Wieder eine Woche rum, und das Jahresende naht. 3ter Advent – man – jetzt schon… Letztes Jahr waren wir am Schneeschüppen ohne Ende. Ich bin nicht böse, das es dieses Jahr nicht so ist. Von mir aus kann es kalt/trocken und schneelos bleiben.

Mittwoch habe ich eher Feierabend gemacht, bin sofort raus zu den Pferden und habe im Regen bei Svandis den Bauch gewaschen. Natürlich mit warmen Wasser und sie danach eingedeckt in den Stall bugsiert. Naja – der Erfolg war grenzwertig, und man sieht schon wieder kaum was davon. Zudem habe ich mit mit dem Unterwollekamm in den kleinen Finger gerissen. Das Ding zieht nicht nur Unterwolle ab – falls das jemand mal nachmachen will – Haut hält auch nicht dagegen und es blutet nicht schlecht. Wegen dem Regen und überhaupt hat Björt keine kleine Runde mehr mit mir gehen müssen. Sie stand daneben, wie ich Svandis säuberte, und kuschelte ab und zu – das muss dann reichen

Freitag nach der Arbeit bin ich schnell mit Björt die Hausrunde geritten. Sie hat ja jetzt endlich wieder eine doppeltgebrochene Wassertrense und geht damit viel besser als mit dem einfachgebrochenen Olivenkopfgebiss von Svandis. Bei dem starken Wind am Freitag war das Reiten richtig „lustig“ und das Pferd super gut drauf. Prima Ausritt!
Samstag wieder morgens einkaufen, und Nachmittags sauber machen, schnell die kleine Bergrunde geritten mit Björt und Svandis massiert, massiert, massiert.
Heute am frühen Nachmittag bin ich auch wieder warm eingepackt zu den Pferden. Beide geschrubbt (Björt durfte gestern ganz kurz auf die Wiese zum Wälzen) und dann mit Björt die kleine Runde durchs Dorf und am Borstenbach zurück. Das Pony war wieder ganz fein und sehr aufmerksam. Dann sind Björt, Svandis und ich noch kurz spazieren gegangen – heute trat Svandis etwas besser zu als die letzten Tage. Trotzdem, morgen kommt der Hufschmied. Mal gucken ob Eisen ab und über Winter wieder mit ihren Schuhen oder wie wir das machen. Ich hab noch keine gute Idee.

Es ist Dezember, letztes Jahr hatten wir schon Unmengen von Schnee, Glatteis und ganz tiefe Temperaturen. Von all dem ist derzeit nicht viel zu sehen. Gestern Regen und starker Wind, heute nur noch reichlich Wind. So nahm ich mir vor, den Tag zu nutzen und zum Reitplatz zu fahren. Am frühen Nachmittag habe ich versucht Svandis zu säubern. Versuch aufgegeben.
Da hilft nur noch Waschen und alles abscheren, oder erst scheren und dann waschen – oder das Pferd einfach „verstecken“ 😉

Um 14 Uhr war der Hänger hinter dem Yeti, die Pferde gingen ohne mit der Wimper zu zucken rein. Meine Eltern und Askja wollten auch gern mit. Ab zum Reitplatz. Vom 14.15 Uhr bis kurz nach halb drei durften die Pferde frei auf dem Platz toben und laufen. Svandis habe ich gescheucht – Björt rast sowieso umher wie eine Irre. Sie findet den Teppichschnitzelplatz zu schön. Mit entsprechend Druck und „du musst jetzt“ ging Svandis sogar recht flott und je mehr sie geht, desto besser tritt sie. Aber okay ist sie bei weitem nicht. Das sah vor der bescheuerten Wurmkur viel besser aus. 🙁
Björt gesattelt und 45 Minuten geritten. Nach ihren ersten wilden Minuten (10 Minuten braucht sie immer um ruhig zu werden unterm Reiter) war sie total fein und ansprechbar. Haben sehr viel am durchhängenden Zügel im Schritt an Biegungen, Zirkeln und halten geübt. Ihre Ohren waren wie ein Radar, immer auf „hab acht“ – einfach ein tolles Pferd.

Vater ging etwas mit Askja spazieren, Mutter wollte lieber den Pferden zusehen. Als ich von Björt abstieg, habe ich Svandis nochmal etwas gescheucht. Da konnte sie sogar fast taktklar traben und ein paar Galoppsprünge hat sie auch versucht. Aber wie gesagt, okay ist sie nicht. Darum bin ich auch nicht geritten.

Wieder in den Hänger… ich liebe meine Pferde dafür! Ich sag „hopp“ und drin sind sie. Björt führe ich, Svandis schicke ich nur so rein! So schön! 🙂
Heimfahren, ausladen… Es war ein bißchen viel für Svandis, sie mochte nicht mehr laufen. Jetzt stehen sie im Stall und knabbern Heu – das gefällt ihnen umsomehr.
Ein schöner Tag – wenn auch mit viel Wind um die Ohren.

