Das Wochenende fing ziemlich ruhig an. Freitag sind Kirsten und ich zum „Abschied“ nochmals geritten, bevor sie heute ab nach Island ist. Freitag abend habe ich dann im Wohnzimmer noch aufgeräumt, damit Marion und Martin und die Hunde Samstag auch Platz zum Übernachten haben.

Samstag früh noch sauber gemacht, und hier und da herum gewerkelt. So kurz vor 11 Uhr kamen die Göttinger auf den Hof. Askja begrüste ihre 4beinigen Freunde sehr freudig und auch ich war froh, das die Göttinger mal wieder da waren. Meo und Martin haben in Ruhe ausgepackt, und nach der Autofahrt erstmal zur Ruhe kommen. Wir haben Ponys mit Wasser und Heu versorgt und auch zu Mittag gegessen. Im Werre Park gucken gewesen, aber nichts gekauft. Immerhin gönnten wir uns ein Eis.
Abends so ab 18 Uhr hat mein Vater den Grill angeworfen und Claudia kam auch und mein Onkel & Tante. Wir „Jungen“ haben so bis 21.30 Uhr mit auf der Terrasse gesessen, dann sind wir rein und haben noch etwas erzählt und TV geschaut.

Heute früh habe ich die Pferde um 6 Uhr auf die Weide gelassen – aber Svandis stand schon ab 6.30 Uhr wieder im Stall, da die Bremsen sie stachen. Um 8 Uhr brachte ich ihnen Heu. Björt wanderte immer von der Weide in den Stall und zurück, Svandis stand nur im Stall und fraß Heu. Gegen 10 Uhr hat Martin mir Wasser zum Stall getragen und wir haben nochmal gekuschelt und so ca 11.30 Uhr brachen wir auf zur Sababurg. Sind in 2 Autos gefahren – da die von dort aus natürlich nach Göttingen zurück sind, und ich in die völlig andere Richtung musste.
4 Stunden sind wir dort herum gelaufen, haben lange am Wolfsgehege nach den Jungwölfen gesucht – aber die haben sich gut im Wald und Unterholz versteckt. Meist lagen die Wölfe auch nur platt herum, zu warm. Auch in den anderen weitläufigen Gehegen lagen bzw. standen die Tiere meist im Schatten herum. Die Tarpane und die Auerochsen drängten sich im Schatten an der Tränke – zu nah am Zaun um Fotos zu machen. Das Gelände ist wirklich schön, ein schöner Park (www.tierpark-sababurg.de) Bei der Greifvogelflugschau haben wir auch zugesehen – doch wegen der Wärme waren die Vögel wenig motiviert und das Programm war etwas verkürzt. Trotzdem sehr gut.
Zum Abschluß haben wir noch etwas im dortigen Restaurant gegessen – ich nahm nur einen Kinderteller. Hat auch gut geschmeckt. Dann sind wir jeweils nach Haus gefahren.

Da ich die Strecke von 1991 bis 1996 „im Schlaf“ gefahren bin, hatte ich mir kein Navi mitgenommen und keine Landkarte. Ist doch klar – man kennt sich aus. Hat auch alles prima geklappt – bis Höxter. Da bin ich falsch abgebogen und hab ich dann irgendwie verfranst. Die grobe Richtung stimmte, doch bis ich meine Strecke wieder hatte, verlor ich ca 15 Minuten… Naja. Heil daheim angekommen.
Askja, die auch mit war, war auf der Hinfahrt und auf der Rückfahrt ganz toll und hat sich hingelegt und nicht gejault. Im Park hat sie sich ganz klasse benommen. Hier daheim gleich in ihre Kiste gelegt und ausgeruht. Nachdem ich die Pferde versorgt hatte, wollte dann Askja nochmal kurz raus – wollte nochmal spazieren gehen. Bis oben auf den Feldweg sind wir, und zurück.
War ein schönes Wochenende.
Warm – aber schön!

Ganz langsam und nicht zu viel – wenn es weh tut, hört man von allein auf.

Gestern wieder Krankengymnasitk für den Finger. Die Physiotherapeutin hat ziemlich am Finger gezogen – gebogen und geknetet. Das tat teilweise sehr weh. Aber im Oberen Fingergelenk ist immer noch keine „allein Bewegung“ nur durch manuelles Bewegen ist da was möglich. Aber irgendwie ja klar. Das Fingergelenk war nun 2,5 Monate – seit 1.5. – untätig. Das da alles steif ist und nix geht ist logisch, oder??

