Irgendwie ging es mir den ganzen Tag nicht gut. Keinen richtigen Hunger, und der Magen rumorte furchtbar.
Reiten wollte ich mit „Grummelmagen“ auch nicht – so bin ich mit Björt links, Svandis rechts und Askja (freilaufend) spazierengegangen. Die 3 Mädels haben sich sehr gut benommen. Hat Spaß gemacht.

Abends war ich dann mit Marion und Kirsten beim Griechen „Kosta’s Taverne“ – das Essen war sehr gut – aber viel zu große Portionen für uns. Satt wurde man. Und ich wollte echt nur was kleines. Habe die Hälfte zurückgeben müssen. Das konnte ich nicht alles essen.
Wenn der Magen wieder okay ist, dann können wir da nochmal hin…

Ostern war eher ein „Weihstern“
Und heute kamen munter weitere Flöckchen aus dem trüben Himmel. Okay, zeitweise sah man auch blauen Himmel. Arbeitsfrei ist momentan aber nicht drin. So rutschte ich heut früh den zugeschneiten Südweg hinauf und heute abend wieder hinunter.
Als ich daheim war, schneite es mal gerade nicht – doch ein Blick aus dem Fenster zeigte mir ziemlich nasse und schneebedeckte Islandpferde. Björt und Svandis genießen das Wetter offensichtlich. Björt steht sowieso fast immer draußen und Svandis scheint zwar Regen zu hassen, aber Schnee findet sie toll. Da nasse Pferde und matschige, rutschige Wege nicht gerade schreien „reiten“ – habe ich mich nicht beeilt.
Als ich dann um 19 Uhr zum Füttern raus musste – da war wieder dichtes Schneegestöber. So habe ich mich auch nicht lange bei den Beiden aufgehalten. Futter bringen, Wasser geben und Stall und Paddock abäppeln. Einmal kurz schmusen und das muss dann langen bis morgen.

Hoffentlich ist der Winter bald zuende

Ein wunderschöner Tag am Ostersonntag. Sonnenschein und überhaupt. Nur schön.

Am frühen Nachmittag kam Kirsten und wir sind losgeritten. Pferde super drauf. Svandis hatte Rennwasser getrunken. Sie wollt unbedingt mit Björt mithalten. So langsam kennt sie die Galoppstrecken auch schon. Das ist witzig.
Im Wald die Wege waren natürlich matschig. Auf Galoppstrecke 1 hielt Kirsten Björt erst sehr schön zurück, bis der Boden erträglich war – bis dahin hatte Svandis schon 2 mal gehüpft, weil sie rennen wollte. Sie hielt auch gut mit Björt mit. Kirsten bremste den kleinen Rennhamster sehr schön, als plötzlich Spaziergänger auf dem Reitweg waren. (offizieller Reitweg – da dürfen wir ja) Dann sind wir runter zum anderen Berg… Björt und Svandis wussten sehr wohl, das wenn wir absteigen und über den Baum quer am Abhang führen, das dann galoppiert wird. Da wir sie auch erst nicht ließen, bis der Weg einsehbar und trocken war, erzählte Kirsen immer… „nein, nein, nein“ und sogar Svandis ließ ihren Übermut hinaus. Das war ein Hüpfer! Sie wird immer selbstbewusster beim Ausreiten. Das ist toll! Den ganzen Berg hinauf schafft Svandis (noch) nicht. Aber sie wird immer besser. Dann sind wir über Vlotho zurück nach Hause. War ein ganz toller Ausritt.
Das gemeinsame Ausreiten macht richtig viel Spaß – nicht nur mir und Kirsten – auch den Pferden.

Ostermontag war Wettermäßig wieder völlig daneben – so wie Samstag. Alles weiß, Schnee, kalt –
Naja, wir hatten den Tag über Besuch und daher war Reiten sowieso schlecht möglich.
Trotzdem war der Ostermontag (zwar reitfrei) doch recht nett
.

Und ich habe nichts geschrieben.
hmm
Es ist aber auch nichts passiert. Das Wetter ließ so ziemlich nichts zu.
Dienstag habe ich am Abend mal wieder meine blauen und gelben Schaumstoffstangen auf dem Hof ausgebreitet und eine Gasse sowie ein Qardrat gelegt. Dort mussten die Pferde an der Longe dann durch die Gasse und über das Quardrat. Svandis guckte sich das an und machte das, als wenn es immer so wäre. Björt schaltete wieder auf Panik, weil das sonst nie so ist. Hat dann aber nach 15 Minuten auch begriffen wie es geht. Nur Füße heben um über die Stangen zu gehen. Das will die kleine Björt nicht.
Mittwoch hatten die 2 komplett frei.
Donnerstag kam trotz Regen die Kirsten und wir sind die Hausrunde im Dämmerlicht und mit Regenzeug ausstaffiert geritten. Björt hatte wieder kaum eine Bremse, wobei Kirsten sie wirklich gut unter Kontrolle hatte und Björt nicht losgerannt ist. Nur der Schritt war halt sehr schnell.
Svandis hingegen war nach sehr langer Zeit mal wieder absolut unausstehlich. Ich dachte, das wir die Phase nun eigentlich hinter uns hatten. Doch naja, ein Rückschritt eben mal. Wird auch wieder besser. Zumindest hat sie das Steigen sein lassen. Bißchen Zappeln und mal hier und da ein Bocksprung, das kann ich aushalten.

Karfreitag und Ostersamstag versanken in Dauerregen bzw Schnee. Da ging gar nichts.
Samstagvormittag hatte ich Besuch von einer „Isi-Listen-Bekannten“ Sandra und ihre kleine Tochter Hannah waren von 10 bis 13 Uhr hier. Wir haben uns nett unterhalten. Bei den Pferden im Stall waren wir nur ganz kurz, da es viel zu kalt und zu nass war.

Wenn das Wetter heute hält, dürfen die Pferde heut Nachmittag was machen…

und nass – aber das ist ja nichts Neues.

Gestern – zwischen Hund suchen und Kaffee trinken bei Tante – bin ich noch fix in einer Regenpause mit Svandis die 3 km Hausrunde geritten. Das erste Mal gebisslos im Gelände. Hat super geklappt. Werde ich wohl nun häufiger machen.
Sonntagnachmittag gab es dann wie erwähnt Kaffee und Kuchen bei meiner Tante. Askja war natürlich wieder mit. Hätte sie morgens also eigentlich nicht wieder holen müssen. 🙂
Am Abend, als wir wieder daheim waren, war es leider wieder nur am Regnen, so das Björt einen freien Tag hatte.

Heute früh beim Füttern weigerte sich Askja mit zu den Pferden zu kommen. Sie blieb im „Stall“ oben in ihrem Stuhl, während ich im Offenstall die Pferde versorgte.
Nach der Büroarbeit bin ich dann erst um 18 Uhr zu den Pferden und habe die beiden sauber gemacht. Mit Björt bin ich dann heute noch fix die Hausrunde geritten – wir blieben sogar trocken! Auch Björt ging mit Sidepull super. Sie war lieb und sehr aufmerksam.
Heute abend beim Füttern war Askja dann wieder mit bei dem Pferden. Scheint doch nicht so ganz schlimm gewesen zu sein, der Stromschlag gestern.