Heutfrüh kam schon um 9.30 Uhr Thomas mit Mariele und deren Freundin Tatjana. Wir haben schnell die Ponys von der Weide geholt. Thomas hat einmal bei Svandis geguckt ob was zu finden ist – aber sie ging (ohne Schmerzmittel) gut und trat ordentlich zu. Also Sattel drauf. Tatjana auf Svandis, Mariele auf Björt – Askja an die Leine und losmarschiert. Im Wäldchen auf Schotter fing Svandis an zu lahmen. Tatjana sofort runter solange Svandis fühlig geht!!! Mist! Sobald der Schotter vorbei war – Pferd geht klar. Mariele wollte auch mal auf Svandis – klappt ja auch toll. Aber Tatjana auf Björt, das ging gar nicht. Björt regte sich furchtbar auf. Und Tatjana bekam Angst, Beine ans Pferd, Reiter Steif – Björt kurz vorm Explodieren. Somit da Kind ganz schnell wieder von Björt runter. 20 m ohne Reiter geführt und dann wieder Mariele auf Björt – alles prima. Thomas daheim nochmal Hufe bei Svandis geguckt – nix gefunden. Hmm – soll schonend reiten – mit Hufschuh vorn.
In 2 Wochen fahren sie in die Herbstferien. Vorher machen wir noch irgendwie Hufe… Wenn da was ist, soll Svandis sich gefälligst ausmuckeln solange Thomas hier ist *grrrr*

Am Samstag war nun das Hausturnier bei Kersebaums in Gräsebilde. Ich hatte insgeheim ja gehofft, mal dran teilnehmen zu können. Aber durch den gebrochenen Finger konnte ich ja nicht üben. Und das ungelöste Transportproblem. Also nicht angemeldet.
Aber zum gucken „muss“ man da hin – weil eben auch Marions Orri bei Kersebaums wohnt und die natürlich da starten, und Marions Tochter Birthe mit ihrem Arnold gestartet ist. Und meine Bekannte Brigitte aus Paderborn mit ihrem Hengst Andvari dort auch angetreten ist. …
Morgens von 9 bis 11 Uhr sollte die Dressurprüfung sein. Das fand ich nun nicht so spannend – und ausgerechnet Samstag, immer wenn ich was vor hab, lahmte Svandis ganz ganz stark. Hatte schon fast keine Lust mehr weg zu fahren. Svandis trat vorn ganz übel zu, hinten stakste sie auch schlimm, brach teilweise hinten weg – so ähnlich wie letztes Jahr im Oktober. So kam schon wieder Panik in mir hoch.
Ich habe dann morgens von 8 – 9 noch gewirbelt, das ich das Eco-Raster wieder in den Stall bekommen habe. Als das drin war, noch Heu vom Dachboden geholt und die Heunetze ganz ganz voll gemacht. Wasser aufgefüllt, und noch 2 Eimer bereit gestellt. Svandis bekam Schmerzmittel, doch nach den 3 Stunden Weide (6-9 Uhr) ging sie schon bißchen besser. Verlegen?? Vertreten??? Gezerrt??? Egal – Bißchen Schmerzmittel kann nicht schaden.
Nach einer Dusche wegen zu starkem Körpergeruch, Askja eingesackt, alles ins Auto verfrachtet – Askja bei Onkel und Tante abgeliefert – was ihr gar nicht gefallen hat. Kirsten noch schnell gefragt, ob sie mit will oder später mit ihren Jungs. Sie wollten später gemeinsam kommen. Dann bin ich endlich abgefahren. War um 11.15 Uhr da. So habe ich ganz knapp Brigittes Dressuraufgabe verpasst. Sie war die letzte Starterin der Dressur (von 10) und belegte im Endeffekt Rang 5. Ganz anständig wie ich finde.
Im Anschluss an die Dressur kam „Tölt für Anfänger“ (entweder Pferd kaum Tölt Erfahrung oder Reiter) – wäre was für Kirsten/Björt und Svandis/ich gewesen – hätten zwar nix gewonnen aber egal.
Es folgten die Team Viergang und die Bodenarbeitsprüfung, an der auch Marion & Orri und Birthe & Arnold teilgenommen haben. Und gleich in der Aufgabe versagte meine
Kamera – Akkus hin! Es waren 5 Starter in der Bodenarbeit. Alle natürlich nacheinander dran. Die Aufgabe wurde vorgelesen. Birthe und Arnold sind 3te geworden, Shetty Rosi und seine junge Besitzerin wurden 2te und Marion & Orri gewannen die Prüfung.
Weiter im Ablauf folgten die Prüfungen wie Akustiktölt, Stildreigang, Kostümreiten, „K.O.-Geschicklichkeit“ (Trail) Prüfung…
Die K-O Geschicklichkeit war dann die letzte Prüfung. Mit Aufgaben wie eine
enge Volte reiten um einen Stab herum. An einer Frau mit Sprühflasche im
Abstand von 1 m vorbei Reiten, zu einem Ring reiten, sagen mit welchem Vorderbein dein Pferd in den Ring tritt, und das dann auch schaffen; an einen Aufsitzrasenmäher mit laufendem Motor heranreiten, Absteigen, Schoko-kuss von der Motorhaube nehmen, mit „Schokokuss“ in der Hand von rechts aufsteigen usw. Man hatte sich wirklich nette Aufgaben ausgedacht.
Nach der Prüfung (Ende 19.30 Uhr) bin ich heim gefahren. So habe ich den „Mitternachtstölt“ um 22 Uhr nicht mehr gesehen. Doch von 19.30 bis 22 Uhr gab es auch keine Prüfungen mehr, sondern Abendessen – und das musste man vorher bestellen… Aber das wollte ich nicht.
War auch Müde, wollte nach Hause. Askja habe ich um 20.20 Uhr im Auto gehabt und dann nach Hause. Pferde gefüttert und geschmust… Feierabend. War auch KO 🙂
Super schöner Tag – und Svandis trat auch schon wieder fast normal zu.

