Montag in einer Regenpause longierte ich Björt etwas. Aber sie war auch völlig lustlos und wuselte da einen Gangsalat… Bergab Tölt, Bergauf Galopp, gerade Trab… (wir waren auf einer leicht schiefen Wiese) Mochte sie nicht gern, hab sie dann viel Schritt gehen lassen und anhalten und losgehen auf Stimme geübt. Klappte auch dann recht gut.
Anschließend durfte Björt noch 10 Minuten auf der Wiese fressen, während ich mit Svandis über die Wiese gelaufen bin. Auf der Wiese tritt Svandis richtig gut zu.
Dienstag musste ich lang arbeiten und war somit erst im Halbdunkel und Regen bei den Pferden. Björt hatte frei und ich bin mit Svandis kurz – so fünf Minuten – auf dem Hof hin und her gelaufen. Erst nicht so gut, aber dann immer besser zugetreten.
Nachdem ich durchgefroren war, habe ich mich mit Wärmflasche auf Sofa geworfen und bin eingeschlafen. Kurz nach Mitternacht bin ich dann ins Bett umgezogen.
Pferde beschäftigen
Heute mal wieder die Ponys beschäftigen.
Thomas ist in Dänemark für die Herbstferien.
Kirsten ist (mal wieder) in/auf Island.
Also habe ich die Pfede für mich allein. Was ja nix ausmacht, denn es ist nur eins reitbar. Mit Björt und Askja bin ich die Hausrunde geritten. Dem Hund langt das irgendwie – dem Pferd nicht so wirklich. Aber zu ner größeren Runde hatte ich nicht so die Lust (Migräne vom allerfeinsten)Askja wollte partout Katzen jagen und sich mit anderen Hunden angrummeln. Die Herrchen waren aber alle sehr nett und nahmen ihre Hunde kurz und gingen auf der Hundeabgewandten Seite an meinem strampelnden Pony vorbei. Askja hat auch nur bei dem einen Hund von der Seite geknurrt, weil der auch schon so grimmig guckte. Bei dem ersten Hund klappte alles ohne Probleme.
Beim zweiten Hund hatte ich nicht nur das Problem, das die beiden Hunde nicht so wollten wie wir Menschen, neee – auch Björt hatte die Nase voll von Schritt gehen. Auf ihrer Galoppstrecke nicht laufen dürfen. Das war echt schlimm für sie. Einen angedeuteten Schnellstart konnte ich nach 4 Galoppsprüngen abfangen. Ziemlich unsanft, aber Björt sollte Schritt gehen. Bis daheim kämpften wir dann mehr oder weniger um die Gangart, aber ich gewann Mit Svandis bin ich dann um die Heuwiese gelaufen. Sie trat auch ganz gut zu. Im Paddock geht sie wesentlich schlechter als auf dem Wiesenboden. Aber es wird, denke ich.
Gestern früh hat Svandis zuletzt das Metacam in geringer Dosierung bekommen (für 150 kg Pferd) nun bekommt sie von mir ein „Rehe-Ex“ Schaden kanns nicht – vielleicht hilfts ja. Schmeckt scheußlich nach zitrone was logisch ist bei der Zusammensetzung Kräutermischung (Brennnessel, Ginkgo, Goldrute, Mariendistel, Arnika, Birke, Ringelblume), Zitronensäure, rechtsdrehende Milchsäuren)
Und natürlich mache ich fein mit Massagen und diesem „kleinen Kreislauf“ den
Anke mir erklärt hat weiter.
So, nun wars das wieder mit dem Wochenende…
gleich noch füttern und massieren…
kaum etwas gemacht
Diese Woche war weder mit mir noch mit den Tieren viel los.
Svandis mal besser mal schlechter. Donnerstag rief ich die Tierärztin an und meinte „es geht aufärts, keine neuen Medikamente erforderlich“ – Freitag strafte mich der Anruf wieder Lügen, denn Svandis wollte so gar nicht. Im Paddock geht sie so wenig wie möglich. Komme ich mit Halfter bewaffnet, ist sie gern bereit mir zu folgen und geht nach einigen Schritten auch einigermaßen. Samstag dachte ich, das wird nie klappen – die geht keinen Schritt, aber auf der Weide lief sie fast klar neben mir her und gab sogar ein sehr fixes Tempo vor – ich lasse sie so schnell sie will gehen.
Mit Björt bin ich Dienstag die Hausrunde geritten und Samstag die Runde durchs Dorf. Manchmal glaube ich, Björt spinnt wirklich. Dienstag ging ja noch – bis auf unsere Galoppstrecke, die Björt heiß und innig liebt. Da hatte ich keine Chance.
Samstag im Dorf liebstes Pony von der Welt und als ich unten am Habichtsweg wieder aufsteigen wollte, klappte der Schalter im Hirn wieder um und aus war es mit liebem Pferd. Am Bach lang durch die Fuchsgrund wollte und wollte sie, darf auf Asphalt aber nicht. Aber kaum hatten wir den Schotterweg zu den Schafweiden erreicht, zog sie heftigst die Zügel durch meine Hände und ich konnte so schnell gar nicht nachgreifen, wie Björt durchgestartet war. Auf dem Feldweg heimwärts nochmal das gleiche Spiel. Die ist verrückt, ganz sicher!
