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Hier findest Du eine kleine Vita, die Hobbys und Vorlieben von Birgit Edler.

Frühling bei den Pferden


Ja, auch bei den Pferden bemerkt man, dass es Frühling wird. Svandis wirft ordentlich Winterpelz ab und schwitzt schon vom rumstehen. Auch Björt ist oft feucht im Fell, weil es ihr so warm ist. Das alte Mädchen hält aber noch an ihrem Winterfell fest. Da Svandis schon immer ein nicht gerade „feines Mädchen“ war, schläft sie auch gern mal da wo es warm und feucht ist – sprich im Stall in der Einstreu. Im langen Winterfell klebt das dann ganz toll zusammen. Die letzten Jahre habe ich sie im Frühjahr immer gewaschen und geschrubbt bis die Mistflecken weg waren. Das ziept dem Tier, ist nicht nett und ich sehe danach auch nicht gerade sauber aus. Daher habe ich mir 2016 ja eine Schermaschine zugelegt. Super Erfindung so ein Teil. Sonntag habe ich daher am Nachmittag zunächst die Pferde grob über geputzt, das war schon mal ein großer Eimer voll Haare, die ich aus den beiden herausgebürstet habe. Dann aber doch die Schermaschine hervorgeholt und Svandis geschoren. Hals und Rücken habe ich ihr noch das Fell gelassen. Sieht ein bißchen putzig aus, ist aber gegen Kälte am Rücken in der Nacht besser. In 2 Wochen kann ich sie komplett scheren, denke ich.
Björt hält nichts von technischem Gerät. Ich darf sie nicht mit der Schermaschine berühren und kann ihr daher nichts vom Winterfell wegnehmen.

Da hilft dann nur : putzen, bürsten, bürsten und putzen…. Jedes Jahr das Gleiche 🙂

Nochmal das Ganze


Ja, ja, die kleinen Schweinchen. Sie sind ja so niedlich, und man muss sie doch liebhaben. Ich mag Wildschwein sehr gern, z.B. als Braten.
Da die nutzlosen Grunzer 5 Nächte in Folge auf meiner Wiese gebuddelt haben, sah es aus wie eine Kraterlandschaft.

Natürlich ist eine renaturierte, auf Wildschweine optimierte Heuwiese kein Grund, das jagdliche Entfernen der Tiere zu fordern. Aber ich möchte mal die Jagdgegner sehen, wenn die Schweine ihren Vorgarten durchwühlen. In Oberbecksen ist das schon mehrfach passiert, wie mir die Jäger sagten. Zur Zeit dürfen sie aber auch gar nicht schießen, da die Bachen seit Februar/März wieder Frischlinge führen und somit noch unter Schutz stehen. Mangels Fressfeinden überleben die Ferkelchen den Sommer sehr gut und im Herbst Winter sind sie so weit, dass sie sich wieder vermehren können. Somit wächst und wächst die Rotte immer mehr. Freut euch! Früher oder später kommen die Viecher in die Innenstädte! Ängstlich sind sie kein bißchen.
Naja, da meine Wiese nun mal umgegraben wurde, und die Jagdpächter überall Wiesen, Rasen, Garten und Waldschäden reparieren müssen, habe ich dann nochmal die Wiesenegge hinter den New Holland gehangen und am letzten Samstag meine Runden über die Heuwiese gezogen.
In der Mitte der Wiese, wo die Wildschweine extrem gebuddelt haben, bin ich 4-5 Mal hin und her gefahren bis mich das Ergebnis halbwegs zufrieden gestellt hat. So richtig gut wird das aber wahrscheinlich nur mit einer Wiesenwalze, und es muss nachgesät werden. Das wurde mir eigentlich von den Jägern versprochen. Bisher war aber wie gesagt noch niemand mit entsprechendem Gerät hier zum gerade ziehen und einsäen. Ich hoffe, das da wirklich noch eine Schadensbehebung folgt.
Nachdem die große Wiese halbwegs gut aussah, habe ich noch die 2 kleinen Wiesen am Haus abgeschleppt und Maulwurfshügel vernichtet. Und da im „Hausgarten“ auf den Rasenflächen auch so viele Maulwurfshügel waren, habe ich mir eine Schleppe an den Aufsitzmäher gebastelt.

