Jedenfalls könnte man das meinen. Hat das geweht und war ungemütlich nasskalt.

Heute früh kurz nach dem ersten Hagelschauer bin ich mit Svandis gelaufen. Während des Hagels habe ich beide Pferde geputzt. Behalten momentan beide ihre Haare, ist ihnen zu kalt. Mit Svandis bin ich 4 mal vom Hof bis zur Garageneinfahrt und zurück. Sie ging langsam, hatte wenig Lust – aber sie ging „ok“ Bißchen besser als Sonntag aber noch immer nicht ganz gut.

Mit Björt bin ich gegen 14 Uhr eine halbe Stunde im Sturm geritten. Nicht Björt war stürmisch, sondern eher unser Wetter. Man hab ich gefroren. Denn die Winterjacke hatte ich schon weggehangen.
Björt ging trotz des Sturmes sehr lieb am langen Zügel. Einzig dann auf dem Schotter/Matschweg zur Borstenbachbrücke, da ist sie von sich aus angetöltet. Wenn die will kann die so schön tölten!! Vor der großen Pfütze legte sie natürlich eine Vollbremsung ein, kurzes überlegen, dann drüber und weg. Auf dem Feldweg zur Straße hatte sie einen super Tölt und Straße lang auch. Klasse Ausritt. Nur viel zu kalt.

Der Resturlaub muss bis Ende März weg und die Überstunden auch – also kann ich daheim bleiben. Natürlich hofft man auf schönes Wetter, doch das was da draußen ist, ist anders.

Montag war ein doofer Tag.
Früh aufstehen, doch man konnte kaum etwas machen da es ganz übel am Regnen war. Ich habe bei den Pferden rumgeräumt und sauber gemacht, Pferde geputzt und so weiter. Jedenfalls irgendwas wo man nicht nass bei wurde.
Am Nachmittag bin ich mit meiner Mutter durch die Gegend gefahren. Wir waren noch fix bei Claudia vorbei – EM für den Hasen Krümel abliefern, dann zum Landhandel und Pflanzkartoffeln und Sämereien für den Garten holen – aber meine Mutter hat sich sehr zurück gehalten. Keine Erbsen, keine Salate und sowas. Kartoffeln, Möhren, Bohnen, Radieschen, Astern, Tagetess und sowas… Von dort aus noch bei Oma vorbei – es regnete noch immer – Oma auch wieder mit EM versorgt.

Abends überlegte ich mir kurz vor dem Füttern „mit Regenjacke müsste es gehen“ bin auf die nasse Björt ohne Sattel gesprungen und den Südweg hochgeritten. Askja lief frei mit. Wir waren noch nicht sehr weit, da grummelte es. Und plötzlich kam Hagel runter. Björt bekam Angst, Askja sprang wie wild umher. Ich bin abgestiegen und wir sind heim gejoggt. So schnell laufen wir sonst nicht den Südweg runter. Doch der Hagel tat richtig weh.
Habe also nur fix die PFerde gefüttert und bin mit der Wärmflasche auf dem Sofa eingeschlafen.

ag

Sonntag am frühen Nachmittag bin ich mit Björt los. Sie schlug schon gleich die Hausrunde ein und war entsetzt als ich den Backsweg hoch wollte. Aber ok, hat sie auch gemacht. Unterwegs wollte Björt gleich zum Rütli und weigerte sich strikt rechts abzubiegen – zu Oma. Das Drohen mit den langen Zügeln half dann schnell. Leider alles so aufregend auf der gepflasterten Straße. Hingeschissen – ich also abgestiegen und das Unglück an die Seite geschafft. Bei Oma an der Haustür angehalten, geklingelt und während ich auf aufmachen wartete hat Björt dort auch einen riesen Haufen gelassen. Also musste Oma mir auch gleich ein Schäufelchen geben. Gemein! Und alles nur weil ich wissen wollte, ob Oma wieder EM braucht. Dort wieder aufsteigen ist eine Katastrophe. Denn Björt weiß genau „da geht es in den Wald, da ist der schöne Weg“ Mangels Kondition ist sie aber auch da nicht ganz im Galopp hochgekommen. Aber auf der geraden Strecke schön getöltet und noch eine kleine Galoppstrecke. Wir sind noch runter in den Oberbeckser Wald, dort noch 1 1/2 sehr schnelle Schleifen und durch Oberbecksen zurück. Ab der Amselschänke war Björt völlig am durchdrehen. Wollte nur los und hampelte sich einen zurecht, das war sehr sehr unschön. Entsprechend nassgeschwitzt war sie nach dem Ausritt.
Svandis kam anschließend an die Longe. Zunächst trat sie deutlich besser zu als Samstag nach dem Spaziergang. Aufgrund des Planefaltterns an den Silagerollen, dem starken Wind und Frühling im Hintern hat Svandis ziemlich gehüpft, wollte Traben (absolut klar) und ist auch kurz angaloppiert (nicht ganz klar)- Danach humpelte sie aber wieder auf hartem Boden, weil alles zu viel war.

