Verkehrschaos

Auf dem täglichen Arbeitsweg gibt es seit einigen Wochen Baustellenalarm und seit gestern gilt auf einem Teilstück der Baustelle eine Vollsperrung. Da ich sowieso die Hauptstraße meide, ist auch ohne Baustelle immer dicht, fahre ich die „inoffizielle“ Umleitung. Wie nun auch hunderte andere. Morgens kam ich bisher immer ohne Schwierigkeiten durch, seit Anfang der Woche ist es Nachmittags eine mittlere Katastrophe von Nord nach Süd zu kommen. Da wird erbarmungslos in der Kreuzung gestanden, um ja keinen anderen vor zu lassen. Es wird gedrängelt, gequetscht und gestikuliert. Naja, auch zu den Schleichwegen gibt es noch Schleichwege, die nicht ganz so frequentiert werden.
Heute früh war jedoch die Krönung. Es gibt (männliche) Autofahrer, die offensichtlich der Meinung sind, nicht in einer Warteschlange stehen zu müssen. Sie wollen ja 100 Meter weiter vorn links abbiegen, und nicht wie die anderen rechts. Das sie Pech haben und die Straße nicht mehrspurig in Richtung Hauptstraße führt, das scheint nicht zu interessieren. Ich bog von der Hauptstraße in die Seitenstraße ein. Kaum war ich ca 50 Meter gefahren, schert vor mir aus der dort stehenden Warteschlange ein Golf aus. Der Fahrer gibt mir gestikulierend zu verstehen, das ich auf den Fußweg ausweichen soll und blinkt links. Das ganze wurde dann durch einen Opelfahrer gekrönt, der es dem Golf gleich tat. Es wird nicht richtiger wenn 2 Autofahrer an der Warteschlange vorbei wollen. Und ich weiche ganz bestimmt nicht auf dem Fußweg aus. Die beiden Fahrer bekamen von allen Seiten Kopfschütteln zu sehen und gehupt (nicht ich) wurde auch. Ich stand einfach auf meiner Fahrspur und wartete das sie wieder in die Warteschlange verschwanden. Golffahrer war über mein Verhalten sehr erbost. Zumindest ließ das sein Gesichtsausdruck und seine Gestik vermuten. Naja, ich verlasse nach 100 Metern die überlastete Umleitung und fahre meinen üblichen Arbeitsweg… Heute Nachmittag kam ich übrigens überraschend gut durch die neue Nadelöhrstelle.

2014-08-21 20.42.07 Da meine Kollegin mich pünktlich um 16 Uhr gehen ließ, und das Verkehrschaos nicht zu groß war, kam ich zügig voran und stand um 16.30 Uhr „schon“ am VÜK – denn der Yeti ist schon 5 Jahre alt… Gehofft hatte ich auf eine problemlose Prüfung und die Erwartung wurde erfüllt. Alles fein und die Plakette kam schnell auf das Nummernschild. Wieder 2 Jahre Ruhe.

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