt. Am Dienstag haben wir uns dann kurzfristig überlegt, das wir bereits Mittwoch pressen wollen/können. Also unseren Nachbarn gefragt, ob er und das Heu pressen kann und Helfer angefragt. Für Samstag hätte ich mehr Helfer gehabt, doch glücklicherweise sagten 2 Arbeitskolleginnen zu und der Bruder und die Schwägerin sagten Hilfe zu. Dienstag Abend habe ich daher das Heu in Reihen gezogen. Mittwoch früh um 10 Uhr habe ich die Reihen einmal umgesetzt. Um 12.30 Uhr fing unser Nachbar an zu pressen. Nach und nach kamen die Helfer und wir konnten früh anfangen den Ladewagen voll zu packen. Dank eines Höhenförderers, den ich mir auch von den Nachbarn leihen konnte, musste mein Bruder mit seiner kaputten Achillessehne nicht auf den Heuwagen zum Abstecken. Der Höhenförderer war eine große Arbeitserleichterung.
Während meine Tante auf das Band auflegte, haben meine Kolleginnen, meine Schwägerin und ich auf dem Dachboden gepackt. Als wir den zweiten Ladewagen abgeladen haben, hat mein Bruder mit meiner Mutter den Pferdehänger an seinen Yeti gehangen und den Hänger auch voll gepackt. Um ca 18.30 Uhr war der 2te Ladewagen komplett abgeladen, mein Bruder hatte noch einen Termin und ist daher heim gefahren. Wir Frauen haben den Ladewagen in den Schuppen bugsiert. Danach sind auch meine Kolleginnen gefahren und kurz danach auch die Schwägerin. Da es noch früh am Abend war, haben meine Mutter und ich noch den Pferdehänger an das Förderband gestellt. da dies jedoch recht hoch ist, habe ich mir auch eine Stehleiter daneben gestellt um die Heubunde auf das Band zu bekommen. So konnten wir noch recht bequem die 35 Bund Heu aus dem Hänger auf den Dachboden packen. Als das erledigt war haben meine Mutter und ich noch mal, mit meinem Yeti und Pferdehänger, ca 20 Bunde von der Wiese geholt. Die bleiben aber vorerst im Hänger. Denn als wir wieder auf den Hof kamen, waren wir einfach auch ein bißchen kaputt und hatten keine Lust mehr das aus zu packen. Dann verfüttere ich das eben nach einer Ausdünstungsphase als erstes mit. Unsere Nachbarn haben auch noch den Höhenförderer wieder geholt, und mit vereinten Kräften haben wir das Ding vor ihre Heuluke gezirkelt. Denn auch die Nachbarn wollten Heu einfahren, und haben heute kleine HD Bunde gepresst und eingelagert. Nachdem auch das Förderband vom Hof war, und ich das lose Heu mit dem Laubpuster schön sauber auf einen großen Haufen gemacht hatte, und unser Weg auch sauber gepustet wurde, haben wir noch das lose Heu in ein großes Bettlaken verstaut, so dass ich es auf den Heuboden ziehen kann. Um kurz vor 22 Uhr ist meine Mutter am Mittwoch ins Haus. Ich habe noch die Pferde von der Wiese geholt und für die Nacht versorgt. Für Dexter und mich war um 22.30 Uhr Feierabend.
Heute früh musste ich zum Zahnarzt – Abschluss der Zahnswurzelbehandlung. Nun ist der Zahn ruhiggestellt und sollte nicht mehr rummeckern. Kurz nach Mittag habe ich dann noch ein paar „kaputte“ Bunde Heu von der Wiese geholt. Dexter war auch mit, ist aber nicht aus dem Auto gestiegen – oder er hat sich in den Schatten von Auto/Hänger gelegt. Ihm war einfach zu warm. Später habe ich dann das Heu von dem Hänger mit großen Laubsäcken hoch auf den Dachboden verfrachtet.
Nun muss ich noch Heuwender und Schwader sauber machen, dann ist die Heuernte für dieses Jahr schon durch.

