Innerhalb der Woche komme ich kaum dazu, draußen viel zu machen. Das wird meist auf das Wochenende verschoben. Samstagvormittag der übliche Wocheneinkauf und ein kurzer Besuch auf dem Friedhof.
Nach dem Mittagessen habe ich dann mit dem Rasenmähen anfangen wollen. Der große Aufsitzmäher wurde herausgefahren und als ich das Gebläse auf der Rasenfläche anmachen wollte, gab es gräßliche Geräusche und die Riemen qualmten. Natürlich sofort ausgemacht. Das Gebläserad hatte sich festgefressen. Wieder ab in den Schuppen und alles auseinandermontiert, den Mäher auf die Böcke gefahren. Gebläse gereinigt, Messer gereinigt, Riemen kontrolliert. 2x in den Finger geschnitten… Macht nix. [singlepic id=442 w=320 h=240 float=center]Alles wieder zusammengebaut, Probelauf – alles prima. So konnte ich dann mit 40 Minuten Verspätung mit dem Rasenmähen beginnen. 3 Rasenflächen, und die Wiese am Schuppen wurden auf eine Golfplatzähnliche Länge gestutzt. [singlepic id=441 w=320 h=240 float=center] Askja liebt Trecker fahren und für sie ist der Aufsitzmäher sowas ähnliches wie der New Holland. Sie blieb jedenfalls so lange auf dem Mäher wie der Motor lief. Auch später beim erneuten sauber machen des Mähwerks und des Gebläses war sie immer dabei und ließ mich nicht aus den Augen. Bloß nicht ohne sie fahren. Nachdem die großen Flächen kurz waren, habe ich mit dem „kleinen“ Toro (54 cm Schnittbreite) die Ränder nachgemäht und dort wo der Große nicht lang passt auch. Was doof ist, ist das der Motor des kleinen Mähers nicht mehr so ganz ok ist. Mähen… super toll, aber er fährt nicht mehr „allein“ und zum schieben ist er bergrauf oder im langen Gras doch sehr schwer. Da muss ich mir wohl mal einen neuen Mäher leisten… irgendwann. Der Elektromäher, den es auch noch gibt – ist für „hinterm Schuppen“ oder „am Teich“ total ungeeignet. So lange Verlängerungskabel mag ich nicht hin und her rollen. Mit dem Grünzeug bekämpfen war ich erst kurz nach 19 Uhr fertig.
Die Pferde standen schon in der Hütte und warteten auf ihr Abendleckerlie und Heu. Also auch die beiden schnell versorgt und noch Heu für die nächsten Tage vom Dachboden geholt. Gegen 20.30 Uhr war dann auch Feierabend.

Nachdem die Ponyfüße vor einer Woche geröngt wurden, kam der Schmied. Ich hatte die CD mit den Röntgenbildern im Laptop mit im Stall, so das der Hufschmied dort einen Blick draufwerfen konnte. Begeisterung sieht anders aus, aber wir wollen es versuchen. Es wurde auch wieder bei Svandis angefangen. Diesmal kam gleich die Flex zum Einsatz. Vorn und hinten wurden die Hufe sehr gekürzt und viel, viel steiler gestellt. Ein Beschlag – geklebt oder genagelt – scheidet vorerst aus, da zu häufige Bearbeitung und zu wenig Substanz vom Hufhorn. Das was da ist, ist schönes Horn – muss nur in die richtigen Bahnen wachsen und „mehr“ werden. Auch wenn fester Hufschutz ausscheidet, Svandis hat ja ihre Easyboot RX Schuhe. Mit denen geht sie auch ordentlich.
Bei Björt wurde mit der Handraspel auch einiges an Horn entfernt. Nun hat auch sie wieder schöne kleine Füße und es sieht bei ihr echt gut aus. Sie hat keine Hufprobleme (noch nie gehabt).
Nach dem Hufe schneiden, hatten beide Pferde frei – zum reiten fehlt irgendwie die Zeit 🙂

Heute hatten wir einen kleinen Tierarztbesuch. Ich wollte nach 3 Jahren mal wieder Röntgenbilder von den Rehehufen von Svandis haben, damit der Schmied besser weiß, wie da geschnitten werden kann. Und auch ich wollte wissen wie es aussieht.
Das Hufbein ist schon arg gesenkt. Aber Hufbeindurchbruch ist erstmal nicht zu erwarten. Die Zehe muss natürlich drastisch eingekürzt werden, und die Hufe viel steiler gestellt werden. Das war schon vor dem Blick auf die Röntgenbilder meine Vermutung. Von der Hufsohle sollte man eher weniger wegnehmen wie sonst. Morgen hole ich mir von Tierarzt eine CD, dann kann der Schmied da auch draufsehen.
Askja bekam auch ihre jährliche Impfung. [singlepic id=439 w=320 h=240 float=center]
Sie mag Tierarztbesuche ja gar nicht und entsprechend abgeneigt war sie auch gegenüber der Spritze 🙂 Aber da muss sie durch. Nun ist sie beleidigt und guckt mich nicht mehr an.
Naja, morgen hat sie das auch vergessen.

Der Bruder hat am Samstagvormittag mit dem großen Gerät unsere Heuwiese kurz gemacht. Einen zweiten Schnitt brauche ich nicht, das Winterfutter reicht bis nächstes Jahr. Da wir so nicht wissen, wohin mit dem Gras, wird es möglichst kurz gehalten. Während Andreas seine Runden auf der Wiese zog, habe ich mit der Motorsense das Gras der Böschung zum Hof kurz gemacht.
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Das hat ungefähr genau so lang gedauert, wie das über die Wiese fahren. Nachdem das Gras ab war, habe ich die Geräte sauber gemacht.
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In der Zeit hat Andreas mit dem Einachsholder noch die Ränder nachgemäht. Nachdem alle Geräte wieder sauber waren und ordentlich weggestellt, haben wir noch fix vor dem Gewitter das Gras von der Böschung geharkt und auf den Kompost gepackt. Bei der letzten Schubkarre voll bin ich dann doch noch nass geworden. Hat nicht so ganz geklappt 🙂
Aber nun ist es zumindest wieder etwas ordentlich.

Heute – es mag am Wetter liegen – hatte ich den ganzen Tag wieder übelst Kpofweh. Hatte zwar schon früh Migränemittel genommen, doch so richtig gewirkt hat es nicht. Am Abend bin ich noch schnell mit Björt eine Runde geritten. Dank etwas Anti-Bremsen-Mittel hatten wir etwas Ruhe vor den Stechviechern, aber so richtig hält das Zeug die Blutsauger nicht ab. 🙁
Naja – wenn das Korn ringsum ab ist – irgendwann demnächst – dann haben wir auch wieder Ruhe vor den Bremsen.