Das hat auch ganz gut geklappt, allerdings war die Palette etwas zu leicht. Nächstes mal muss ich da ein Gewicht drauf machen. Und wo der Aufsitzmäher schon mal an war, habe ich doch auch gleich den Rasen das erste Mal gemäht, als die Erdhügel eingeebnet waren.
Als der große Blaue und der kleine Rote wieder im Schuppen standen, habe ich die (orange) Kehrmaschine angeworfen und den Hof gefegt, weil aus den Treckerreifen und von der Wiesenschleppe auch einige Erdklumpen auf den Pflastersteinen herum lagen. Und da auch unsere Nachbarn ihre Wiesen abschleppten und über unseren Hof gefahren sind, lag da nicht nur mein Dreck. Aber mit der Kehrmaschine geht das ganz gut weg. Zu guter letzt habe ich dann noch einen Krachmacher aus der Ecke geholt. Mit dem Hochdruckreiniger wurden die hellen Gehwegplatten vor dem Keller und Stall wieder sauber gewaschen. Da der Pferdehänger auch nicht gerade weiß aussah, habe ich den auch gleich in einem Abwasch mit abgekärchert.
Dann noch Heu für die Pferde vom Dachboden holen und die Damen mit Futter für die Nacht versorgen. Um 19.30 Uhr war dann auch mal Feierabend.

Wilde Schweine


Da mcht und tut man, schleppt die Wiese ab und freut sich das alles schick ist. „Nur noch Dünger holen“ denkt man. und dann kommen in einer sehr windigen und nassen Nacht die Mistviecher aus den Ecken.

Da muss ich wohl doch mal einen Wildschaden bei dem örtlichen Jagdpächter anmelden. Das bißchen letztens am Wald – auf der Ecke, wo wir eh kein Heu machen – das war nicht so schlimm. Doch nun haben die Viecher ja mitten auf der Wiese alles umgewühlt. Später mal den Schaden von nahem angucken.

im Märzen die Bäuerin…

den Trecker anspannt.

Bisher war es einfach zu nass um auf den Wiesen und drumherum etwas zu machen. Diese Woche ist es etwas abgetrocknet. Ich habe immer geguckt, ob die Wiesen trocken genug waren – aber befahrbar waren sie nicht wirklich. Heute abend habe ich es gewagt und den New Holland aus dem Winterschlaf geholt. Es war zwar schon halbs sechs, als ich die Egge an den Trecker gehangen habe und auf die Wiese bin, aber ich wollte zumindest die große Heuwiese abschleppen.

Am Wieseneingang – im ständigen Schatten sozusagen – war es noch etwas feucht, aber der Rest war okay und ich zog meine Runden mit dem Trecker um die Wiese. Auch die Wildschweinspuren unten am Wald konnte ich mit mehrfachen drüberfahren einebnen.

Björt und Svandis waren in der Zeit in der Winterwiese. Um kurz vor 19 Uhr waren Dexter und ich fertig mit der großen Wiese und auch die kleine Wiese hinter dem Schuppen habe ich geschafft abzuschlepen.
Dann Egge abbauen, Trecker und Aufsitzmäher wieder in den Schuppen fahren. Noch schnell die Pferde versorgen und „endlich“ Feierabend.

