Nach der Arbeit auf dem Heimweg noch fix bei meinem Bruder vorbei um dort die Bio-Tonne wieder rein zu stellen und einmal ums Haus gucken. Dabei hab ich festgestellt, das das Verdeck der Hollywoodschaukel von dannen geflogen ist. Lag zu Glück noch neben der Schaukel – so habe ich die Plane an die Seite gelegt. Sonst war nichts passiert.

Kurz nach 18 Uhr erschien Kirsten. Seit Mittwoch ist sie aus Island zurück und hatte schon Sehnsucht nach Björt und reiten. Sie hat ganz viel erzählt wie es da war und die Pferde… Währenddessen haben wir die Pferde geputzt und gesattelt. Kaum waren die Sättel auf Björt und Svandis, fing es an zu regnen. Und es sah nicht so aus, als ob es aufhören würde. Also Regenjacken angezogen. So sind wir nur die 40 Minuten Runde durch das Dorf geritten. Die beiden Pferde waren ausgesprochen lieb und sind schön gegangen. Svandis hat sehr gut mit Björt mitgehalten. Ausnahmsweise musste ich mal nicht treiben und ständig auftraben. Ging am Freitag wunderbar.
Nach dem Ausritt haben wir die Pferde versorgt und dann hat Kirsten mir an ihrem Laptop Islandbilder gezeigt.
So schön!!! Ich will auch! Neid!!!!

Heute war wieder ein Arbeitstag. Morgens Stall gemistet und die Weide abgeäppelt. Nach dem Mittag bin ich einkaufen gefahren. Wocheneinkauf war mal wieder fällig. Dann Heu vom Dachboden holen. Die letzten 12 Bunde von 2007 – hat nicht ganz so lang gereicht wie letztes Jahr. Da bin ich bis September mit dem Vorjahresheu hingekommen. Dennoch denke ich, das ich reichlich Vorrat habe.
Im Keller musste ich auch richtig sauber machen, da alles nach Bohnen gestunken hat und überall an Schränken und Fenstern Fliegenschiss war.
Kurz vor 19 Uhr wurde dann Svandis longiert und anschließend kam Björt dran. Die beiden waren relativ lustlos, aber gingen klar. Nach dem Füttern haben die Pferde und ich noch geschmust. Dann war Feierabend.

Heute um 16.30 Uhr nochmal Fingergymnastik gehabt. Zum vorletzten Mal. Doch ich denke, das ich meinen Arzt um Nachschlag bitten werde. Denn das Fingergelenk fängt gerade mal an „mitzuarbeiten“. Und das manuelle Bewegen ist teilweise noch arg schmerzhaft. Aber auszuhalten.

Daheim dann ganz schnell die Pferde versorgt – nicht geritten, dazu langte die Zeit nicht. Um 18.30 Uhr war ich, wie verabredet, bei meiner Freundin zum Geburtstag feiern. Wie bei mir, nur im kleinen Kreis. War sehr nett und sehr gemütlich. Zum Abendessen wurde Pizza bestellt. Das Pizza-Taxi um die Ecke sozusagen. War sehr gut. Pünktlich, die Pizza noch richtig warm (Anfahrt ca 800 m)und der Salat gut gewürzt und frisch. Außerdem bekam Claudia eine Flasche Wein zu der Bestellung. Haben wir beim Essen getrunken. Ging sofort in den Kopf. Mensch, mensch, mensch – kommt davon, wenn man sonst nichts trinkt. Nach einer Tasse starken Kaffe ging es mir aber wieder besser.
Während des Essens haben wir ‚über den Tellerrand hinweg‘ DVD geschaut. Ich hatte Claudia „Die Brücke nach Terabithia“ zum Geburtstag geschenkt, und das haben wir gleich geschaut. Das sogenannte Kinderfilme so schrecklich traurig sein können, ist wirklich gemein. Vorallem, wenn Erwachsene Zuseher schon etwas angeschiggert sind…

War ein schöner gemütlicher Abend – und ich habe mich somit vor der Bohnenarbeit gedrückt. Damit geht es morgen aber wohl weiter.

… und kein Ende in Sicht.

Mein Bruder hat heute den Wohnwagen abgeholt, damit sie packen können. Nun ist wieder Platz auf unserem Hof.

Nachdem ich die Ponys versorgt hatte, ging die Bohnen Geschichte weiter. Ich träume bestimmt bald von gelben Wachsbohnen. Von 20 Uhr bis 22.30 Uhr Bohnen abgezogen. Und meine Mutter macht jetzt noch weiter. Müssen ja fertig gemacht und eingekocht werden.
Und im Garten sind noch so viele Bohnen. Wer soll das bloß alles essen?

