Heute war ein Scheiß Tag
Seit Tagen hab ich schon so ein Kratzen im Hals. Und mir ist furchtbar schwindelig. Aber kein Schnupfen oder so kein Husten. Einfach nur Schlapp und schwindelig und dieses Halskratzen. Natürlich geh ich damit auch arbeiten 🙁
Heute aber auch noch furchtbare Kopfweh dazu. Morgens um 6 Uhr die Pferde gefüttert. Wieder hingelegt. Um kurz nach 9 mal aufgestanden, um 10 lag ich wieder im Bett. Kurz vor 12 Mittagessen… Danach nen Magen Tee.
Am frühen Nachmittag überlegte ich, ob ich reite oder nicht. Vielleicht tut frische Luft gut – andererseits…. Was wenn Björt aufdreht und ich mangels Konzentration sie nicht halten kann?
Da es Nachmittags in Strömen regnete, brauchte ich mir über Reiten keine Gedanken machen. Auch der Sontagnachmittag wurde liegend verbracht.

Anke war Samstagfrüh da, weil ich Wurmkur geben musste. Damit Svandis nicht gleich wieder einen Reheschub durch Chemie bekommt (wie nach der Impfung) wollte Anke eine „Direktausleitung“ machen. Hat also einen Wurmkurrest in ein Testgefäß gemacht und die „Frequenzen“ mit ihrem Bioresonanzgerät gemessen und Svandis damit solange „konfrontiert“ (???) Bis diese Resonanzfrequenzen nicht mehr auffällig waren. Das dauerte etwas über eine halbe Stunde… Anke meinte, bei Ihren war das in 5 Minuten erledigt, wäre ein Zeichen, das Svandis auf Medikamente sehr übel reagiert. Anschließend hat sie noch 10 Minuten ein Entgiftungsprogramm laufen lassen.
Bevor Anke kam, war ich 20 Minuten mit meinen 3 Damen (Askja mitgerechnet) allein spazieren. Hat gut geklappt und Svandis ging gut mit. Ich war gerade oben auf der Wölpke, als Anke angefahren kam. Also heimgelaufen und so konnte Anke Svandis in Bewegung sehen. Sie meinte, wenn man sie so mitlaufen sieht geht Svandis total unauffällig. Tritt gleichmäßig und belastet alle Beine gut. Wer sie so an der Hand sieht würde wahrscheinlich fragen „warum reitest du nicht?“
Morgens nach dem Aufstehen sind die ersten Schritte aber Mist – und auch die ersten Meter im Paddock oder beim Spazierengehen sind nicht schön gleichmäßig. Darum reite ich nicht…

Samstagnachmittag bin ich wieder mit Björt losgezogen. Björt war total goldig. Sidepull am ganz langen Zügel im Schritt, wirklich entspannt – naja, bis zur Borstenbachbrücke. Da hat es wieder „klonk“ im Kopf gemacht und der Tunnelblick .. Ab die Berge hoch. Mit „ohne Gebiß“ keine Chance. Wenn sie sich dann ausgekollert hat, ist sie wieder furchtbar lieb und geht am langen Zügel. Und nach dem Galopp kommt immer ein fantastischer Tölt auf dem Feldweg. Das ist so prima. Das kleine Pferd macht wirklich immer mehr Spaß

Heute hatte ich Überstunden frei. Dafür war ich heut früh um 10 Uhr mit Mutter beim Friseur. Ich hab nur den Pony und die Spitzen schneiden. Kollegen(innen) drohten mir Schläge an, wenn ich wieder kurz schneiden lasse.