Heusaison mit Startschwierigkeiten

Montag brachte ich den New Holland zur Inspektion und Oelwechsel. Während der knapp 10 km zum Landmaschinentechniker hatte ich schon das Gefühl, dass der Trecker das Gas nicht richtig annahm und kurz vorm ausgehen war. Ich habe dort auch darauf hingewiesen und man wollte den Spritfilter wechseln und so. Mittwoch konnte ich mein Schätzchen wieder holen, und er lief auch Problemlos bis nach Hause. Als ich ihn in den Schuppen stellte, leuchtete plötzlich die Oelkontrolllampe des Getriebes und der Hydraulik auf. Ich rein ins Haus, Betriebsanleitung gewälzt „nicht schlimm – sollte nach ein paar Minuten ausgehen, wenn nicht Techniker anrufen.“ Wieder runter, Trecker gestartet, keine Kontrollleuchte, Motor lief rund. Ich dachte also, das wirklich alles gut sei, nahm mir für Samstag das Grasmähen vor. Gestern haben meine Mutter und ich das Mähwerk aus dem Carport geholt. Ich war heute früh so stolz. Das Mähwerk ohne Hilfe angebaut und alles funktionierte. Ab auf die Wiese und loslegen. Das erste Mal selbst mähen. Zuerst fuhr der Trecker ganz toll. Doch plötzlich nahm er wieder kein Gas an und schwupps war er aus. Zapfwelle ausgestellt und Trecker wieder gestartet, und da nichts leuchtete habe ich nochmal das Mähwerk angestellt und weiter gemäht. Nach einer weiteren halbe Runde um die Wiese ging der Trecker wieder aus – und beim erneuten Starten leuchtete dann doch die böse Kontrolleuchte. Die ging auch nicht mehr aus. Mit Mühe und Not bin ich auf den Hof gekommen. Rein ins Haus – beim dem Techniker wo er zur Durchsicht war, erreichte ich niemanden. Von unserer Nachbarin erhielt ich die Notfalltelefonnummer, die zu deren Trecker kamen. Dort erreichte ich auch jemanden, die reparieren aber nur John Deere und wollten nicht zu einem New Holland kommen, weil sie da keine Ersatzteile haben. Mir wurde eine Firma in Lemgo genannt. Dort arbeitet aber niemand am Samstag und einen Notdienst gibt es dort auch nicht. Die „van Lengerich“ Gruppe, bei der wir den Trecker gekauft haben, damals in Löhne bei „meinem Schrauber“ gibt es nicht mehr hier in der Nähe, die haben den Standort in Löhne aufgegeben. Im Stammwerk Emsbüren konnte man mir keinen Notdienst hier in der Nähe nennen. Im Internet fand ich als nächste eine New Hollandvertretung in Paderborn. Dort gibt es einen 24 Stunden Reperaturnotdienst. Der Techniker ließ sich am Telefon ausführlich das Problem schildern, ich musste raus zum Trecker, starten, in den Tank leuchten ob Dreck zu sehen ist. Das der Motor nicht rund lief hörte der Mensch am anderen Ende. Knapp 40 Minuten später war er hier und krabbelte unter den Trecker, weil er ein Problem mit der Spritzufuhr vermutete. Gefunden wurde eine Engstelle in der Spritleitung, die günstigste Lösung war, die 10 cm Schlauch rausschneiden, einen Schlauch drüberziehen und mit Schellen fixieren. In der Spritleitung, am Spritfilter war auch wirklich etwas Dreck (Gras – wie kommt das in den Tank? ist doch zu??!!) Raus gefrimmelt, Leitung entlüftet, Trecker an, läuft rund und leise – Kontrollleuchte aus. Auf dem Hof das Mähwerk angemacht, lief und hörte sich normal an. Techniker und ich zufrieden. Er fuhr von dannen. Ich bin wieder auf die Wiese und kam genau drei Runden weit. Plötzlich wieder keine Motorleistung, wupp – aus. Habe wieder bei den Paderbornern angerufen, der meinte „dann ist es der Filter oder die Pumpe – beides habe ich nicht vor Mittwoch“ Wäääähhhh!!! In meiner mittlerweile recht großen Verzweiflung nochmal bei Herrn D aus Löhne angerufen. Leider wieder niemanden erreicht. Mein Problem auf den Anrufbeantworter gestottert. Gleich danach bei einem Lohnunternehmer angerufen, ob die Mähen können – waren natürlich unterwegs, rufen zurück. Bin zu unseren Nachbarn und wollte mir den John Deere leihen – da rief Herr D zurück – ich soll das Mähwerk nicht abbauen, er ist gleich bei mir. Er kam mit seinem Enkel (15) und guckte nochmal an dem Spritfilter, zog ein paar Stecker ab, löste noch eine Schraube an der Spritpumpe – da war auch Dreck der entfernt wurde. Hydraulikflüssigkeit und Oel nochmal kontrolliert – sollte alles gut sein. Probelauf auf dem Hof – wie zuvor beim anderen Techniker schien alles ok. Nun aber sollte der Enkel meinen Trecker mal auf der Wiese fahren mit Mähwerk an natürlich – und nach einer halben Runde ging er wieder aus, sprang gleich wieder an, kam die nächste halbe Runde bis zu uns. Herr D stieg mit auf den Trecker, weil er nicht glauben konnte, was da war. Aber während der Fahrt muckte der Trecker wieder etwas. Also am Feldweg anhalten – Motorhaube auf, erneut alles gucken plötzlich suppte die Spritpumpe, die vorher völlig unauffällig war. Herr D hatte zum Glück eine passende Spritpumpe dabei und es konnte gewechselt werden. Danach lief der Trecker besser als vorher – aber die komische Oelkontrollleuchte ging nicht mehr aus. Ich sollte eine Runde fahren , und war der Meinung, das auf halber Strecke nochmal irgendwie das Gas nicht angenommen wurde. Aber der Trecker ging nicht aus. Herr D fuhr noch 2 Runden mit dem Trecker – fein wenn mir das gemäht wird 🙂 – Dann fuhr der Enkelsohn noch eine Runde – mir wurde erklärt, das alles soweit okay sein müsste. Die Fehlerleuchte wurde fotografiert, die Meldung aus dem Handbuch abgeschrieben. Ich sollte weiter mähen, ruhig hochtourig fahren – und die Kontrollleuchte ignorieren. Er wird den Fehler daheim nochmal nachsehen und falls es einen Schalter gibt, der die Lampe aus bekommt, sagt er noch Bescheid. Auch das Gras wenden soll ich und den Trecker ganz normal nutzen. Die Wiese habe ich dann auch ohne weitere Probleme gemäht bekommen. Danach mit das Mähwerk sauber gemacht und auch wieder ohne Hilfe abgebaut bekommen. Alles aufräumen, Mähwerk mit Mutters Hilfe wieder in den Carport bugsiert, den Hochdruckreiniger und den Aufsitzmäher wieder ordentlich weggestellt. Kurz vor 19 Uhr war alles fertig. Nur gewendet habe ich die Maht nicht mehr. Ach ja, dem Lohnunternehmer habe ich natürlich gesagt, das er nicht zum Mähen kommen muss, das wir das Problem gelöst bekommen haben.
Morgen dann die Ränder nachmähen, habe mich nicht so nah an den Zaun getraut beim Mähen wie früher mein Vater oder auch mein Bruder. Eigentlich wollte ich morgens die Wiese mähen und Nachmittags die Ränder. Doch leider kam alles anders geplant – seufz. Hoffen wir, das der Trecker nun nicht mehr rumzickt.