Sonntag habe ich dann rumgegammelt, mit Essen gekocht, aufgespült und bis 17 Uhr Bohnen geschnibbelt. Das nimmt gar kein Ende…

Um 18 Uhr bin ich mit Svandis losgeritten. Sie wieder ziemlich lustlos und irgendwann schaltete sie auf Arbeitsverweigerung, guckte wie ein erschrockenes Reh in den Wald neben der Straße und ging mit mir rückwärts eine steile Böschung hinab. Vortreiben ging gar nicht – sie ging dann höchstens schneller Rückwärts. Bin abgestiegen und habe „mit ihr geschimpft“ – was wahrscheinlich nicht sehr nett aussah. Ich führte sie zur Straße zurück, dort wollte sie wieder rückwärts den Abhang runter. Gab noch mehr Ärger. Als das dann geklärt war, das im Wald keine Gespenster sind, bin ich wieder aufgestiegen – war so richtig sauer. Und als Madame an der gleichen Stelle wie zuvor wieder Hampeln wollte, da gab’s die Gerte auf den Ponypo, die Beine in den Bauch… und oh Wunder – sie kann marschieren. Die restliche halbe Stunde ging Svandis anstandslos und ohne Mucken weiter. Wir sind den Backsweg hoch, Abkürzung durchs Wäldchen an einer Weide lang, zum Rütli. Den steilen Weg habe ich wie immer geführt, das untere Drittel an der Reithalle bin ich vorbei geritten. Ich glaube Svandis war eingeschüchtert, weil ich so mit ihr geschimpft habe. Sie hat sich nicht mal aufgespielt, obwohl da in der Halle Springstunde war.

Anschließend bin ich mit Björt los. Priorität auf langsam bleiben, Schritt reiten. Ging auch gut. Zur Belohnung durfte sie dann doch noch einmal eine Rennstrecke nutzen. Mit Björt bin ich die normale Hausrunde geritten.
Und nach dem Reiten war Pferde versorgen angesagt – um 21 Uhr war ich dann auch endlich mal im Wohnzimmer – hab noch nen Brief geschrieben und das war’s dann.

Wochenende vorbei

Samstagvormittag haben wir den Wohnwagen aus dem Schuppen geholt und auf dem Hof aufgebaut, damit der sauber gemacht werden kann und soweit vorbereitet wird. Mein Bruder und Familie fahren Ende der Woche damit von dannen.
Als der Wohnwagen auf dem Hof stand, und alles soweit fertig war, das mein Vater daran rumbasteln konnte, habe ich den Ponystall gemistet. Die zwei sauen da vielleicht rum, das ist nicht schön. Aber eine Forke halten, das tut in der linken Hand schon noch arg weh. Also wieder nur immer ganz wenig aufgesteckt und die Schubkarre nicht zu voll. Dauert dann immer alles so lang.
Anschießend Bohnen pflücken… Ich weiß gar nicht, was meine Mutter mit so vielen Bohnen will. Davon kann man sicher ganze Kompanien verpflegen. Ab und zu mal Bohnen ist ja okay, aber das reicht für 1 Jahr jeden Tag Bohnen.
So gegen 18 Uhr habe ich mich zum gerade richten auf Svandis geschwungen. Nur schnell Feldweg hoch und Straße lang bis zum Backsweg und da umgedreht und wieder heim. 10 Minuten. Svandis war auch recht anständig – aber sehr lauffaul.
Mit Björt den Südweg hoch – da schoß sie schon im Galopp ab – das lange rumstehen bekommt ihr nicht, mit Sidepull hatte ich aber kaum Chancen zurück zu halten. Bis zum Backsweg ging sie dann ihren Zackelschritt. Da umgedreht – und prompt wollte das Biest Richtung Heimat losrennen. Man konnte kaum so schnell reagieren wie das passierte. Aber ich griff zu (habe auf den Finger acht gegeben, der wurde nicht gequetscht) Björt musste nochmal zur Kreuzung und da 2-3 Kringel gehen und als der Kopf mal wieder runter ging bekam sie etwas Zügel und durfte nach Hause zackeln. Jedoch nicht traben/tölten oder so…
Samstag abend von 19.30 bis 0.00 Uhr war ich bei meinem Neffen Babysitten. *gähn*
Tim hat geschlafen… ich konnte auf dem Sofa nicht so gut liegen – also nicht wirklich geschlafen.