findet der kleine Hund sehr spannend

Er mag sehr gern auf dem Heuboden rumlaufen und überall kommen feine Gerüche in die kleine Nase. Dexter klettert auf den Heubunden bis ganz oben hin.

Leider ist der kleine Mann nicht stark genug um beim Tragen und Stapeln zu helfen. Doch er passt schon auf, dass ich es richtig mache. Und nach erledigter Arbeit ist Dexter richtig müde und schläft erstmal eine Runde.
Einiges geschafft
Heute früh wollte der kleine Hund nicht den Feiertag zum lange schlafen nutzen. Schade aber auch – doch naja, ich hatte auch einiges was ich erledigen wollte und somit sind wir dann eben um halb neun aufgestanden. Nach dem Frühstück sind Dexter und ich dann raus und haben den Steckzaun von der Heuwiese entfernt. Habe beim „Nachbarn“ gefragt, ob er mir die Wiese nochmal mulcht – und er meinte evtl dies Wochenende oder in der Woche. Daher habe ich den Zaun dort entfernt. Stall und Paddock abäppeln stand auch noch auf dem Plan und dann habe ich den Misthaufen wieder gerade gemacht, damit noch einiges drauf passt. Dann sind Dexter und ich auf den Heuboden und haben für die nächsten 14 Tage Heu runter geholt. Dexter findet es auf dem Dachboden total toll, dort kann er schnuppern ohne Ende, klettern und springen… Alles was ein kleiner Hund gern macht. Beim anschließenden Heu in der Sattelkammer stapeln und Stall fegen, habe ich Dexter ausgesperrt. Er hat in seinem Campingstuhl gelegen und die Sonne genossen.
Nach dem Mittag hörte man um uns herum Motorsägen und Treckerbrummen. Da dachte ich mir, dass ich auch etwas Krach machen kann. Hab mich für etwas nicht zu lautes entschieden. Erstmal Laub auf dem Hof gefegt, so altmodisch mit einem Besen alles zusammen gefegt. Anschließend wurde der Rasenmäher sauber gemacht. 
Ich habe den Aufsitzmäher auseinander gebaut und erst den groben Dreck abgekratzt und dann mit dem Hochdruckreiniger alles sauber gespritzt. Anschließend die Pflastersteine vor dem Schuppen sauber gemacht und die Mauer vor dem Schuppen vom Moos und Dreck befreit. Dann die hellen Gehwegplatten vor dem Keller sauber geschrubbt und auch der Pferdehänger wurde mal mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Dexter, den ich erst zu meiner Mutter in den Garten gebracht hatte, als ich mit dem Hochdruckreiniger anfing, quängelte dort ein wenig, so dass Mutter ihn mir wieder brachte. Der kleine Hund fand es prima mit dem Wasser zu spielen und war nach ganz kurzer Zeit furchtbar nass. Er lief immer durch den Wasserstrahl, wollte rein beißen und und und. Jedenfalls hatte Dexter eine Menge Spaß beim Hof sauber machen.
Als es dunkel wurde, war ich auch fertig mit dem Wasserspielen. Dexter und ich haben die Pferde gefüttert und nun ist Feierabend..
Herbstsonne nutzen
Nachdem ich letztens in meinem Urlaub längst nicht das geschafft habe, was ich tun wollte, da ich teilweise mit Migräne flach lag oder das Wetter zu schlecht war – muss ich nun die Wochenenden nutzen.
Letzten Samstag haben wir die Böschung zum Hof wieder kurz gemäht. Ich wollte noch etwas die Geilstellen auf der Teichwiese mit der Motorsense kürzen, doch da ist an der Halterung des Tragegeschirrs ein Riemen gerissen. Das habe ich dann in der Woche wieder geklebt und etwas vernäht.
So konnte ich heute das Wetter ausnutzen.
Im Herbst muss das Schilf auf dem Klärteich gemäht werden und auf dem Kies ausgebreitet werden, damit die Schilfpflanzen bei Frost nicht eingehen.