Kopfweh leider nicht weggeblasen 🙁

Freitagfrüh um kurz nach 8 Uhr habe ich meine Freundin Petra abgeholt und wir sind losgefahren nach Hannover. Die „Pferd & Jagd“ lockte – wie jedes Jahr. Letztes Jahr war ich mit meiner Freundin Marion dort, und wegen der Schneemassen sind wir 2010 mit der Bahn gefahren. Von Schnee war/ist dieses Jahr weit und breit nichts zu sehen. Wir kamen wahnsinnig gut über die Autobahn und waren schon kurz nach 9 Uhr im Parkhaus am Messegelände. Um 10 Uhr erst einlass. 🙁
Also haben wir uns die Zeit mit Warten und Leute angucken vertrieben. Zuerst sind wir durch die 2 Jagd Hallen gelaufen und haben schon mal grob angeguckt, was Petra für ihre 2 Hunde brauchen könnte. Dann ging es auch schon ab in die Pferde-Hallen. Ein paar Kleinigkeiten habe ich für die Pferde mitgenommen („Rehe-Ex“ weil Svandis nach der Wurmkur nicht gut drauf ist, 1 Massagestriegel, 1 doppeltgebrochene Wassertrense für Björt, 1 Geldbörse für mich….)
Petra erstand eine Mähnenbürste für ihr Pferd, und bei einem Westernshop eine Kinnkette für die Westerntrense. Und auch das Spielzeug für die Hunde war schnell eingekauft.
Um kurz nach 14 Uhr haben wir uns auf die Tribüne in Halle 25 (großer Showring) gesetzt und einen Showblock zuende gesehen. Um 14.45 Uhr begann dann der „Messe-Tölt-Cup“ des IPZV. Die Reiter(innen), die dort geritten sind, zeigten feines Reiten. Es gab keine unschönen Zerrbilder oder aufgerissene Mäuler. Die Isländer waren wirklich schön anzusehen. Und auch als der Pass bei einigen Pferden nicht auf Anhieb klappte auf der kurzen Strecke, wurden die Pferde nicht hineingezerrt. Dann sind sie eben nicht gepasst…
Die 45 Minuten Isländer waren wirklich ein schöner Einfall! Hat Spaß gemacht.
Zufällig traf ich noch eine Bekannte mit der wir uns etwas unterhalten haben. Bereits gegen 16 Uhr waren Petra und ich schon auf dem Weg zum Ausgang. Wir hatten unsere Einkaufslisten abgearbeitet, alle Hallen gesehen – so musste man sich nicht noch länger in den Hallen aufhalten.
Kurz nach 17 Uhr lieferte ich Petra wieder in Vlotho ab. Meine Eltern waren auch sehr erstaunt, das ich noch weit vor 18 Uhr daheim war.
Habe schnell was gegessen und bin dann zu den Pferden. Ich habe gleich den neuen Massagestriegel bei den Pferden ausprobiert. Finden sie beide total schön. Ich sollte gar nicht aufhören. Doch das stürmische und regnerische Wetter lädt nicht zum lange draußen bleiben ein.

Heute ist das Wetter auch nicht besser. Nach dem Stall ausmisten und Pferde bürsten, habe ich noch Heu abgeworfen und wieder alles sauber gefegt. Das Wetter bessert sich auch am Nachmittag nicht. Zum Reiten kann ich mich bei dem Wetter nicht aufraffen… 🙁

Ich glaube ich werde krank. Ich friere ständig, habe heute wahnsinnige Kopfweh – eigentlich Migräne. Hab die Nacht kaum geschlafen, dafür am Mittag eine Stunde geschlummert…

Innerhalb der Woche kam ich wieder nicht zum Reiten. Wie immer in der Dunkeln Jahreszeit.
Gestern habe ich um kurz nach 14 Uhr Feierabend gemacht und bin schnell nach Exter zur Tierärztin. Habe Wurmkur für Pferd und Hund geholt und auch Equipalazone, da Svandis doch unter Garantie das Wurmzeug wieder nicht verträgt.
Askja bekam gleich ihre Wurmtablette. Lecker in Leberwurst verpackt hat sie das ohne Murren gefressen. Björt und Svandis bekommen das Sonntagabend. Dann haben sie wieder 4-5 Tage Zeit das in Ruhe zu verdauen.

Gesternnachmittag habe ich dann um 16.30 Uhr Björt gesattelt und mit Refelxszeug ausgestattet, ich das Reflexzeug umgehangen und bin mit ihr die Hausrunde geritten. Björt fand das in der Dämmerung glaub ich ganz witzig. Sie war richtig aufmerksam und ist fein gegangen. Mit Svandis bin ich nur auf dem Paddock hin und her gelaufen. Ging so „lala“ mit mehr Bewegung tritt sie besser. Momentan braucht sie aber länger um sich gerade zu laufen, aber dann tritt sie okay.