vor Fünfzehn Jahren


Stand morgens ein kleines geschecktes Mädchem im Paddock und wurde von ihrer Mutter in meine Richtung geschubst.
Mein kleines Mädchen hat heute tatsächlich ihren 15ten Geburtstag.

Durch einen Sturz, infolge desssen ein ausgerenktes Hüftgelenk, Schmerzmittel und einer darausfolgenden Hufrehe ist Svandis ja leider nicht mehr reitbar. Auch wenn seit knapp 4 Jahren kein erneuter Hufrehe Schub vorliegt. Die Hufbeinsenkung ist zu stark. Einige Male wurde darüber beraten, ob man „Schluss machen“ sollte – doch sie ist ein kleiner Kämpfer. Zur Zeit geht es ihr richtig gut. Natürlich sieht man wenn sie läuft, dass da was nicht rund geht, aber sie ist fit, gut drauf und genießt es mit Björt stundenweise auf die Wiese zu dürfen und auch kleine Spaziergänge findet sie sehr gut.

Ich hoffe, wir haben noch ein paar schöne gemeinsame Jahre, auch ohne gemeinsame Ausritte.

Frühling bei den Pferden


Ja, auch bei den Pferden bemerkt man, dass es Frühling wird. Svandis wirft ordentlich Winterpelz ab und schwitzt schon vom rumstehen. Auch Björt ist oft feucht im Fell, weil es ihr so warm ist. Das alte Mädchen hält aber noch an ihrem Winterfell fest. Da Svandis schon immer ein nicht gerade „feines Mädchen“ war, schläft sie auch gern mal da wo es warm und feucht ist – sprich im Stall in der Einstreu. Im langen Winterfell klebt das dann ganz toll zusammen. Die letzten Jahre habe ich sie im Frühjahr immer gewaschen und geschrubbt bis die Mistflecken weg waren. Das ziept dem Tier, ist nicht nett und ich sehe danach auch nicht gerade sauber aus. Daher habe ich mir 2016 ja eine Schermaschine zugelegt. Super Erfindung so ein Teil. Sonntag habe ich daher am Nachmittag zunächst die Pferde grob über geputzt, das war schon mal ein großer Eimer voll Haare, die ich aus den beiden herausgebürstet habe. Dann aber doch die Schermaschine hervorgeholt und Svandis geschoren. Hals und Rücken habe ich ihr noch das Fell gelassen. Sieht ein bißchen putzig aus, ist aber gegen Kälte am Rücken in der Nacht besser. In 2 Wochen kann ich sie komplett scheren, denke ich.
Björt hält nichts von technischem Gerät. Ich darf sie nicht mit der Schermaschine berühren und kann ihr daher nichts vom Winterfell wegnehmen.

