Sonntag bin ich ausnahmsweise mal früh aufgestanden.
Sonst bin ich ja wirklich gern ein Langschläfer. Doch Sonntag hatten Kirsten und ich für halb zehn ausgemacht zu reiten.
Ich hatte die Ponys da schon geputzt, so das wir nur noch satteln mussten. Das hat Kirsten gemacht, weil mein linker Ringfinger noch immer dick und bunt und schmerzempfindlich ist. Wir ind im Wald eine sehr schöne Runde geritten. Björt und Svandis waren super dabei und es hat viel Spaß gemacht.
Als wir über Vlotho zurück wollten, stolperte Björt vermehrt und dann ging sie etwas klamm, lief sich nach ein paar Metern aber wieder ein und ging völlig normal und wollte auch von sich aus Traben und Galoppieren. Das Spielchen wiederholte sich auf dem Heimweg noch ein paar mal.
Natürlich machten wir uns richtig Sorgen, und den letzten Kilometer haben wir die Pferde auch geführt. Dabei ging Björt absolut klar.
Auch im Paddock lief sie dann gut hin und her am Nachmittag. Und der Hunger ist ungebremst. Futtert sehr ordentlich die Kleine

Natürlich mache ich mir Sorgen – und Kirsten auch – Daher lieber gleich Tierarzt bestellt. Frau Doktor kommt Dienstag gegen Mittag. Impfen und so weiter…

Heute Nachmittag ließ ich Björt dann an der Longe laufen. Sie zeigte sehr schöne Schritt/Trab Übergänge und keine Unklarheiten. Auch Beine kreuzen und anschließend traben – alles ohne irgendetwas Auffälliges.
Vielleicht reiten wir zu viel?!
Heut Nachmittag besorge ich mir erstmal Hufschuhe in Björtgröße. Mal gucken, wie sie damit geht.

Am 2. Mai war ich bei einer Mail-Freundin in Paderborn. Auch sie hat Isländer (Hengst 21 Jahre und Wallach 4 Jahre) und da musste ich doch mal gucken. Wir haben mit den beiden Pferden einen wunderschönen Spaziergang gemacht. Dabei hatten wir sehr schönes Wetter und die Gegend wo die Pferde stehen ist sehr schön. Kaum waren wir wieder am Hof, kam ein richtiges Gewitter mit Blitz und Donner. Haben den Spaziergang also richtig abgepasst.
Björt und Svandis bekamen Heu von meinen Eltern, und den Hafer + Mineralfutter brachte ich dann ausnahmsweise mal um kurz nach 21 Uhr. Hätte auch nicht geschadet, wenn sie ganz drarauf verzichtet hätten.

Heute beim Einkaufen und Autofahren bin ich immer mit dem gequetschten, blauen Finger irgendwo hängen geblieben. Das Teil stört irgendwie.
Dann habe ich Keller sauber gemacht. Finger im warmen Fenster-putz-wasser oder Fußboden wisch wasser war klasse. das war nett. Aber dann….
Pferde putzen ging ja noch. Das kann man ja einhändig. Svandis ist mit dem Fellwechsel auch durch, da kommt nix mehr. aus Björt habe ich einen halben Eimer voll heraus gekämmt. Die ist noch voll dabei. Satteln erwies sich so halb einhändig als relativ problematisch. Aber Svandis hatte echt eine Engelsgeduld mit mir. Sonst habe ich die Gerte immer in der Linken Hand – zur Straße hin. Das ging wegen dem Finger aber gar nicht. Gut das meine Zügel so schmal sind – so konnte ich die gut in der Hand haben ohne den Ringfinger stark zu belasten. Mit Gerte rechts war es erst für Pony und mich ungewohnt, aber wir haben einen wunderschönen 30 Minuten Allein Ausritt gemacht. Svandis war super lieb. Das war sehr schön.
Absatteln war dann wieder problematisch, aber ich habe es hinbekommen. Björt satteln hat auch geklappt und auch sie mit Sidepull die 30 Minuten Runde geritten. Das gute bei Björt ist – die kann ich einhändig reiten. Brauchte also nur die rechte Hand und konnte links schön ausruhen. Björt war auch nur lieb und ist fein Schritt gegangen. Die beiden waren heute wirklich vorbildlich.
Weide bekommen sie ja kaum. Gestern und heute hat mein Vater für jede einen großen Korb Gras gemäht. Dann gibt es keinen Weidegang. Entweder oder… Zu viel Gras will ich nicht. Sie sind aber auch so sehr zufrieden und ausgeglichen.