Anke kam kurz nach halb fünf. Sie hatte anhand der Haarprobe von Montag schon ein Bioresonanzprogramm erstellt und das ließen wir dann durchlaufen (50 Minuten) in der Zeit bekam Svandis noch unterstüzend APM für die Leber und auch die Beine wurden wieder behandelt. Svandis hat es sichtlich genossen. Als die letzten 15 Minuten des Resonazprogrammes liefen, bekam Björt noch eine Wellness-APM – so ein bißchen Konditionsuntersützend oder etwas in der Richtung. Jedenfalls stand Björt völlig glücklich da und ließ Anke überall anpacken. Da Anke nun ihre Resonanzdecke hat und ich das Gerät nicht die 50 Minuten halten musste dank dem 5 m Kabel, habe ich zunächst mit Björt gekuschelt und ihre Lieblingsstellen gekrault während Anke mit Svandis beschäftigt war. Man hat richtig gesehen, das Björt sehr zufrieden war, das man sich nicht nur um Svandis kümmerte. Nach knapp einer Stunde war dann Bioresonanz und APM fertig.
Anke und ich haben im Haus noch etwas heiße Schokolade getrunken. Gegen 19.20 Uhr ist Anke wieder heim und ich habe die Pferde gefüttert.

Die ganze letzte Woche, bis auf Freitag musste Björt mich (er)tragen. Habe das Wetter genutzt. Und nach oder vor dem Björt reiten immer etwas ganz kurz mit Svandis gemacht. Nur freitag habe ich dann nur geputzt und gekuschelt. Muss auch mal sein.

Samstag war wieder Kampftag. Morgens um kurz nach 8 aufstehen. Um 9.20 Uhr war ich am Stall misten. Mein Bruder erschien so gegen 20 vor 10, weil er mit anpacken sollte den schweren Eisenrahmen des Renovierungshängers an die Seite zu stellen. Und dann noch Holz bei Onkel und Tante für seinen Kamin abholen. Naja, als mein Bruder und mein Vater mit Trecker und Hänger bzw. Auto und Hänger vom Hof waren, habe ich in Ruhe zuende gemistet.
Meine Mutter und ich haben dann auf der großen Heuwiese die Maulwurfshaufen schon etwas auseinander geworfen. Die Hügel waren so groß, das hätte die Wiesenschleppe nicht geschafft. Wir waren gerade damit fertig (1,5 Stundengebraucht) da kam auch mein Vater wieder.
Nach dem Mittagessen haben wir die Wiesenschleppe hinter den Trecker gemacht, mein Vater hat die Heuwiese abgezogen und ich bin auf die Obstbaumwiese und habe dort mit der Forke die Haufen vernichtet.
Dann für die Pferde Heu abwerfen – und als ich dabei war den ersten Schwung zu stapeln, kam Kirsten. Die hat weiter gestapelt und ich habe noch ein paar Bunde vom 2ten Schnitt geholt. Dann Pferde säubern und 30 Minuten spazieren gehen. Svandis trat unterwegs super zu. Leider nach dem Spaziergang nicht mehr. Das war wohl zu viel anschließend ging sie klamm im Paddock umher.
Mir taten die Arme und Beine vom Maulwurfshügel platt machen auch ziemlich weh am Abend.

Nachdem Sonntag im Regen untergegangen ist, habe ich den Montagabend zu einer ganz ganz fixen Runde mit Björt ohne Sattel genutzt. Was anderes als Tölt kam da nicht, war aber gut auszuhalten.
Mit Svandis bin ich Montag über unsere Wiese bis an den Wald gelaufen und zurück. Dabei wollte sie schon wieder rumbocken. Manchmal hat die echt die Waffel heiß

Gestern als ich heim kam, wieder als erstes (noch in Büroklamotten) zu den Pferden. Svandis trat vorn rechts plan und „hart“ zu. Als wenn wieder alles von vorn anfängt. Das will ich natürlich nicht. Sie bekam also gleich ihr „Rehe-Ex“ und dann erst bin ich ins Haus, umziehen, etwas essen und wieder raus zu den Pferden.
Björt geputzt, aber zwischendurch aufgegeben. Björt hat das Schlammbaden für sich entdeckt – ganz toll….
Bei Svandis habe ich dann vorn rechts mit meinem Hufmesser den Strahl etwas ausgeschnitten und an beiden Vorderhufen die Zehe angeraspelt, da dort die Rissse und Fransen immer mehr werden. Mit Handraspel nicht gut einzudämmen, finde ich. Anschließend die Risse mit Desinfektionsmittel besprüht.
Um 18.30 Uhr mit Björt losgeritten. Machte mir ernsthaft Sorgen, denn sie „schlich“ so. Doch auf dem Weg zum Borstenbach bzw. den kleinen Berg auf war sie wieder meine Rennmaus. Nach dem Ausritt bin ich noch mit Svandis hin und her gelaufen. Da trat sie auch wieder normal zu. Nichts mehr mit hart und plan. Naja – Trachtenfußung wie Rehepferde nun mal gehen, aber nicht mehr so wie vor dem Hufe „bearbeiten“.

Auch heute früh ging sie recht flüssig umher und bewegte sich viel .
Thomas kam heute so gegen 17 Uhr und wir haben bei Svandis nochmal die Hufe geflext. Wieder schön glatt und rund und die Fransen weg. Die Zehen vorn sind extrem am ausbrechen – die müssen recht häufig nachgearbeitet werden die nächste Zeit bis alles runter gewachsen ist.
Nach dem Hufemachen bin ich noch mit Björt geritten. Sie bekam mal wieder ihre Theo-Boots an. Lief super damit. Ich finde es toll, das die Tage wieder länger werden, und das es die letzten Tage auch mal trocken blieb.