Bereits letztes Wochenende war das Wetter schön und die Pferde hatten Hummeln im Hintern. Da sie während des Stall mistens arg nervten, habe ich sie auf die Weide gelassen. Das haben sie zum ausgiebigen Toben genutzt. Mittwoch kam ich nach Hause, und der Paddockzaun war an paar Stellen geschreddert. Björt war im unteren Teil des Paddocks durch den Zaun gegangen und Svandis hatte das Tor zur Weide zerlegt. Ich dachte, ich hätte noch genug Zaunband, doch ich fand so auf die Schnelle nur alte Stücke, die habe ich nicht eingesetzt. Durften Björt und Svandis bis Freitag auch Nachts aussuchen wo sie stehen wollten. Da auf den Wiesen noch nichts wächst, sind sie 70 % des Tages im Stall an den Heunetzen. Freitag bin ich schon Mittags aus dem Büro verschwunden. Björt und Svandis waren sehr erstaunt, als plötzlich mit Zaunband und Co bei ihnen stand. Den Eimer mit den Möhren fanden sie allerdings am Besten. Die 3 Elektrolitzen waren recht schnell ersetzt und neue Torgriffe gab es auch. Hoffen wir, das das nun erstmal wieder hält. Nach der Zaunreperatur habe ich noch etwas Laub vom Hof und vom Rasen und auch von der Wiese hinter dem Schuppen auf den großen Kompost gepustet. Wie jeden Tag stand auch noch Hundefußball und das abendliche Pferde versorgen auf dem Plan und dann war auch Feierabend.

Samstag nach dem üblichen vormittäglichem Wocheneinkauf, habe ich am Nachmittag den Trecker angeworfen und den Dungstreuer aus dem Carport geholt. Hochdruckreiniger angeschlossen und Hänger und Trecker von den Resten des Mistfahrens im Januar befreit. Dexter fand Treckerfahren und mit Wasser spielen total toll und war immer mit dabei. Nachdem der Trecker und der Hänger wieder sauber waren, habe ich den Dungstreuer wieder ordentlich in den Carport geschoben. Da ich früher oder später auch wieder Rasen mähen muss, habe ich dann auch noch den Toro heraus gefahren und Dexter saß natürlich wieder mit auf dem Gerät.

Nach 3 Runden über den Hof habe ich das Mähwerk wieder unter den Aufsitzer gebastelt und das Gebläse angebracht und die Riemen überprüft. Auch einmal Mähwerk und Gebläse probelaufen lassen. Auch nach dem Winter hat das gut funktioniert.

Dexter hat seinen Rasenmäher natürlich nicht aus den Augen gelassen. Nicht das uns den jemand wegnimmt. Der kleine Mann war ganz enttäuscht, das ich den Mäher nach dem Zusammenbauen wieder in den Schuppen gefahren habe. Wir haben anschließend wieder Fußball gespielt und die Pferde von der Weide geholt. Da es auch schon 18 Uhr war, gab es da auch schon Ponyabendbrot.
Heute haben Dexter und ich Heu vom Dachboden geholt und draußen etwas bei den Pferden aufgeräumt. Die Damen durften natürlich wieder ein paar Stunden auf die Wiese. Da das Wetter bei mir wieder für ziemliche Kopfweh sorgt, habe ich den weiteren Nachmittag im abgedunkelten Wohnzimmer auf dem Sofa verbracht. Das Sumatriptan hat auch irgendwann gewirkt, so dass der stechende Schmerz nun noch ein dumpfes Dröhnen ist. Naja, wird irgendwann wieder besser.

Da ist der Januar schon fast rum und ich habe hier noch gar nichts geschrieben. Es ist aber auch nichts passiert, was erwähnenswert gewesen wäre. Kurz vor Weihnachten 2018 hat mich mal wieder eine nette kleine Virus Bronchitis erwischt und die war ziemlich hartnäckig, bzw. ist noch immer nicht ganz weg. Aber es geht schon. Ist keine Männer-Grippe – ich werde es überstehen.

Da es nun endlich mal ein paar Tage frostig war, und glücklicherweise keine meiner Kolleginnen oder der Kollege Urlaub haben musste, konnte ich spontan frei nehmen. Montag noch bis 17 Uhr im Büro gearbeitet und ab Dienstag dann “Scheiße-Schaufeln”.
Dexter freute sich, als ich morgens den Schuppen- und Treckerschlüssel aus dem Schrank genommen habe. Er wich mir nicht von der Seite. Den New Holland hatte ich Montagabend an das Ladegerät angeschlossen, weil beim Probestart letztens die Batterieleuchte schon wieder flackerte. Zu kalt für den großen Blauen. Dienstag sprang er aber ohne Probleme an. Dungstreuer anhängen und an die Miste rangieren klappte erfreulich gut.

