Montag sind Kirsten und ich einen langen Spaziergang durchs Dorf gelaufen. Askja wollte auch gern mit, so das Kirsten Hund und Björt führte und ich Svandis. Meine Scheckdame nutzt es arg aus, das ich nur eine Hand zur Verfügung habe. Demnächst nehme ich auf jedenfall wieder eine Gerte mit zum Spazierengehen. Sonst macht Svandis an jeder Ecke den Kopf runter. Das ist grausam! Als wenn sie daheim verhungern muss. Björt hingegen ist in letzter Zeit überaus lieb beim spazierengehen.

Dienstag konnte Kirsten nicht kommen. Daher haben meine Eltern beim Abendfüttern geholfen. Ich habe nur Hafer und Mineral Futter gegeben und etwas geschmust… Und Erbsen habe ich gepflückt und aus den Schoten gepellt. War eine „feine Abendbeschäftigung“ – und danach merkte ich die linke Hand schon ziemlich – obwohl ich damit ja nur die Schoten festgehalten habe.

Mittwoch sind Kirsten und ich dann wieder spazieren gegangen mit den Pferden
und wieder war Svandis so fies und wollte nur Fressen. Das geht mir echt auf
die Nerven. Blöde Kuh die. Aus Rache übten Kirsten und ich mit den Pferden das durch die Pfützen gehen. Das fanden beide Pferde nicht gut. Aber wir hatten unseren Spaß.

Heute am späten Nachmittag – früher Abend – kam Kirsten mit Mann und Sohn.
Luca wollte unbedingt mit Ralf „Erkundungstour“ spielen. So zogen die 2 Männer los und suchten Heuschrecken, Frösche oder ähnliches Getier.
Das fanden Björt und Svandis irrsinnig interessant, wie die zwei da durch die Wiesen gekrochen sind, Kirsten hat meinen Stall gemistet – ich kann ja noch nicht so zugreifen. 2 Hände haben irgendwie Vorteile. Diese doofe Schiene an der Hand hindert wirklich.

Anschließend Ponys grob übergeputzt und …. Kirsten wollte unbedingt mal ausprobieren wie Björt so ohne Sattel ist. Trense auf Björt, raufgehüpft, Südweg hoch geritten. Kirsten ist die Feldwegrunde geritten. Ich führte nebenher. Hat sehr gut funktioniert. Ponys beide sehr lieb.
Dann wurde gefüttert und Feierabend

Donnerstag haben Kirsten und ich erst einen kleinen Spaziergang mit Svandis und Björt gemacht. Dann hat Kirsten auf mein Drängeln hin doch Björt gesattelt und ist die Feldwegrunde mit Björt geritten. Also knapp 10 Minuten. Sie war völlig begeistert von Björt, das sie so lieb war und so toll am Zügel steht und auf die Hilfen reagiert. Ganz anders als bei Ausritten zu zweit, wo sie gern mal am Zügel zieht und ständig rennen will. Allein lässt sich Björt viel leichter regulieren (manchmal). Kirsten war jedenfalls von Tölt und Galopp begeistert. Ich habe mit Svandis in der Zeit auf dem Hof etwas Verfolgen und so gespielt. Und als Kirsten oben auf der Straße Richtung Südweg ritt, sind Svandis und ich ihnen auf dem Südweg entgegen gegangen. Hat alles prima geklappt.

Freitag nach der Arbeit bin ich bei Manuela vorbei. Meine Ostern bestellten Stiefeletten waren endlich mal da.
Als Kirsten abends kam sind wir wieder erst spazieren gegangen – und dann wollte sie wieder die Minirunde reiten. Losreiten klappte auch gut, und als ich sie auf dem Feldweg Tölten sah, fand ich das auch sehr schön und harmonisch. Dachte mir – geh mal Südweg hoch, können wir sie abholen. Svandis war ziemlich nervös am Freitag – ständig hat sie gerufen. Svandis und ich waren gerade so Hälfte Südweg – da kam plötzlich Björt von hinten angeschossen. Kirsten saß (natürlich) drauf und meinte, das Björt an der Feldwegkreuzung nicht mehr hören wollte. Hat sich völlig gegen den Zügel gesperrte und ist den Weg heim gerannt zu Svandis. Kirsten war schon etwas „geschockt“ über Björt, aber nicht so das sie nun nicht mehr reiten will. Sie blieb auch auf Björt sitzen, und ich bin mit Svandis neben ihr hergegangen – die Feldwegrunde. Dabei haben sich dann weder Svandis noch Björt aufgeregt.

