Nachdem die Pferde Montag und Dienstag richtg zu tun hatten, sind Kirsten und ich Mittwoch – vor meinem Englisch-Kurs – nur eine kleine entspannte Runde geritten. Björt und Svandis waren so lieb, das war wieder kein Vergleich zu Montag.

Donnerstag und Freitag hatten die Pferde frei, weil ich nicht zum bewegen der beiden gekommen bin. Mein Kopf verkraftete den Wetterwechsel auf „warm“ auch nicht so gut. Und die ständige Androhung von Regen/Gewitter an den beiden Tagen, das reichte dann schon zum Unwohl fühlen.
So klang die Woche ohne reiten aus.

Nachdem die Ponys gestern ja den Turbo gefrühstückt hatten, stand heute der Wiederholungsritt auf dem Programm.
Beide Ponys gleich ausgestattet – nämlich mit Sidepull – nur andere Reiter. Thomas schwang sich auf Svandis und ich auf Björt und los ging es.
Auch bei mir versuchte Björt gleich den Turbo anzuschalten. Durfte aber nicht. Nach ca 900 Meter waren wir uns dann Geschwindigkeitsmäßig einig. Was auch gut ist, da dort dann „Das Dorf“ beginnt. Bis zum Wald ging Björt anständig, auch am langen Zügel. Dann wollte sie wieder aufdrehen, wie gestern bei Kirsten auch. Thomas und Svandis kamen völlig entspannt hinterher. Auf Galoppstrecke 1, wo Björt gestern als erstes durchgestartet ist, versuchte sie es bei mir auch extrem. Doch spätestens nach der 4ten Volte war es ihr genug und sie ging doch Schritt. Auf den 2 noch folgenden Galoppstrecken „wollte“ Björt erst Gas geben, dann „musste“ sie. Denn einfach aufhören wenn sie nicht mehr mag war dann auch nicht drin. Svandis hielt gut mit, wenn sie durfte, aber Thomas legte nicht gesteigerten Wert auf ein Wettrennen. Svandis ging sehr viel Schritt, auch wenn Björt vorweg trabte/töltete. Björt und ich mussten dann eben warten. Was Björt gar nicht gefiel.
Die steile Ebenöde haben wir wie immer hinunter geführt, kurz vor Gabis Reithalle wieder aufgestiegen und heim geritten.
Ponys nicht so nass wie gestern, und wir waren auch ca 15 Minuten länger unterwegs (auf exakt der gleichen Runde) wie gestern – aber dennoch waren die zwei wieder ziemlich fix.
Bei super Sonnenschein und klasse Reitwetter war das heute abend ein sehr schöner Ausritt

Heute waren Kirsten und ich wieder zum Reiten verabredet. Als ich noch am Abendessen war, kam schon Kirsten. Sie hat die Pferde geputzt und ich ganz in Ruhe zuenede gegessen. Um kurz nach 17 Uhr sind wir dann losgeritten.
Kirsten hat heute „versucht“ Björt mit Sidepull zu reiten. Nun wissen wir für den nächsten Ausritt, das Kirsten doch wieder die normale Trense nimmt. Björt ist losgerannt wie eine Wilde und war kaum zu bremsen. Okay, wenn ich sie mit Sidepull reite, ist sie auch etwas fixer – aber heute, das war unheimlich.
Wegen der frisch gemachten Hufe sind wir auch überwiegend Randstreifen/Feldweg/Waldwege geritten. Sobald Björt auch nur eine Galoppstrecke oder Trabstrecke gerochen hat, ist sie losgeschossen. Svandis versuchte ziemlich verzweifelt hinterher zu kommen. Die arme Kleine war fast nur am Auftraben – so hatte sie für den Galopp kaum noch Energie. Ich ließ Svandis den Freiraum zu entscheiden ob sie im Trab oder Galopp hinter dem Rennhamster herlief. Wir sind dann gleich als erstes eine schöne Waldgaloppstrecke hinauf. Von Björt sahen Svandis und ich nur eine Staubwolke. Dann sind wir noch 2 kleine Schleifen auf schön weichen Waldwegen gerannt – und weil Björt nicht zu bremsen war, sind wir noch zum Rütli rauf. Am Rütli sind wir abgestiegen, haben den steilen Berg hinab geführt und sind dann auch nicht wieder aufgestiegen. Haben bis zu Hause geführt. So konnten die Pferde schon etwas verschnaufen. Dann durften sie auch noch so 20 Minuten an der Hand grasen und kurz vor 19 Uhr gab es Hafer und Heu. Und so 19.20 Uhr wurde Kirsten von ihren beiden Männern abgeholt.

