Nun hat Svandis wieder „Eisen“ – äh – Kunststoff unter den Füßen
Das Hufe vorbereitend flexen – ist ja „normal“ das der Huf sauber und ordentlich sein muss. Dann die Kunststoffsohle anlegen Hufumriss aufzeichnen, mit Stichsäge passend zurechtsägen, mit Heißluftpuste den Klebekragen anschmelzen an die Sohle und dann den Schuh an den Huf ankleben = Glue on Shoe 🙂
Anschließend haben wir das flüssige Equipak in die Hufzwischenräume (Strahl und Sohle) gefüllt. Die zähflüssige Gummiartige Masse ist leider doch nicht wie erhofft zwischen Kunststoffsohle und Huf geflossen, aber Strahl und Sohle sind gut vor Schmadder geschützt, da ist alles gut dicht geworden. Vorn die kleinen Restspalten haben wir dann mit Equipak angefüllt. Beim letzten Mal hatten wir dort zum Schutz vor Dreck und Schmadder Kunsthorn reingemacht, nun halt das Equipak.
Für die 4 Hufe haben wir 1,5 Kartuschen von dem Equipak benötigt. Nun hab ich also noch Reserve Flüssig Gummi – auch gut. Falls sich da etwas löst oder so.
Probelauf – nach 3 Stunden rumstehen und immer wieder Füße hochgeben – die ersten Meter nicht schön, dann hatte sie sich eingelaufen und Thomas und ich sind sogar mit Björt und Svandis bis an den Wald und zurück gegangen. Da trat Svandis verhältnismäßig gut.
Im Stall behaupteten die Pferde dann, das sie verhungert sind (3 Stunden ohne Heu – Björt stand der Ruhe wegen ja bei Svandis rum) und Svandis war auch der Meinung, das ihr alles weh tut und sie bitte getragen werden muss.
Eben beim Füttern sah es nicht mehr ganz so schlimm aus, wie sie da so stand. Muss sie sich natürlich erst dran gewöhnen. Abwarten wie es in 2-3 Tagen ist.