Montag wurde ausgeschlafen. Nach einem kurzen Spaziergang mit den Hunden sind wir -wie Tausende andere auch – ins nahegelegene Einkaufszentrum gefahren. So wirklich mussten wir nicht einkaufen, aber um uns die Zeit zu vertreiben war das mal ganz witzig.
Nach der Shoppingtour schnappten wir uns wieder die 3 Hunde und fuhren zur „Burg Plesse“ Dort im Wald machten wir einen großen Spaziergang. Da weder Marion & Martin oder gar ich uns dort auskennen, wurden die Hunde doch einen Großteil des Spaziergangs angeleint. Und eben weil wir uns nicht auskannten, haben wir auch glatt einen falschen Weg eingeschlagen, so das wir uns dann auf eine Walderkundungstour über schöne naturbelassene Waldwege auf den Rückweg machten. Sowas gefällt mir ja, dann noch der Nebel und ein ganz bißchen Schneefall machten den Spaziergang besonders schön.

Am Abend kam noch Frank vorbei und wir 4 haben mit den Hunden den Silvesterabend gemütlich daheim verbracht. Als Silvesterschmaus gab es Pommes und Bratwurst – Eis zum Nachtisch. Es wurde TV geschaut, Wein und Sekt getrunken, um Mitternacht wurde angestoßen. Marion, Magni und ich sahen uns draußen das Feuerwerk an. Die Männer und die anderen 2 Hunde blieben im Haus. Anschließend wurde Play-Station gespielt und Ruck Zuck war es 4 Uhr morgens.
War ein schöner Jahreswechsel

Am 30.12.2007 bin ich Nachmittags so gegen halb drei aufgebrochen nach Göttingen.
Zwei Stunden und 5 Minuten später stand ich bei Martin und Marion daheim und wurde herzlich von den beiden begrüßt und natürlich begrüßten mich die Hunde ebenfalls hocherfreut. Auch der Gasthund Askia, eine reinrassige Kurzhaarcollie-Hündin, zeigte keine Scheu.
Wir haben den Abend noch lange zusammengesessen und erzählt und etwas mit der neuen Play-Station herumgespielt.

Regen – ganz toll, und das wo ich so schön lang reiten wollte. Aber morgens beim Füttern schon derbe nass geworden. Also doch nochmal länger ins Bett gekuschelt und um kurz vor 10 Uhr aufgestenanden. Eltern krabbelten völlig untypisch auch da erst aus dem Bett.
Nach dem Frühstück bin ich dann raus und habe beide Pferde sauber gemacht. Björt ging nicht so richtig, denn die hat im Schlamm geschlafen und stand im Regen. Dummes Mädchen – aber bißchen oberflächlich wurde bei ihr halt auch der Schlamm abgekratzt. Svandis wieder als erste geritten. Heute ging sie auch prima den Südweg rauf und ohne zu zögern links Richtung Dorf. Das erste Mal stehenbleiben hatten wir wieder an der Heidschnuckenweide. War aber auch zu komisch! Links wieder die bösen Heidschnucken und rechts stand jemand auf dem Hof und rasierte sich!!! Mit so ’nem Akkurasierer, der auch schon mal bessere Tage erlebt hat. Zumindest hörte man den kleinen Rasierer sehr deutlich. Da bin ich dann doch wieder abgestiegen und habe bis zur nächsten Hofeinfahrt geführt. Dort wieder aufgestiegen und weiter geritten. Die 2te Weide mit Heidschnucken interessiert Svandis niemals. Komisches Ding. Dann ging Svandis nochmal hoch, als hinter einem Zaun plötzlich ein Schäferhund anfing zu kläffen und hin und her zu rennen. Ich hab mich aber auch erschrocken, als das Vieh plötzlich loslegte. Ich glaube, Schäferhunde und meine Tiere und ich, das klappt nicht mehr. … Mit den Schäferhunden unserer Nachbarn fing es an .. nun der Hund. Komisch, das der Schäferhund meiner Göttinger Freunde mich noch nicht zerfleischt hat.
Das waren heute bei Svandis auch die einzigsten 2 mal wo sie rumbockte. Sonst war sie lieb und in der Fuchsgrund zu den Schafweiden hoch ist sie wieder schön galoppiert und die Hufschuhe haben auch gehalten.
Mit Björt bin ich dann die Hausrunde (Backsweg) geritten. Das Niederfeld hoch ist die dumme Ziege im Galopp abgegangen. Hatte nur Wassertrense im Maul – ohne Sperrhalfter. War ein Fehler. Demnächst wieder nur in voller Montur.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, ging sie wieder voll entspannt und am langen Zügel – bis zum Borstenbach… Angeblich ist sie im Matsch gerutscht, nutzte das aber gleich zum Galopp aus. Weil sie mir so dann auch nicht kommen muss, durfte sie nicht rechts nach Hause, sondern musste den ganzen berg hinauf und noch bis zu den Schafweiden tölten. Nach dem Galopp war der Tölt auch richtig schön. Umgedreht und wieder heim. Da war sie dann auch lieb!