Nachdem der Wocheneinkauf morgens erledigt war, habe ich die Motorsense startklar gemacht und das Schilf flach gelegt. Und auch wieder schön gleichmäßig verteilt.

Beim Mähen durfte Dexter nur am Rand sitzen, will ihn ja nicht verletzen. Aber beim Verteilen schnupperte er dann mit auf dem Kiesbett herum. Dort riecht es für so eine kleine Hundenase wahrscheinlich super interessant. Bis 18 Uhr habe ich dann noch mit der Motorsense das lange Gras der Geilstellen abgemäht. Eigentlich wollte ich das mit dem Aufsitzmäher erledigen, weil das doch viel schneller geht, aber das Gras war zu nass und zu schwer. Das hätte das Gebläse des Rasenmähers nicht geschafft. Da wären nur die Antriebsriemen wieder eingerissen, weil alles zu schwer ist. So muss ich nun morgen noch ein wenig gemähtes Gras zusammenharken und wegkarren.
Nach dem Gras mähen stand noch Heu abwerfen auf dem Plan und Pferde versorgen. Halb acht war dann Feierabend. …
Herbsturlaub
Nun ist die erste Woche schon rum, und gemacht habe ich nicht wirklich viel. Bißchen Rasen gemäht, wenn es nicht gerade wieder mal geregnet hat. Stallarbeit und … Migräne gehabt. So richtig fies, drei Tage lang. Da ging eh nichts mit Arbeiten im Freien. Gut das noch Sumatriptan im Hause ist. Geritten bin ich in der Woche (natürlich) auch nicht. Konnte den Kopf ja kaum aufrecht halten.
Mittwoch ging es meinem Kopf etwas besser, so das Mutter und ich einen kleinen Einkaufsbummel im Raiffeisenmarkt in Bad Salzuflen gemacht haben. War auch recht erfolgreich, zumindest fand ich Winter-Matsch-Stiefeletten für Stallarbeit und sie passen auch in die Steigbügel. Hundefutter, Hundeleckerlies und Pferdeleckerlies wanderten auch noch in den Einkaufswagen, sowie einige Kleinigkeiten, die meine Mutter noch haben wollte. Ich weiß zwar bis heute nicht, warum sie eine Sichel benötigt – aber wenn sie meint…. 🙂 Leider waren dort keine passenden Jacken in meiner Größe. Ich benötige noch etwas für den Herbst/Winter was nicht unbedingt gleich meine Geldbörse sprengt. Die Winterjacke saß ganz gut, war aber irgendwie doch häßlich und für „richtig“ Winter habe ich eigentlich auch eine Jacke. Die Übergangsjacke in Quitschorange mit Leuchtstreifen sah schick aus, doch die vorhandene Größe war „obenrum“ ziemlich eng und somit nicht für mich gemacht. Schade aber auch. Leider bekam meinem Kopf der Ausflug nicht ganz so gut und Nachmittags lag ich wieder flach.
Donerstag begab ich mich zum Rathaus – denn mit Schrecken habe ich festgestellt, das mein Personalausweis seit ein paar Wochen Monaten abgelaufen ist. Mein netter Arbeitskollege meinte, ich würde nach Bayern oder so ausgewiesen, wenn das nicht umgehend geändert wird. Nach dem Besuch beim „Amt“ und einem fixen kleinen Einkauf im Supermarkt wollte ich mich daheim nur „kurz mal“ ausruhen und die Augen zu machen. 2,5 Stunden später stellte ich erschrocken fest, das so ein Nachmittagsschläfchen doch auch schön ist. Naja, immerhin habe ich noch am Weidezaun ein paar Isolatore gewechselt und Abgeäppelt sowie den Stall gemistet.
Heute sollte ich eigentlich mit dem VW Golf Plus der Tante zur Werkstatt – aber ich hab erstmal angerufen, ob das wirklich sein muss. Seit zwei Wochen fahre ich im Auftrag der Tante damit umher, keine Kontrollleuchte blinkt – die komischen Motorgeräusche hat er schon gemacht, als sie ihn mir gegeben hat. Er läuft halt… Freunde werden der Golf und ich nicht… und mal eben Gas geben und schnell fahren, das mag das 9 Jahre alte Rentnerauto auch nicht. Ab 130 auf der Autobahn kommt da irgendwie nichts mehr. Jedenfalls meinten die netten Herrschaften der Werkstatt am Telefon, das wenn nichts leuchtet auch kein Werkstattbesuch erforderlcih ist. Kann die Tante nächste Woche selbst hinfahren zum Durchtesten und Fehler suchen.