Der Tag fing ganz prima an. Ich habe Heu vom Dachboden geholt und Mariele fragte ob sie reiten kommen können. Natürlich!
Nach einem sehr leckeren Mittagessen wollte ich eigentlich runter und Stall misten, aber da kam schon die komplette Familie B. Heute mit Steffi und Anna und sogar Beardedcollie Odette war dabei. Detti ist nun auch schon 14, aber noch recht fit für ihr Alter.
Also statt Stallmisten die Pferde fertig gemacht. Anna kam auf Svandis und Mariele wie immer Björt. Ich hatte noch Askja an der Leine und Steffi den anderen Hund. Thomas ging in Reichweite neben Svandis her und ich führte Björt. Anna konnte Svandis im Schritt schon sehr gut allein lenken. Das hat prima geklappt – sie ist ja auch nur hinter Björt her gelaufen
Oben am Waldeingang beim ehem. Ponyhof Eikmeier kamen plötzlich zwei Hunde aus dem Unterholz gestromert – und die Frauchen kamen recht langsam hinterher, doch als sie die Pferde sahen wurden die fix, nicht das ihre wertvollen Hunde unter die Hufe geraten. Da schwante mir schon böses.
Der eine Labrador kam auch gleich ziemlich zielstrebig auf unsere Hunde zu. Ich nahm Askja sehr kurz und sagte beiden Frauen – nicht so nah an die Pferde und erst recht nicht an den Terrier – die mag keine anderen Hunde. Naja, sie zogen die Köter weg. Anleinen muss man die Viecher natürlich nicht – obwohl im Forst Leinenpflicht ist.
Keine fünf Minuten später kam der eine Hund wieder auf uns zu gerannt und das Frauchen sah es nicht als notwendig an sich mal zu beeilen. Eine Schnecke wäre schneller gewesen. Wie das so ist kam der Hund auch zielstrebig auf Askja zu und sie knurrte und der viel größere Hund fiel natürlich über meine Kleine her. Beim Versuch den großen Hund von meiner zu zerren – Askja fiepte schon arg – habe ich mir wohl den Ringfinger der linken Hand verbogen/gezerrt oder sonstwas. Dick ist er – schillert in allen Farben und tut weh. Da ich ihn noch im unteren Gelenk abknicken kann und auch das obere Glied mit Hilfe der rechten Hand umbiegen kann ohne das mir Tränen in die Augen schießen, meinten die zwei Mediziner bei mir – das wir nicht gebrochen sein, nur gezerrt…
Dummerweise hab ich mir Namen und Adresse der Hundehalterin nicht geben lassen… Schmerzensgeld!!! Aua… Und DIE hat nicht mal Entschuldigung oder sowas gesagt. Nur das übliche „macht er sonst nicht“ – Und ich hatte der 2 mal gesagt, das mein Hund andere Hunde nicht gerade gut findet. Dann nimmt man seinen Köter eben mal an die Leine – so wie es sich gehört!
Sie kam uns nochmal entgegen – natürlich das Vieh wieder nicht an der Leine – aber als sie so fünf Meter vor uns war, kam der Hund doch ans Band.

Die Kinder haben einen schönen Ausritt gehabt – wir 3 Großen sind 2 Stunden gelaufen, Askja war nach dem Spaziergang super müde, und Odette ist gleich ins Auto und hat dort geschlafen.

Nach dem Spaziergang habe ich die Ponys 30 Minuten auf die Weide gelassen, in der Zeit habe ich den Stall gemistet und seitdem kühle ich meinen Finger…
Aua…

Kirsten und ich hatten uns zum reiten verabredet am Montag. Den ganzen Tag über als wir in den Kliniken hocken mussten war strahlender Sonnenschein. Aber um 16 Uhr fing der starke Regen an. Und der wurde bei uns nicht schwächer, sondern immer stärker. Also wurde das gemeinsame Ausreiten abgesagt. Als ich um 20 Uhr die Pferde versorgt hatte und wieder im Haus war, war strahlender Sonnenschein. Aber geritten bin ich da nicht mehr.
Dienstag… Kirsten hatte (eigentlich) keine Zeit um zu kommen. Sie musste lang arbeiten, und ihr Mann auch. Abends musste Kirsten also für Sohn Luca da sein. Da das Wetter so schön wurde und ich allein keine Lust hatte, habe ich Kirsten und Luca zu einem Spaziergang überredet. Luca bekam Askja an die Leine und Kirsten und ich liefen neben Björt und Svandis her. Die 30 Minuten Hausrunde. War schön so zu laufen. Die letzten 600 m durfte Luca auf Björt sitzen. Hat er auch sehr schön gemacht, und Björt war auch sehr lieb. Wir haben dann noch gemeinsam gefüttert und ich habe Kirsten etwas Massage-Lieblingsstellen der Ponys gezeigt. Hatten alle unseren Spaß dabei.
Für heute hatten Kirsten und ich uns dann zum reiten verabredet. Kurz nach 18 Uhr sind wir losgeritten. Da war es noch trocken und schön. Als wir gerade am Wald waren, fing der Regen an. Kirsten hatte wenigstens eine Jacke an. Ich nur langärmeliges T-Shirt und Reitweste. So war ich relativ feucht nach ein paar Minuten. Im Wald merkte man den regen dann nicht so – und wir sind im Schritt über eine Lieblings-Galoppstrecke. Björt war völlig entspannt und machte nichtmal einen Ansatz zum laufen. Sonst ist sie auf der Strecke kaum zu bremsen. Heute ganz locker. Kirsten war begeistert. Svandis ist wieder „wuschig“ – sie hasst Gnitzen, sie hasst Regen, sie war ziemlich unleidlich. Aber keine groben Ausraster. Eigentlich war sie auch lieb, nur eben am Hampeln. Einen kleinen Galopp haben wir auf der Jogger Allee eingelegt und dann weiter im Schritt nach Hause.
Pferde wurde wieder gemeinsam gefüttert und dann war Feierabend.

