Freitag – bin schon Mittags heim – muss Überstunden abbauen.

Da Kirsten Freitags ja keine Zeit hat, rief ich bei Thomas an… Mal anfragen, ob das Mädel nicht mehr reiten will.
Ich hatte auch Mariele am Telefon – die wäre am liebsten durchs Telefon gekrochen. Aber Papa war nicht da. Ich meinte, sie können ja anrufen, wenn sie noch kommen wollen – oder sich am Wochenende melden – wenn es nicht gerade regnet.

Ich habe mir dann Björt fertig gemacht und bin mit ihr eine super entspannte Schrittrunde geritten. Sie ging so schön locker voran, das war herrlich.
Kein Ziehen am Sidepull, kein wegstürmen. Für Björtverhältnisse fast am Einschlafen.
Ja, Svandis hätte ewig auftraben müssen. Nein, Björt hat keine kleinen Zackelschritte gemacht.
Dann wurde Svandis gesattelt und bekam das Sidepull über. Sie war doch der Meinung, das man ohne Björtbegleitung nicht gehen muss. Wir einigten uns jedoch schnell auf „gehen“. Kaum das wir richtig starten wollten, kam meine Mutter „Mariele kommt – sie hat gerade angerufen“ – Na, das war mir auch gerade egal – wo ich schon mal auf Svandis saß, soll die nicht wieder merken das sie mit Bocken durchkommt. Also Südweg hoch und bis zum Backsweg. Svandis war nach den Startschwierigkeiten auch sehr lieb. Sie kann das! Sie will nur nicht! Als wir am Backsweg wendeten. Kam Thomas da runtergefahren. Mariele und eine Freundin hinten im Bulli. Die sind zum Hof gefahren und haben Björt geholt. Björt war wohl ziemlich verdaddert, das schon wieder jemand was von ihr wollte. Doch sie ist ja ein Engel im Umgang, von daher keine Probleme für Thomas und die Kids. Als Björt rittfertig war, war ich auch schon mit Svandis wieder am Hof. Askja bekam ihr Laufgeschirr um und kam an der Leine mit. Mariele ritt natürlich wieder „ihre“ Björt von mir geführt, und Thomas führte Marieles Freundin auf Svandis. Wir sind die Hausrunde spaziert. Mariele sollte allein lenken – ich ließ den Führstrick sehr locker. Und mit Sidepull kann sie dem Pferd auch nicht wehtun. Das hat auch schon gut funktioniert – ist aber noch meilenweit vom Alleinreiten entfernt. Marieles Freundin hat noch nie zuvor auf einem Pferd gesessen und war ganz begeistert von Svandis.

So hatten wir alle einen schönen Nachmittag, und die Pferde ihre Bewegung

und wieder nichts geschrieben.
Es war aber auch nicht viel los.
Montag bin ich die Beiden Pferde die Mini-Runde jeweils ohne Sattel geritten. Beide waren wirklich lieb.
Dienstag dachten Kirsten und ich spontan an einen kleinen Ausritt. Jedoch fing es genau 10 Minuten vorher so furchtbar an zu regnen, das wir spontan den Ausritt abgeblasen haben. Das ging gar nicht.
Mittwoch haben wir den spontanen Plan aber nachgeholt. Ich konnte um 16 Uhr Feierabend machen. Um 17.30 Uhr ritten wir dann los. Kirsten musste Björt ständig bremsen und Svandis trabte ständig auf. Wir wollten wegen der nassen Wege nur Schritt gehen. Björt hat auch einen Schrittausritt gemacht, Svandis einen Schritt/Trab-Ausritt. War sehr schön.
Kirsten half noch beim Füttern und versorgen der Pferde. Dann musste ich mich auch umziehen und Marion wegen dem Englisch Kurs abholen.
Nach dem Englisch hatten Marion und ich solches Magenknurren, das wir noch fix in den Supermarkt sind (die haben ja bis 22 Uhr auf) Ich habe mich erstmal wieder mit Zwieback eingedeckt.
Heute Abend wurden die Pferde wieder mit blauen und gelben Schaumstoffstangen geärgert. Björt hüpfte anfangs wieder wild umher, bis sie sich doch wieder normal benommen hat. Svandis nimmt das Ganze einfach hin und geht schön aufmerksam durch die Gassen.
Macht Spaß mit den Beiden „zu spielen“

