Morgens musste ich mit meiner Mutter Saatgut und Pflanzkartoffeln einkaufen. Dann habe ich bißchen bei mir aufgeräumt und nach dem Mittag bei den Pferden für Ordnung gesorgt und im Keller einen kleinen Zwischenfrühjahrsputz gemacht.
Und es war warm und sonnig – das war nach 1 Woche Regen echt angenhem.
Gegen 16 Uhr kam Kirsten…
Ponys putzen – Satteln und los. Björt sowas von kernig. Die wollte gleich von Hof stürmen wie zu ihren besten Zeiten. Svandis hielt gut mit ihr mit. Wir sind hoch in den Wald und wegen der „späten“ Uhrzeit waren auch nicht so viele Leute da. Also auf die Joggerallee eingebogen. Björt hat Kirsten deutlich zu verstehen gegeben, das man da laufen kann. Kirsten hat sie gut gehalten, bis mein Okay kam. Und auch bei den Spaziergängern hat Kirsten das Pferd gut unter Kontrolle bekommen. Wir wollten dann runter zum Reitweg – doch da lag ein Baum so quer, das man nicht drüber und nicht drunter her kam, und rechts und links ging auch nicht, weil das Unterholz kreuz und quer und Hüfthoch lag. Da muss letztens Sturm „Emma“ doch wohl zugeschlagen haben. Hmm…
Also umgedreht und Berg rauf. Das Kirsten Björt da nicht halten konnte war mir klar und das ist an der Strecke auch okay. Svandis schnaufte hinterher. Wir sind dann noch den Reitweg entlang. Da wir erst 20 Minuten im Wald waren, sind wir nochmal eine Mini-Schleife gegangen. Svandis ging vor. Plötzlich auf einem schönen Waldweg kam Björt vorbei und dann aber in einem Affenzahn – Kirsten bemühte sich wirklich Björt zu halten, aber keine Chance und so nach 200 m sah ich, das sie sich vor beugte und Björt gewähren ließ. Svandis durfte nicht hinterher. Ich ließ das gar nicht erst zu, das sie hinterher stürmt. Als Svandis nicht mehr zackelte durfte sie langsam hinterher traben und musste aber auch wieder Schritt gehen, wenn ich es wollte. So legten wir diese Strecke auch gut zurück – ohne Hampeln, bocken oder sonstiges. Ich sah Kirsten und Björt oben im Wald auf dem Weg warten. Svandis sah die nicht – und als ich dann ebenfalls den Weg am Berg hoch wollte fand Svandis das gar nicht toll. Weil der so steil ist. Sie ging dann doch und als sie Björt entdeckte wurde sie sogar schneller 🙂
Dann sind wir gemütlich im Schritt nach Hause.
Svandis war nicht ganz so motiviert wie Björt und hat auch furchtbar geschwitzt. Der Fellwechsel ist bei Svandis deutlich zu merken. Die Kondition ist echt mau.
Björt hat natürlich auch geschwitzt, ist aber viel schneller wieder „normal“ mit der Atmung und schwitzt auch nicht so sehr nach.
Trotzdem war der Ausritt sehr schön.