Heute früh habe ich dann nach dem Ponyfüttern um 6 Uhr noch eine Migränetablette genommen und mich wieder hingelegt. Um 8.30 Uhr bin ich aufgestanden. Danach habe ich Heu vom Dachboden geholt und den Stall gefegt… Ponys waren eine Stunde auf der Wiese in der Zeit.
Nach dem Heu abwerfen war bis zum Essen noch etwas Zeit. So habe ich mich von kurz vor 12 bis kurz vor 13 Uhr hingelegt, und auch richtig tief und fest geschlafen.
Nach dem Essen habe ich im Keller sauber gemacht, Fenster geputzt und sowas.
Um 16 Uhr bin ich dann mit Björt eine kleine Runde geritten. Der starke Wind und die Dämmerung, das fand mein kleines Pony ziemlich aufregend. Kurz vor zu Hause begegnete eine Nachbarin – sie war wieder mit Hund spazieren. Ich glaube sie wollte gern mit mir Reden, alles hätte auch gut geklappt, wenn sie nicht zur Begrüßung „Hallo“ gerufen hätte, und wild mit ihrer Taschenlampe gewedelt hätte. Björt fand das sehr aufregend, ist kurz gestiegen und dann nur noch die 150 Meter zum Südweg getröltet… (Tölt war es nicht so wirklich 🙂 Anschließend bin ich mit Svandis die Feldwegrunde gelaufen. Geritten bin ich in der „Dunkelheit“ und bei dem Wind mit dem Schecktier nicht. Ich weiß ja, wie sie sich aufregen kann. Und sie war auch wahnsinnig „Groß“ und hat angegeben wild, weil die Wallache auf Gabis Ponyweide meinem Ponymädchen sehr imponieren wollten 😉
Nach dem Füttern ist jetzt auch Feierabend.

Mittwoch habe ich früh um 13.30 Uhr Feierabend gemacht. Da es immer so früh dunkel wird, kann ich abends mit den Pferden kaum noch etwas machen. Also nutze ich den Überstundenabbau für die Pferde. Daher konnte ich mit Björt noch die Hausrunde reiten, mit Svandis bin ich die Feldwegrunde gegangen. Durch diese kriechende Kälte ist Svandis derzeit etwas steifer und nicht so flüssig beim Laufen wie noch vor 2 Wochen, aber eigentlich geht sie nicht schlechter. Puls und Co ist okay. In der Hüfte ist sie etwas steif – da massiere ich fleißig. Allerdings musste die Massage Mittwoch ausfallen, da ich abends mit 5 Freundinnen essen gegangen bin. Wir sind ins Rütli / Alt Heidelberg in Vlotho gegangen. Ich hatte Zürcher Geschnetzltes mit einem Rösti – es hat mir sehr gut gefallen. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt. Und wir hatten auch einen sehr netten gemütlichen Abend. Um 22 Uhr war ich wieder daheim.
Da ich Donnerstag wieder bis zum Dunkelwerden arbeiten musste, bin mit den Pferden nur auf dem Paddock hin und her gelaufen. Tat ihnen auch ganz gut.
Freitag habe ich mir frei genommen. Ich habe mal wieder den Stall gemistet. Laub gepustet und weggeharkt, Essen gekocht. Mit Björt wieder die Hausrunde geritten. Dann mit Björt und Svandis die Feldwegrunde spazieren gegangen. Abends war ich bei Claudia zum Fernseh gucken. Haben Fußball geguckt und danach bin ich heim und ab ins Bett. Bin einfach nur müde in letzter Zeit.
Samstag früh war ich mit meinen Eltern im Raiffeisenmarkt in Bad Salzuflen. Eigentlich wollte mein Vater sich eine Arbeitsjacke kaufen – und wer hat das Geld ausgegeben??? Ich kaufte mir eine Jacke, Pferdeleckerlie, Bandagen (falls ich mal wieder Verband machen muss) .. Eltern nahmen noch einen Schneeschieber mit, Vogelfutter und für meinen Neffen mussten warme Winterhandschuhe mit. Nach dem Mittag ging es wieder ans Laub harken, Misthaufen begradigen… Mit Björt ohne Sattel die „Berg-Runde“ (Ex-Rütli/Bergschänke) geritten. Björt ist derzeit sehr fein zu reiten. Gefällt mir. Mit Svandis bin ich Südweg hoch, Straße lang und dann den kleinen Schwenk durchs Wäldchen. Svandis war der Meinung sie mag im Wald nicht laufen – zu viele Bäume „mitten auf dem Weg“. Sie hat mich leicht gegen einen Baum gequetscht. Linke Knie blitzt total blau und tut weh. 🙁 Gemeines Pferd.

Heute früh bin ich mit Björt in den Wald. Sie hat sich auch toll benommen. Wir hatten auch unseren Spaß. Sie durfte etwas laufen, ich konnte abschalten. Nach dem Reiten wurde Björt in ihre Decke eingekuschelt. Ich bekam Mittagessen, danach Björt ausgepackt und die Pferde auf die Wiese geschickt. Nach einer Stunde wieder eingefangen, mit Svandis die Feldwegrunde geritten und dann den Rest vom Nachmittag bis zum Abendfüttern auf dem Sofa geschlafen. Und… ich bin immer noch müde.