Um 14 Uhr stand ich heute (zum 3ten Mal) wieder im Stall.
Zuerst natürlich beide putzen und schmusen.
Beide hatten sich nach dem großen Ausritt gestern auch schön mit Lehm einpaniert. Das dürfen die natürlich.
Zuerst bin ich mit Svandis losgeritten. Sie ging sehr lieb, am langen Zügel. Einzig an der Straße, als mit einem Wohnwagen rangiert wurde und das nicht so klappte und die 2 Camper ungeduldig wurden (und entsprechend laut) da stockte Svandis. Aber ansonsten??? Wird sie krank??? Backsweg hinunter, Niederfeld rauf – An der Autobahn lang – selbst die (leere) Kuhweide nicht zum erschrecken. An der Autobahnunterführung kein Gehampel, auch sonst nur lieb und artig. Ich glaube, der steckte wirklich noch der Ausritt vom Samstag in den Knochen. Aber sie ging so super lieb und entspannt – so das ich auch völlig locker war.
Mit Björt bin ich dann den Backsweg rauf geritten – zum „Rütli“. Erst wollte ich dort in den Wald schielen – obwohl man es nicht sollte. Doch der ganze Parkplatz stand voll Autos, und es liefen Spaziergänger ohne Ende da herum.
Da bin ich dann doch gleich den steilen Berg hinab geritten und wieder nach Hause. Anschließend ließ ich beide Ponys noch zusammen 20 Minuten an der Hand grasen. Man wird da ganz schön auseinander gezogen – aber lieb sind sie, und gefreut haben sie sich.
Es war ein supertolles Wochenende!
Wunderschönes Wetter
Heute morgen begab ich mich auf Möhrensuche. „Mein“ Landhandel bekommt immer Mittwochs Nachschub, und ich dachte, das noch etwas vorrätig wäre. Leider falsch gedacht. Bei Klocke war ausnahmsweise nicht ein Sack futtermöhren mehr. Aber im Loher Getränkemarkt wurde ich dann wieder fündig. Also müssen Björt und Svandis nicht auf ihre geliebten Möhren verzichten.
So kurz vor 14 Uhr, ich war noch am Heu verstauen und fegen, kam wieder Kirsten zum Reiten. Hatte ihr Samstag ja sehr gut mit Björt gefallen, die 30 Minuten Schritt – und dann heute das traumhafte Wetter!!! Nur genial!
Kirsten half noch schnell beim fegen und Heu stapeln und dann machten wir die Ponys sauber. Die hatten schon wieder eine nette Lehmschicht, da sie gestern nach dem Reiten gleich in den Matschpaddock sind. Und auch die Nacht hatten sie im Matsch verbracht. Dann wurde gesattelt und los ging es. Heute sollte Kirsten dann mit nicht ganz so angezogener Handbremse reiten. Also Zügel locker – Björt ging flott voran und entspannte sich sehr schnell. Svandis stapfte munter hinterher. Wir sind durch das Dorf in den Wald.
Svandis war super anständig unterwegs. Kein Treten nach irgendwelchen Autos und auch Radfahrer ließ sie leben. Sehr fein!! Björt ist ja sowieso nur lieb.
Bei Eikmeiers am Waldeingang wollte Björt dann gleich mal los. Wir blieben erst auf dem Hauptweg – also durfte Kirsten mal Tölt versuchen – naja, Passtölt, aber für’s erste Mal nicht schlecht und Björt ist ihr auch nicht abgehauen. „gut angefühlt hat es sich nicht“ meinte Kirsten zum Passtölt – „das kriegen wir auch noch in den Griff“ ist meine Antwort. Svandis trabte hinterher – schnaufte schon nicht übel. Dann sind wir den Berg hinunter auf den Reitweg – der immer noch furchtbar geschottert ist. Der Mittelteil geht ja, da ist kein Schotter, aber die Enden des Weges sind grausam geworden! Björt’s Lieblingsgaloppstrecke kamen doch glatt Spaziergänger hinunter – Kirsten hatte da schon etwas zu tun, damit Björt nicht dennoch den Weg hinauf rennt. Sie sollte sich dann erstmal bis die weg waren hinter Svandis stellen – das klappte dann auch gut. Aber dann!!!! Björt tief und flach – und Kirsten hatte ihren Spaß. Svandis galoppierte auch den Berg hinauf, um die Kurve hat sie auch den Galopp gehalten und auch noch die halbe Galoppstrecke weiter. Björt ist ganz durch galoppiert – Svandis schnaufte wie eine Dampflokomotive, oder ein Schweinchengrunzen – aber sie hielt recht gut mit. Svandis hat nun mal sehr wenig Kondition. Kirsten war sehr glücklich mit dem schönen Galopp und das Björt am Ende der Strecke von sich aus anhielt und guckte wo wir bleiben und wartete, das fand sie ganz toll. Hat ihr Vertrauen gegeben.
Sind dann noch zwei kleine Schleifen geritten und wieder durch das Dorf heim. Björt war noch fast trocken als wir wieder am Hof waren, und Svandis schwitzte logischerweise) ganz furchtbar. Trotzdem glaube ich, das es beiden Pferden sehr gefallen hat. Beide waren unterwegs munter und aufmerksam. Freuten sich zu laufen – und Svandis musste ich auch nicht so sehr treiben, das sie Schritt halten sollte.