Samstag – Kopfweh – ganz arg. Morgens nicht viel gemacht. Hier hat es auch immer mal wieder geregnet.
Nach dem Mittagessen habe ich im Keller/Waschküche sauber gemacht, Einhändig fegen ist relativ schwierig – die Fenster kann ich aber ohne probleme einhändig putzen.
Anschließend bin ich erst mit Svandis die Feldwegrunde gelaufen und dann mit Björt. Habe sehr früh gefüttert – schon so halb sechs – um 18 Uhr waren meine Eltern zum Feiern weggefahren. Um 19 Uhr hat Claudia mich abgeholt: Kino – „Der unglaubliche Hulk“ – der Film an sich war okay. Aber… die Kampfszenen waren brutal geschnitten. Da hat jeder, aber auch jeder gemerkt das was fehlt. Unmöglich! Sicher waren die Szenen brutal – immerhin kämpften da „Monster“ gegeneinander. Doch solche Brüche in den Szenen… Nein, sowas geht nicht. Und nur um den Film „ab 12“ zu zeigen und nicht erst die Freigabe ab 16. Ich fand das echt nicht schön, so ein Film zerstören.
Um kurz nach 22 Uhr waren wir wieder bei mir – ich sah nochmal nach den Pferden. Das kleine Heunetz war leer. Habe es aufgefüllt, Wasser hatten sie auch kaum noch, also auch nachgefüllt… Dann habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht und Boxen geguckt, habe noch mitbekommen, wie meine Eltern heim kamen. Wie der Klitschko dann den Gegner ko geknockt hat, das habe ich nicht mehr erlebt. So gegen 1 Uhr wurde ich wieder wach – weil alles weh tat vom komisch auf dem Sofa liegen. Bin ins Bett gewandert.
Heute früh um 7 Uhr die Ponys auf die Wiese gelassen. Wieder ins Bett gekrabbelt, weitergeschlafen bis halb zehn. Bißchen gefrühstückt, dann mit Svandis gelaufen und sie etwas longiert. Sie ist sogar freiwillig fein getrabt.
Björt war an der Longe super fein. Die macht echt spaß bei sowas. Heute konnte ich beide Pferde super und problemlos einhändig longieren. Keine Hüpfer, kein Gezerre – feine Pferde!

Heute sollten die Pferde mal Kopfarbeit leisten. Habe meine blauen und gelben „Gurken“ hervorgeholt und Gassen und Hüpfer gebastelt. Naja – die Hüpfer musste Kirsten aufbauen. Klappt alles nicht so mit der geschienten Hand – und soll ja auch nicht genutzt werden, meine Hand.

Durch die Gassen gehen, vorwärts und rückwärts ist eine der leichtesten Übungen der Pferde. Da haben sie keine Probleme. Anders wenn man die Füße heben soll. Das artet in Stangensalat aus.
Egal ob wir versuchten die 20 cm im Schritt oder im Trab zu überwinden – das „Hindernis“ wurde gerissen. Witzig war es trotzdem.
Ich glaube, wir vier hatten alle Spass dabei.

Um halb acht waren Claudia, Marion und ich zum Essen verabredet. Wir waren im „Cao“ einem chinesisch-indonesischem Restaurant. Heute war die Bedienung sehr freundlich und nett – und das Essen war wieder klasse. Natürlich habe ich wieder viel zu viel gegessen. Wir hatten einen sehr schönen gemütlichen Abend dort.

Montag lang gearbeitet – und abends dann im Stall für etwas Ordnung gesorgt. Als Kirsten (eigentich zum Füttern) kam, hatte mein Vater schon die Heunetze aufgefüllt. So machten Kirsten und ich mit den Pferden noch einen Mini-Spaziergang. Gefiel den Pferden, das sie mal raus kamen.

Dienstag nach der Arbeit zum Optiker. Letzter Sehtest war vor zwei Jahren. Irgendwie kam es mir auch so vor, als wenn ich Links schlechter gucken kann. Rechts ist alles beim Alten = -0,25 nicht der Rede wert. Links bin ich nun bei – 2,75 und diese komische Krümmung der Linse halt… das -0,25 als Veränderung einem so schlimm vorkommen ist echt erstaunlich.

Dann bin ich nach Exter zur Tierarztpraxis hoch.
War viel los in der Praxis, musste etwas warten, und tröstete so einen Jagdhund (Mischling??)der furchtbar Angst hatte und sich so abwechselnd von seinem Herrchen und mir kraulen ließ. Nach einiger Warterei habe ich meine 3 Wurmkuren bekommen (2 für die Ponys – 1 für den Hund) und wieder weg.

Heimgekommen, was gegessen – während ich mich umzog, hat Kirsten die auch um 19 Uhr pünktlich da war bißchen Fotoalben geblättert. Das ganz aktulle von Nov. 2007 bis jetzt und Svandis als Baby. Da war Svandis noch lieb und niedlich.
Anschließend musste Kirsten die Wurmkur bei den Ponys geben, denn dazu braucht man 2 Hände – gerade bei Björt. Svandis macht das ja wie nix, Björt ist immer bißchen skeptisch und will sowas pauschal nicht. Wird aber auch immer besser.
Dann sind wir wieder die Mini-Runde spazieren gegangen. Montag ohne Askja, Dienstag durfte Askja (frei ohne Leine) mit – und sie hat sehr fein gehört und ist lieb bei Fuß gegangen, hat niemanden angegriffen und wurde auch von niemandem angefeindet. War auch kein anderer unterwegs.