Auch heute haben wir ausgeschlafen. Aber da man relativ zeitig ins Bett gegangen ist, wurde nicht so lang im Bett gelegen wir an Neujahr. Mit den Hunden sind wir dann heute eine große Runde im Wald „hinter dem Haus“ gegangen. Askia gewöhnte sich langsam an die Leine, und die beiden Rüden gingen sowieso freudig mit. Auch heute hatten wir leichten Schneefall während unseres Spaziergangs. Das ist echt schön so.
Gegen 13.45 Uhr bin ich dann losgefahren um Heim zu kommen. Es war deutlich zu merken, das kein Feiertag mehr war und das viele wieder ganz normal arbeiten mussten. LKW ohne Ende, viele Autos unterwegs. Stellenweise war es auch glatt auf den Straßen. So brauchte ich für den Rückweg fast 2,5 Stunden.
Mein erster Weg führte logischerweise zu den Ponys. Björt und Svandis blubberten mir auch erfreut entgegen. Was aber zu 90% an den Möhren lag, die ich mir schnell gegriffen hatte. Meine Askja hüpfte auch wie wild um mich herum und freute sich, das ich wieder da war.
Abends bei den Pferden natürlich lange geknuddelt, die beiden ordentlich geputzt und mich gefreut, das ich die zwei wieder hab.

Natürlich haben wir ausgeschlafen, so richtig ausgeschlafen. Gegen halb drei fuhren wir mit den Hunden wieder auf’s Land und haben dort eine große Runde gemacht.

Anschließend haben wir das Jahr sportlich angefangen. Wir haben Frank abgeholt und sind ins „Badeparadies Eiswiese“ (www.badeparadies.de) gefahren. Dort haben wir 2 Stunden verbracht. Schwimmen kann wirklich anstrengend sein. Da ich bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr im Schwimmbad war, war ich sehr schnell aus der Puste. Kondition = Null. Erst haben wir so herumgeplanscht, sind durch den Strömungskanal und waren im Außenbecken. Dann versuchten wir uns am ernsthaften Schwimmen, jedoch war nach 12 Runden für mich wirklich Schluss. Da war keine Luft mehr. Also nochmal in die Wellnessbäder, einmal in einen Whirlpool und dann noch ins Solebad.
Nach 2 Stunden waren wir k.o. aber es hat wirklich unheimlich Spaß gemacht.

Abends gab es Reste vom Silvesteressen. Und wir haben wieder TV geschaut und bis 0.30 Uhr mit der Play-Station gedaddelt…

Montag wurde ausgeschlafen. Nach einem kurzen Spaziergang mit den Hunden sind wir -wie Tausende andere auch – ins nahegelegene Einkaufszentrum gefahren. So wirklich mussten wir nicht einkaufen, aber um uns die Zeit zu vertreiben war das mal ganz witzig.
Nach der Shoppingtour schnappten wir uns wieder die 3 Hunde und fuhren zur „Burg Plesse“ Dort im Wald machten wir einen großen Spaziergang. Da weder Marion & Martin oder gar ich uns dort auskennen, wurden die Hunde doch einen Großteil des Spaziergangs angeleint. Und eben weil wir uns nicht auskannten, haben wir auch glatt einen falschen Weg eingeschlagen, so das wir uns dann auf eine Walderkundungstour über schöne naturbelassene Waldwege auf den Rückweg machten. Sowas gefällt mir ja, dann noch der Nebel und ein ganz bißchen Schneefall machten den Spaziergang besonders schön.

Am Abend kam noch Frank vorbei und wir 4 haben mit den Hunden den Silvesterabend gemütlich daheim verbracht. Als Silvesterschmaus gab es Pommes und Bratwurst – Eis zum Nachtisch. Es wurde TV geschaut, Wein und Sekt getrunken, um Mitternacht wurde angestoßen. Marion, Magni und ich sahen uns draußen das Feuerwerk an. Die Männer und die anderen 2 Hunde blieben im Haus. Anschließend wurde Play-Station gespielt und Ruck Zuck war es 4 Uhr morgens.
War ein schöner Jahreswechsel

Am 30.12.2007 bin ich Nachmittags so gegen halb drei aufgebrochen nach Göttingen.
Zwei Stunden und 5 Minuten später stand ich bei Martin und Marion daheim und wurde herzlich von den beiden begrüßt und natürlich begrüßten mich die Hunde ebenfalls hocherfreut. Auch der Gasthund Askia, eine reinrassige Kurzhaarcollie-Hündin, zeigte keine Scheu.
Wir haben den Abend noch lange zusammengesessen und erzählt und etwas mit der neuen Play-Station herumgespielt.

Regen – ganz toll, und das wo ich so schön lang reiten wollte. Aber morgens beim Füttern schon derbe nass geworden. Also doch nochmal länger ins Bett gekuschelt und um kurz vor 10 Uhr aufgestenanden. Eltern krabbelten völlig untypisch auch da erst aus dem Bett.
Nach dem Frühstück bin ich dann raus und habe beide Pferde sauber gemacht. Björt ging nicht so richtig, denn die hat im Schlamm geschlafen und stand im Regen. Dummes Mädchen – aber bißchen oberflächlich wurde bei ihr halt auch der Schlamm abgekratzt. Svandis wieder als erste geritten. Heute ging sie auch prima den Südweg rauf und ohne zu zögern links Richtung Dorf. Das erste Mal stehenbleiben hatten wir wieder an der Heidschnuckenweide. War aber auch zu komisch! Links wieder die bösen Heidschnucken und rechts stand jemand auf dem Hof und rasierte sich!!! Mit so ’nem Akkurasierer, der auch schon mal bessere Tage erlebt hat. Zumindest hörte man den kleinen Rasierer sehr deutlich. Da bin ich dann doch wieder abgestiegen und habe bis zur nächsten Hofeinfahrt geführt. Dort wieder aufgestiegen und weiter geritten. Die 2te Weide mit Heidschnucken interessiert Svandis niemals. Komisches Ding. Dann ging Svandis nochmal hoch, als hinter einem Zaun plötzlich ein Schäferhund anfing zu kläffen und hin und her zu rennen. Ich hab mich aber auch erschrocken, als das Vieh plötzlich loslegte. Ich glaube, Schäferhunde und meine Tiere und ich, das klappt nicht mehr. … Mit den Schäferhunden unserer Nachbarn fing es an .. nun der Hund. Komisch, das der Schäferhund meiner Göttinger Freunde mich noch nicht zerfleischt hat.
Das waren heute bei Svandis auch die einzigsten 2 mal wo sie rumbockte. Sonst war sie lieb und in der Fuchsgrund zu den Schafweiden hoch ist sie wieder schön galoppiert und die Hufschuhe haben auch gehalten.
Mit Björt bin ich dann die Hausrunde (Backsweg) geritten. Das Niederfeld hoch ist die dumme Ziege im Galopp abgegangen. Hatte nur Wassertrense im Maul – ohne Sperrhalfter. War ein Fehler. Demnächst wieder nur in voller Montur.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, ging sie wieder voll entspannt und am langen Zügel – bis zum Borstenbach… Angeblich ist sie im Matsch gerutscht, nutzte das aber gleich zum Galopp aus. Weil sie mir so dann auch nicht kommen muss, durfte sie nicht rechts nach Hause, sondern musste den ganzen berg hinauf und noch bis zu den Schafweiden tölten. Nach dem Galopp war der Tölt auch richtig schön. Umgedreht und wieder heim. Da war sie dann auch lieb!

So, und nun geht’s ab nach Göttingen zum Silvester feiern