Nach dem schönen großen Spaziergang gestern, wo Svandis echt klasse mitgelaufen ist, habe ich es heute für sie ruhiger angehen lassen. Im Paddock bewegt sich Svandis auch deutlich mehr als vor dem Huftermin. Leider geht sie im Paddock nicht so flüssig wie beim Spaziergang. Nur einlaufen muss sie sich erst.

Heute also „piano“… Pferdeäppel im Schnee suchen, Pferde im Schnee suchen – ok, die großen Hügel fand ich schnell. Gegen halb drei war Björt soweit abgetrocknet, das man sie als vorzeigbar einstufen konnte. Sattel drauf und los. Man, hat das Pony Pfeffer im Hintern. Zunächst einmal Richtung „Erni und Boni“ Brücke. Björt war beim Bergab reiten schon hampelig, und bevor die vereiste Teerstraße begonnen hat, durfte sie umdrehen. Das niemand von oben kam, hatte ich schon beim Runterreiten beobachtet – Also durfte Björt sich austoben. Zwischen den Schafweiden bis zum Wald dann schön Tölt. Natürlich wollte Björt im Wäldchen gleich nach Links, wieder Richtung Heimat – aber ich nicht. Hausrunde „verkehrt“ herum hatte ich mir so gedacht. Musste Björt auch nicht lang überreden. Leider war der Weg von Schlittenfahrern und Tütenrutschern so richtig glatt gemacht. Blieb uns nur das Unterholz um nicht auszurutschen. Aber auch das macht Björt prima. Die hatte ihren Spaß. An der Straße lang zum Backsweg – die Straße eine toll festgefahrene Schneedecke, allerdings blitze ab und zu etwas Eis unter dem Schnee her. Björt ging flott im Tölt am Seitenstreifen im Schnee. Ihr gefiel das. Backsweg runter bis zur Bachbrücke war mir nicht geheuer, weil etwas glatt. Doch Björt ging da runter als wenn nichts wäre. Ab der Bachbrücke den Backsweg hoch ist Björt in eins durch im Galopp. Der Schnee auf der Fahrbahn war total griffig und richtig schön. Auch die Strecke bis zum Südweg war eine festgefahrene Schneedecke. Allerdings blitze hier wesentlich mehr Eis durch als am Backsweg oder an der Autobahn lang. Südweg hinab habe ich geführt.
Björt bekam ihre Decke drauf und dann habe ich Svandis dazu geholt und wir sind noch schnell Südweg hoch, Straße lang, Feldweg runter gelaufen – und das im absoluten Schneetreiben. Alles was wir gestern und heute frei geschoben hatten ist wieder weiß. 🙁

Mitternacht bei den Pferden im Schnee. War richtig schön! Drumherum wurde viel geballert und weil es so klar war, konnten wir auch richtig viel sehen. Am Rütli wurde mächtig was in die Luft gejagd, aber auch sonst war viel los. Ich meine, das es mehr war als letztes Jahr. Okay, da haben wir wegen Nebel auch nichts gesehen. Dieses Mal war es „schön bunt“ am Himmel. Björt und Svandis blieben sehr ruhig. Freuten sich aber über extra Leckerlie und Schmuseeinheiten.


Heute Vormittag war wieder etwas Schnee bekämpfen angesagt. Da aber niemand weg muss, haben wir den Südweg nicht frei gemacht.
Nachmittags sind meine Eltern und ich mit Askja und den Ponys eine recht große Runde Spazieren gegangen. Svandis ging sehr gut mit. Björt wäre gern schneller gewesen. Doch da es teilweise schon recht rutschig war, musste sie langsam mitgehen. Reiten will ich bei dem Wetter dann nicht unbedingt mit ihr. Die kennt ja kein Halten.
Der Spaziergang war richtig schön, wie ich finde.

Heute früh bin ich das erste Mal 2009 NICHT den Südweg hochgekommen. Selbst im Januar / Februar diesen Jahres (als so schrecklich Winter war) hat es ja immer geklappt. Heute früh: ich komme gut bis zur Hälfte des Südwegs, und plötzlich stand ich schief. Da gab es auch kein Vorwärts mehr. Wieder runter gerutscht und erstmal Salz gestreut. Meine Eltern hatten auch gesehen, das ich plötzlich hing und kamen auch zum Helfen. Mein Vater hat dann das Auto den Südweg hochgefahren – da hatten wir aber schon 3/4 des Weges gestreut.
Diese Woche musste ich ja wieder Arbeiten. Und da an Silvester viele vom Rest der Truppe frei hatten, musste ich noch einige Aufgaben von anderen Übernehmen. Da durfte ich nicht mal eben „schwänzen“. Bis auf den Südweg war das Fahren auch kein Problem.