War wirklich wunderschön!
Den Abend verbrachte ich bei Claudia in Rehme. Haben uns einen gemütlichen Abend vor dem TV gemacht.
Schönwetter Reiten
Naja, um 16 Uhr stand ich im Ponystall und schrubbte die Damen. Beide waren mit einer sehr dichten Lehmschicht bepackt. Aber lieber erst beide schrubben, dann geht’s mit dem Reiten später nacheinander schneller.
Zuerst mit Svandis los. Den Südweg hinauf blieb die Dicke immer wieder stehen, umgucken – hierhin und dahin schauen… Doofe Kuh! Auf der Straße wollte sie dann kurz Bocken, gerade als ein Auto kam. Bin abgestiegen und habe ihr vom Boden aus erstmal gesagt, das es so nicht geht. Dann war sie auch recht anständig und ging ganz nett bis zur Autobahnunterführung „Loher Busch“. Dort lagen ihre Nerven blank, weil 2 Nordic Walker mit ihren Stöcken angetackert kamen. Unter der Brücke hörte sich das gefährlich an, aber sehen konnte Svandis die 2 halt zuerst nicht. Auch da bin ich vorsichtshalber abgestiegen. Dann ins Wäldchen hinunter, hinter den Walkern her. Borstenbachbrücke bis Kreuzung angaloppiert. Hat sie sehr fein gemacht, und dann rechts aus dem Wald hinaus. Auf dem Weg Richtung Waldausgang wollte sie doch glatt wieder bocken. Ich weiß echt nicht ws das soll. Auf dem nassen Feldweg hatte ich das Gefühl, das sie wie ein Gummikatapult gespannt war. Aber zum Glück ging sie ganz artig ohne „hochzugehen“ nach Hause.
Dann sofort Björt genommen – es war immerhin schon 17.10 Uhr – und mit ihr losgeritten.
Gleiche Runde – nur viel viel schneller. Liegt eben auch daran, das Björt nicht stehenbleibt und guckt, oder sich dämlich anstellt. Sieglinde haben wir auch getroffen, und auf wundersame Weise konnte Björt mal 5 Minuten stillstehen, am langen Zügel und warten, bis Sieglinde und ich etwas erzählt hatten. Dann wollte Sieglindes Hund aber auch weiter, und Björt sowieso.
Das kleine Stück von der Araberweide bis zur Straße hoch ist Björt auf dem Seitenstreifen schön getrabt. Straße bis Autobahnbrücke ganz lieb am langen Zügel und im Wäldchen dann von den Fischteichen bis zur Brücke nicht ganz so fein getöltet, Brücke bis Kreuzung schönster Galopp und bis zum Waldausgang und auf dem matschigen Feldweg ein so toller Tölt – das hat sie schon lange nicht mehr so fein gemacht.
So, und nun muss ich mich fix fertig machen.
Muss beim Neffen daheim Babysitten. Hoffe der Kleine schläft artig.
Englisch auffrischen
Heute war Tag 1
Abends um 19.30. Uhr begann unser „Business English Course“
Es ist wirklich traurig was man so vergisst in all den Jahren. Schule und nebenberufliches Studium sind nun auch schon ein paar Jahre her. So ließ ich mich von Marion zu einem VHS Kurs überreden. Schaden wird es sicher nicht. Doch die erste Stunde war schon deprimierend.
Obwohl – so zum Schluss der Zusammenkunft wurde das Verständniss wieder etwas besser, und vielleicht traue ich mich auch demnächst mehr (lauter/verständlicher) etwas zu sagen. So übel ist es dann doch noch nicht.
Die Mails auf Englisch nach Schweden zur Besitzerin von Björt’s Schwester waren ja auch scheinbar verständlich. Nur ging es da ja auch um Pferde, und nich um Business English. Noch es ist ungewohnt – und ich bin nun mal schüchtern und scheu bei fremden Personen. Das wird schon noch werden, da bin ich ganz zuversichtlich.
Die Gruppe scheint so ganz nett zu sein. 6 Frauen waren wir heute – die 2 angemeldeten Männer waren nicht erschienen, hatten sich aber wohl schon vorher für heute abgemeldet. Mal sehen, ob sie nächste Woche da sind.
Und bis nächste Woche gucke ich dann noch ein paar DVD’s auf Englisch, damit ich das wieder mehr im Ohr habe….
Essen gehen
Essen gehen ist ja schon sehr schön.
In netter Gesellschaft – wie z.b. ganz langjährige liebe Arbeitskolleginnen – ist es auch prima. So verbrachten wir heute einen sehr netten Abend im Vlothoer Restaurant „Dubrovnik“.
Das Essen kam ziemlich zügig, war geschmacklich klasse, die Bedienung freundlich und die Preise auch im normalen Rahmen.
Einfach ein schöner Abend, an dem man sich nett unterhalten und gut gegessen hat.
Mit Sicherheit werde ich das Restaurant nochmal besuchen.