Heute früh bin ich das erste Mal 2009 NICHT den Südweg hochgekommen. Selbst im Januar / Februar diesen Jahres (als so schrecklich Winter war) hat es ja immer geklappt. Heute früh: ich komme gut bis zur Hälfte des Südwegs, und plötzlich stand ich schief. Da gab es auch kein Vorwärts mehr. Wieder runter gerutscht und erstmal Salz gestreut. Meine Eltern hatten auch gesehen, das ich plötzlich hing und kamen auch zum Helfen. Mein Vater hat dann das Auto den Südweg hochgefahren – da hatten wir aber schon 3/4 des Weges gestreut.
Diese Woche musste ich ja wieder Arbeiten. Und da an Silvester viele vom Rest der Truppe frei hatten, musste ich noch einige Aufgaben von anderen Übernehmen. Da durfte ich nicht mal eben „schwänzen“. Bis auf den Südweg war das Fahren auch kein Problem.

Trotz scheiß Wetter, bin ich diese Woche jeden Abend mit Svandis so 10 Minuten gelaufen – und mein Vater meinte, das er bis auf Heute auch jeden Mittag kurz mit ihr gegangen ist. Dienstag hat er sie sogar gefönt, da sie klatschnass und dreckig war. Sie hat im Tannengeschnitzel geschlafen und es hat geregnet – das konnte mein Vater nicht ertragen 🙂 Hat den Matschbereich abgesperrt und Svandis gefönt und geputzt. Björt ist irgendwie Selbstreinigend.

Heute Nachmittag bin ich im Schneegestöber mit beiden Damen zu den Fischteichen am Bostenbach gelaufen – Björt hatte Spaß in den Backen und wollte ordentlich rennen – ging aber nicht, da ich am anderen Strickende hing und Svandis auf meiner rechten Seite auch nicht so schnell mit wollte. Aber Svandis ging im Schnee ganz toll und nach 5 Minunten einlaufen absolut klar und sehr flott mit. Im Paddock (auf Schnee) ging sie auch recht gut, aber nicht so gut wie unterwegs. Momentan ist harter Boden nichts für sie.

Da es sich abends als unmöglich erwies den Südweg hinauf zu kommen, bleibe ich Silvester daheim. Meine Freundin hatte schon großes Verständnis dafür, das ich mir nicht die Gräten brechen wollte um zu ihr zu kommen. Also Jahreswechsel mit den Eltern und den Ponys am Paddock verbringen. Auch schön!!

Ich gestehe, ich kann nicht tanzen. Doch ich gucke gern Tanzfilme. Und ich habe früher die TV-Serie „Fame – Wege zum Ruhm“ unheimlich gern gesehen. So war es natürlich klar, das wir den Kino-Film gucken mussten. Die Trailer hatten uns doch etwas neugierig gemacht.
Nun war es also endlich soweit. Trotz Schnee-Regen und drohender Glätte sind wir ins Kino.
Die Handlung des Films war nun nicht so toll, aber die Tanzszenen und die Musik haben mir sehr gefallen. Die TV–Serie hat mir zwar besser gefallen (und die DVDs werde ich mir auch noch zulegen) doch für nette Abendunterhaltung war der Film okay.

Heute früh habe ich es vorgezogen den Stall zu misten, statt zu reiten oder Spazieren zu gehen. Zumal die Pferde auch im Tannengehäckseltem lagen und geschlafen haben. Der Stall hatte eine Reinigung auch extrem nötig.
So kurz vor 14 Uhr bin ich dann mit Björt losgeritten. Rauf in den Wald. Dort war alles prima. Ich hatte das liebste Pferd der Welt unterm Hintern. Wäre ich da wo sie wollte heim geritten, wäre sie wahrscheinlich auch nicht ins Rennen gekommen. Doch ich hatte ja wieder andere Pläne. Eine der Strecken ausgewählt, die wir nicht so oft gehen und noch eine andere Galoppstrecke. Pony fing an zu schwitzen, behauptete aber, das sie nun Betriebstemperatur hat. Von wegen im Schritt nach Hause gehen. Ich hatte schon arg zu tun. Zum Schluss ging sie aber doch am langen Zügel total entspannt im Schritt. Ein wundersames Pferd. Ende vom Wald – Beine in den Boden gerammt – der Reiter bitte absteigen… Habe dann auch bis nach Hause geführt. Kopf mit Handtuch abgeschrubbelt und Björt in ihre neue (Weihnachts-)Abschwitzdecke eingehüllt. Passt ihr prima. Svandis dazu geholt und mit beiden noch eine kleine Runde gegangen. Südweg hoch wollte Svandis nicht so recht. Dann gings immer besser. Auf dem Feldweg an unserer Wiese entlang ist sie sogar getrabt! Nicht so ganz klar, und nicht lange – aber sie ist von sich aus losgelaufen! *freu*
Passend zum einsetzenden Regen waren die Pferde im Stall mit Heu und Wasser versorgt und ich im Haus – Feierabend! (bis zum Füttern gegen 19 Uhr)