Donnerstag nach der Fingergymnastik, dem Einkaufen und so habe ich 2 große Eimer Bohnen abgepflückt – leider gottes stehen da noch immer 6 Reihen mit Bohnen. *seufz* Habe auch angefangen die Bohnen „auszukrölen“ – damit man die weißen Bohnen einfrieren kann – wurde am Donnerstag da aber überhaupt nicht mit fertig.
Mit den Pferden und Askja habe ich nur einen ganz kleinen Spaziergang gemacht. Nur um denen zu zeigen, das ich noch da bin, und das ich sie lieb hab.

Freitag bis ca 15 Uhr konnte ich so kaum was anstellen, mir ging es überhaupt nicht gut. Habe daher von 10 bis 15 Uhr Bohnen ausgekrölt, Bohnen ausgekrölt und Bohnen ausgekrölt. Und…. ich wurde nicht fertig damit. Das wurde irgendwie gar nicht weniger in dem Eimer.
Dann hatte ich aber beim besten Willen keine Lust mehr weiter zu machen.
Nachdem dann die Anti-Schmerzmittel irgendwann ihre Wirkung taten, bin ich zu den Pferden raus. Als erstes habe ich mir dann Björt genommen. Fertig gemacht, Askja angeleint und losgeritten. Hat wieder super funktioniert. Askja wollte allerdings doch eine Katze jagen – und auf dem Feldweg Richtung Heimat knurrte sie zwei andere Terrier an. Zog natürlich quer vor Björt her – die auf die Berührung mit der Leine nicht freundlich reagierte. Aber es ließ sich alles handhaben. Als die Frau mit den Hunden außer Sichtweite war, ließ ich Askja von der Leine und wir sind noch den ganzen Feldweg bis zur Straße hochgesaust. An der Straße lang bis Südweg super schön Tölt und Südweg runter habe ich geführt, weil Björt schon ordentlich pumpte.
Dann bin ich mit Svandis und Askja (ohne Leine) einmal um den großen Acker geritten und dann den ganze Feldweg hoch bis zur Straße – zum Südweg und da runter geritten. Svandis und Askja haben das auch ganz toll gemacht. Nur an der Feldwegkreuzung wo es heim geht, da wollte Svandis erst runter – aber nachdem sie nicht mit ihrem Dickkopf durch kam, ging sie auch gleich beim 2ten anreiten geradeaus bis zur Straße. Feines Pferdchen. Freitag habe ich mit Svandis auch ganz viel getrabt. Fast die ganze Runde ist sie im Trab gegangen. Hat sie schön gemacht.
Abends leistete uns Claudia Gesellschaft. Außer TV gucken stand aber nichts auf dem Program.

