Askja und ich waren im Werre Park und haben das „neue“ Telefon meines Vater umgetauscht. Statt eines Neugerätes wurde ihm ein gebrauchtes als „neu“ verkauft. Als mein Vater das gemerkt hat sofort hin und reklamiert (Telefonnummern noch im Speicher, in der Anleitung Passagen unterstrichen und angekreuzt) nun konnte ich ein neues Ding abholen. Er hätte das Gerät ja behalten, aber wollte Geld zurück, das wollte der Elektrofachhandel im Werre Park nicht – also Neugerät.
Umtauschen KÖNNTE einfach sein – aber nicht im dort. Die sind nur nett, wenn sie was neu verkaufen.
Die Dame an der Info – wo man sonst in jedem Laden umtauscht – schrieb mir einen „Eigentumszettel“ – den musste ich beim Verläufer für Mobile-Endteile-Elektronik (sowas gibts!!!) vorzeigen und der hat mir dann nach ca 30 Minuten Wartezeit das neue, original verpackte, Gerät gegeben.
An der Kasse musste ich unser Telefon dann noch entsichern lassen. Hätte man das nicht einfach mal eben an der Info machen können???
Autor: Birgit
Urlaubsbeginn
Freitagabend fing der Urlaub an. Leider erst gegen Abend, da ich bis 17 Uhr arbeiten musste. Askja beim Hundesitter abgeholt und Pferde auf die Wiese gelassen. Als ich dann soweit war, das ich etwas mit den Pferden machen konnte – setzte der Regen ein.
Samstag versank im Regen – da bin ich nicht wirklich freiwillig raus gegangen. Immerhin habe ich doch den Stall gemistet und Heu vom Dachboden geholt und die beiden Reithalfter saubergemacht und eingeölt.
Heute fing der Tag ganz schön müde an. Eigentlich war ich nur müde. Hätte schlafen
können ohne Ende.
Morgens dann im Halbschlaf die Weide abgeäppelt und den Stall (wieder) sauber gemacht und dann wieder keine Lust zu gar nix. Kirsten hatte heut auch keine Zeit – und Thomas wollte mit Familie zum Tag der offenen Tür am Flugplatz Vennebeck.
Was also tun??? Spaziergang zu viert? Ob das gut geht? 2 Pferde, 1 Hund und ich???
Hmm.
Habe mich dann aufgerafft und zum Handhundreiten entschieden.
Zuerst mit Svandis. Ich dachte mir so, wenn sie bockig wird, steig ich halt ab und führe. Aber die Angst war völlig unbegründet. Svandis ging prima. Sie achtete fein auf Askja und mein Hund lief prima bei Fuß neben uns her. Askja war natürlich an der Leine (aber nicht mehr die Flexi…) Mein Hund lief so fein mit, die guckte nicht nach anderen Hunden, ließ die Katzen in Ruhe. War nur prima. Svandis machte nicht mal Versuche von Widersetzlichkeiten. Sie ging einfach toll heute. Sind den Backsweg hoch, zum Rütli und da runter wieder nach Hause. Hat bestens geklappt.
Angestachelt von diesem Ritt, dann mit Björt den Handhundversuch.
Da ich keine Flexi in der Hand hatte, war Björt gleich zu Anfang wesentlich ruhiger als mit „was großem bösen schwarzen“ in der Hand. Sie ließ mich sehr fein ohne herum zu hampeln aufsteigen und ging manierlichen Schritt – für ihre Verhältnisse. Sie musste wegen Askja sehr viel langsamer gehen als sonst, hat sich dabei auch etwas aufgeregt auf der Hausrunde – doch auch Björt blieb im Schritt, Askja kam sehr gut mit und mir hat das sehr gefallen.
War doch gut, das ich mich zum reiten aufgerafft habe.
Nun ist Askja kaputt und liegt schlafend in ihrer Kuschelkiste, und die Pferde stehen im Stall und knabbern Heu. Alle zufrieden, alles prima!
bald Urlaub
Heute früh irgendwann gegen 8 Uhr sind meine Eltern fortgefahren.
Auf dem Weg zur Arbeit, um kurz nach 7 Uhr, brachte ich Askja zum Hundesitter. Dort hat Askja den Tag verbracht. Mein Onkel ist Mittags mit ihr spazierengegangen – und zwar zu uns. Bei uns hat mein Onkel den Pferden Wasser gegeben und mit den Ponys gekuschelt.
Ich habe heute bis 14 Uhr gearbeitet. Dann bin ich fix in den Werre Park und habe mir die Haare so 3 cm stutzen lassen. Nun kann ich wieder gucken :-))
Schnell einkaufen – bißchen tiefkühlkost + Dosen – für mich koche ich doch nicht so richtig.
Askja wollte ich fix abholen, doch die war gerade mit meiner Tante unterwegs – also musste ich noch so 20 Minuten warten. Als Askja meinen Wagen in der Garageneinfahrt meiner Tante sah, stand sie gleich davor und wollte Autofahren.
Zu Hause haben wir – also Hund und ich – etwas gegessen.
Die Pferde hatte ich auf die Weide gelassen als ich nach Hause kam. Kurz vor 19 Uhr habe ich dann blau-gelbe Gassen und einen „Hüpfer“ auf dem Hof ausgebreitet. Als erstes kam Svandis von der Weide und wollte ins Halfter. Okay, klar darf sie. Sie ist auch super durch die Gasse und über die Stange getreten. Heute kaum „gerissen“ – geht doch!!
