Ich war nach der Arbeit beim Zahnarzt – leider hatten wohl sehr viele über die Feiertage Probleme bekommen. Saßen schon 6 weitere Patienten im Wartezimmer. Ich hatte zwar morgens angerufen, aber natürlich wegen sowieso nur „Notdienst“ keinen festen Termin bekommen. So war ich 18.10 Uhr im Behandlungszimmer und wurde kurze Zeit später gequält. Da ich lieber auf eine Betäubung verzichte, konnte gleich gearbeitet werden. Der abgebrochene Backenzahn wurde ausgebohrt und neu gefüllt. Musste dann bis 19.30 Uhr mit dem Essen warten, und das wo ich so großen Hunger hatte – habe wegen des Zahns im Büro kaum etwas gegessen. Aber nun geht das Essen wieder prima!
Die Ponys fanden es ziemlich gut, das ich um 19 Uhr mit was zu fressen um die Ecke kam. Hatten auch beide Heunetze leer. Wasser war noch da. Schmusen wollten beide gern – natürlich mache ich das dann auch.
Autor: Birgit
Weihnachtstage
Der 1te Weihnachtstag war Familientag. Man traf sich bei Onkel und Tante, es gab wieder viel zu viel zu Essen und auch noch Kuchen. Da soll man nicht zunehmen.
Mein Neffe erhielt seine Geschenke von Oma & Opa und Großtante & Großonkel, der Maishäcksler und die Saatmaschine waren natürlich viel besser als meine „popelige“ DVD. :-)Die Kinderaugen haben schon doll geleuchtet, als er seine Spielzeuge auspackte. Natürlich mussten dann die „4 Jungs“ auf der Erde liegen und spielen.
Da wir also Dienstag nicht daheim waren, hatten die Pferde logischerweise frei.
Heute war es im Gelände bei uns auch angetaut und dann so nach 1 cm Matsch total fest und rutschig. Auf dem Weg in den Wald wollte Björt wie immer auf den Seitenstreifen gehen, ist dann aber freiwillig auf der Straße gelaufen, da die Seiten furchtbar zu gehen waren. Im Wald auf ihren 3 Galoppstrecken wollte sie unbedingt Gas geben, und nur mit Sidepull hatte ich eh keine große Chance ihr das zu verbieten. Aber die Wege gingen auch ganz gut.
Da es anfing etwas stärker zu misseln als ich um ca. 15.30 Uhr mit Björt heim kam, bin ich dann mit Svandis nicht mehr geritten. Aber ich habe einen 10 Minuten Spaziergang mit beiden gemacht. Björt schön mit Decke , damit sie nicht friert und Svandis so. Heute ist Svandis zum ersten Mal im Paddock hin und her gerannt und hat nach Björt gerufen. Sie war etwas angeschwitzt, als ich mit Björt auf den Hof spazierte. Habe Björt den Südweg hinunter geführt. Mache ich ja meist so, das sie schon mal etwas ausschnaufen kann.
Beim Spazierengehen schlich Björt wieder so extrem – macht sie ja unheimlich gern, wenn sie nicht geritten wird. Dann muss man sie „ziehen“. Svandis kam freudig mit, und es machte ihr auch nichts aus, das wir den Feldweg zur Straße gegangen sind, wo sie nie mit mir hoch will, wenn ich auf ihr sitze.
Im Stall habe ich dann noch Wasser gegeben, abgeäppelt und geschmust. Björt mit Stroh abgerubbelt und ihr nach ca 30 Minuten die Abschwitzdecke abgenommen.
Ansonsten war heute ein sehr ruhiger 2ter Weihnachtstag.
Das Wetter war ja auch nicht sehr einladend, so das der Rest des Tages im warmen Wohnzimmer verbracht wurde.
Heiligabend
Arbeiten musste ich auch – allerdings „nur“ bis 12 Uhr – und irgendwie hatte der Rest der Nation frei. Kaum ein Anrufer verirrte sich zu uns.
Leider hatte mein Zahnarzt auch frei, so das der abgebrochene Zahn die Feiertage wohl oder übel überstehen muss.
Ich war dann so kurz vor 13 Uhr daheim und nach einem schnellen Mittagessen auch schon schnell bei den Pferden. beide saubergemacht und dann Svandis wieder als erste geritten.
