Heute vormittag haben wir 2 Tannen umgeschubst. Naja – der Vater hatte gestern schon die Äste und alles abgeschnitten, nur 2 m Stamm stehen lassen.
Heute früh also Bodendecker, Efeu und anderes Gelumpe rausreißen, bißchen anbuddeln und dann mit dem Trecker den Reststamm samt Wurzelwerk rausziehen. Zum Glück hatten die Tannen keine Pfahlwurzeln, sondern nur flaches Wurzelgeäst. Davon aber reichlich. Das Efeu und so hatten wir am Vormittag weg und eine Tanne rausgerissen. Um kurz vor 13 Uhr war Mittagspause.
Danach musste ich mit meiner Mutter zu Gärtnerei Schlüter – 1. Adventsausstellung, 2. Geburtstagsgeschenk für Tante kaufen. Kaum betrat ich den Laden, hätte ich lang hinschlagen können. Die Luft da drin, meine noch nicht ganz auskurierte Erkältung… War keine gute Kombination. Weihnachtliches haben wir nicht gekauft, ich war für ein Gesteck das absolut nichts mit Weihnachten zu tun hatte.

Nachdem ich Nachmittags Stall und Paddock und Misthaufen fertig hatte, bin ich noch die Hausrunde mit Björt geritten. Wieder mit Sidepull. Heute war aber nicht so ganz so gut, da Björt das lange Herumlungern doch nicht bekommt. Sie war heute wieder mit Turbo ausgestattet.
Mit Svandis bin ich auch gelaufen. Sie trat aber nicht so gut zu. Unterwegs habe ich ihr die Therapieschuhe auf dem weichen Feldweg ausgezogen. PUH, die Füße müffelten – da konnte was nicht in Ordnung sein – das war gestern noch nicht! Daheim erstmal bei hellem Licht begutachtet. Vorn links der Hufballen aufgeweicht und am müffeln, teil offen. Also da gehen gar keine Hufschuh! Die verursachen ja nur noch mehr Schmerzen!
Ausgewaschen, desinfiziert, Haare drumherum weggeschnitten – rechts auch Haare geschnitten und desinfiziert – da ist aber zum Glück nichts offen. Nachdem links das etwas angetrocknet war, habe ich einen Watteverband angelegt und mit selbstklebender Binde fixiert. Klar ist doof, das sie nun ohne Polster umherlaufen muss, aber wieder einen offenen, blutenden und vereiterten Hufballen wie im Mai (rechts) das brauchen wir nun nicht auch noch links.
Dieses Pferd ist zum verrückt werden.

oder doch nur stark erkältet? Wie auch immer. Seit Montag kommt zum Schwindelig sein noch starker Husten und Schnupfen hinzu. Zum Arzt geh ich nur äußerst ungern, also doch ab ins Büro.
Montag aber eher Feierabend gemacht und von 15.30 Uhr bis 18 Uhr geschlafen. Dann fix Pferde versorgen und um 19.30 Uhr zum Englisch Kurs gefahren. War aber keine Bereicherung der Runde…

Heute Abend habe ich Svandis vorn die Therapieschuhe wieder weggenommen. Die hat sie nun so verlatscht und ausgeleiert, das sie nicht mehr richtig halten. Habe die weiche dicke Sohle wieder in die festen Marquis-Schuhe gemacht. Muss so gehen, bis wir die neuen Glue on Shoes drunter machen können. Noch finde ich leider immer wieder kleine Geschwürstellen beim Hufe sauber machen. Mit den weichen Sohlen in den Schuhen trat Svandis auch recht gut zu.
Aber so ganz gut geht es ihr trotz Bioresonanz nach der Wurmkur nicht. Aber immerhin nicht so schlimm wie nach der Impfung. Wahrscheinlich auch wegen dem, jetzt wieder zu warmen, Wetter schwitzt Svandis schon vom Nichtstun und mag sich nur wenig von allein bewegen.

Heute war ein Scheiß Tag
Seit Tagen hab ich schon so ein Kratzen im Hals. Und mir ist furchtbar schwindelig. Aber kein Schnupfen oder so kein Husten. Einfach nur Schlapp und schwindelig und dieses Halskratzen. Natürlich geh ich damit auch arbeiten 🙁
Heute aber auch noch furchtbare Kopfweh dazu. Morgens um 6 Uhr die Pferde gefüttert. Wieder hingelegt. Um kurz nach 9 mal aufgestanden, um 10 lag ich wieder im Bett. Kurz vor 12 Mittagessen… Danach nen Magen Tee.
Am frühen Nachmittag überlegte ich, ob ich reite oder nicht. Vielleicht tut frische Luft gut – andererseits…. Was wenn Björt aufdreht und ich mangels Konzentration sie nicht halten kann?
Da es Nachmittags in Strömen regnete, brauchte ich mir über Reiten keine Gedanken machen. Auch der Sontagnachmittag wurde liegend verbracht.