Dienstag haben wir bis 13 Uhr fünf gut gefüllte Hänger voll geschafft. Da meine Mutter und ich das per Hand mit der Forke aufladen müssen, fand ich uns gar nicht schlecht. Gegen Mittag wurde aber die Wiesenoberfäche rutschig und feucht, darum haben wir dann aufgehört.
Auch heute früh um 7.30 Uhr habe ich den Trecker mit dem Hänger wieder an die Miste gestellt und es sind dann nochmal 4 Hänger voll geworden.
Um 12 Uhr war der letzte Hänger entleert und der Dungstreuer schon mal vom gröbsten Dreck befreit. Wir haben den Hänger wieder in den Carport gestellt und den Trecker im Schuppen geparkt. Dann habe ich mit der Kehrmaschine den Hof gefegt. Aber die Reifen von Trecker und Hänger waren aufgrund der gut gefrorenen Wiese nicht sehr dreckig, so das auf dem Hof nicht viel lag. Dexter lief dann noch mit mir über die Wiesen, da ich ja auch wieder die Zaunpfähle in die Einschlaghülsen stecken und die Zaunbänder wieder ziehen musste. Gegen halb zwei waren wir dann im Haus – erstmal Pause und ausruhen. Heute nichts mehr gemacht. Auch Dexter ist ganz kaputt und liegt nur und schläft.
Tja, und nun ist die Winterarbeit erledigt – es kann nun Frühjahr werden.

Und wieder ist es Anfang Dezember und in Hannover lockt die Pferd und Jagd.

Da ich im Laufe des Jahres wohl das ein oder andere Mal für Svandis Mineralfutter für Hufrehe/empfindliche Pferde gekauft habe bekam ich erfreulicherweise ein kleines Dankeschön des entsprechenden Herstellers. Natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut. Zur Messe wollte ich ja sowieso und dann auch noch Eintritt gespart, ist doch toll.
Zuerst wollte ich wieder mit meiner Mutter hin. Dexter hätte den Tag bei Tante und Onkel verbringen können. Aber Mutter konnte nicht mit, da meine Oma zu Besuch ist. Und dann wollte Neffe 2.0 auch unbedingt zu seiner Oma nach dem Kindergarten. 🙂 Tja, so schied meine Mutter als Begleitung aus. Die reitenden Freundinnen hatten keine Zeit, oder bekamen keinen Urlaub… Hmm – bin ich heute früh eben allein losgefahren. Habe ich auch noch nie gemacht, einen Messebesuch ohne Begleitung. Die A2 war zwar gut gefüllt, aber es gab keine Stau Phasen auf der Hinfahrt. Um 9.45 Uhr war der Yeti im Parkhaus abgestellt und ich konnte zu den Messehallen. Pünktlich um zehn Uhr wurden die Tore geöffnet. Ich startete in einer der Jagdhallen und sah bei den Hundesachen schon einiges für den kleinen Dexter. Langsam schlenderte ich durch die nächsten Pferde-Hallen. Am längsten hielt ich mich in dem Bereich der Isländer auf. Sah bei einer Vorführung auf dem Fino-Strip zu, und ich erstand einige Sachen für meine Freundin und ihre Tochter “zu Weihnachten”, weil ich mir nicht sicher war, was die Farben betraf hatte meine Freundin aber Mitspracherecht – dank kostenfreiem WLAN in den Hallen und dem Smartphone konnte schnell etwas passendes gefunden werden. (Mützen und Aufkleber 🙂 ) Für mich habe ich ein neues Portemonnaie und einen Schlüsselanhänger jeweils mit Isländermotiv gekauft und auch eine Leinentasche mit entsprechendem Motiv in die ich meine Einkäufe verstauen konnte. Ich sah auch noch bei ein paar Vorführungen zu und irgendwann kam ich wieder in den Jagdhallen an. Für Dexter habe ich eine neue Flexileine gekauft und ein paar Leckerlies – bei einigen Hundefutterständen gab es Gratisproben und so füllte sich mein Beutel immer mehr. Leider bekam ich für meine Arbeitskollegin nicht den gewünschten Kalender. Neufundländer sind nun mal keine Jagdhunde. War wohl Zufall, dass ich ihr 2017 den Kalender mitbringen konnte. Ich habe extra gefragt, ob der gewünschte Kalender vielleicht versteckt wäre, aber nein – nicht dabei. Schade.