Mittwoch habe ich morgens im Stall das Eco-Raster hochgenommen. Ist ja nur 1 Matte in der Stallmitte drin, aber weil die Damen da immer reinpinkeln ist der Boden natürlich nass und ekelig – also Matte raus und Stall abgesperrt. Muss austrocknen. Das war eine Maloche. Die Matten sind eh schon nicht leicht, aber wenn dann auch noch Matschepampe fest drin ist. Ich hab daran rumgewürgt. Mein Finger tat dann auch weh.
Misthaufen gerade machen musste ich dann natürlich auch noch und so war ich ganz gut beschäftigt. In der Mittagspause fiel mir auf, das Mutters Blumen irgendwie traurig aussahen, also schnell mal Wasser dran. Meine Mist-Klamotten landeten auch sehr schnell in der Waschmaschine.
Kurz nach 16 Uhr war Kirsten hier. Ich hatte schon vorgeputzt, so konnten wir recht fix los. Sind die große Runde geritten. Durchs Dorf in den Wald. Björt war erst so lieb, das Kirsten schon böses ahnte. Meist explodiert Björt dann ja irgendwann. Die erste Galoppstrecke war dann auch gleich ihre. Svandis hielt nur kurzzeitig mit. Nach dem Galopp ist Björt butterweich und sehr schön getöltet. Kirsten war sehr begeistert. Auch Svandis hat einige schöne Töltschritte gemacht, fällt dann aber rasch in den Trab. Wir waren 1,5 Stunden unterwegs. Das war für die große Runde eigentlich sehr schnell. Beide Pferde waren patschnass, weil keine Kondition. Kommt davon, wenn Frauchen sich den Finger bricht und nicht reiten darf, und dann nur immer Zeit für kleine Runden da ist.
Björt und Svandis durften nochmal kurz auf die Wiese. Kirsten und ich haben abgeäppelt, Heu gegeben und als wir mit Haferschüsseln um die Ecke kamen, da brauchte man kein Pferd mehr rufen. Die sind dann einfach da. So schön.
Kirsten wurde von Ralf und Luca abgeholt, die sind dann noch zum Rehmer Markt – ich fragte Claudia ob wir auch wollen, aber sie war ko und hatte keine Lust. Und nur damit ich gebrannte Mandeln bekomme, da fahre ich nicht runter. Das lohnt nicht.

Dienstag morgens um 8 Uhr Fingergymnastik, dann daheim aufgeräumt und für Björt und Svandis nochmal ganz viel Gras gemäht. Das bekamen Björt und Svandis dann, als
Kirsten mich abgeholt hat zum Fohlen angucken.
Der Nachmittag da im Kalletal war echt schön. Es war Fohleneintragung und Fohlenbeurteilung vom IPZV-Lippe. Fand in der SAGA-Reitschule im Kalletal-Brosen statt. Das ist nicht weit von uns, also konnte man dort gut hin. Außerdem nimmt Kirsten ja noch 1x die Woche dort Unterricht auf Islandpferden. Sie wollte wissen wie die beiden Hof-Fohlen abschneiden.

So viele süße Babypferde – das war schon echt niedlich, und da juckt es einem Stutenbesitzer schon…. Aber nein, da bleibe ich hart, keine Fohlen mehr.

Dienstag hatten meine 2 frei. Nur Svandis habe ich abends nochmal auf dem Hof gehen lassen, weil es mir vorkam, als ob sie humpelt – war aber sofort wieder weg. Wird schon nichts sein. Ging klar.