Anke war Samstagfrüh da, weil ich Wurmkur geben musste. Damit Svandis nicht gleich wieder einen Reheschub durch Chemie bekommt (wie nach der Impfung) wollte Anke eine „Direktausleitung“ machen. Hat also einen Wurmkurrest in ein Testgefäß gemacht und die „Frequenzen“ mit ihrem Bioresonanzgerät gemessen und Svandis damit solange „konfrontiert“ (???) Bis diese Resonanzfrequenzen nicht mehr auffällig waren. Das dauerte etwas über eine halbe Stunde… Anke meinte, bei Ihren war das in 5 Minuten erledigt, wäre ein Zeichen, das Svandis auf Medikamente sehr übel reagiert. Anschließend hat sie noch 10 Minuten ein Entgiftungsprogramm laufen lassen.
Bevor Anke kam, war ich 20 Minuten mit meinen 3 Damen (Askja mitgerechnet) allein spazieren. Hat gut geklappt und Svandis ging gut mit. Ich war gerade oben auf der Wölpke, als Anke angefahren kam. Also heimgelaufen und so konnte Anke Svandis in Bewegung sehen. Sie meinte, wenn man sie so mitlaufen sieht geht Svandis total unauffällig. Tritt gleichmäßig und belastet alle Beine gut. Wer sie so an der Hand sieht würde wahrscheinlich fragen „warum reitest du nicht?“
Morgens nach dem Aufstehen sind die ersten Schritte aber Mist – und auch die ersten Meter im Paddock oder beim Spazierengehen sind nicht schön gleichmäßig. Darum reite ich nicht…

Samstagnachmittag bin ich wieder mit Björt losgezogen. Björt war total goldig. Sidepull am ganz langen Zügel im Schritt, wirklich entspannt – naja, bis zur Borstenbachbrücke. Da hat es wieder „klonk“ im Kopf gemacht und der Tunnelblick .. Ab die Berge hoch. Mit „ohne Gebiß“ keine Chance. Wenn sie sich dann ausgekollert hat, ist sie wieder furchtbar lieb und geht am langen Zügel. Und nach dem Galopp kommt immer ein fantastischer Tölt auf dem Feldweg. Das ist so prima. Das kleine Pferd macht wirklich immer mehr Spaß

Heute hatte ich Überstunden frei. Dafür war ich heut früh um 10 Uhr mit Mutter beim Friseur. Ich hab nur den Pony und die Spitzen schneiden. Kollegen(innen) drohten mir Schläge an, wenn ich wieder kurz schneiden lasse.

Nachmittag bin ich mit Björt losgeritten. Es war auf wundersame Weise mal trocken. Backsweg hoch – zu Oma, dort in den Wald. Björt schaffte nur den halben Berg im Galopp, keine Kondition mehr. Im Reitwald auch noch einen kleinen Galopp und etwas Tölt. Wobei Björt viel „geschröltet“ ist. Sie wollte ja ständig laufen. War aber lieb dabei und ließ sich gut zurücknehmen. Zuhause dem patschnassen Pony den Kopf mit Handtuch geschrubbelt. Das mag sie ungemein. Runtergebracht in den Paddock. Dort wollte sie sich nicht wälzen. Also machte ich ihr die Weide auf und dort warf sie sich gleich hin zum dreckig machen. Während Björt ausgiebig Körperpflege betrieben hat, habe ich Svandis 30 Minuten geschrubbt.
Die Therapieschuhe habe ich Svandis vor dem Putzen ausgezogen, damit mal Luft an die Hufe kommt. Die Schuhe sind durch den Dauerregen der letzten Tage auch ganz feucht/nass. Bin mit Svandis den Feldweg zum Wald und zurück gelaufen. Ohne Schuhe, aber der Weg war ja weich. Sie trat auch ganz gut. Anschließend Hufe sauber gemacht und desinfiziert. Und die 12 mm dicken Einlegesohlen in die Marquis Schuhe (die Festen zum Reiten) gelegt und das Svandis angezogen. Der Probelauf war ganz okay. Natürlich sind die Marquis viel schwerer als die Therapieschuhe. Dennoch ging Svandis nicht übel damit. Mal gucken, ob es über Nacht auch geht. Die Therapieschuhe müssen mal austrocknen.