Heute früh um 9 Uhr sollte ich nochmal ins Krankenhaus kommen, zum Kontroll-Röntgen.
Da sich vorher Arbeiten nicht lohnte, habe ich ganz früh um 8 Uhr bereits Krankengymnastik für den Finger in Asnpruch genommen. Dann zum Krankenhaus – heute dann ganz fix beim Röntgen, musste anschließend noch so 20 Minuten rumsitzen um in die Ambulanzsprechstunde zu kommen. Mit mir warteten auch der Robert und sein Sohn Frederick (die hatten ihr Pferd von 1998 bis 2000 bei mir stehen) Frederick hatte auch eine Hand OP und musste zur Nachsorge. So haben wir uns bißchen unterhalten.
Als ich dann dran kam – ging das da auch recht fix. Heute hat der Chef Dr. Schneider selbst auf die Hand geguckt und für ok befunden. Beweglichkeit noch arg eingeschrenkt, aber „man merkt, das etwas Zug auf die Sehne kommt, das wird schon. Braucht nur alles Zeit.“ Also Geduld haben, und das fällt mir im Bezug auf den finger doch so schwer.
Tagsüber soll ich keine Schiene mehr am Finger haben – nachts zur Sicherheit noch.
Und reiten darf ich nun auch wirklich wieder

Was ich aber aufgrund der Wärme bzw. Schwüle noch nicht so ausgenutzt habe.

Montag und Dienstag war es einfach zu warm um irgendetwas mit den Pferden zu machen.
Man hatte zu nichts Lust.
Ich war richtig froh, das es am Dienstagabend „endlich“ geregnet hat. Ist es zumindest etwas kühler geworden. Wenn auch nicht viel.

Nach dem Abendessen bin ich wie immer zu den Pferden. Eigentlich wollte ich Paddock sauber machen und füttern. Doch Svandis und Björt drängelten regelrecht ans Tor und wollten raus. Als ich nach dem Paddock abäppeln kurzentschlossen mit Sidepull aus dem Stall kam, tauchte Svandis auch gleich ihren Kopf da rein. Bin in kurzen Hosen raufgehüpft und den Südweg hoch geritten. Hat Svandis auch wieder fein gemacht. Südweg runter habe ich geführt und dabei etwas Gehorsam abgefragt. Stehenbleiben, Rückwärts bergauf gehen, Kreis um mich herum. Hat Svandis sehr aufmerksam mitgearbeitet. Feines Pferd.
Björt anschließend das Sidepull übergestülpt, und aufgestiegen. Auch mit Björt den Südweg hochgeritten. Wobei hier die Priorität auf im Schritt bleiben lag – Svandis musste man doch mehr motivieren zu gehen. Auch bei Björt bin ich auf der Straße abgestiegen und habe den Südweg hinunter geführt. Und auch sie musste stehen bleiben und rückwärts bergauf gehen. Auf dem Hof habe ich dann mit Björt noch „Verfolgen ohne Festhalten“ gemacht – sie sollte also mir folgen, auf Stimme anhalten, zurück gehen ohne das ich führe, Seitengänge ohne führen. Das kann Björt auch alles und hat heute sehr lieb mitgemacht. Die ganze Zeit spielte sie mit den Ohren und achtete auf meine Hand, wo und wie ich die gehalten habe, und was ich gesagt habe. Hat Spaß gemacht.
Und natürlich bekamen die zwei dann ein Extra Leckerlie in den Hafer – jede bekam 2 Äpfel – die Ponys standen zu beim Fressen 😉

Das Wochenende fing ziemlich ruhig an. Freitag sind Kirsten und ich zum „Abschied“ nochmals geritten, bevor sie heute ab nach Island ist. Freitag abend habe ich dann im Wohnzimmer noch aufgeräumt, damit Marion und Martin und die Hunde Samstag auch Platz zum Übernachten haben.

Samstag früh noch sauber gemacht, und hier und da herum gewerkelt. So kurz vor 11 Uhr kamen die Göttinger auf den Hof. Askja begrüste ihre 4beinigen Freunde sehr freudig und auch ich war froh, das die Göttinger mal wieder da waren. Meo und Martin haben in Ruhe ausgepackt, und nach der Autofahrt erstmal zur Ruhe kommen. Wir haben Ponys mit Wasser und Heu versorgt und auch zu Mittag gegessen. Im Werre Park gucken gewesen, aber nichts gekauft. Immerhin gönnten wir uns ein Eis.
Abends so ab 18 Uhr hat mein Vater den Grill angeworfen und Claudia kam auch und mein Onkel & Tante. Wir „Jungen“ haben so bis 21.30 Uhr mit auf der Terrasse gesessen, dann sind wir rein und haben noch etwas erzählt und TV geschaut.