So, und nun geht’s ab nach Göttingen zum Silvester feiern

und das nicht von schlechten Eltern.
Zum Glück kein richtiger Sturm – aber doch genug um die Pferde und mich nervös zu machen.

Um kurz nach 14 Uhr bin ich mit Svandis losgeritten. Heute war sie wieder nicht so lieb wie die letzten Male. Oben am Südweg wollte sie weder rechts noch links. Nach 10 Minuten rückwärts oder „hoch“ bzw. einige Schritte den Südweg wieder runter, konnte ich sie doch davon überzeugen das wir zumindest die Hausrunde gehen. Das klappte dann auch ganz zufriedenstellend. Wie immer zappelte sie am Backsweg nochmals herum, weil sie da komischerweise nicht runter will. Blödes Vieh. Heute haben wir noch die Schleife „Niederfeld + An der Autobahn“ eingebaut. Hat sie auch gut gemacht.
Durch den starken Wind war sie schon angespannt, und die netten Silvesterböller die schon gezündet werden taten ihr übriges, so das ich mich auch ziemlich verspannte, doch wir kamen heil und ohne Ausraster/Stürze daheim an. Nur tat mir von dem Verspannen arg der Rücken weh – von wegen „Reiten entspannt“
Mit Björt bin ich dann sofort im Anschluss los. Mit ihr durchs Dorf. Madame war super guckig aber sie macht ja nix dabei. Man merkt einfach nur, das sie nervös ist, das sie schaut und das ihr ganz viel nicht geheuer ist. Ansonsten ist sie ja immer nett dabei. Sie verlässt sich dann doch sehr darauf, das der Reiter auf sie aufpasst. Und das hab ich ganz gut hinbekommen, denke ich. Habichtsweg runter wie immer geführt. Die 16% können gar nicht stimmen… Das kommt mir jedesmal steiler vor als beim letzten Mal. Raufreiten ist gemein, dann führe ich doch lieber runter. Durch die Fuchsgrund dann zurück nach Hause. Den Berg zu den Schafwiesen hoch ist Björt ruckzuck hochgelaufen. Und dann ging sie bis nach Hause ganz entspannt Schritt am langen Zügel.
Wir drei haben noch geschmust und die Mädels haben Möhren vernichtet, ich habe den Stall gemistet, damit es ordentlich ist, wenn ich bis Mittwoch weg bin. Dann habe ich Heu vom Boden geholt, damit meine Eltern das Montag nicht machen müssen – bis Montag hätte es gereicht…

oder… Möhrensuche

Heute habe ich dann nach der Arbeit „meinen“ Futtermittelhändler in Vlotho aufgesucht. Wollte Futtermöhrchen für die Pferde holen. Dort habe ich dann auch wieder Leckerchen für Askja mitgenommen. Getrocknete Kälberblasen – sie steht drauf!
Und Fox-Fire zum Mähne und Schweif kämmen bei Svandis hab ich wieder geholt. Bei Björt komme ich da so durch. Aber: Es gab dort keine Futtermöhren mehr!!! Alles ausverkauft, als wenn es nächste Woche nie wieder Möhren geben würde.

Also bin ich dann noch zum Getränkemarkt auf der Lohe – ganz andere Ecke – gefahren. Die verkaufen auch etwas Heimtiernahrung und auch bißchen Pferdefutter – und haben auch manchmal Futtermöhren. Ich hatte Glück, sie hatten gerade eine Palette Möhren bekommen. So konnte ich mir „den schönsten“ Sack Möhren nehmen.
Durch den Umweg war ich erst um 16 Uhr daheim. Da der Magen knurrte habe ich erst gegessen und saß erst so um 17 Uhr auf Svandis.
Und kaum will ich was mit ihr machen, fängt es an zu „wehen“. Aber so richtig. Das Plastik an den Silagerollen unserer Nachbarn raschelte, die Bäume am Wegesrand gaben gefährliche Töne von sich. Svandis war super angespannt, aber okay. Sie bockte nicht herum, ist nicht durchgegangen (ist ja noch nie durchgegangen) und war sonst auch brav.
Da wir nur so 10 Minuten unterwegs waren, bin ich dann nochmal mit Björt und Svandis zusammen den Südweg rauf spaziert und wieder runter. Die waren so goldig.

Über die neuen frischen Möhren haben sich die Pferde beim Abendessen auch sehr gefreut.