Gegen 15 Uhr bin ich wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Diesmal war die Autobahn etwas voller und an einigen Stellen war es sehr zähfließender Verkehr, aber dennoch war ich um 16.30 Uhr daheim. Der kleine Dexter hat seine Nase gleich in den gefüllten Korb gesteckt, denn da roch es für ihn natürlich klasse 🙂
Tja, Premiere gut gelaufen. Messebesuch allein war auch okay – kann man mal machen.

Ab und zu muss man einfach mal woanders hin. Meine Freundin und ich wollten ursprünglich nach Hannover zur “INFA” – doch kurzfristig haben wir uns anders entschieden und sind lieber in den Reinhardswald zum Tierpark Sababurg gefahren.

Eingangsbereich morgens um 11 Uhr

Wildschwein

Gleich nach dem Eingangsbereich kommen Waschbären, Streichelzoo und meine speziellen Freunde. In einem festen Gehege können die Wildschweine von mir aus ihr Unwesen treiben – aber nicht bei mir daheim auf meiner Wiese.

Mufflon

Wir sind über schöne Wege zwischen den weitläufigen Gehegen gelaufen und auf (leider) geschotterten Spazierwegen unter den uralten Eichenbäumen. Da wir Dexter nicht mitgenommen hatten, konnten wir auch die Kontaktbereiche (Bauernhof, Streichelzoo, Esel, Schafe, Mufflons und Pinguine) betreten.

Grautier

Esel

Przewalskipferd

Tarpane


Auch die Wölfe, Luchse, Vielfraße und so weiter haben wir gesehen. Die Gehege sind groß und weitläufig, so das man manchmal Pech hat und die Tiere nicht erblickt. So ging es uns bei den Elchen. Die haben wir nicht entdeckt.
Zum Mittagessen gönnten wir uns eine leckere Bratwurst und zur Kaffeezeit haben wir uns mit frischen Crepes und Kaffee unter eine Eiche gesetzt. Um 16.15 Uhr sahen wir noch bei der Greifvogel Flugshow zu und sind nochmal eine kleine Runde um einen Ententeich gelaufen. Dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Um kurz vor 19 Uhr lieferte meine Freundin mich wieder daheim ab.
Es war ein sehr schöner Tag.

Da die wilden Schweinchen meine Heuwiese mal wieder bearbeitet haben, musste ich ein wenig Treckerfahren. Die Jäger hatten zwar einen kleinen Wildzaun an meiner Wiese zum Wald gezogen, aber ich glaube, das bißchen Draht hilft nicht wirklich. Daher freute es mich sehr, dass sich drei oder vier Jagdreviere mit insgesamt 20 Jägern zusammengetan haben, und für den 13.10. morgens eine Treibjagd angesetzt wurde. Unsere Nachbarn und wir wurden gebeten, die Pferde bis Mittag nicht auf die Weiden zu lassen. Nicht das etwas passiert. Leider sahen wir von der Treibjagd nichts und wir haben auch nur einen Schuss gehört. Ich gehe daher davon aus, das die Wildschweine “gewonnen” haben. Dennoch muss auf meiner Wiese ja wieder ein bißchen Ordnung hergestellt werden und daher habe ich die Wiesenegge und den Trecker hervorgeholt und habe diverse Runden über die Wiese gezogen.

Da die Wühllöcher teilweise sehr tief waren, musste ich an mehreren Stellen 3 – 4 Mal hin und her fahren um ein einigermaßen gerades Ergebnis zu haben.
Dexter ist natürlich wieder mit mir gefahren. Sobald der Trecker angemacht wird, weicht er mir ja nicht von der Seite. Nachdem der Trecker und die Wiesenegge wieder ordentlich eingeparkt wurden, sind Dexter und ich nochmal über die Heuwiese gelaufen. Ich hatte noch etwas Grassamen und habe dies dann an den schlimmsten Stellen verteilt. Eigentlich sind für Begradingung der Wiese und Nachsaat auch die Jäger zuständig, aber wenn ich auf die warte, dann wächst nie wieder etwas auf meiner Wiese.
Auf der Heuwiese habe ich noch den Wildzaun etwas gerichtet und nachgezogen. An einer Stelle haben die Schweine den Zaun aus den Zaunpfählen gezogen. Haben uns also nochmal besucht. Nachdem die Wiese “glatt” war, etwas nachgesät und der Zaun gerichtet, haben Dexter und ich noch etwas bei den Pferden aufgeräumt.

Heu mussten wir auch vom Dachboden holen und etwas Laub und Eicheln haben wir vom Hof gepustet. Um 19 Uhr war Feierabend. Und Dexter war ganz müde. 🙂