Ich wusste ja schon Freitag, das mein Kopf dieses Wochenende nicht wirklich erfreut sein wird. Ostern noch im Schnee und bei nasskalten Minusgraden und für dieses Wochenende war Frühling angesagt. Das kann ich einfach nicht ab.
Samstag habe ich den Tag dann auch mit Migränemittel begonnen und den Abend mit Migränemittel beendet. Zwischendurch.. naja…
Morgens Stall gemistet, dann noch fix zu Manuela (www.aufgesattelt.de) hoch – aber meine Schuhe waren ja noch nicht da. Den Nachmittag verbrachte ich mit Saubermachen und aufräumen. Hmm – Abends habe ich dann um halb sieben Svandis mit Sidepull und ohne Sattel den Feldweg hinauf geritten. Sie bockte hier an den Silageballen einmal und blieb ab und zu mal stehen. Doch ich blieb oben – sie ist mich nicht losgeworden. Sie ist auch erstaunlich gut (für’s erste Mal „länger“ ohne Sattel) gegangen. An der Straße bin ich lieber abgestiegen. Besser ist das. Nicht das Auf der Straße ohne Sattel doch was passiert. Dann bin ich mit Björt die gleiche kleine Runde geritten. Auch ohne Sattel und nur mit Sidepull. Sie war sehr lieb und mit ihr bin ich die Straße langgeritten.

Heute früh um 6.36 Uhr (alter Zeit) bin ich wach geworden. Mal wieder das alte Problem, das mein Funkwecker sich NICHT automatisch umstellt. Wozu hat man so ein Teil? Naja, wo ich schon mal wach war, bin ich füttern gegangen. Die Ponys hatten ganz wenig Heu gefressen über Nacht. Die Netze waren noch fast voll. Der Zaun war aber zum Glück auch heil. Hmm – sie wollen halt Gras, und kein Heu mehr. Dann habe ich mich wie immer nochmal hingelegt – nachdem ich den Wecker vorgestellt habe.
Irgendwie gab es für meinen Geschmack viel zu früh Mittagessen.
Um 14 Uhr kam Kirsten – ich war schon seit 13 Uhr bei den Pferden und habe geputzt und geschrubbt. Ich wollte nicht wirklich in der Wohnung hocken und warten. Als Kirsten kam, waren die Ponys schon sauber.
Also gleich satteln und los. Wir sind heute mal über Vlotho gestartet. Erste Schwierigkeit 4 Kiddis aus Gabis Reitschule mit ihren Pferden kamen uns entgegen. Die beiden Großpferde der Gruppe machten einen Aufstand und auch die 2 Ponys fanden das nicht gut. Svandis war eh schon sehr nervös – bin vorher abgestiegen und wir sind in einen kleinen Feldweg gegangen. Trotzdem spann ein Großpferd extrem und genau als es neben uns war, sprintete es los. Das war auch für Svandis zu viel und sie stieg. Björt stand ein paar Meter hinter uns wie „ein Baum“ – sie fand das völlig uninteressant. Dann sind wir den Backsweg hinauf und dort in der Wiese an der Steinkuhle standen 2 Haflinger und die verteidigten ihre Wiese. So dick wie sie waren – Bewegen konnten sie sich. Bevor Svandis rumhampelt wie irre, bin ich doch wieder abgestiegen und habe vorbei geführt. Durch die Siedlung haben wir den Ponys verboten zu Äppeln. Leider hielten sie die Biester nicht daran. Zuerst hat Svandis auf den Weg geschissen. Und dort ist wirklich nicht ein bißchen wo man das verschwinden lassen kann. Zum Glück war eine Frau in ihrem Garten lieh uns ein Kehrblech. Und den Dünger durfte ich an ihre Rosen machen. „Früher hat man das immer gemacht, heute will das ja keiner mehr.“ meinte sie, und freute sich, das wir uns mit ihr unterhielten. Wo wir da so standen, bat ich Björt doch auch zu machen. Aber sie wollte nicht. 40 Meter weiter erleichterte sie sich aber *grrrr* Dort auch wieder keine Chance was zu verstecken. Also klingelte ich bei Freunden meiner Tante – die waren auch daheim und gaben mir eine Schaufel und der Dünger landete an deren Rhododendron. Böse Pferde – ganz böse Pferde.
Dann sind wir zu meiner Oma hoch, weil ich sie fragen wollte, ob sie EM braucht – aber Oma war nicht daheim. Dort sind wir in den Wald. Ganz gemeinen Berg hinauf – Da haben die Pferde schon geschnauft, doch es hat sie niemand gezwungen zu galoppieren. Von dort aus ging es runter in den Oberbeckser Forst und dort gaben Björt und Svandis nochmal ordentlich Gas. Nach 2 Galoppstrecken war Svandis richtig „nass“ und am Schnaufen. Björt wollte aber noch, und wie! Also schickte ich Kirsten mit Björt noch eine Mini-Schleife. Der erste „Alleinritt“ Bergab, Töltstrecke die Kirsten im Schritt ging, und dann bergauf zu Svandis und mir im Galopp. Hat super geklappt und Björt wollte noch immer. Svandis hat die Wartezeit auch sehr lieb gemacht. Sicher hat sie gerufen, war aber echt anständig. Wir haben etwas Trab geübt und etwas Seitengänge. Das hat relativ gut geklappt, dafür das wir das sonst nie machen. Als Björt wieder bei uns war, sind wir gemütlich durch Oberbecksen wieder nach Hause.
Die Pferde durften dann noch so 20 Minuten an der Hand grasen und waren dann auch schon wieder trocken. Björt hat sich im Paddock noch gewälzt, Svandis nicht, aber wir hatten die Pferde nach dem Ausritt und nach dem Grasen auch noch übergeputzt. So war das okay.