Trotz scheiß Wetter, bin ich diese Woche jeden Abend mit Svandis so 10 Minuten gelaufen – und mein Vater meinte, das er bis auf Heute auch jeden Mittag kurz mit ihr gegangen ist. Dienstag hat er sie sogar gefönt, da sie klatschnass und dreckig war. Sie hat im Tannengeschnitzel geschlafen und es hat geregnet – das konnte mein Vater nicht ertragen 🙂 Hat den Matschbereich abgesperrt und Svandis gefönt und geputzt. Björt ist irgendwie Selbstreinigend.

Heute Nachmittag bin ich im Schneegestöber mit beiden Damen zu den Fischteichen am Bostenbach gelaufen – Björt hatte Spaß in den Backen und wollte ordentlich rennen – ging aber nicht, da ich am anderen Strickende hing und Svandis auf meiner rechten Seite auch nicht so schnell mit wollte. Aber Svandis ging im Schnee ganz toll und nach 5 Minunten einlaufen absolut klar und sehr flott mit. Im Paddock (auf Schnee) ging sie auch recht gut, aber nicht so gut wie unterwegs. Momentan ist harter Boden nichts für sie.

Da es sich abends als unmöglich erwies den Südweg hinauf zu kommen, bleibe ich Silvester daheim. Meine Freundin hatte schon großes Verständnis dafür, das ich mir nicht die Gräten brechen wollte um zu ihr zu kommen. Also Jahreswechsel mit den Eltern und den Ponys am Paddock verbringen. Auch schön!!

Ich gestehe, ich kann nicht tanzen. Doch ich gucke gern Tanzfilme. Und ich habe früher die TV-Serie „Fame – Wege zum Ruhm“ unheimlich gern gesehen. So war es natürlich klar, das wir den Kino-Film gucken mussten. Die Trailer hatten uns doch etwas neugierig gemacht.
Nun war es also endlich soweit. Trotz Schnee-Regen und drohender Glätte sind wir ins Kino.
Die Handlung des Films war nun nicht so toll, aber die Tanzszenen und die Musik haben mir sehr gefallen. Die TV–Serie hat mir zwar besser gefallen (und die DVDs werde ich mir auch noch zulegen) doch für nette Abendunterhaltung war der Film okay.

Heute früh habe ich es vorgezogen den Stall zu misten, statt zu reiten oder Spazieren zu gehen. Zumal die Pferde auch im Tannengehäckseltem lagen und geschlafen haben. Der Stall hatte eine Reinigung auch extrem nötig.
So kurz vor 14 Uhr bin ich dann mit Björt losgeritten. Rauf in den Wald. Dort war alles prima. Ich hatte das liebste Pferd der Welt unterm Hintern. Wäre ich da wo sie wollte heim geritten, wäre sie wahrscheinlich auch nicht ins Rennen gekommen. Doch ich hatte ja wieder andere Pläne. Eine der Strecken ausgewählt, die wir nicht so oft gehen und noch eine andere Galoppstrecke. Pony fing an zu schwitzen, behauptete aber, das sie nun Betriebstemperatur hat. Von wegen im Schritt nach Hause gehen. Ich hatte schon arg zu tun. Zum Schluss ging sie aber doch am langen Zügel total entspannt im Schritt. Ein wundersames Pferd. Ende vom Wald – Beine in den Boden gerammt – der Reiter bitte absteigen… Habe dann auch bis nach Hause geführt. Kopf mit Handtuch abgeschrubbelt und Björt in ihre neue (Weihnachts-)Abschwitzdecke eingehüllt. Passt ihr prima. Svandis dazu geholt und mit beiden noch eine kleine Runde gegangen. Südweg hoch wollte Svandis nicht so recht. Dann gings immer besser. Auf dem Feldweg an unserer Wiese entlang ist sie sogar getrabt! Nicht so ganz klar, und nicht lange – aber sie ist von sich aus losgelaufen! *freu*
Passend zum einsetzenden Regen waren die Pferde im Stall mit Heu und Wasser versorgt und ich im Haus – Feierabend! (bis zum Füttern gegen 19 Uhr)