Nachdem Sonntag im Regen untergegangen ist, habe ich den Montagabend zu einer ganz ganz fixen Runde mit Björt ohne Sattel genutzt. Was anderes als Tölt kam da nicht, war aber gut auszuhalten.
Mit Svandis bin ich Montag über unsere Wiese bis an den Wald gelaufen und zurück. Dabei wollte sie schon wieder rumbocken. Manchmal hat die echt die Waffel heiß
Gestern als ich heim kam, wieder als erstes (noch in Büroklamotten) zu den Pferden. Svandis trat vorn rechts plan und „hart“ zu. Als wenn wieder alles von vorn anfängt. Das will ich natürlich nicht. Sie bekam also gleich ihr „Rehe-Ex“ und dann erst bin ich ins Haus, umziehen, etwas essen und wieder raus zu den Pferden.
Björt geputzt, aber zwischendurch aufgegeben. Björt hat das Schlammbaden für sich entdeckt – ganz toll….
Bei Svandis habe ich dann vorn rechts mit meinem Hufmesser den Strahl etwas ausgeschnitten und an beiden Vorderhufen die Zehe angeraspelt, da dort die Rissse und Fransen immer mehr werden. Mit Handraspel nicht gut einzudämmen, finde ich. Anschließend die Risse mit Desinfektionsmittel besprüht.
Um 18.30 Uhr mit Björt losgeritten. Machte mir ernsthaft Sorgen, denn sie „schlich“ so. Doch auf dem Weg zum Borstenbach bzw. den kleinen Berg auf war sie wieder meine Rennmaus. Nach dem Ausritt bin ich noch mit Svandis hin und her gelaufen. Da trat sie auch wieder normal zu. Nichts mehr mit hart und plan. Naja – Trachtenfußung wie Rehepferde nun mal gehen, aber nicht mehr so wie vor dem Hufe „bearbeiten“.
Auch heute früh ging sie recht flüssig umher und bewegte sich viel .
Thomas kam heute so gegen 17 Uhr und wir haben bei Svandis nochmal die Hufe geflext. Wieder schön glatt und rund und die Fransen weg. Die Zehen vorn sind extrem am ausbrechen – die müssen recht häufig nachgearbeitet werden die nächste Zeit bis alles runter gewachsen ist.
Nach dem Hufemachen bin ich noch mit Björt geritten. Sie bekam mal wieder ihre Theo-Boots an. Lief super damit. Ich finde es toll, das die Tage wieder länger werden, und das es die letzten Tage auch mal trocken blieb.