Die Sonne heute war herrlich, der Wind ziemlich frisch. Ob es nun wirklich Frühling gibt?!

können die Pferdedamen nun wieder.
Der jährliche Zahn-Check ist erfolgt.
Da ich bis 17 uhr arbeiten musste, und Andreas sich für 17.30 Uhr angekündigt hatte, war Kirsten so nett schon früher am Hof zu sein, und evtl die Pferde zu holen. Falls ich durch den Verkehr in Oeynhausen nicht pünktlich bin. Doch es klappte ausnahmsweise mal gut.
Andreas kam – sah – griff zu den Raspeln…
Bei Björt war die letzten 2 Jahre sehr viel zu machen, da sie scheinbar vor ihrer Zeit bei mir noch nie etwas vom Zahncheck gehört hatte. Dafür mussten dieses Jahr nur ein paar Kanten und 1 kleine Spitze abgeschliffen werden.
Bei Svandis war dagegen Großbaustelle.

Obwohl viel zu machen war, hielt Svandis sehr lieb den Kopf hin. Bisher musste noch nie eines meiner Pferde sediert werden. Außer Svandis, als ihr ein Wolfzahn gezogen werden musste, da der im zarten Pferdealter von 3 schon viel zu groß war.

Abends beim Füttern konnten die Beiden wieder kraftvoll zubeißen. Es wird nicht mehr verkrümelt und keine Heuröllchen mehr gemacht.
Samstag / Sonntag wird zur Schonung gebisslos geritten, wenn das Wetter es zuläßt – und dann ist wieder alles „normal“
Jährlicher Check erledigt!

Hmm – der Magen hat sich beruhigt, grummelt nicht mehr so doll. Aber so ganz okay ist es trotzdem nicht.
Egal, frische Luft – ich muss raus, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt.
Kirsten hatte leider keine Zeit – so habe ich beide Pferde bewegt. Erst mit Björt die normale 30 Minuten Runde geritten. Heute hatte ich wieder mal das Sidepull drauf und sie ging sehr schön. Sie war locker und ich hatte das Gefühl nichts in der Hand zu haben.
Svandis anschließend – auch nur mit Sidepull – war dagegen ziemlich aufmüpfig. Sie scheint nur noch mit Björt gehen zu wollen. Sie kam mit ihrem Dickkopf aber nicht durch. Und nachdem sie das begriffen hatte, ging sie auch sehr fein und hat prima zugehört.
Hat heute auch wieder Spaß gemacht, mal wieder beide Pferde zu reiten