Donnerstag, als ich sie die Minirunde ohne Sattel geritten bin, war sie nur lieb. Komisches Pferd! Verrückt – sag ich ja
nass geworden
Heuteabend bin ich wieder mal ziemlich nass geworden.
Zuerst habe ich den Stall gemistet. Das ging noch gerade so gut. Es tröpfelte nur, wenn ich die Schubkarre voll Mist wegbrachte.
Um 19.30 Uhr schwang ich mich auf Björt ohne Sattel und bin mit ihr die kleine Feldwegrunde geritten. Dabei wurde der Regen schon immer mehr. Und die Brille spiegelte die Straßenbeleuchtung in den schönsten Sternchen wieder. Hätte ich bloß die Brille abgesetzt vor dem Losreiten.
Askja lief wieder frei mit – und als uns auf dem kurzen Stück Straße ein Auto entgegen kam, wollte sie wieder nicht hören. Musste leider von Björt absteigen, um Askja vom Auto fern zu halten. Da wir sowieso fast am Südweg waren, bin ich auch nicht wieder aufgestiegen. Südweg runter ohne Sattel reite ich Björt nicht. Da wird sie mir zu schnell.
Mit Svandis bin ich dann an unserer Heuwiese entlang gelaufen. Sie ging auch (fast) schön. Etwas staksig, aber nicht übel. Im Gegensatz zu Freitag schon sehr viel besser. Im Paddock/in der Hütte steht sie fast nur rum – und stopft Heu in sich hinein. Durch die engen Maschen im Heunetz ist das nicht so viel was sie bekommen. Aber sie sind den Tag über beschäftigt. Bewegung braucht Svandis dennoch. Also kurze kleine Spaziergänge.
Klappte so recht gut. Werden wir weiter machen.
Wochenende in Göttingen
Samstag früh bekam Svandis nochmal eine hohe Dosis Metacam. Sie stand in der „Box“ und wollte sie nicht bewegen. Okay, verständlich.
Ponys schnell versorgt. Fix Frühstück (Tasse Kaffee) für mich gemacht. Koffer gepackt und Reitzeug ins Auto geworfen, Askja gekuschelt und meinen Eltern „Tschüß“ gesagt.
2 Stunden später war ich in Göttingen auf dem Parkplatz. (10.15 Uhr) – bin gut durchgekommen. Marion und Martin waren gerade beim Frühstück – ich bekam auch noch frischen Kaffee und ein Brötchen.
Gegen Mittag kam noch Ines. Die wohnt nun wieder in der Nähe von Wolfsburg, seit ihr Studium in Göttingen beendet ist. Wir drei Mädels haben dann einen Schlenderspaziergang durch Göttingen City gemacht und waren dann noch schön gemütlich Eis essen. In Göttingen war es zwar auch nicht wärmer als 15 Grad, aber Eis geht immer.
Abends hat Martin uns Pommes und Chicken Nuggets gemacht – und wir haben bis 1 Uhr früh mit der Playstation gedaddelt (Musik Quiz, ein Allgemeinwissen Quiz und ein Autorennen)
Sonntag lange ausschlafen, in Ruhe gefrühstückt und um 12.30 Uhr standen wir an der Pferdeweide und durften uns 3 der 6 Pferde aussuchen
Marion entschied sich für Gitano (20, Traber-Araber-Mix) – Ines nahm Ljóska (19, Isländerstute) und ich schwang mit auf Tyra (10, Isländerstute). Wir wollten einen gemütlichen entspannten Schrittausritt machen. Aber die Pferde eher nicht. Tyra war völlig angespannt und erschreckte sich vor allem und jedem. Gitano spielte Araber und trippelte vor sich hin. Nur Ljóska war die Ruhe selbst.
Tyra, die sonst immer hinten vor sich her damelt, war Sonntag nicht zu bremsen und wollte partout vorn gehen. Da kann man besser Gespenster suchen. Im Trab/Tölt wuselten sich die 2 Isländer irgendwas zurecht. Zu einem richtigen Tölt fehlt den Isis die Kraft und die Muskulatur. Sehr schade, denn das Potential ist da – nur es fördert niemand. Tyra arbeitet völlig gegen den Zügel. Auf Druck folgt Gegendruck – lässt man die Zügel lang, fängt das Pferd an zu schwanken. Ihr fehlt was, wo sie sich anlehnen kann. An einer Pferdeweide sind Marion und ich abgestiegen, Gitano und Tyra bauschten sich so dermaßen auf, das wir das Gefühl hatten „Geht nicht gut“. Also lieber 100 m geführt und wieder aufgestiegen. Der Ausritt war trotzdem sehr schön. Die Gegend da ist klasse.
Um 15 Uhr waren wir wieder bei Marion daheim. Um 16 Uhr kamen ihre anderen Gäste. 17.15 Uhr bin ich Richtung Heimat aufgebrochen und war 19.25 Uhr in der Garage.
Gleich zu den Pferden. Mein Vater hatte schon Heu verteilt. Ich gab Medikamente (kleinre Dosierung) und Hafer mit Mineralfutter für Björt.
Dann bin ich mit den Damen 4 Runden durch den Paddock gelaufen. Ging mit Svandis auch ganz okay. Wesentlich besser als Freitag auf jeden Fall.