Es ging auch heute alles prima, kein buckeln – mal stehenbleiben oder rückwärtsgehen, doch das darf sie ja – hauptsache kein Bocken. Die letzten 50 m an unserer Heuwiese runter wollte ich dann wegen Matsch führen – nicht das wir uns langlegen, wo es den ganzen Weg über so gut geklappt hat. Svandis rutsche am Berg auch mal 2 Meter, aber nicht schlimm – aber ich rutschte und lag ihr zu Füßen. Gaaaanz toll. Wäre ich sitzen geblieben, wäre wahrscheinlich nix passiert.
Grummel….
Mit Björt bin ich die gleiche Runde, wieder wesentlich schneller, geritten. Sie durfte zwar auch nur Schritt gehen – doch selbst das ist bei ihr ja nun mal schneller. Die letzten Meter bin ich auf Björt sitzen geblieben. Nochmal langlegen wollte ich mich nicht. Sie rutschte am Berg zwar auch etwas, aber nicht schlimm.
Abends kamen dann Onkel & Tante. Meine Mutter hatte Hühnersuppe *lecker* und Hühnerfrikassee mit Kartoffelpürree gemacht. War sehr gut. Hab viel zu viel gegessen, aber es hat so gut geschmeckt.
Dann haben wir noch bis kurz vor Mitternacht zusammengesessen. Mit Glühwein war auch „Weihnachten mit Marianne und Michael“ für mich erträglich.
Und am ersten Weihnachtstag geht das Schlemmen bei meiner Tante weiter
4ter Advent
Oh Man, war das ein dummer, nasser gar nicht weihnachtlicher Tag.
Es wurde nicht hell, die paar Meter zum Stall runter waren sauglatt so das ich nicht mal was mit den Pferden machen kontne.
Und zu allem Übel ist mir gerade auch noch der halbe Backenzahn weggebrochen.
Bekommt man die Woche wohl noch einen Termin beim Zahnarzt??
Was für ein doofer Tag!
richtig kalt
Zuerst habe ich heute morgen gemistet und die beiden durften in der Zeit auf der Weide stehen – normalerweise bei solchem Wetter eigentlich nicht, weil Hufrehe-Gefährlich, aber die waren so lästig, die musste ich aussperren. Dann habe ich fix einmal im Keller gefegt und rumgeräumt. Und dann wollte ich eigentlich sofort reiten – aber… Svandis strotze nur so vor Dreck und Mist. Da hab ich ihr erstmal den Schweif und die Oberschenkel gewaschen. Kommt davon, wenn Madame immer im Pipi-Stroh schläft weil es da warm ist. Sieht sie aus wie ein Schwein. Also warmes Wasser genommen und den Schweif gereinigt. Bah, kam da eine braune Suppe raus. Habe also herumgeschrubbt, bis das Ergebnis einigermaßen ansehnlich war. Pony natürlich in die Sonne gestellt, wo es doch angenehm war. Beim Waschen hatte ich zumindest nur eine Weste über – ich fand es in der Sonne ohne Wind richtig schön.
Als Svandis dann sauber war, und Björt auch geputzt, bin ich mit Svandis losgeritten. Svandis war artig und hat sich auch sehr gut benommen auf der Hausrunde. Kein bocken, kein Hampeln… ob sie Krank wird???
Mit Björt bin ich die gleiche Runde geritten – auch sie lieb, aber eben wesentlich schneller vom Grundtempo. War schon toll mit beiden. Doch nach dem Reiten war mir furchtbar kalt. Die Füße kurz vor dem Erfrierungstod. Der Rest war ja warm eingepackt.
Also erstmal ins Haus, wo mein lieber Bruder versuchte unseren Internetanschluss wieder etwas schneller zu bekommen.
Irgendwie wurde das mit dem Internet die letzten Tage immer langsamer – und siehe da – wenn mein Bruder bei der Störungsstelle anruft und schimpft, klappt das mit dem DSL auch wieder schneller.
Dann musste ich eben nochmal raus in die Kälte (minus 4 Grad) und den Pferden was zu fressen bringen – nun sind die Füße und die Finger trotz selbstgestrickter Socken und Thermohandschuh wieder eisigkalt. Die Pferde finden das Wetter toll – ich eigentlich auch, warum ich so friere weiß ich selbst nicht. Normalerweise mag ich so kalt viel lieber als im Sommer die Hitze.