armer kleiner Mann


Am 14.2. war der Beratungstermin wegen Kastration oder erst nur Chipimplantat… Ohne Beratung vorab und Gesundheitscheck macht die Frau Doktor das nicht. Auf jeden Fall wird bei Dexter da was gemacht. Denn wie im Oktober, dass er unterwegs ist, wenn die Hündinnen in der Umgebung heiß sind, das wollen wir nicht mehr. Und auch Frau Dr. hat nach der Untersuchung und nach meinen Schilderungen gesagt, dass ein Chip für 6 Monate nicht notwendig ist, wenn ich schon fest der Meinung bin zu kastrieren und so wie ich es geschildert habe, wäre es für den Hund sicher besser. Am 20.2. war es dann soweit. Hatte einen Tag frei genommen um dann bei Dexter Pfötchen zu halten. Um 10 Uhr konnte ich Dexter zur Arztpraxis bringen. Er durfte vorher 12 Stunden nichts fressen, und das war schonmal pauschal doof. Wir kamen auch gleich dran als wir in der Praxis waren. Vormittags macht die Ärztin nur auf Termin und ist sehr gut organisiert. Ich wurde über OP Risiken und alles aufgeklärt und musste OP Einwilligung unterschreiben. Wie so bei den Menschen. 🙂 Dann hieß es, meinen Hund festhalten, damit der Venenzugang gelegt werden konnte und er bekam die Narkosespritze. Er ist ganz schnell in meinem Arm eingeschlafen. Boah, da wurd mir anders. Die letzten 3 Tiere die ich beim Einschlafen festgehalten habe, sind nicht mehr aufgewacht. Irgendwie hatte ich wohl Tränen in den Augen. Tierärztin und der Helferin fiel das sofort auf. Fragten was denn sei, und als ich das so sagte, da meinten sie „keine Sorge, den Schlingel bekommen sie heil nach Hause.“ Als Dexter schlief konnte ich heim fahren. Ca ne Stunde, später meinten sie, könne ich ihn wieder holen. Da es zur Praxis nur 4,5 km sind, bin ich wieder heim. Und natürlich auch wieder hin 🙂 Will meinen Schatz ja wieder haben. Er war noch super groggy und gerade erst so halb am aufwachen. Jaulte und heulte noch wie ein Wolf, zitterte etwas. Mitnehmen. Warm halten, Lieb haben… das Jaulen/heulen sei normal, weil die Narkose das Sprachzentrum anregt. So gegen späten Nachmittag sollte es besser sein. Dexter ging es wirklich nicht so gut. Er wurde immer etwas wacher, war aber bis abends noch arg benebelt. Montag bin ich auch nur mit ihm an der Leine raus gegangen, zu den Ponys durfte er Montag Nachmittag/Abend gar nicht. Auch in der Nacht musste er 1x raus, also Hose an, Jacke an, ihn an die Leine raus… Aber das war okay. Von Montag auf Dienstag hat Neffe 2.0 bei uns übernachtet – der war sehr mitleidig und hat Dexter auch in Ruhe gelassen „der hat Aua“ – das hat der Junge schnell begriffen. Aua kennt er, da ist er dann vorsichtiger. Am 21. 2. ging es dem Hund schon besser und ich habe ihn an der Leine mit zu den Ponys genommen. Am 22.2. Kontrolle in der Arztpraxis. Am Nachmittag ist von 16 bis 18.30 Uhr offene Sprechstunde. Kommt man ohne Termin, muss aber halt warten. Ist ja kein Problem. Vor uns war eine Dame mit einem Jack Russel Rüden – die kam aber recht schnell aus dem Behandlungszimmer. Wir durften dann gleich rein. Da Dexter sich wieder nicht benehmen konnte und nicht liegen bleiben wollte, und nach mir geschnappt hat, als ich ihn runter drücken wollte, bekam er einen Maulkorb und eine Herlerin und ich haben ihn festgehalten, damit Frau Doktor gucken konnte. Wundpflaster abmachen, … Wunde sah okay aus. Alles trocken, bissi geschwollen, aber fängt wohl gut an zu heilen. Fieber wurde noch gemessen, 39,1 ° Etwas erhöhte Temperatur. Zur Vorsicht gibt es eine Woche Antibiotika. Und ein neues Pflaster auf die Wunde. Wenn das abfallen sollte, okay. Möglichst bis zum Wochenende soll es aber möglichst halten. Am 6. oder 7.3 soll ich dann zum Fäden ziehen kommen.
Das Pflaster ist mittlerweile auch ab – seit gestern. Doch da der kleine Mann in ein zwei unbeobachteten Momenten doch an die Wunde gegangen ist, suppte es heute leider ein bißchen. Damit es besser heilt, mache ich nun doch effektive Mikroorganismen auf die Wunde. Auch wenn er meint, das ich ihn umbringen will, wenn ich da ran gehe. Er merkt, dass es etwas kühlt und es nimmt den Juckreiz wohl etwas. Hoffe, das die kleine Stelle so abheilt und wir nicht zwischendurch zur Tierärztin müssen.