So sieht meine linke Hand nun nach dem ersten Verbandswechsel aus.
Gestern tat es einfach nur weh – und heute nach dem Verbandswechsel auch. Ärzte sind doch Sadisten…
Die Naht am Finger geht von der Fingerkuppe bis fast zum Handteller – Der Finger ist natürlich dick und geschwollen und schillert bunt.
Geduld und Ruhe – genau das was ich nicht habe.
Finger OP überstanden
Der Tag war lang und so ohne Kaffee und ohne Essen ganz furchtbar. Wobei mir das Essen egal war, aber das ich nichts Trinken durfte war schlimm – wenig Flüssigkeit = tierisch Kopfweh
Morgens um 7 Uhr sollte ich natürlich nüchtern im Krankenhaus erscheinen. Dachte, prima – geht es schnell… Dann kam um 7.30 Uhr der OP Plan – und ich stand da um 13.45 Uhr *argh*
Warten, warten warten
Irgendwann so kurz nach 14 Uhr wurde der Arm lahm gelegt und so kur vor 15 Uhr fingen sie an zu schnippeln… Um 16.30 Uhr kam ich aus dem OP
Diagnose:
6 Wochen alte Endgliedmehrfragmentfraktur (D4 li = linker Ringfinger) mit knöchnernem Ausriss der Beugesehne
Therapie:
Refixation des knöchernen Beugesehnenansatzes durch 2 Leibingerschrauben
Dh.
4 Wochen Gips (ruhigstellung)
leichte Bewegungsübungen ab der 3ten Woche
keine Belastung vor 8 Wochen postop (kein kraftvoller Faustschluss)
Was ganz witzig war, die Andrea H., die von 1998 bis 2000 ihren Flugar bei mir stehen hatte, war eine der OP Schwestern. Sie sah meinen Namen – und da an so einem Finger keine 2 Ärzte und 2-3 Schwestern arbeiten können, kam sie zu mir „hinter den Vorhang“ und wir haben etwas erzählt –
Ich war ja voll wach. Sie dachte, Swana hätte mir den Finger geschreddert – Andrea wusste noch nicht, das Swana nicht mehr lebt. So hatte ich durch die Unterhaltung etwas Ablenkung – gemerkt habe ich kein bißchen, das da an meiner Hand gearbeitet wurde.
Um kurz nach 17 Uhr war ich wieder auf der Station – bekam noch etwas zu essen und zu trinken.
18.30 Uhr kam mein Vater… Ich wollte nur noch weg – ab nach Hause.
Abends war Kirsten hier und hat Ponys gefüttert. Morgens früh machen nun meine Eltern, abends kommt nun Kirsten, sonst eben auch meine Eltern
Krankgeschrieben erstmal diese Woche, dann sehen wir weiter
Tippen am Pc geht irgendwie einhändig, dauert aber furchtbar… *grmpf*
Finger
Man erinnert sich an meinen kleinen Unfall vom 1.5.?
Seitdem ist der linke Ringfinger dick, schmerzempfindlich und zu nichts zu gebrauchen. Erst sagte der Hausarzt abwarten, und dann bekam ich doch eine Überweisung in die Handchirurgie. Dort wurde geröngt und … Naja – so ziemlich alles kaputt, was man so im oberen Fingerglied zerstören kann. Die Beugesehne ist abgerissen und der Trägerapparat „verrutscht“ und das Gelenk ist ebenfalls mehrfach in Mitleidenschaft gezogen.
Vielleicht bringt die OP einen Erfolg, das ich den Finger wieder bewegen kann – das hoffe ich zumindest – evtl muss er aber versteift werden.
Heute war ich kurz vor Mittag vom Krankenhaus zurück – Vorbesprechung der morgigen OP
Ein netter Pfleger machte die Aufnahme, dann kam ein Assistensarzt und machte OP Besprechung und dann zum Narkosearzt und da labern. Allerdings musste ich fast eine Stunde auf den Narkosearzt warten *grmpf* Man, so toll ist es auch nicht in der Wartehalle des Krankenhauses zu hocken und auf nen Arzt zu warten.
Ich möcht ja gern, das nur der Arm morgen „stillgelegt“ wird und keine Vollnarkose.
Kenne mich doch, wenn einer Probleme mit Übelkeit und so nach OP hat, dann bin ich das ganz bestimmt. Okay, keine Ahnung, wurde ja noch nie operiert.
Wie auch immer – morgen um 7 Uhr muss ich im Krankenhaus erscheinen…. Bißchen nervös bin ich ja doch
Und ganz doof, das ich die Frau (und ihren dummen Hund) nicht nochmal gesehen hab. Wie vom Erdboden verschwunden. Kein Name, keine Adresse – nichts.
Ganz übel!
Gewitter und Reiten
Sonntag um 7 gefüttert, weitergeschlafen bis 11… Nach dem Essen versucht Kirsten zu überreden, aber da war Familie angesagt,
Thomas hatte leider auch keine Zeit.
So machte ich mir dann Svandis startklar. Bin mit ihr durchs Dorf geritten. Hat sie auch prima und ganz anständig gemacht. Als wir allerdings am Borstenbach waren, fing es an zu schütten und auch Blitz und Donner. Svandis war noch nie mit mir im Gewitter unterwegs. Entsprechend aufgeregt war sie. Der erste Donner ging noch, aber beim zweiten Stieg sie. Dann kam uns auch noch ein Auto entgegen – da war alles zuende. Mit meinem kaputten Finger konnte ich das nicht halten. Bin abgestiegen (freiwillig) und habe geführt. Eine kurze Strecke bin ich dann noch geritten, damit sie merkt, das Gewitter nicht schlimm sind – aber so auf freiem Feldweg und mit immer mehr Regen und noch mehr Donner – sie war mir zu nervös. Ich bin lieber auf Nummer sicher gegangen und habe heim geführt.
Dann erstmal den Schauer abgewartet und so kurz vor 19 Uhr bin ich dann mit Björt nochmal 30 Minuten weggewesen (trocken) kaum wieder daheim, der nächste Regen.
Abends Fußball geguckt und Brief geschrieben – um 23 uhr ins Bett gegangen und konnte nicht schlafen. Heut nacht wird bestimmt noch schlimmer.
Besuch bei Freundin
Regen, regen, regen.
Samstag hatte ich mich gerade aufgerafft, und wollte wegen Regen doch Einkaufen fahren, da rief mich Petra an…
„Chico hat Rehe – der Tierarzt war schon da“
Ob ich Literatur hab (na klar) und ob ich mal gucken kann – sicher. Also erst einkaufen, dann nach Vlotho zu Petra die Bücher hinbringen und erzählen und dann zu Chico (Welsh B, 18 Jahre) und da gucken. Chico ging es mit den entsprechenden Medikamenten ganz gut. Er wollte auch gern raus zu den beiden anderen – Kallemann und Betty. Die Hufe bei Chico waren grenzwertig warm – für akut Rehe okay sozusagen und der Puls war da, aber durch Medis eingedämmt. Das wird wieder bei Chico – die haben ihn ja sofort von der Wiese genommen als sie sahen das er unklar ging. Freitag lahm, will nicht mehr gehen, runter von der Wiese, Samstag TA = Rehediagnose.
Nachdem ich dann daheim war und es nur regnegte hatten Björt und Svandis frei. Musste noch meine Oma hin und her fahren und um 19.45 Uhr bekamen die Poyns Abendessen.
Kurz nach 20 Uhr kam Claudia zum TV gucken. War aber auch nix interessantes im TV.