Gestern nach der KG war ich so kurz nach fünf daheim – und um 18 Uhr kam Kirsten. Wir sind dann die Runde durchs Dorf geritten. Erst sagte Kirsten immer „Björt ist so lieb“ – sie konnte es gar nicht fassen. Svandis war auch lieb und hielt super mit Björt mit. Mein durch die KG strapazierter Finger musste nicht leiden – den Zügel lasse ich sowieso „falsch“ in der Hand. Läuft um den Mittelfinger. An den Terrassenhäusern abgestiegen, Habichtsweg hinab geführt, wieder aufgestiegen – und *puff* eine Fee schwenkte den Zauberstab über Björt und aus war’s mit Friede, Freude, Eierkuchen – Kirsten hatte alle Hände voll zu tun, und Svandis brauchte gar nicht versuchen, da im Schritt hinter her zu kommen. Aber Svandis sollte/durfte nicht auftraben. Also musste Björt ab und zu warten. Was noch mehr Garstigkeit zur Folge hatte. Aber Kirsten setzt sich da echt gut durch und hält die Rennmaus dann auch im Schritt.
Nach dem Ausritt durften die Pferde nochmal auf die Wiese, und Kirsten und ich äppelten die anderen Wiesen ab. Damit das mal alles wieder ordentlich ist.

Heute nach der Arbeit wollte ich fix bei Manuela vorbei, aber da war kein Schild „geöffnet“ draußen und ihr Auto war nicht da – Tür zu – bei der Wärme, also bin ich nicht ausgestiegen.
Dafür kam Kirsten kurz nach 16 Uhr, Ponys grob überschrubbeln und Sattel drauf und los. Zum Rütli rauf, da durch den Wald und wieder Berg ab nach Hause – knapp 45 Minuten. Björt war erst ganz lieb zu Kirsten – und Svandis musste ich die ganze Zeit anschubsen, munter machen – die hatte so gar keine Lust. Im Wald wollten beide laufen – da war es kühl und keine Bremsen. Aber sie durften nicht. Bis Björt wieder gut zuhört wollen wir das mit dem Schritt reiten durchziehen. Ging auch einigermaßen. Aber so die letzten 200 m Richtung Heimat, da wollte Björt Kirsten nochmal ärgern. Doch durchgegangen ist sie dann doch nicht.
Kirsten musste auch schnell heim – hatte noch was vor.
Ich habe dann noch den Stall gemistet – fand mein Finger nicht so gut – aber war ja nicht so viel. Und ich war auch vorsichtig mit der Forke und habe nur ganz wenig drauf gemacht. Hat es eben länger gedauert als sonst…

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„Für einen Finger??“ – Das war mein erster Gedanke – aber es ist wirklich so, das der Ringfinger unbewusst „außen vor“ ist. Automatisch wird er wenig bewegt und geschont. Entsprechend steif ist der Finger.

Gestern nach der Arbeit also bei der KG-Praxis angehalten. War 5 Minuten vor dem eigentlichen Termin dort, konnte noch etwas warten. Die Physiotherapeutin war auch so mein Alter, schätze ich, und ganz nett. „Durfte“ mich auf die Massageliege legen und sie hat an meiner Hand geknetet und den bösen Finger gedehnt und geknickt… Gerade wenn es an das Abknicken zur Handinnenfläche ging, DAS tat weh. Wenn sie das obere Gelenk bewegen wollte, das war nicht ganz so schlimm, hat so 2-3 Mal geziept – aber nicht schlimm. Bißchen mehr Bewegung war nach der halben Stunde auch im Finger.
Doch ich habe das Gefühl, das wenn ich „bewegen will“ weigern sich Muskel und Sehne dem Gedanken zu folgen.

Heut abend soll ich versuchen, mit der rechten Hand den linken Ringfinger manuell zu bewegen…
Geritten bin ich Montag wegen Wetter nicht und gestern tat die Hand zu arg weh, nach der KG. Eigentlich wollte ich noch Heu vom Dachoden holen – aber das hat mein Vater heute netterweise erledigt…

Dafür durfte ich heute nochmals losfahren zum Einkaufen, weil uns das Brot ausgegangen war, und der Sprit für den Rasenmäher war nicht mehr ausreichend. Also nochmal die 6 km zur Tankstelle und zum Supermarkt und zurück…
Die Pferde werden wieder nur gesäubert und gefüttert

Donnerstag…. ganz bestimmt, meint Kirsten, werden wir die Pferde wieder ärgern. Oder sie uns.

Heute habe ich es nicht mehr ausgehalten, zwar sollte ich 6 Wochen nach OP erst wieder auf das Pferd klettern, aber aber aber…
Björt und Svandis sind doch so lieb *die-wollen-nur-spielen*
Kirsten kam um 13 Uhr und wir sind die 30 Minuten Hausrunde geritten. Björt und Svandis waren wirklich lieb. Wir sind nur Schritt gegangen, und größtenteils konnte ich Svandis auch einhändig gut lenken und regulieren. Manchmal erinnert sie mich doch sehr an ihre Mutter, die einfach nur traumhaft war.
Okay, an der Kuhweide mit den gefährlichen Monsterkühen bin ich lieber abgestiegen und habe Svandis vorbei geführt, doch ansonsten war sie beim Sonntagsritt sehr fein.
So tat der Ausritt richtig gut und wir hatten Spaß. – Bis auf Björt, die wollte gern rennen und durfte nicht.
Um 15 Uhr sollten meine Eltern und ich schon bei meinem Bruder zu Kaffee und Kuchen erscheinen. Sonst wären Kirsten und ich auch eine längere Runde geritten – so ging das leider nicht. Der Nachmittag bei meinem Bruder verging auch recht fix, um 18 uhr waren wir wieder am Südweg.