Heute früh habe ich die Pferde um 6 Uhr auf die Weide gelassen – aber Svandis stand schon ab 6.30 Uhr wieder im Stall, da die Bremsen sie stachen. Um 8 Uhr brachte ich ihnen Heu. Björt wanderte immer von der Weide in den Stall und zurück, Svandis stand nur im Stall und fraß Heu. Gegen 10 Uhr hat Martin mir Wasser zum Stall getragen und wir haben nochmal gekuschelt und so ca 11.30 Uhr brachen wir auf zur Sababurg. Sind in 2 Autos gefahren – da die von dort aus natürlich nach Göttingen zurück sind, und ich in die völlig andere Richtung musste.
4 Stunden sind wir dort herum gelaufen, haben lange am Wolfsgehege nach den Jungwölfen gesucht – aber die haben sich gut im Wald und Unterholz versteckt. Meist lagen die Wölfe auch nur platt herum, zu warm. Auch in den anderen weitläufigen Gehegen lagen bzw. standen die Tiere meist im Schatten herum. Die Tarpane und die Auerochsen drängten sich im Schatten an der Tränke – zu nah am Zaun um Fotos zu machen. Das Gelände ist wirklich schön, ein schöner Park (www.tierpark-sababurg.de) Bei der Greifvogelflugschau haben wir auch zugesehen – doch wegen der Wärme waren die Vögel wenig motiviert und das Programm war etwas verkürzt. Trotzdem sehr gut.
Zum Abschluß haben wir noch etwas im dortigen Restaurant gegessen – ich nahm nur einen Kinderteller. Hat auch gut geschmeckt. Dann sind wir jeweils nach Haus gefahren.

Da ich die Strecke von 1991 bis 1996 „im Schlaf“ gefahren bin, hatte ich mir kein Navi mitgenommen und keine Landkarte. Ist doch klar – man kennt sich aus. Hat auch alles prima geklappt – bis Höxter. Da bin ich falsch abgebogen und hab ich dann irgendwie verfranst. Die grobe Richtung stimmte, doch bis ich meine Strecke wieder hatte, verlor ich ca 15 Minuten… Naja. Heil daheim angekommen.
Askja, die auch mit war, war auf der Hinfahrt und auf der Rückfahrt ganz toll und hat sich hingelegt und nicht gejault. Im Park hat sie sich ganz klasse benommen. Hier daheim gleich in ihre Kiste gelegt und ausgeruht. Nachdem ich die Pferde versorgt hatte, wollte dann Askja nochmal kurz raus – wollte nochmal spazieren gehen. Bis oben auf den Feldweg sind wir, und zurück.
War ein schönes Wochenende.
Warm – aber schön!

Ganz langsam und nicht zu viel – wenn es weh tut, hört man von allein auf.

Gestern wieder Krankengymnasitk für den Finger. Die Physiotherapeutin hat ziemlich am Finger gezogen – gebogen und geknetet. Das tat teilweise sehr weh. Aber im Oberen Fingergelenk ist immer noch keine „allein Bewegung“ nur durch manuelles Bewegen ist da was möglich. Aber irgendwie ja klar. Das Fingergelenk war nun 2,5 Monate – seit 1.5. – untätig. Das da alles steif ist und nix geht ist logisch, oder??

Gestern nach der KG war ich so kurz nach fünf daheim – und um 18 Uhr kam Kirsten. Wir sind dann die Runde durchs Dorf geritten. Erst sagte Kirsten immer „Björt ist so lieb“ – sie konnte es gar nicht fassen. Svandis war auch lieb und hielt super mit Björt mit. Mein durch die KG strapazierter Finger musste nicht leiden – den Zügel lasse ich sowieso „falsch“ in der Hand. Läuft um den Mittelfinger. An den Terrassenhäusern abgestiegen, Habichtsweg hinab geführt, wieder aufgestiegen – und *puff* eine Fee schwenkte den Zauberstab über Björt und aus war’s mit Friede, Freude, Eierkuchen – Kirsten hatte alle Hände voll zu tun, und Svandis brauchte gar nicht versuchen, da im Schritt hinter her zu kommen. Aber Svandis sollte/durfte nicht auftraben. Also musste Björt ab und zu warten. Was noch mehr Garstigkeit zur Folge hatte. Aber Kirsten setzt sich da echt gut durch und hält die Rennmaus dann auch im Schritt.
Nach dem Ausritt durften die Pferde nochmal auf die Wiese, und Kirsten und ich äppelten die anderen Wiesen ab. Damit das mal alles wieder ordentlich ist.

Heute nach der Arbeit wollte ich fix bei Manuela vorbei, aber da war kein Schild „geöffnet“ draußen und ihr Auto war nicht da – Tür zu – bei der Wärme, also bin ich nicht ausgestiegen.
Dafür kam Kirsten kurz nach 16 Uhr, Ponys grob überschrubbeln und Sattel drauf und los. Zum Rütli rauf, da durch den Wald und wieder Berg ab nach Hause – knapp 45 Minuten. Björt war erst ganz lieb zu Kirsten – und Svandis musste ich die ganze Zeit anschubsen, munter machen – die hatte so gar keine Lust. Im Wald wollten beide laufen – da war es kühl und keine Bremsen. Aber sie durften nicht. Bis Björt wieder gut zuhört wollen wir das mit dem Schritt reiten durchziehen. Ging auch einigermaßen. Aber so die letzten 200 m Richtung Heimat, da wollte Björt Kirsten nochmal ärgern. Doch durchgegangen ist sie dann doch nicht.
Kirsten musste auch schnell heim – hatte noch was vor.
Ich habe dann noch den Stall gemistet – fand mein Finger nicht so gut – aber war ja nicht so viel. Und ich war auch vorsichtig mit der Forke und habe nur ganz wenig drauf gemacht. Hat es eben länger gedauert als sonst…

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