Samstagabend war ich mal wieder so fertig, das ich erneut abends auf dem Sofa eingeschlafen bin. Wenn man auch den ganzen Tag draußen herum tobt…

Morgens Stall gemistet, und bißchen so rumgetan. Nach dem Misten habe ich mir mal fix vom Landhandel diese „Goldspan“ Einstreu geholt, mal ausprobieren was die Pferde davon halten. Natürlich lag das Zeug kaum 15 Minuten in der Box, da haben Björt und Svandis gleich reingepinkelt. Hätten sie wirklich sein lassen können.
Den Nachmittag verbrachte ich auf der Wiese am Wald. Weiter Holz absuchen und Maulwurfshügel vernichten. Langsam wird das Gras zwar „zu hoch“ aber es geht noch gerade so. 1/4 der Wiese muss ich nun noch „Maulwurfplattmachen“. Noch immer nicht alles geschafft. Da mir alles weh tat danach, kam erst Svandis an die Longe, wo sie nur lieb war. So klasse. Daher bin ich doch noch ohne Sattel raufgehüpft – aber das fand sie nicht toll und zeigte das auch. Bin nicht runtergefallen, aber naja – Sie musste mich dann (weil ich trotzig war) den Südweg hinauf tragen und oben auf der Straße bin ich dann abgestiegen und den Feldweg mit ihr runterspaziert nach Hause. Dann kam Björt an die Longe – die war auch nur artig. Anschließend durften die zwei
noch so 10 Minuten an der Hand grasen.

Da das Wetter heute auch so prima war, hab ich ja auf „Mitreiter“ gehofft.
Naja, eigentlich fing der Tag scheiße an – Kopfweh bis zum Erbrechen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Medikamente wirkten dan aber.
Kirsten hatte leider keine Zeit zum Reiten. Thomas hatte aber Zeit und Lust. Kurz vor 14 Uhr sind wir losgeritten. Björt und Svandis gut drauf, aber ganz lieb. Björt schlich irgendwie – kam mir unheimlich vor, aber Thomas meinte, sie tritt normal zu. Wir sind im Wald eine größere Runde gegangen.. Erst über den Reitweg – hinunter zum „unteren Schlagenweg“ – der obere Schlangenweg ist ja der reguläre Reitweg, aber den hat man mit Schotter für unbeschlagene Pferde unreitbar bekommen. Der untere Weg war toll auch schön abgetrocknet. Nach den ersten Quellen durfte Björt etwas tölten und Svandis trabte schön hinter uns her. Plötzlich lag da ein Baum im Weg! Holla! Ich bin lieber abgestiegen und habe drüber geführt, Thomas auch – klappte sehr gut. Dann erst 2 Kurven wieder im Schritt, bevor Björt angaloppieren durfte – um ne Ecke im Galopp, Bergauf – Thomas gab hinter uns auch ordentlich Gas – und urplötzlich lag da eine riesige Fichte quer im Weg! Kein Vorbeikommen! Eine kleine Lücke gab es links durch die man gehen/reiten konnte. Leider hat das Hinderniss unseren schönen Galopp verdorben. Nach durchqueren des Engpasses an dem Baumhindernis waren wir wieder auf der regulären Strecke, sind noch schön 20 Minuten Schritt im Wald gegangen und dann 20 Minuten durchs Dorf heim. War ein ganz toller Ausritt.
Hat Spaß gemacht.
Anschließend durften Björt und Svandis für 15 Minuten auf die Weide.
War richtig gut.