Die Pferde sind Feinschmecker und lassen einiges stehen auf den Wiesen. Also hab ich heute am Abend das „Wheel Horse“ fertig gemacht. [singlepic id=433 w=320 h=240 float=center]
Gebläse angebaut, Fangkörbe und so. Vollgetankt und ab ging es auf die Teichwiese. Nach einiger Zeit und etlichen Runden auf der Wiese ist nun alles wieder schön
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Aus ungleich abgefutterter Wiese ist wieder ein schöner Rasen geworden… 🙂
alter Hund
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Unserem alten Hund geht’s zu gut, glaub ich
So liegt sie immer, wenn man den Bauch kraulen soll – also sehr oft 🙂
Shoppen gehen
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immer wieder schön, einkaufen bei Raiffeisen
Abschied nehmen
Es ist ruhig geworden in diesem Blog. Das liegt an der momentanen Situation, mit der wir erst klar kommen müssen. Die Lust zum Schreiben ist gering geworden. Traurigkeit ist derzeit eigentlich mein ständiger Begleiter.
Drüber schreiben oder sprechen fällt mir sehr schwer und ich bin meinem Bruder sehr dankbar, das er seine Sichtweise aufgeschrieben hat. Ich kann das nicht so gut wie er, ich verschließe meine Gefühle eher.
Vor einer Woche ist mein Vater verstorben, und ich bin froh, das ich die letzten 2 Wochen immer bei ihm sein konnte. Ich habe versucht ihm so gut es ging zu helfen. Vater wollte nicht mehr ins Krankenhaus und so haben meine Mutter und ich die häusliche Pflege übernommen, wobei meine Mutter den Großteil gemacht hat. Ich habe immer unterstützend beim Waschen und Medikamente geben geholfen, ebenso beim Umbetten oder Aufrichten. Doch meist hat er mich raus geschickt. Heu machen – ums Haus alles in Ordnung bringen. Doch wenn Mutter mal in den Garten wollte, oder etwas anderes erledigen, war ich immer in Rufreichweite oder bei ihm. Als mein Vater für immer eingeschlafen ist, konnten Mutter und ich seine Hände halten. Er war nicht allein – wir waren nicht allein. Es ist gut zu wissen, das er nun nicht mehr unter seiner Krankheit leiden muss.
[singlepic id=430 w=320 h=240 float=left] Heute war der Tag des endgültigen Abschieds. Vater hatte in der Woche vor seinem Tod noch alles selbst geregelt. Wer, was, wo, wie – er hatte seine Vorstellungen und wir haben schlussendlich versucht, alles in seinem Sinne zu regeln. Ich denke, wir haben es gut gemacht. Nur das Versprechen „nicht traurig sein“ das wir Vater geben mussten, das klappt nicht so richtig.
Ich bin meinem Vater dankbar für alles was er uns beigebracht hat. Ihm war wichtig, das auch ich „als Frau“ weiß, wie der Trecker funktioniert, wie die Motorsense zu bedienen ist, das man erstmal versucht Dinge selbst zu reparieren, bevor man es wegwirft und neu kauft. Natürlich gibt es auch Geräte hier am Hof, von denen ich weiß wie es geht, die aber nie mein Freund werden – wie z.B. der Einachsholder oder die Motorsäge. Da muss ich doch auf die Hilfe des Bruders zurückgreifen.
Ich hoffe, das wir hier im Sinne meines Vaters weiter machen können.
Ich danke meiner Familie und meinen Freundinnen/Freunden für ihre Hilfe, die lieben Worte und Unterstützung der letzten Tage!
es hat doch geklappt
Als wir am 15.6. das Gras gemäht haben, sah es gut aus. Der Wind und die Sonne, das Wenden und Zetten machen im Nu schönes Heu daraus. Bis Dienstag war ich richtig glücklich, das alles so schön klappt. Und dann hat der Wettergott Roulette gespielt. Es war zum weinen. Mittwoch waren Helfer organisiert und alles hätte gepasst, wenn es nicht Mittwoch früh angefängen hätte zu gewittern. Starkregen und alles. Ich war nicht sehr fröhlich.
Donnerstag kam auch noch ordentlich Regen rein, doch ich konnte immerhin die nassen Schwaden einmal umsetzen, das die Nässe ablaufen kann. Freitag war es tags dann so gut, das ich das Heu auseinander warf, 2 mal gewendet habe und abends wieder in Reihen zog. Kaum war das erledigt, REGEN ! Ich hätte schreien können.
[singlepic id=425 w=320 h=240 float=center]Samstagfrüh habe ich dann gedacht „Jetzt oder nie“ gegen 11 Uhr das Heu auseinander geworfen, gegen 13 Uhr nochmal durch und dann um 14.30 Uhr in Schwaden gezogen.
Meine Freunde Marion und Martin kamen aus Göttingen, Onkel, Tante und Cousin aus Vlotho, die Tante vom Kappenberg kam zum helfen und mein Bruder Andreas. Unser Nachbar war so nett uns dann mit seiner Presse und seinem Ladewagen zu helfen. Zwar hatte unsere alte Köla Fahr Rivale die beiden kleinen Wiesen schön leer gepresst, doch wir denken, das sie die große Wiese nicht überlebt hätte. Die Welger-Presse unseres Nachbarn hatte noch ein Wurfband, so das wir uns das Aufstecken auf der Wiese sparen konnten.
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Den ersten Hänger voll haben Martin und ich gemeinsam gepackt. Als dieser voll war und abgeladen werden konnte, hat Martin die weiteren Hänger voll allein gepackt.
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Mein Bruder hat die vollen Hänger zum Haus gefahren, vor unsere Ladeluke am Stall bugsiert… Meine Tanten, mein Cousin und ich sind auf den Heuboden. Andreas hat den Ladewagen abgesteckt, mein Cousin die Bunde auf dem Heuboden an uns 3 Frauen weitergeworfen, und wir haben alles gepackt. Da die Presse des Nachbarn wesentlich größere und (leider) festere Bunde macht als unsere alte, waren es diesmal „nur“ 450 Bund Heu, statt wie sonst um die 800… Doch zusammen mit dem Heu von 2012 das ich noch habe, ist das Winterfutter auf jeden Fall gesichert.
Um 21 Uhr waren alle Heubunde verstaut, Trecker und Hänger und alles wieder im Schuppen. Es gab noch ein stärkendes Abendbrot für die vielen fleißigen Helfer! Ein riesengroßes DANKE an alle die mit angepackt und geholfen haben!
Marion und Martin (sowie ihre beiden Terrier) blieben natürlich über Nacht. Askja freute sich über ihren 4beinigen Besuch. Am Sonntag wurde noch ein schöner (kleiner) Spaziergang mit den Hunden gemacht, inclusive Hundeschwimmen im Borstenbach.
Am Nachmittag, als unser Besuch uns verlassen hatte, habe ich noch im Keller und Stall sauber gemacht – das geplante Ausreiten fiel mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Das es Sonntag so geschüttet hat, war mir dann sogar ziemlich egal.
Nun kann ich meine 2te Urlaubswoche dazu nutzen, die Ränder um die Heuwiese unter den Zäunen zu den Pferdeweiden ordentlich nachzumähen, noch verbliebene Heureste von der Wiese auf den „Komposthaufen“ verbringen, vielleicht mal hier und da ausreiten. Zu tun haben wir hier jedenfalls noch reichlich.
Aber mein Heu ist drin – Puh! Glück gehabt! Und nochmals : Danke an alle helfenden Hände!