Heute früh um 7 Uhr beim Füttern hatte ich schon ein verdammtes Ziehen hinter dem linken Auge. Also gleich eine schön starke Migränetablette genommen und nochmal ins Bett gekrabbelt. Außerdem war es draußen ziemlich frisch *bibber*
Um 9.45 Uhr klingelte dann das Telefon – Mariele war wach und hatte bei dem schönen Wetter Lust zu reiten und hat ihren Papa überredet. „Wir sind gleich da, nur noch anziehen“…
Ja, das kann dann bei 8jährigen Mädchen schon dauern. Passt Rosa zu Grau? wie sieht es mit einem Lila/schwarzen Schal zu Grauer Hose und Rosa Jacke aus… Das dauerte also. Aber mit soooo lange hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte dann gefrühstückt, Paddock sauber, Ponys sauber, Hufe innen und außen vom Schlamm gefreit, Svandis den Schweif gewaschen, Hof gefegt. Da noch immer niemand da war, bin ich mit beiden noch den Südweg hinauf und hinunter gelaufen… und irgendwann kam Thomas dann mit Mariele.
Er guckte auf die Hufe und meinte… „Die sind doch noch prima“
Bei Björt war wirklich nicht viel. Die hat nie so viel drauf. Da reichte bißchen gerade schneiden, Form rein bringen und wieder rundraspeln, weil sie sich ja schon arg schief läuft vorn links. Nun geht sie wieder gerade!
Bei Svandis war wesentlich mehr zu tun. Von außen sahen die Hufe wirklich gut aus – wenn auch sehr breit. Der Strahl musste an allen Hufen sehr gestutzt werden, obwohl ich schon immer nachgeschnitten hatte. Die Hufsohle war an allen 4 Hufen wieder super und schön hart! Das völlige Gegenteil vom letzten mal. Da war die Sohle ja weich und ganz dünn. Thomas meckerte herum, das es nun zu hart sei. Ich kann es ihm da auch überhaupt nicht recht machen 😉
Und den Sack Hufvital hat er ja gleich entdeckt. Bekommen sie aber erst seit Montag, also eine Woche. Daran kann es noch gar nicht liegen, das die Hufe so hart sind.

Nachdem Svandis auch fertig war, wurden beide Ponys gesattelt und Mariele kletterte wieder auf Björt und Thomas wurde auf Svandis gebeten. Björt und Svandis gingen sehr schön nebeneinander – ich war schon fast am Joggen neben Björt. Sind wieder die Hausrunde gegangen, weil es schon Mittag war, und nur eine kleine Runde angedacht war. Svandis benahm sich heute super anständig. Thomas hatte keine Probleme. Auch an der Autobahnbrücke kein Gezicke, nicht so wie gestern. Unten im Wäldchen ist Thomas dann vorgeritten. Bis zu Brücke getrabt, dann den kleinen Berg ganz hoch zu den Schafweiden im Galopp. Ich joggte neben Björt her, damit Mariele bißchen Tölten konnte, Björt wollte schon gern mehr. Berg hinauf ab der Brücke hätte sie zu gern Gas gegeben, aber meine Lunge macht da überhaupt nicht mit. Und das, wo ich nicht mal Rauche! Den Feldweg ging es dann im Schritt nach Hause. Björt hätte so gern nochmal gas gegeben, aber sie durfte nicht, weil ich nicht im Matsch liegen wollte.
Die 2 fuhren dann heim und ich bekam lecker Hühnchen zu essen.

So gegen 14.15 Uhr hielt es mich dann nicht mehr im Haus!
Tolles Wetter und ein Fuchspony, das gern will. Sie war sogar noch sauber, hatte kein bißchen geschwitzt und sprang fast ins Halfter. Svandis war nass geschwitzt, logisch, die hatte auch was tun müssen.
Björt gesattelt und mit Sidepull versehen. Dann weiß sie ja schon, das sie ihren Dickkopf dursetzen kann und laufen darf. Ich glaub das Sidepull freut sie immer extrem. Sie ging auch munter los. Im Ort hatte ich dann mal kurzzeitig das Gefühl, das sie doch nicht will – aber dann im Wald war sie super. Gleich die erste Galoppstrecke im Tiefflug absolviert – Als wir auf den kleinen schmalen Reitweg weiter wollten, kamen von vorn 2 Querfeldeinradler! Die haben da so gar nichts zu suchen! Radfahren ist meines Wissens nach im Forst verboten! Da hat man mal gerade einen kleinen Reitweg im Wald, den man reiten darf und dann kommen die auch noch!
Björt fand das auch nicht witzig… Aber sie ist echt süß, wenn sie sich aufregt. Den Reitweg ist sie sogar im Schritt lang – bei dem Matsch auch besser. Dann 30 Meter Joggerallee, nächsten Berg hinauf wieder ganz ganz fix, hinter den Radlern her – aber gefangen haben wir sie nicht mehr. Dann sind wir noch eine Schleife geritten, und das war wieder eine Galoppstrecke. Heute war sie echt in ihrem Element und ich wollte ihr den Gefallen auch tun. Heute durfte Björt die Sau rauslassen. Zum Waldausgang ging sie dann auch anständig und durchs Dorf zurück am ganz entspannt langen Zügel, als wenn sie nie was anderes als Schritt gehen könnte. Björt hat so zufrieden geschnaubt und ist so entspannt gegangen, die Rennorgie hat sie gebraucht.

