Heut früh war bei mir Aufregung und große Panik angesagt. Um 7 Uhr beim Füttern im strömenden Regen kam Askja natürlich mit zu den Pferden. Krabbelte in den Paddock und ich hatte den Strom so schnell nicht abgeschaltet. Nasser Hund kam an nassen Paddockzaun – großes Jaulen und Kreischen. Pferde in Panik – ich sah den Hund nichtmal weglaufen. Nur ein paar Rehe, die sich auch erschrocken hatten sprangen in Richtung Wald.
Da ich weiter nichts von Askja hörte und sie sonst immer zum Haus rennt, wenn was ist, habe ich in Ruhe weiter die Pferde versorgt und dann geguckt, ob Askja wie immer unterm Carport sitzt und wartet das ich komme – aber da war sie nicht.
Auf mein Rufen und Pfeifen reagierte sie nicht.
Langsam kam Panik hoch – überall geguckt, gesucht und gerufen. Sogar in dem Abwasserschacht, den mein Vater aufgebuddelt hat, weil das Ding verstopft war, habe ich mit einem langen Stock gestochert. Nicht das Askja in ihrer Panik da reingefallen ist. Als ich nach 1 Stunde noch immer keinen Hund gefunden hatte, habe ich die Eltern aus dem Bett geworfen. Mein Vater versuchte auch nochmal im Abwasserschacht was zu finden – ich lief an den Wald um zu gucken ob sie da ist…
Keine Askja!
Um 8.30 Uhr rief meine Tante an – ob bei uns alles okay ist. Ob ich früh geritten bin und vom Pferd gefallen oder mein Vater bei einem Spaziergang umgekippt.
Askja sei dort!!!
Nass und Ängstlich saß unser Hund bei Onkel und Tante am Kappenberg vor der Tür.
Wahrscheinlich saß sie dort schon länger – mein Onkel entdeckte sie erst kurz nach 8 Uhr. Das sie die 3 km überhaupt gelaufen ist! Über die Autobahnbrücke!!! Da hätte sonstwas passieren können.
Naja – da wir nun wussten wo sie ist, haben wir erstmal gefrühstückt und dann bin ich los und habe sie wieder geholt.
Zwischenhoch
Morgens musste ich mit meiner Mutter Saatgut und Pflanzkartoffeln einkaufen. Dann habe ich bißchen bei mir aufgeräumt und nach dem Mittag bei den Pferden für Ordnung gesorgt und im Keller einen kleinen Zwischenfrühjahrsputz gemacht.
Und es war warm und sonnig – das war nach 1 Woche Regen echt angenhem.
Gegen 16 Uhr kam Kirsten…
Ponys putzen – Satteln und los. Björt sowas von kernig. Die wollte gleich von Hof stürmen wie zu ihren besten Zeiten. Svandis hielt gut mit ihr mit. Wir sind hoch in den Wald und wegen der „späten“ Uhrzeit waren auch nicht so viele Leute da. Also auf die Joggerallee eingebogen. Björt hat Kirsten deutlich zu verstehen gegeben, das man da laufen kann. Kirsten hat sie gut gehalten, bis mein Okay kam. Und auch bei den Spaziergängern hat Kirsten das Pferd gut unter Kontrolle bekommen. Wir wollten dann runter zum Reitweg – doch da lag ein Baum so quer, das man nicht drüber und nicht drunter her kam, und rechts und links ging auch nicht, weil das Unterholz kreuz und quer und Hüfthoch lag. Da muss letztens Sturm „Emma“ doch wohl zugeschlagen haben. Hmm…
Also umgedreht und Berg rauf. Das Kirsten Björt da nicht halten konnte war mir klar und das ist an der Strecke auch okay. Svandis schnaufte hinterher. Wir sind dann noch den Reitweg entlang. Da wir erst 20 Minuten im Wald waren, sind wir nochmal eine Mini-Schleife gegangen. Svandis ging vor. Plötzlich auf einem schönen Waldweg kam Björt vorbei und dann aber in einem Affenzahn – Kirsten bemühte sich wirklich Björt zu halten, aber keine Chance und so nach 200 m sah ich, das sie sich vor beugte und Björt gewähren ließ. Svandis durfte nicht hinterher. Ich ließ das gar nicht erst zu, das sie hinterher stürmt. Als Svandis nicht mehr zackelte durfte sie langsam hinterher traben und musste aber auch wieder Schritt gehen, wenn ich es wollte. So legten wir diese Strecke auch gut zurück – ohne Hampeln, bocken oder sonstiges. Ich sah Kirsten und Björt oben im Wald auf dem Weg warten. Svandis sah die nicht – und als ich dann ebenfalls den Weg am Berg hoch wollte fand Svandis das gar nicht toll. Weil der so steil ist. Sie ging dann doch und als sie Björt entdeckte wurde sie sogar schneller 🙂
Dann sind wir gemütlich im Schritt nach Hause.
Svandis war nicht ganz so motiviert wie Björt und hat auch furchtbar geschwitzt. Der Fellwechsel ist bei Svandis deutlich zu merken. Die Kondition ist echt mau.
Björt hat natürlich auch geschwitzt, ist aber viel schneller wieder „normal“ mit der Atmung und schwitzt auch nicht so sehr nach.
Trotzdem war der Ausritt sehr schön.
Regenpause
Seit Sonntag nicht mehr geritten – das Wetter war so furchtbar – da schickt man nicht mal einen Hund freiwillig raus.
Aber es wurde Freitag, das Wochenende naht, das Wetter macht Pause.
