Gestern punnkt 13 Uhr bin ich losgefahren und stand wirklich um 14 Uhr bei Anke in Mahlerten vor dem Haus. Anke erwartete mich scheinbar auch schon, ohne das ich klingeln musste, ging die Tür auf. Wir haben dann erstmal „Hallo“ gesagt und ich packte meine Tasche aus, Anke bereitete Masch für die Pferde vor und dabei wurde viel erzählt. Als das Masch fertig war, sind wir zu den Pferden.
Als erstes haben wir den Stall und Paddock sauber gemacht – bzw. Anke machte sauber, ich überwachte das Auffüllen des Wasserbottichs. Nachdem das alles erledigt war, und ich schon mal Náttfari und Tinna geschmust hatte, wurden die beiden geputzt und gesattelt. Dann ging es in die Reithalle des Hofes. Wir beide waren auch allein da. Ich traute mich wirklich auf Nauti. Eigentlich hätte mir ja eine Schrittstunde (bzw. halbe Stunde gelangt) Doch man merkte, das Nauti das nicht kennt nur im Schritt geritten zu werden. Anke gab mir dann eine Gebrauchsanleitung mit auf den Weg und so bin ich mit Náttfari auch etwas getrabt und getöltet. Er ist schon wirklich fein geritten, und mit den richtigen Hilfen, ging das mit dem Tölt auch super leicht und war toll zu sitzen. Anke und Tinna ritten auch munter und fein durch die Halle. Tinna nutzte den Vorführeffekt und war super lieb. Sie ging wirklich klasse, es war echt toll Anke und Tinna zu zu sehen. Nach dem Reiten gab es für die Ponys das Masch und noch etwas Schmuseeinheiten und dann sind wir zurück nach Mahlerten.
Umziehen, Florian anrufen wo er uns in Hannover erwartet und losfahren. Wir fanden Florian dann auch recht gut. Vom Treffpunkt in der City ging es zur Geburtstagsparty. Ab 19.30 Uhr sollte es da losgehen, wir waren so 19.40 Uhr dort. Die ersten Gäste waren schon da. Die Musik wummerte schon richtig Laut. Zur Begrüßung gab es Sekt und Hilke und die andere Gastgeberin unterhielten sich noch mit den eintrudelnden Gästen. Kurz nach 20 Uhr wurde dann das kalte Buffet eröffnet. Später kamen noch unmengen Chips, Erdnüsse, Salzstangen auf die Tische.
Es wurde ja im Kellergeschoß des ev. Kirchen-Kindergartens gefeiert – ist wohl so ein Jugendzentrum. Die beiden feierte in „3 Räumen“ in einem Raum eben Tische und Buffet, im Flur die Musik, ein paar Stehtische und die Tanzfläche und im dritten „Kuschelbereich“ eine Sofalandschaft und ein Billard-Tisch, der auch ständig belegt war. Der Billard-Tisch war heiß begehrt bei vielen Gästen. Meist spielten 2 Teams gegeneinander. Die Musik fand ich furchtbar laut, aber ich bin ja wirklich empfindlich, was das angeht. Gut war, das natürlich niemand in den Räumen rauchen durfte. Das war echt klasse. Da da es draußen stürmte und Regnete, ging irgendwie niemand zum Rauchen raus. So kurz nach Mitternacht sind wir dann wieder „heim“ nach Mahlerten gefahren. Die Nacht und in den Morgenstunden hörte ich dann auch den starken Regen, den Sturm. Aber schnell schlief ich wieder ein. Morgens so halb zehn erwachten wir dann auch und nach einem netten Frühstück, und noch einem Kraulen und Kuscheln bei den Hasen im Keller bin ich dann so 10 vor 12 abgefahren nach Hause.

Als ich im Haus war, roch es schon lecker nach Essen und es war auch noch alles heiß. Also gleich raus aus der Jacke, rein in die Küche und Reis und Fisch gegessen.
Kurz nach 14 Uhr war ich im Regen bei den Pferden. Svandis war relativ trocken, Björt ziemlich nass. So habe ich Svandis sauber gemacht und gesattelt und bin los geritten. Svandis war wirklich prima lieb und ging voran. Heute mal ohne stehen bleiben, ohne ärgern am Anfang. Südweg ging sie zügig hoch, auf der Straße bis fast zum Bungalow ließ ich sie etwas traben, hat sie auch schön gemacht. Auch Backsweg hinab war Svandis heute ganz artig. Einzig an der Autobahnunterführung, da kam ein Kombi ziemlich um die Ecke geschnibbelt, war fast auf unserer Seite und da hat Svandis dann doch schon einen Bocksprung gemacht. Aber das fand ich sehr verständlich. Borstenbachbrücke bis Waldausgang ist sie dann getrabt und dabei hat Svandis auch einen heftigen Buckler eingeschoben, fast hätte es mich runtergehebelt, aber ich hielt mich wacker und danach ging Svandis auch weiter als wäre nichts gewesen und sie war nur artig. Bis nach Hause gab es keine Probleme mehr.
Da Björt echt nass war, und der Regen ja nicht nachließ, hat Björt frei gehabt. Aber geschmust habe ich mit ihr natürlich auch.
Und dann habe ich den Rest des Nachmittags verschlafen.