Hach – war das ein schönes Reitwochenende!

Ich habe ja schon ab und zu mal andere gefragt, ob sie evtl. Björt reiten wollen.
Bisher wollte niemand so richtig.
Doch nun scheinen wir Glück zu haben.
Nachmittags so gegen 14 Uhr kam die Kirsten – die ich Anfang Januar über „Umwege & Internet“ kennengelernt habe. Sie reitet seit ca August 2007 im Kalletal in der SAGA Reitschule auf Isländern und hatte auch schon Reiterfahrung. Sollte eigentlich passen.
Kirsten war sehr nett und hatte eh schon Reitklamotten an, weil sie an einen Spaziergang mit den Pferden dachte – aber wo sie schon mal da war, und Björt die letzte Zeit wirklich nur lieb (langweilig) ist, habe ich Björt gesattelt und Kirsten hat dann getrenst. Ich machte mir Svandis fertig.
Aufsteigen, losreiten, erstes begeistertes Grinsen, weil der Sattel so schön bequem ist. Björt ging etwas gegen den Zügel und testete wie immer ob sie losrennen darf, aber sie benahm sich auch bei Kirsten sehr gut.
Wir sind auch nur die Hausrunde und auch nur im Schritt, weil alles ja nur matschig aber beide Pferde waren super lieb und gingen schön. Naja, 2 Buckler hat Svandis eingeschoben, aber nicht schlimm. War okay.
Kirsten strahlte jedenfalls auch und würde gern ab und zu mit uns reiten *freu*

Die Woche war echt schlecht – vor allem was Wetter und reiten betrifft. Wetter furchtbar, reiten unmöglich.

Freitagnachmittag saß ich dann erst um 17 Uhr auf Björt. War zwar „schon“ um 16 Uhr daheim, aber es kommt ja immer andres als man denkt – und so wurde es mit Reiten wieder später.
Naja, mit Björt die Hausrunde in 30 Minuten. Sie war so lieb!

Mit Svandis bin ich dann noch spazierengegangen. Bis zum Backsweg und zurück. Trotz „Sturm & Regen“ war auch Svandis anständig und nett.

Aber leider war der Wind für mich schlecht – super Kopfweh bekommen.

Morgens um 7 Uhr war die Welt nicht so ganz okay. Bereits als ich um 6 Uhr Pferde fütterte, war es windig und furchtbar kalt. Glatt habe ich vom Haus zu den Pferden nicht bemerkt. Das „Glatt“ kam dann um 7 Uhr als ich mit dem PKW Richtung Wiehengebirge fuhr. Bereits der Südweg bereitete kleine Rutschpartien. Und fast alle Wege bis zur Arbeit waren schön glatt. Gestern dachte ich noch an Reifenwechsel auf Sommerreifen, doch heute war ich froh über meine Winterbereifung…

Heuteabend habe ich dann bei dem Sturm auch nichts mit den Pferden gemacht. Björt hat wieder Angst, das ihr das Dach auf dem Kopf fällt. Sie konnte mal gerade so ihren Hafer/Möhren Mix fressen und ist dann sofort wieder in den Paddock. Nicht das der Stall mit ihr davon fliegt… Dummes Mädchen. Der Stall hält bestimmt, hat doch mein Vater gebaut! Svandis war aber auch sehr unruhig und rannte immer mit Heu im Maul in den Paddock und wenn das Maul leer war, hat sie sich wieder etwas geholt.
So kann man das Heu auch loswerden… 🙁

Hoffen wir, das es zum Wochenende besser wird.

Nachdem die Pferde gestern schon wieder frei hatten, wollte ich heute wieder ein bißchen mit ihnen machen.
Zum Reiten langte die Zeit mal wieder nicht, aber immerhin haben beide beim Longieren etwas Bewegung gehabt. Beide waren auch ziemlich motiviert dabei. Anschließend wurde beim Füttern noch geschmust. Dann war für die Pferde schluss. Ich habe noch Heu vom Boden geholt und dann auch Feierabend gemacht.