Dafür bin ich mit dem Fiat Punto der Mutter zum Durchsehen und Oelwechsel und TÜV gefahren. Alles fein, keine Probleme – TÜV Plakette ohne Mängel erteilt. Was will man auch von einem 3 Jahren alten Auto mit 7900 gefahrenen Kilometern sonst erwarten…??
So – und nun noch etwas Stallarbeit am Nachmittag. Heute früh habe ich das letzte Bund Heu von 2013 verfüttert. Nun kommt die diesjährige Ernte in die Heunetze. Doch da muss ich für heute Abend erstmal was vom Dachboden holen. Und die Miste wollte ich eigentlich auch noch richten, weil ich da gestern nur alles draufgeschüttet habe. Also noch ein bißchen was zu tun.
Verkehrschaos
Auf dem täglichen Arbeitsweg gibt es seit einigen Wochen Baustellenalarm und seit gestern gilt auf einem Teilstück der Baustelle eine Vollsperrung. Da ich sowieso die Hauptstraße meide, ist auch ohne Baustelle immer dicht, fahre ich die „inoffizielle“ Umleitung. Wie nun auch hunderte andere. Morgens kam ich bisher immer ohne Schwierigkeiten durch, seit Anfang der Woche ist es Nachmittags eine mittlere Katastrophe von Nord nach Süd zu kommen. Da wird erbarmungslos in der Kreuzung gestanden, um ja keinen anderen vor zu lassen. Es wird gedrängelt, gequetscht und gestikuliert. Naja, auch zu den Schleichwegen gibt es noch Schleichwege, die nicht ganz so frequentiert werden.
Heute früh war jedoch die Krönung. Es gibt (männliche) Autofahrer, die offensichtlich der Meinung sind, nicht in einer Warteschlange stehen zu müssen. Sie wollen ja 100 Meter weiter vorn links abbiegen, und nicht wie die anderen rechts. Das sie Pech haben und die Straße nicht mehrspurig in Richtung Hauptstraße führt, das scheint nicht zu interessieren. Ich bog von der Hauptstraße in die Seitenstraße ein. Kaum war ich ca 50 Meter gefahren, schert vor mir aus der dort stehenden Warteschlange ein Golf aus. Der Fahrer gibt mir gestikulierend zu verstehen, das ich auf den Fußweg ausweichen soll und blinkt links. Das ganze wurde dann durch einen Opelfahrer gekrönt, der es dem Golf gleich tat. Es wird nicht richtiger wenn 2 Autofahrer an der Warteschlange vorbei wollen. Und ich weiche ganz bestimmt nicht auf dem Fußweg aus. Die beiden Fahrer bekamen von allen Seiten Kopfschütteln zu sehen und gehupt (nicht ich) wurde auch. Ich stand einfach auf meiner Fahrspur und wartete das sie wieder in die Warteschlange verschwanden. Golffahrer war über mein Verhalten sehr erbost. Zumindest ließ das sein Gesichtsausdruck und seine Gestik vermuten. Naja, ich verlasse nach 100 Metern die überlastete Umleitung und fahre meinen üblichen Arbeitsweg… Heute Nachmittag kam ich übrigens überraschend gut durch die neue Nadelöhrstelle.
Da meine Kollegin mich pünktlich um 16 Uhr gehen ließ, und das Verkehrschaos nicht zu groß war, kam ich zügig voran und stand um 16.30 Uhr „schon“ am VÜK – denn der Yeti ist schon 5 Jahre alt… Gehofft hatte ich auf eine problemlose Prüfung und die Erwartung wurde erfüllt. Alles fein und die Plakette kam schnell auf das Nummernschild. Wieder 2 Jahre Ruhe.