Björt und Svandis waren heut echt mit Turbo ausgestattet – so heftig war es schon lang nicht mehr. Trotzdem hat der Ausritt viel Spaß gemacht.

Heute früh ging das Telefontraining weiter. Wieder von 10 Uhr an. Heute nur bis 13.15 Uhr. Gestern hat ja jeder so ungefähr 4 mal telefonieren müssen – heute bestimmt so 6 Mal oder mehr. Und immer wieder besprechen, auswerten und neue Übungen machen. Ich fand dieses Telefontraining viel intensiever (und besser) als das 1 tägige (deutsche) Training in Hamburg im Februar.
Um 13.40 Uhr war ich bei uns zu Hause – Umgezogen und raus zu den Pferden. Kurz nachdem ich die Pferde aufgehalftert hatte und angefing sie zu putzen, erschien auch Thomas mit Mariele und ihrer Freundin Svenja. Zuerst haben wir, d.h. Thomas und ich, die Ponyhufe wieder in Form gebracht und dann wurde gesattelt und die Kinder auf die Pferde gehoben. Obwohl Svenja seit 1 oder 2 Jahren Unterricht bekommt, hatte sie einen ziemlich „krummen“ Sitz und hing ewig nach vorn, Kopf nach unten… Dann fing sie plötzlich an zu weinen, als wir auf einen Waldweg einbogen. Sie mochte nicht im Wald reiten. Dann wollten Thomas und ich eine kleine Schleife oben am Rütli gehen, weil es dort ja so toll ist – aber Mariele wollte heim, also am Rütli den steilen Berg hinunter. Da fing Svenja wieder an zu weinen, weil sie bergab nicht reiten kann/will. Echt komisch! Thomas und ich konnten das kaum glauben.
Daheim wurden ganz fix die Steigbügel länger gestellt und Thomas und ich sind den Feldweg im Galoppp hoch, Straße lang im Trab/Tölt und Südweg wieder im Schritt herunter. Damit die Pferdchen wieder zur Ruhe kamen, haben die Mädchen noch etwas Bodenarbeitseinführung bekommen. Svenja hatte keine Ahnung von Führen, Wendungen und so. Mariele schon – aber heut war ich gemein. Habe die blauen und gelben Schaumstoffstangen ausgelegt. Die Kinder mussten also die Ponys richtig durch Gassen oder über die Stangen treten lassen. Dann legten wir ein „L“ und die Pferde mussten durchgeführt werden… Das war für die Kinder ziemlich aufregend. Die Pferde hatten ihren Spaß – das sah man.
Um 17 Uhr fuhren Thomas und die Kinder heim. Ich habe mich wieder super fix umgezogen, bin zu meiner Tante zum Geburtstag feiern gefahren. Kurz nach 18 Uhr war ich wieder daheim. … Pferdefüttern war um 19 Uhr und nun ist Feierabend.

Samstagfrüh fing um 10 Uhr unser Telefontraining auf Englisch an. Unserer Trainerin war ein „Native Speaker“ – also eine Schottin. Sandra sprach zwar ziemlich schnell – aber sehr gut verständlich. Wir sollten auch nur Englisch sprechen. Das klappte auch sehr gut. Angemeldet waren 4 Männer und 4 Frauen – wir Frauen waren auch vollzählig – aber von den Männern erschien nur 1. Das war etwas schade, aber wir haben Rudolf gut aufgenommen – und ich glaube er fühlte sich nicht unwohl.
Zuerst natürlich alle vorstellen und Erwartungen und Gründe für die Teilnahme erzählen. Und dann ging es los mit Vokabeln, Redewendungen und so weiter und kurz vor der Mittagspause die ersten praktischen Übungen am Telefon und nach der Pause (45 Minuten) wieder Telefonieren, Sprach-Übungen, Arbeitsblätter usw.
Um 17 Uhr war dort am Samstag Schluss und um 18.30 Uhr sind Kirsten und ich losgeritten. Nur fix die mittlere Runde durchs Dorf. Björt war nur lieb bei Kirsten und Svandis hupfte wieder etwas herum und stellte sich unwissend. Auf der einzigsten Galoppstrecke bei dem Weg, da gaben beide Pferde ordentlich Gas. Svandis hielt super mit Björt mit. Das war echt prima Samstag! Abends bin ich dann auf dem Sofa eingeschlafen – aber erst nachdem ich Brokeback Mountain geschaut habe. Hab den Film aber auf Deutsch geguckt – zum Englisch üben, da nehme ich später lieber Filme die ich kenne (star wars, X-Men, Herr der Ringe oder sowas)