Donnerstag haben Kirsten und ich erst einen kleinen Spaziergang mit Svandis und Björt gemacht. Dann hat Kirsten auf mein Drängeln hin doch Björt gesattelt und ist die Feldwegrunde mit Björt geritten. Also knapp 10 Minuten. Sie war völlig begeistert von Björt, das sie so lieb war und so toll am Zügel steht und auf die Hilfen reagiert. Ganz anders als bei Ausritten zu zweit, wo sie gern mal am Zügel zieht und ständig rennen will. Allein lässt sich Björt viel leichter regulieren (manchmal). Kirsten war jedenfalls von Tölt und Galopp begeistert. Ich habe mit Svandis in der Zeit auf dem Hof etwas Verfolgen und so gespielt. Und als Kirsten oben auf der Straße Richtung Südweg ritt, sind Svandis und ich ihnen auf dem Südweg entgegen gegangen. Hat alles prima geklappt.
Freitag nach der Arbeit bin ich bei Manuela vorbei. Meine Ostern bestellten Stiefeletten waren endlich mal da.
Als Kirsten abends kam sind wir wieder erst spazieren gegangen – und dann wollte sie wieder die Minirunde reiten. Losreiten klappte auch gut, und als ich sie auf dem Feldweg Tölten sah, fand ich das auch sehr schön und harmonisch. Dachte mir – geh mal Südweg hoch, können wir sie abholen. Svandis war ziemlich nervös am Freitag – ständig hat sie gerufen. Svandis und ich waren gerade so Hälfte Südweg – da kam plötzlich Björt von hinten angeschossen. Kirsten saß (natürlich) drauf und meinte, das Björt an der Feldwegkreuzung nicht mehr hören wollte. Hat sich völlig gegen den Zügel gesperrte und ist den Weg heim gerannt zu Svandis. Kirsten war schon etwas „geschockt“ über Björt, aber nicht so das sie nun nicht mehr reiten will. Sie blieb auch auf Björt sitzen, und ich bin mit Svandis neben ihr hergegangen – die Feldwegrunde. Dabei haben sich dann weder Svandis noch Björt aufgeregt.
Samstag – Kopfweh – ganz arg. Morgens nicht viel gemacht. Hier hat es auch immer mal wieder geregnet.
Nach dem Mittagessen habe ich im Keller/Waschküche sauber gemacht, Einhändig fegen ist relativ schwierig – die Fenster kann ich aber ohne probleme einhändig putzen.
Anschließend bin ich erst mit Svandis die Feldwegrunde gelaufen und dann mit Björt. Habe sehr früh gefüttert – schon so halb sechs – um 18 Uhr waren meine Eltern zum Feiern weggefahren. Um 19 Uhr hat Claudia mich abgeholt: Kino – „Der unglaubliche Hulk“ – der Film an sich war okay. Aber… die Kampfszenen waren brutal geschnitten. Da hat jeder, aber auch jeder gemerkt das was fehlt. Unmöglich! Sicher waren die Szenen brutal – immerhin kämpften da „Monster“ gegeneinander. Doch solche Brüche in den Szenen… Nein, sowas geht nicht. Und nur um den Film „ab 12“ zu zeigen und nicht erst die Freigabe ab 16. Ich fand das echt nicht schön, so ein Film zerstören.
Um kurz nach 22 Uhr waren wir wieder bei mir – ich sah nochmal nach den Pferden. Das kleine Heunetz war leer. Habe es aufgefüllt, Wasser hatten sie auch kaum noch, also auch nachgefüllt… Dann habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht und Boxen geguckt, habe noch mitbekommen, wie meine Eltern heim kamen. Wie der Klitschko dann den Gegner ko geknockt hat, das habe ich nicht mehr erlebt. So gegen 1 Uhr wurde ich wieder wach – weil alles weh tat vom komisch auf dem Sofa liegen. Bin ins Bett gewandert.
Heute früh um 7 Uhr die Ponys auf die Wiese gelassen. Wieder ins Bett gekrabbelt, weitergeschlafen bis halb zehn. Bißchen gefrühstückt, dann mit Svandis gelaufen und sie etwas longiert. Sie ist sogar freiwillig fein getrabt.
Björt war an der Longe super fein. Die macht echt spaß bei sowas. Heute konnte ich beide Pferde super und problemlos einhändig longieren. Keine Hüpfer, kein Gezerre – feine Pferde!