Es ist Dezember, letztes Jahr hatten wir schon Unmengen von Schnee, Glatteis und ganz tiefe Temperaturen. Von all dem ist derzeit nicht viel zu sehen. Gestern Regen und starker Wind, heute nur noch reichlich Wind. So nahm ich mir vor, den Tag zu nutzen und zum Reitplatz zu fahren. Am frühen Nachmittag habe ich versucht Svandis zu säubern. Versuch aufgegeben.
Da hilft nur noch Waschen und alles abscheren, oder erst scheren und dann waschen – oder das Pferd einfach „verstecken“ 😉
Um 14 Uhr war der Hänger hinter dem Yeti, die Pferde gingen ohne mit der Wimper zu zucken rein. Meine Eltern und Askja wollten auch gern mit. Ab zum Reitplatz. Vom 14.15 Uhr bis kurz nach halb drei durften die Pferde frei auf dem Platz toben und laufen. Svandis habe ich gescheucht – Björt rast sowieso umher wie eine Irre. Sie findet den Teppichschnitzelplatz zu schön. Mit entsprechend Druck und „du musst jetzt“ ging Svandis sogar recht flott und je mehr sie geht, desto besser tritt sie. Aber okay ist sie bei weitem nicht. Das sah vor der bescheuerten Wurmkur viel besser aus. 🙁
Björt gesattelt und 45 Minuten geritten. Nach ihren ersten wilden Minuten (10 Minuten braucht sie immer um ruhig zu werden unterm Reiter) war sie total fein und ansprechbar. Haben sehr viel am durchhängenden Zügel im Schritt an Biegungen, Zirkeln und halten geübt. Ihre Ohren waren wie ein Radar, immer auf „hab acht“ – einfach ein tolles Pferd.
Vater ging etwas mit Askja spazieren, Mutter wollte lieber den Pferden zusehen. Als ich von Björt abstieg, habe ich Svandis nochmal etwas gescheucht. Da konnte sie sogar fast taktklar traben und ein paar Galoppsprünge hat sie auch versucht. Aber wie gesagt, okay ist sie nicht. Darum bin ich auch nicht geritten.
Wieder in den Hänger… ich liebe meine Pferde dafür! Ich sag „hopp“ und drin sind sie. Björt führe ich, Svandis schicke ich nur so rein! So schön! 🙂
Heimfahren, ausladen… Es war ein bißchen viel für Svandis, sie mochte nicht mehr laufen. Jetzt stehen sie im Stall und knabbern Heu – das gefällt ihnen umsomehr.
Ein schöner Tag – wenn auch mit viel Wind um die Ohren.
Kopfweh leider nicht weggeblasen 🙁