Der Resturlaub muss bis Ende März weg und die Überstunden auch – also kann ich daheim bleiben. Natürlich hofft man auf schönes Wetter, doch das was da draußen ist, ist anders.
Montag war ein doofer Tag.
Früh aufstehen, doch man konnte kaum etwas machen da es ganz übel am Regnen war. Ich habe bei den Pferden rumgeräumt und sauber gemacht, Pferde geputzt und so weiter. Jedenfalls irgendwas wo man nicht nass bei wurde.
Am Nachmittag bin ich mit meiner Mutter durch die Gegend gefahren. Wir waren noch fix bei Claudia vorbei – EM für den Hasen Krümel abliefern, dann zum Landhandel und Pflanzkartoffeln und Sämereien für den Garten holen – aber meine Mutter hat sich sehr zurück gehalten. Keine Erbsen, keine Salate und sowas. Kartoffeln, Möhren, Bohnen, Radieschen, Astern, Tagetess und sowas… Von dort aus noch bei Oma vorbei – es regnete noch immer – Oma auch wieder mit EM versorgt.
Abends überlegte ich mir kurz vor dem Füttern „mit Regenjacke müsste es gehen“ bin auf die nasse Björt ohne Sattel gesprungen und den Südweg hochgeritten. Askja lief frei mit. Wir waren noch nicht sehr weit, da grummelte es. Und plötzlich kam Hagel runter. Björt bekam Angst, Askja sprang wie wild umher. Ich bin abgestiegen und wir sind heim gejoggt. So schnell laufen wir sonst nicht den Südweg runter. Doch der Hagel tat richtig weh.
Habe also nur fix die PFerde gefüttert und bin mit der Wärmflasche auf dem Sofa eingeschlafen.
ag