Björt wollte auch – aber zuerst nicht ins Halfter. Die ist momentan echt durch den Wind. Ich weiß nicht was passiert ist, das Björt so gar nicht Halftern/satteln/ putzen will. Es hat ihr niemand weh getan. Aber Björt ist wieder so ein kleines Husch-Mäuschen wie in der ersten Zeit als sie zu mir kam. Und beim Reiten ist sie eben auch ziemlich heftig… An der Longe wollte Björt erst gar nicht – und blau-gelbe Stangen waren überhaupt nicht ihr Ding. Aber nach Anlaufschwierigkeiten hat auch Björt die Aufgaben sehr schön gemeistert. Und nicht gerissen! Nicht vertreten. Super gemacht.
Beim Füttern wieder geschmust und dann als es auch wieder regnete, sind Hund und ich ins Haus.
Feierabend.
Noch den Freitag arbeiten.
Und dann habe auch ich Urlaub
Mitte der Woche
Montag und Dienstag haben die Pferde frei gehabt.
Mittwoch konnte Kirsten so kurz vor 19 Uhr zum Reiten kommen. Ich hatte schon angefangen Pferde zu putzen – Also fix gesattelt und los. Sind durchs Dorf geritten. Björt und Svandis waren ausnehmend lieb. Sie benahmen sich sich wirklich gut. Auch nachdem wir den Habichtsweg hinunter geführt hatten und wieder aufgestiegen sind, war auch noch alles prima okay. Das Stück bergauf zu den Schafweiden durften Svandis und Björt mal loslegen. Björt schoss los – Svandis natürlich hinterher. Doch als dann die Schafe ins Blickfeld kamen, wollte Svandis nicht mehr unbedingt hinter Björt her. Zumindest nicht im Galopp. Sie ging dann Trab / Tölt. Kirsten meinte – von vorn sah es aus wie Tölt, gefühlt habe ich mich eher wie Trab. Irendwie muss ich mal am sortieren der Beine arbeiten.
Ins Wäldchen rein war dann auch kein Problem für die Pferde. Aber dann legte Björt los. Sie wollte rennen. Und Kirsten wollte das nicht. Im Wäldchen ging es noch – aber auf dem Feldweg Richtung Heimat… uuuuiiiiihhhh – Björt war ein paar mal kurz davor zu steigen. Sie legte sich voll auf das Gebiß, zog gegen den Zügel. Und immer leichte Ansätze von Steigen. Kirsten ließ dann sofort die Zügel nach und trieb nach vorn – damit es eben nicht hoch geht. Das war jedoch nur in Björts Sinn, denn sie wollte ja die vortreibende Hilfe von Kirsten, damit sie losrennen konnte. Also Kirsten sofort wieder zurück genommen… Björt war wirklich ziemlich garstig auf den 200 m. Sind aber ohne rennen und ohne Steigen/Bocken daheim angekommen. Svandis ließ sich auf dem Stück auch nicht von Björt anstecken. Sicher wollte sie auch schneller, weil Björt vorstürmte – doch sie kam mir nicht so explosiv wie Björt vor.
Nach dem Reiten gemeinsam gefüttert und Kirsten „wurde von den Pferden zum kraulen genötigt“
Und dann war auch Feierabend.
Heute haben wir nichts mit den Pferden gemacht. Meine Eltern fahren morgen in Urlaub – und da war noch einiges vorzubereiten.
Dann hat mein Vater mit nochmal die Motorsense erklärt und die Handhabung auf der Wiese gezeigt. Hab ja schon ab und zu mal damit was gemacht – nur eben nicht so regelmäßig. Aber nun hat mein Vater so viele Stellen neu eingesät – da dürfen die zwei nicht drauf, das muss ich ihnen dann so abmähen. Das werde ich schon schaffen.
schlechtes Wochenende
Samstag war ich von früh moorgens bis 16 Uhr ausnahmsweise beruflich eingespannt.
Man kann sich an Samstagen sicher etwas anderes vorstellen.
Um kurz vor 18 Uhr kam Kirsten und wir sind schön 1 Stunde geritten – oben am Rütli im Wald. Björt wollte nur Rennen und war ziemlich garstig zu Kirsten. Und auch Svandis war der Meinung das 1 x lieb sein doch reicht. Ständig zog sie gegen den Zügel und machte auch mal Ansätze zum bocken. Aber es hielt sich eigentlich in Grenzen, so das es doch ein ganz guter Ausritt war.
Als ich um 20 Uhr ins Haus kam…. Gucke im Kühlschrank… gähnende Leere – also durfte ich da noch in den Supermarkt fahren. Gut das der WEZ bis 22 Uhr auf hat.
Sonntag war dann gar nicht meins.
Kirsten hatte keine Zeit zum reiten – Thomas hab ich nicht erreicht
Allein hatte ich keine Lust.
Kopfweh hatte ich sowieso wegen der Luft / dem Wetter…
So gegen 19 Uhr bin ich dann doch mit Longe bewaffnet zu den Pferden.
Svandis wollte auch gern mit raus – aber dann hat sie nur rumgebockt – gezogen, nicht zugehört – nach mir getreten und (sie ist nun mal stärker als ich) hat mich durch die Weide gezogen. Hab sie derbe ausgeschimpft, sie war irgendwie gar nicht auf meiner Wellenlänge und ich nicht auf ihrer – das brachte gestern gar nix. – Nur Frust.
Björt hingegen war ganz lieb an der Longe und hat fein reagiert und mit gemacht.
Wegen Kopfweh bin ich dann früh ins Bett gestern.
Und heute Dauerregen – nasse Pferde, nasse Feldwege – so wird es bei knuddeln und massieren bleiben. Vielleicht hat Svandis mich dann ja doch wieder lieb