War ein schönes Wochenende!

oder so,
Ich habe heute um 9 Uhr im Stall gestanden und gemistet, um 10.15 Uhr bin ich mit Björt losgeritten, und die war so lieb! Nur artig – kein Rennen wollen, kein nichts. Der starke Wind hat ihr überhaupt nichts ausgemacht. Es war nur schön, und „endlich“ habe ich mal das Gefühl, das ich in ihrem Schritt zum Sitzen komme, weil sie nicht mehr so zackelt. Hat ja nur 2 Jahre gedauert…
Mit Svandis bin ich dann anschließend los. Sidepull drauf und ohne Sattel den Südweg hinauf geritten. Oben auf der Straße bin ich aber abgestiegen, denn durch den starken Wind war Svandis schon sehr angespannt. Bin mit ihr dann den Backsweg hinauf gegangen zum Rütli und dort den Weg hinunter spaziert. So geführt hat Svandis der Wind auch nichts ausgemacht, nur ein Auto war wieder schlimm und bergab ist sie bei dem Matsch etwas gerutscht. Auf der Straße unten wollte sie dann nochmal bißchen die Sau raus lassen, durfte aber nicht – auch nicht an der Hand. Soll endlich mal lieb sein. Wird dieses Jahr immerhin 6… Dummes Mädchen.
Nun habe ich meine Tasche schon gepackt, trinke noch fix einen Kaffee und dann bin ich weg. Ab nach Nordstemmen. Und heute abend Party in Hannover.
Morgen gegen 14 Uhr will ich wieder hier sein, damit ich noch reiten kann

mal wieder
Man hat ja nichts anders zu tun. Auch wenn die Preise im Kinoplex langsam wirklich unverschämt sind und noch dazu wieder Sound-Probleme und Wackelbilder zum „Kinoerlebnis der besonderen Art“ beitrugen. Das bekommen die nicht mehr in den Griff.
Heute jedenfalls war „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ unser Wunschfilm. Claudia hatte nachmittags schon Karten besorgt, so das wir nicht all zu früh in dem Kino erscheinen mussten. Da dort im Vorraum ja noch immer geraucht werden darf, bin ich nicht scharf darauf mich lange dort aufzuhalten.
Der Film war okay, obwohl ich den ersten Teil besser fand. Aber das ist meist so…

Wegen der Arbeit und dem Wetter hatten die Pferde diese Woche wieder ganz viel frei. Also will ich mal versuchen, Samstag früh was mit ihnen zu unternehmen.

Oder ärgert das Vieh mich?

Heute habe ich meine Mädels nur etwas an der Longe laufen lassen.
Als ich mit Björt anfing kam der Schäferhund der Nachbarn um die Ecke. Die Hündin knurrte mich und mein Pony auf unserem Hof (!!!) an. 2x mit der Longierpeitsche in Hunde-Richtung ausgeschlagen, da ist die dann abgezogen mit eingeklemmten Schwanz.
Ich hab sie nicht mal getroffen – die stand ja 4 m weg und meine kleine Bodenarbeitseitsche ist nur 140 cm … Der doofe Hund soll bloß fort bleiben und mich und meine Tiere in Frieden lassen.

Björt war ganz brav an der Longe und auch Svandis danach war richtig lieb.
Das gefiel mir heute wieder gut mit beiden.

Und da ich das letzte Mal Donnerstag auf nem Pony gesessen habe bzw. auf Beiden – habe ich es mir für Heute fest vorgenommen… Das Wetter war heute nun auch endlich mal entsprechend! Zumindest eine der Damen sollte dran glauben.
Da ich nach der Arbeit aber noch fix im Baumarkt was für meinen Vater besorgen musste, war ich erst um ca 17 Uhr mit Björt unterwegs…
Aber das macht ja nichts – die ist ja fix. So sind wir „im Hellen“ los und kamen auch noch vor der großen Dämmerung wieder daheim an. Sie war echt lieb, nur eben wieder sehr sehr lauffreudig. Björt durfte nur Schritt und Tölt gehen. Sie wollte eigentlich mehr, aber es war so matschig überall, das ich sie nicht laufen ließ. Außerdem kann sie mir ja wohl auch mal zuhören, wenn ich das Tempo vorgeben will. Hat auch geklappt.
Dann habe ich Svandis (nicht geputzt) das Sidepull übergestülpt, bin ohne Sattel auf das Riesenvieh geklettert (Blumenkübel sind toll als Hilfe) und bin mit Svandis den Südweg hinauf geritten. Das hat sie auch wirklich prima gemacht. War sehr lieb dabei. Auf der Straße bin ich aber abgestiegen, habe sie noch bis zum Backsweg geführt und wieder umgedreht und zurück nach Hause. Mit Svandis war ich so von 17.30 bis 17.45 Uhr unterwegs – und da war es dann wirklich schon relativ dunkel. Ging noch, aber gut das ich die Reflektorweste an hatte.
Autoverkehr war auch reichlich auf der Straße. Da ist es mit lieber, sie sehen die Reflektorweste, und die Leuchtbänder an den Beinen der Pferde. vielleicht hilft’s ja doch…

Jedenfalls waren die Mädels beide sehr sehr fein heute!