Ich wusste ja schon Freitag, das mein Kopf dieses Wochenende nicht wirklich erfreut sein wird. Ostern noch im Schnee und bei nasskalten Minusgraden und für dieses Wochenende war Frühling angesagt. Das kann ich einfach nicht ab.
Samstag habe ich den Tag dann auch mit Migränemittel begonnen und den Abend mit Migränemittel beendet. Zwischendurch.. naja…
Morgens Stall gemistet, dann noch fix zu Manuela (www.aufgesattelt.de) hoch – aber meine Schuhe waren ja noch nicht da. Den Nachmittag verbrachte ich mit Saubermachen und aufräumen. Hmm – Abends habe ich dann um halb sieben Svandis mit Sidepull und ohne Sattel den Feldweg hinauf geritten. Sie bockte hier an den Silageballen einmal und blieb ab und zu mal stehen. Doch ich blieb oben – sie ist mich nicht losgeworden. Sie ist auch erstaunlich gut (für’s erste Mal „länger“ ohne Sattel) gegangen. An der Straße bin ich lieber abgestiegen. Besser ist das. Nicht das Auf der Straße ohne Sattel doch was passiert. Dann bin ich mit Björt die gleiche kleine Runde geritten. Auch ohne Sattel und nur mit Sidepull. Sie war sehr lieb und mit ihr bin ich die Straße langgeritten.

Heute früh um 6.36 Uhr (alter Zeit) bin ich wach geworden. Mal wieder das alte Problem, das mein Funkwecker sich NICHT automatisch umstellt. Wozu hat man so ein Teil? Naja, wo ich schon mal wach war, bin ich füttern gegangen. Die Ponys hatten ganz wenig Heu gefressen über Nacht. Die Netze waren noch fast voll. Der Zaun war aber zum Glück auch heil. Hmm – sie wollen halt Gras, und kein Heu mehr. Dann habe ich mich wie immer nochmal hingelegt – nachdem ich den Wecker vorgestellt habe.
Irgendwie gab es für meinen Geschmack viel zu früh Mittagessen.
Um 14 Uhr kam Kirsten – ich war schon seit 13 Uhr bei den Pferden und habe geputzt und geschrubbt. Ich wollte nicht wirklich in der Wohnung hocken und warten. Als Kirsten kam, waren die Ponys schon sauber.
Also gleich satteln und los. Wir sind heute mal über Vlotho gestartet. Erste Schwierigkeit 4 Kiddis aus Gabis Reitschule mit ihren Pferden kamen uns entgegen. Die beiden Großpferde der Gruppe machten einen Aufstand und auch die 2 Ponys fanden das nicht gut. Svandis war eh schon sehr nervös – bin vorher abgestiegen und wir sind in einen kleinen Feldweg gegangen. Trotzdem spann ein Großpferd extrem und genau als es neben uns war, sprintete es los. Das war auch für Svandis zu viel und sie stieg. Björt stand ein paar Meter hinter uns wie „ein Baum“ – sie fand das völlig uninteressant. Dann sind wir den Backsweg hinauf und dort in der Wiese an der Steinkuhle standen 2 Haflinger und die verteidigten ihre Wiese. So dick wie sie waren – Bewegen konnten sie sich. Bevor Svandis rumhampelt wie irre, bin ich doch wieder abgestiegen und habe vorbei geführt. Durch die Siedlung haben wir den Ponys verboten zu Äppeln. Leider hielten sie die Biester nicht daran. Zuerst hat Svandis auf den Weg geschissen. Und dort ist wirklich nicht ein bißchen wo man das verschwinden lassen kann. Zum Glück war eine Frau in ihrem Garten lieh uns ein Kehrblech. Und den Dünger durfte ich an ihre Rosen machen. „Früher hat man das immer gemacht, heute will das ja keiner mehr.“ meinte sie, und freute sich, das wir uns mit ihr unterhielten. Wo wir da so standen, bat ich Björt doch auch zu machen. Aber sie wollte nicht. 40 Meter weiter erleichterte sie sich aber *grrrr* Dort auch wieder keine Chance was zu verstecken. Also klingelte ich bei Freunden meiner Tante – die waren auch daheim und gaben mir eine Schaufel und der Dünger landete an deren Rhododendron. Böse Pferde – ganz böse Pferde.
Dann sind wir zu meiner Oma hoch, weil ich sie fragen wollte, ob sie EM braucht – aber Oma war nicht daheim. Dort sind wir in den Wald. Ganz gemeinen Berg hinauf – Da haben die Pferde schon geschnauft, doch es hat sie niemand gezwungen zu galoppieren. Von dort aus ging es runter in den Oberbeckser Forst und dort gaben Björt und Svandis nochmal ordentlich Gas. Nach 2 Galoppstrecken war Svandis richtig „nass“ und am Schnaufen. Björt wollte aber noch, und wie! Also schickte ich Kirsten mit Björt noch eine Mini-Schleife. Der erste „Alleinritt“ Bergab, Töltstrecke die Kirsten im Schritt ging, und dann bergauf zu Svandis und mir im Galopp. Hat super geklappt und Björt wollte noch immer. Svandis hat die Wartezeit auch sehr lieb gemacht. Sicher hat sie gerufen, war aber echt anständig. Wir haben etwas Trab geübt und etwas Seitengänge. Das hat relativ gut geklappt, dafür das wir das sonst nie machen. Als Björt wieder bei uns war, sind wir gemütlich durch Oberbecksen wieder nach Hause.
Die Pferde durften dann noch so 20 Minuten an der Hand grasen und waren dann auch schon wieder trocken. Björt hat sich im Paddock noch gewälzt, Svandis nicht, aber wir hatten die Pferde nach dem Ausritt und nach dem Grasen auch noch übergeputzt. So war das okay.

