Ganz langsam und nicht zu viel – wenn es weh tut, hört man von allein auf.
Gestern wieder Krankengymnasitk für den Finger. Die Physiotherapeutin hat ziemlich am Finger gezogen – gebogen und geknetet. Das tat teilweise sehr weh. Aber im Oberen Fingergelenk ist immer noch keine „allein Bewegung“ nur durch manuelles Bewegen ist da was möglich. Aber irgendwie ja klar. Das Fingergelenk war nun 2,5 Monate – seit 1.5. – untätig. Das da alles steif ist und nix geht ist logisch, oder??
Gestern nach der KG war ich so kurz nach fünf daheim – und um 18 Uhr kam Kirsten. Wir sind dann die Runde durchs Dorf geritten. Erst sagte Kirsten immer „Björt ist so lieb“ – sie konnte es gar nicht fassen. Svandis war auch lieb und hielt super mit Björt mit. Mein durch die KG strapazierter Finger musste nicht leiden – den Zügel lasse ich sowieso „falsch“ in der Hand. Läuft um den Mittelfinger. An den Terrassenhäusern abgestiegen, Habichtsweg hinab geführt, wieder aufgestiegen – und *puff* eine Fee schwenkte den Zauberstab über Björt und aus war’s mit Friede, Freude, Eierkuchen – Kirsten hatte alle Hände voll zu tun, und Svandis brauchte gar nicht versuchen, da im Schritt hinter her zu kommen. Aber Svandis sollte/durfte nicht auftraben. Also musste Björt ab und zu warten. Was noch mehr Garstigkeit zur Folge hatte. Aber Kirsten setzt sich da echt gut durch und hält die Rennmaus dann auch im Schritt.
Nach dem Ausritt durften die Pferde nochmal auf die Wiese, und Kirsten und ich äppelten die anderen Wiesen ab. Damit das mal alles wieder ordentlich ist.
Heute nach der Arbeit wollte ich fix bei Manuela vorbei, aber da war kein Schild „geöffnet“ draußen und ihr Auto war nicht da – Tür zu – bei der Wärme, also bin ich nicht ausgestiegen.
Dafür kam Kirsten kurz nach 16 Uhr, Ponys grob überschrubbeln und Sattel drauf und los. Zum Rütli rauf, da durch den Wald und wieder Berg ab nach Hause – knapp 45 Minuten. Björt war erst ganz lieb zu Kirsten – und Svandis musste ich die ganze Zeit anschubsen, munter machen – die hatte so gar keine Lust. Im Wald wollten beide laufen – da war es kühl und keine Bremsen. Aber sie durften nicht. Bis Björt wieder gut zuhört wollen wir das mit dem Schritt reiten durchziehen. Ging auch einigermaßen. Aber so die letzten 200 m Richtung Heimat, da wollte Björt Kirsten nochmal ärgern. Doch durchgegangen ist sie dann doch nicht.
Kirsten musste auch schnell heim – hatte noch was vor.
Ich habe dann noch den Stall gemistet – fand mein Finger nicht so gut – aber war ja nicht so viel. Und ich war auch vorsichtig mit der Forke und habe nur ganz wenig drauf gemacht. Hat es eben länger gedauert als sonst…