Heiligabend bin ich allein mit beiden Pferden ca. 15 Minuten gelaufen, ansonsten haben wir einen sehr ruhigen Tag daheim verbracht. War ganz schön.
Am 1ten Weihnachtstag hat es nur geregnet – da ging gar nichts. Zudem waren wir gestern ab 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr auch nicht daheim. Weihnachtstreffen bei Onkel und Tante mit Geschenkübergabe an den kleinen Neffen.

Heute Nachmittag haben Kirsten und ich einen kleinen Ponyspaziergang gemacht. Spaziergang heute war okay. Björt führte sich etwas auf, aber naja – darf sie auch mal. Svandis ging sehr langsam und auch nicht sehr flüssig mit. Svandis hat kaum noch Muskeln, das kann nicht gesund sein. Rumstehen bringt ihr nichts – so werde ich es wieder mit Bewegung versuchen. Vielleicht bringt das ja mehr.
Mit ihren neuen Klebeschuhen hat sie sich noch nicht ganz angefreundet, aber die Teile halten, und auch das Equipak drunter hält und sieht gut aus.
Nach dem kleinen Spaziergang musste Kirsten leider schnell weg. Ich habe daher noch eine kleine, schnelle Runde mit Björt gedreht. Leider war es stellenweise noch arg glatt. Kamen aber heil daheim an.

Nun hat Svandis wieder „Eisen“ – äh – Kunststoff unter den Füßen

Das Hufe vorbereitend flexen – ist ja „normal“ das der Huf sauber und ordentlich sein muss. Dann die Kunststoffsohle anlegen Hufumriss aufzeichnen, mit Stichsäge passend zurechtsägen, mit Heißluftpuste den Klebekragen anschmelzen an die Sohle und dann den Schuh an den Huf ankleben = Glue on Shoe 🙂
Anschließend haben wir das flüssige Equipak in die Hufzwischenräume (Strahl und Sohle) gefüllt. Die zähflüssige Gummiartige Masse ist leider doch nicht wie erhofft zwischen Kunststoffsohle und Huf geflossen, aber Strahl und Sohle sind gut vor Schmadder geschützt, da ist alles gut dicht geworden. Vorn die kleinen Restspalten haben wir dann mit Equipak angefüllt. Beim letzten Mal hatten wir dort zum Schutz vor Dreck und Schmadder Kunsthorn reingemacht, nun halt das Equipak.
Für die 4 Hufe haben wir 1,5 Kartuschen von dem Equipak benötigt. Nun hab ich also noch Reserve Flüssig Gummi – auch gut. Falls sich da etwas löst oder so.
Probelauf – nach 3 Stunden rumstehen und immer wieder Füße hochgeben – die ersten Meter nicht schön, dann hatte sie sich eingelaufen und Thomas und ich sind sogar mit Björt und Svandis bis an den Wald und zurück gegangen. Da trat Svandis verhältnismäßig gut.
Im Stall behaupteten die Pferde dann, das sie verhungert sind (3 Stunden ohne Heu – Björt stand der Ruhe wegen ja bei Svandis rum) und Svandis war auch der Meinung, das ihr alles weh tut und sie bitte getragen werden muss.

Eben beim Füttern sah es nicht mehr ganz so schlimm aus, wie sie da so stand. Muss sie sich natürlich erst dran gewöhnen. Abwarten wie es in 2-3 Tagen ist.