Die Sonne heute war herrlich, der Wind ziemlich frisch. Ob es nun wirklich Frühling gibt?!

können die Pferdedamen nun wieder.
Der jährliche Zahn-Check ist erfolgt.
Da ich bis 17 uhr arbeiten musste, und Andreas sich für 17.30 Uhr angekündigt hatte, war Kirsten so nett schon früher am Hof zu sein, und evtl die Pferde zu holen. Falls ich durch den Verkehr in Oeynhausen nicht pünktlich bin. Doch es klappte ausnahmsweise mal gut.
Andreas kam – sah – griff zu den Raspeln…
Bei Björt war die letzten 2 Jahre sehr viel zu machen, da sie scheinbar vor ihrer Zeit bei mir noch nie etwas vom Zahncheck gehört hatte. Dafür mussten dieses Jahr nur ein paar Kanten und 1 kleine Spitze abgeschliffen werden.
Bei Svandis war dagegen Großbaustelle.

Obwohl viel zu machen war, hielt Svandis sehr lieb den Kopf hin. Bisher musste noch nie eines meiner Pferde sediert werden. Außer Svandis, als ihr ein Wolfzahn gezogen werden musste, da der im zarten Pferdealter von 3 schon viel zu groß war.

Abends beim Füttern konnten die Beiden wieder kraftvoll zubeißen. Es wird nicht mehr verkrümelt und keine Heuröllchen mehr gemacht.
Samstag / Sonntag wird zur Schonung gebisslos geritten, wenn das Wetter es zuläßt – und dann ist wieder alles „normal“
Jährlicher Check erledigt!

Hmm – der Magen hat sich beruhigt, grummelt nicht mehr so doll. Aber so ganz okay ist es trotzdem nicht.
Egal, frische Luft – ich muss raus, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt.
Kirsten hatte leider keine Zeit – so habe ich beide Pferde bewegt. Erst mit Björt die normale 30 Minuten Runde geritten. Heute hatte ich wieder mal das Sidepull drauf und sie ging sehr schön. Sie war locker und ich hatte das Gefühl nichts in der Hand zu haben.
Svandis anschließend – auch nur mit Sidepull – war dagegen ziemlich aufmüpfig. Sie scheint nur noch mit Björt gehen zu wollen. Sie kam mit ihrem Dickkopf aber nicht durch. Und nachdem sie das begriffen hatte, ging sie auch sehr fein und hat prima zugehört.
Hat heute auch wieder Spaß gemacht, mal wieder beide Pferde zu reiten

Irgendwie ging es mir den ganzen Tag nicht gut. Keinen richtigen Hunger, und der Magen rumorte furchtbar.
Reiten wollte ich mit „Grummelmagen“ auch nicht – so bin ich mit Björt links, Svandis rechts und Askja (freilaufend) spazierengegangen. Die 3 Mädels haben sich sehr gut benommen. Hat Spaß gemacht.

Abends war ich dann mit Marion und Kirsten beim Griechen „Kosta’s Taverne“ – das Essen war sehr gut – aber viel zu große Portionen für uns. Satt wurde man. Und ich wollte echt nur was kleines. Habe die Hälfte zurückgeben müssen. Das konnte ich nicht alles essen.
Wenn der Magen wieder okay ist, dann können wir da nochmal hin…

Ostern war eher ein „Weihstern“
Und heute kamen munter weitere Flöckchen aus dem trüben Himmel. Okay, zeitweise sah man auch blauen Himmel. Arbeitsfrei ist momentan aber nicht drin. So rutschte ich heut früh den zugeschneiten Südweg hinauf und heute abend wieder hinunter.
Als ich daheim war, schneite es mal gerade nicht – doch ein Blick aus dem Fenster zeigte mir ziemlich nasse und schneebedeckte Islandpferde. Björt und Svandis genießen das Wetter offensichtlich. Björt steht sowieso fast immer draußen und Svandis scheint zwar Regen zu hassen, aber Schnee findet sie toll. Da nasse Pferde und matschige, rutschige Wege nicht gerade schreien „reiten“ – habe ich mich nicht beeilt.
Als ich dann um 19 Uhr zum Füttern raus musste – da war wieder dichtes Schneegestöber. So habe ich mich auch nicht lange bei den Beiden aufgehalten. Futter bringen, Wasser geben und Stall und Paddock abäppeln. Einmal kurz schmusen und das muss dann langen bis morgen.

Hoffentlich ist der Winter bald zuende