Da hilft dann nur : putzen, bürsten, bürsten und putzen…. Jedes Jahr das Gleiche 🙂

Nochmal das Ganze


Ja, ja, die kleinen Schweinchen. Sie sind ja so niedlich, und man muss sie doch liebhaben. Ich mag Wildschwein sehr gern, z.B. als Braten.
Da die nutzlosen Grunzer 5 Nächte in Folge auf meiner Wiese gebuddelt haben, sah es aus wie eine Kraterlandschaft.

Natürlich ist eine renaturierte, auf Wildschweine optimierte Heuwiese kein Grund, das jagdliche Entfernen der Tiere zu fordern. Aber ich möchte mal die Jagdgegner sehen, wenn die Schweine ihren Vorgarten durchwühlen. In Oberbecksen ist das schon mehrfach passiert, wie mir die Jäger sagten. Zur Zeit dürfen sie aber auch gar nicht schießen, da die Bachen seit Februar/März wieder Frischlinge führen und somit noch unter Schutz stehen. Mangels Fressfeinden überleben die Ferkelchen den Sommer sehr gut und im Herbst Winter sind sie so weit, dass sie sich wieder vermehren können. Somit wächst und wächst die Rotte immer mehr. Freut euch! Früher oder später kommen die Viecher in die Innenstädte! Ängstlich sind sie kein bißchen.
Naja, da meine Wiese nun mal umgegraben wurde, und die Jagdpächter überall Wiesen, Rasen, Garten und Waldschäden reparieren müssen, habe ich dann nochmal die Wiesenegge hinter den New Holland gehangen und am letzten Samstag meine Runden über die Heuwiese gezogen.
In der Mitte der Wiese, wo die Wildschweine extrem gebuddelt haben, bin ich 4-5 Mal hin und her gefahren bis mich das Ergebnis halbwegs zufrieden gestellt hat. So richtig gut wird das aber wahrscheinlich nur mit einer Wiesenwalze, und es muss nachgesät werden. Das wurde mir eigentlich von den Jägern versprochen. Bisher war aber wie gesagt noch niemand mit entsprechendem Gerät hier zum gerade ziehen und einsäen. Ich hoffe, das da wirklich noch eine Schadensbehebung folgt.
Nachdem die große Wiese halbwegs gut aussah, habe ich noch die 2 kleinen Wiesen am Haus abgeschleppt und Maulwurfshügel vernichtet. Und da im „Hausgarten“ auf den Rasenflächen auch so viele Maulwurfshügel waren, habe ich mir eine Schleppe an den Aufsitzmäher gebastelt.

Das hat auch ganz gut geklappt, allerdings war die Palette etwas zu leicht. Nächstes mal muss ich da ein Gewicht drauf machen. Und wo der Aufsitzmäher schon mal an war, habe ich doch auch gleich den Rasen das erste Mal gemäht, als die Erdhügel eingeebnet waren.
Als der große Blaue und der kleine Rote wieder im Schuppen standen, habe ich die (orange) Kehrmaschine angeworfen und den Hof gefegt, weil aus den Treckerreifen und von der Wiesenschleppe auch einige Erdklumpen auf den Pflastersteinen herum lagen. Und da auch unsere Nachbarn ihre Wiesen abschleppten und über unseren Hof gefahren sind, lag da nicht nur mein Dreck. Aber mit der Kehrmaschine geht das ganz gut weg. Zu guter letzt habe ich dann noch einen Krachmacher aus der Ecke geholt. Mit dem Hochdruckreiniger wurden die hellen Gehwegplatten vor dem Keller und Stall wieder sauber gewaschen. Da der Pferdehänger auch nicht gerade weiß aussah, habe ich den auch gleich in einem Abwasch mit abgekärchert.
Dann noch Heu für die Pferde vom Dachboden holen und die Damen mit Futter für die Nacht versorgen. Um 19.30 Uhr war dann auch mal Feierabend.