Am Samstag war nun das Hausturnier bei Kersebaums in Gräsebilde. Ich hatte insgeheim ja gehofft, mal dran teilnehmen zu können. Aber durch den gebrochenen Finger konnte ich ja nicht üben. Und das ungelöste Transportproblem. Also nicht angemeldet.
Aber zum gucken „muss“ man da hin – weil eben auch Marions Orri bei Kersebaums wohnt und die natürlich da starten, und Marions Tochter Birthe mit ihrem Arnold gestartet ist. Und meine Bekannte Brigitte aus Paderborn mit ihrem Hengst Andvari dort auch angetreten ist. …
Morgens von 9 bis 11 Uhr sollte die Dressurprüfung sein. Das fand ich nun nicht so spannend – und ausgerechnet Samstag, immer wenn ich was vor hab, lahmte Svandis ganz ganz stark. Hatte schon fast keine Lust mehr weg zu fahren. Svandis trat vorn ganz übel zu, hinten stakste sie auch schlimm, brach teilweise hinten weg – so ähnlich wie letztes Jahr im Oktober. So kam schon wieder Panik in mir hoch.
Ich habe dann morgens von 8 – 9 noch gewirbelt, das ich das Eco-Raster wieder in den Stall bekommen habe. Als das drin war, noch Heu vom Dachboden geholt und die Heunetze ganz ganz voll gemacht. Wasser aufgefüllt, und noch 2 Eimer bereit gestellt. Svandis bekam Schmerzmittel, doch nach den 3 Stunden Weide (6-9 Uhr) ging sie schon bißchen besser. Verlegen?? Vertreten??? Gezerrt??? Egal – Bißchen Schmerzmittel kann nicht schaden.
Nach einer Dusche wegen zu starkem Körpergeruch, Askja eingesackt, alles ins Auto verfrachtet – Askja bei Onkel und Tante abgeliefert – was ihr gar nicht gefallen hat. Kirsten noch schnell gefragt, ob sie mit will oder später mit ihren Jungs. Sie wollten später gemeinsam kommen. Dann bin ich endlich abgefahren. War um 11.15 Uhr da. So habe ich ganz knapp Brigittes Dressuraufgabe verpasst. Sie war die letzte Starterin der Dressur (von 10) und belegte im Endeffekt Rang 5. Ganz anständig wie ich finde.
Im Anschluss an die Dressur kam „Tölt für Anfänger“ (entweder Pferd kaum Tölt Erfahrung oder Reiter) – wäre was für Kirsten/Björt und Svandis/ich gewesen – hätten zwar nix gewonnen aber egal.
Es folgten die Team Viergang und die Bodenarbeitsprüfung, an der auch Marion & Orri und Birthe & Arnold teilgenommen haben. Und gleich in der Aufgabe versagte meine
Kamera – Akkus hin! Es waren 5 Starter in der Bodenarbeit. Alle natürlich nacheinander dran. Die Aufgabe wurde vorgelesen. Birthe und Arnold sind 3te geworden, Shetty Rosi und seine junge Besitzerin wurden 2te und Marion & Orri gewannen die Prüfung.
Weiter im Ablauf folgten die Prüfungen wie Akustiktölt, Stildreigang, Kostümreiten, „K.O.-Geschicklichkeit“ (Trail) Prüfung…
Die K-O Geschicklichkeit war dann die letzte Prüfung. Mit Aufgaben wie eine
enge Volte reiten um einen Stab herum. An einer Frau mit Sprühflasche im
Abstand von 1 m vorbei Reiten, zu einem Ring reiten, sagen mit welchem Vorderbein dein Pferd in den Ring tritt, und das dann auch schaffen; an einen Aufsitzrasenmäher mit laufendem Motor heranreiten, Absteigen, Schoko-kuss von der Motorhaube nehmen, mit „Schokokuss“ in der Hand von rechts aufsteigen usw. Man hatte sich wirklich nette Aufgaben ausgedacht.
Nach der Prüfung (Ende 19.30 Uhr) bin ich heim gefahren. So habe ich den „Mitternachtstölt“ um 22 Uhr nicht mehr gesehen. Doch von 19.30 bis 22 Uhr gab es auch keine Prüfungen mehr, sondern Abendessen – und das musste man vorher bestellen… Aber das wollte ich nicht.
War auch Müde, wollte nach Hause. Askja habe ich um 20.20 Uhr im Auto gehabt und dann nach Hause. Pferde gefüttert und geschmust… Feierabend. War auch KO 🙂
Super schöner Tag – und Svandis trat auch schon wieder fast normal zu.