Nach der Arbeit schnell am Kino Karten geholt für „Horton hört ein Hu!“ und dann zu Oma ihr neues EM hinbringen und dann heim. SMS an Thomas ob er (und Kind) reiten wollen – keine Antwort. Dann fragte mein Vater, ob die Pferde das Geschredderte von Tannen und Sträuchern auf den Paddock haben dürfen. Aber da war so Zeug drin, das ich nicht kenne. Und ob Konipheren giftig sind, wusste ich auch gerade nicht – also Telefon, Thomas angerufen. Nee, ich sollte das Zeug nicht auf den Paddock machen. Besser ist das. Und natürlich hatte er sein Handy aus und nicht die sms gesehen, aber Mariele war sofort Feuer und Flamme und wollte reiten und Thomas hatte auch Lust, also kamen sie so 16.30 Uhr.
Thomas hat erstmal vorm Reiten bei Svandis auf der linken Seiten vorn und hinten den Strahl am Huf korrigiert. Die linke Seite ist seit Oktober eine Katastrophe, was den Strahl betrifft. Dann wurd gesattelt und losgeritten. Erst ging Björt bei Svandis als Handpferd – bis ins Wäldchen runter. Dann übernahm ich Björt von Thomas und bin mit ihr (und Mariele) vorgejoggt bis zu den Schafweiden und irgendwann kam Thomas mit Svandis im Galopp hinterher. Dann am Bach lang und ich musste den Habichtsweg hinaufpusten. Ich weiß schon, warum ich den immer anders herum reite, den Weg. Ist das gemein, da hochlaufen zu müssen. Björt zog mich halb, Svandis wollte schieben… Puh!
Durchs Dorf ganz fein zurück nach Hause. An der Kreuzung, wo es zu Gabis Reithalle hochgeht, wollte Mariele unbedingt absteigen, da ihr der Po wehtat und ihr kalt war. Also bekam sie Askjas Leine in die Hand gedrückt und ich bin auf Björt gehüpft und bis zum Südweg die 200 m geritten.
Abends habe ich dann Claudia abgeholt, und ab ins Kino. Horton hört ein Hu!
Hmmm….
Alle haben gesagt, der Film ist toll – hmmm. Muss was an mir voreigegagen sein. Ich gucke echt gern Zeichentrickfilme – aber so klasse fand ich den nun nicht…. War ganz nett, aber durch Werbung und Erzählungen hab ich mir mehr davon versprochen.
DAS war wirklich ein Kinderfilm.. Nicht mehr und nicht weniger.
10000 BC
Heute waren Claudia und ich im Kino. Wegen des Wetters hatten die Pferde eh frei. Nachmittags wurde es ja echt ungemütlich.
Heute haben wir uns dann aufgerafft. Eigentlich wollten wir „8 Blickwinkel“ gucken – mit Dennis Quaid – aber der sollte erst um 20.45 Uhr beginnen. Da schlafe ich ja ein!! Nee, und Claudia wollte auch nicht so spät.
Also haben wir „10000 BC“ geguckt. Die Namen der Schauspieler , die da mitgespielt haben waren mir vollkommen unbekannt. Steven Strait(D’Leh) und auch Camilla Belle (spielt D’Lehs Freundin Evolet) habe ich aus keiner anderen Rolle im Gedächtnis. Der Film war gut gemacht und nette Unterhaltung am Abend.
Besser als TV gucken auf alle Fälle.
nochmals Reiten
Sonntag habe ich erstmal richtig lang ausgeschlafen (nachdem die Ponys um 7 ihr Frühstück hatten)
So halb 11 bin ich aus dem Bett gekrabbelt – aber nur widerwillig.
Nach dem Mittagessen, so kurz nach 13 Uhr fragte ich mal meine Bekannten, ob sie mit reiten möchte. Thomas und Kinder konnten nicht kommen – doch Kirsten sagte gern zu. So gegen halb vier hätte sie Zeit – kein Thema, mich hetzt ja niemand.
So habe ich dann Björt und Svandis enthaart. Svandis ist gar furchtbar am Haaren und bei Björt kommen auch immer mehr Haare heraus. Dann habe ich den beiden Damen ein ganz kleines Stück Rasen an der Miste abgesteckt und da es nur einreihig ohne Strom war, stand ich die 30 Minuten dabei als sie dort fressen durften. Das hat ihnen super gefallen. Björt kam so alle 5 Minuten an, einmal schubbern und gucken ob Frauchen nicht doch ein Leckerlie hat – und Svandis kam auch so alle 10 Minuten mal um sich zu schubbern. Durch den Zaun wollte keine von beiden.
Als Kirsten kam, konnten wir gleich satteln und losreiten, denn sauber waren die Pferde ja. Wir waren 1,5 Stunden unterwegs. Björt und Svandis waren beide noch etwas groggy von Samstag – so das wir verhältnismäßig langsam unterwegs waren. Wegen des bewölkten Wetters und dem recht frischen Wind waren auch nur wenige Leute im Wald unterwegs. Hat wieder Spaß gemacht. Wir sind dann über Vlotho zurück, bei meiner Oma vorbei und von dort rüber zum Rütli. Den Berg da hinab haben wir geführt. Der war Kirsten auch zu steil. Bei Gabi an der Reithalle sind wir wieder aufgestiegen und die paar hundert Meter bis zum Südweg geritten. Da es doch ziemlich windig war, bekamen die Pferde die Decken über. Nicht das sie sich im Zug erkälten. Kurz nach 17 Uhr waren wir ja wieder am Hof, um kurz nach 18 Uhr als ich fütterte habe ich sie auch wieder ausgezogen.
Macht wirklich Spaß zu zweit reiten.