Nachmittag bin ich mit Björt losgeritten. Es war auf wundersame Weise mal trocken. Backsweg hoch – zu Oma, dort in den Wald. Björt schaffte nur den halben Berg im Galopp, keine Kondition mehr. Im Reitwald auch noch einen kleinen Galopp und etwas Tölt. Wobei Björt viel „geschröltet“ ist. Sie wollte ja ständig laufen. War aber lieb dabei und ließ sich gut zurücknehmen. Zuhause dem patschnassen Pony den Kopf mit Handtuch geschrubbelt. Das mag sie ungemein. Runtergebracht in den Paddock. Dort wollte sie sich nicht wälzen. Also machte ich ihr die Weide auf und dort warf sie sich gleich hin zum dreckig machen. Während Björt ausgiebig Körperpflege betrieben hat, habe ich Svandis 30 Minuten geschrubbt.
Die Therapieschuhe habe ich Svandis vor dem Putzen ausgezogen, damit mal Luft an die Hufe kommt. Die Schuhe sind durch den Dauerregen der letzten Tage auch ganz feucht/nass. Bin mit Svandis den Feldweg zum Wald und zurück gelaufen. Ohne Schuhe, aber der Weg war ja weich. Sie trat auch ganz gut. Anschließend Hufe sauber gemacht und desinfiziert. Und die 12 mm dicken Einlegesohlen in die Marquis Schuhe (die Festen zum Reiten) gelegt und das Svandis angezogen. Der Probelauf war ganz okay. Natürlich sind die Marquis viel schwerer als die Therapieschuhe. Dennoch ging Svandis nicht übel damit. Mal gucken, ob es über Nacht auch geht. Die Therapieschuhe müssen mal austrocknen.

… haben wir früher sehr gern hier oben gemacht. Wenig Häuser, aber dafür bekam man immer eine Menge. Die letzten Jahre hatte ich immer pro Forma etwas Süßes besorgt, falls sich jemand verirren sollte. Dieses Jahr habe ich es gleich sein gelassen und nichts gekauft. Es war auch niemand hier.

Samstagnachmittag bin ich mit Björt geritten. Obwohl sie jetzt in letzter Zeit nur am Wochenende beschäftigt wird, ist sie lieb. Normalerweise dreht sie dann total ab. Nach dem Ausritt habe ich noch Svandis dazu geholt und wir sind noch die kleine Mini-Runde gelaufen. Svandis trat dabei super zu, als wenn gar nichts wäre.
Abends war ich so fertig… habe noch Wetten Dass bis zur ersten Wette angehabt und dann beschlossen, das es total öde ist. Superstar gucken hatte ich keine Lust und DVD auch nicht. Ich lag um 21 Uhr im Bett.
Bis Sonntagfrüh um 6 Uhr durchgeschlafen, die Pferde gefüttert und nochmal bis 9 Uhr tief und fest geschlafen. Trotzdem hatte ich grausame Kopfschmerzen.
Gegen 11 Uhr habe ich versucht Björt auf die Wiese zu lassen – doch Svandis drängte sich an mir vorbei und hupfte auf der Wiese herum – tobte dermaßen, das die Hufschuh flöten gingen. Ohne Halfter hatte ich natürlich keine Chance sie wieder zu bekommen. Svandis und Björt tobten wie die Wilden auf der Weide herum. Svandis bockte und galoppierte – einwandfrei. Nur im Trab sah man ab und zu ein anticken. Sonst war sie klasse drauf. Trotzdem musste sie fix wieder von der Wiese runter. Und Björt wollte allein nicht auf der Wiese bleiben. Gegen 13 Uhr kam Kirsten und wir sind mit Björt und Svandis die Hausrunde gelaufen. Svandis lief sehr sehr gut mit. Björt war bißchen lustlos fand ich. Ging aber auch fein mit. Reiten findet sie irgendwie viel besser.
Nach dem Spaziergang bin ich mit meinen Eltern nach Rinteln gefahren. Dort war ja „Markt“ Meine Eltern und ich sind da so einmal rum. Bratwurst haben wir gegessen und ich habe mir gebrannte Mandeln mitgenommen. Um 18.30 Uhr waren wir wieder daheim.