Samstag war ein „nur Pferde Tag“…. zumindest 3/4 vom Tag.
Morgens die 2 sauber gemacht, und 10 Minuten rasen zupfen lassen
1x kurz beim Hänger meines Vater mit angepackt – damit der Vorderwagen wieder unter den Rahmen kam. Das ging ganz schnell und unproblematisch.
Kurz nach 10 Uhr kam Thomas mit Mariele-Sophie. Svandis geholt, Hufverbände entfernt – Hufe nachgeschnitten und desinfiziert. Vorn rechts und hinten rechts nochmals richtig viel Sabber entfernt. Hinten links mussten wir dringend bei – aber den Huf will Svandis nun überhaupt nicht geben. Weil sie rechts nicht belasten will. Mit viel Schimpfen und viel Kraft haben wir den Huf aber in Form bekommen. Die Flex hat dabei wieder gute und schnelle Hilfe geleistet.
Da Thomas vorn rechts eher Bakterien als Sabberverursacher vermutet (da im Strahl und am Hufballen) und die jeweils linken Hufe nicht so dramatisch oder Geschwür belastet sind, bekam Svandis nur hinten rechts am wiedereröffneten Geschwür einen Hufverband und die anderen Füße blieben barfuß. Ist ja trocken und im Stall hatte ich alles ganz sauber gemacht.

Nach dem Hufemachen haben wir Björt gesattelt und an die Longe genommen. Mariele saß dieses Jahr erst zum 2ten Mal auf Björt. Bißchen unsicher war sie schon, aber nun wollen sie häufiger kommen zum üben.

Anke kam gegen 12.30 Uhr, da waren wir gerade mit Mariele/Björt ärgern fertig.
Thomas und Mariele sind heim, und wir Edlers und Anke haben erstmal Mittaggegessen. Dann bekam Svandis ihre Bioresonanz und APM zur Organunterstützung und Anregung des Stoffwechsels. Marion war auch hier und sah interessiert zu. Svandis genoss das Ganze wieder sichtlich. Björt rannte kreischend im Paddock umher. Alleinsein ist doof, vorallem wenn Svandis APM bekommt – Björt will doch auch immer.
Anke und Marion verließen mich dann so gegen 15 Uhr.
Ich musste noch aufräumen und Stall fegen und Keller sauber machen. Gegen 17 Uhr versorgte ich dann schnell die Pferde.
Anschließend duschen und umziehen, da ab 18 Uhr Geburtstagsfeier bei meiner Tante auf dem Kappenberg. Askja durfte dort natürlich wieder mit hin. Um 21 Uhr war dort jedoch auch schon Schluss

Freitag – arbeiten – Bis 17 Uhr im Büro sitzen bei strahlendem Sonnenschein draußen.
Das ist deprimierend.
Aber immerhin konnte ich abends mein Auto aus der Werkstatt holen und es hatte TÜV ohne Mängel bekommen und Abgasuntersuchung war auch total unproblematisch. Also 2 Jahre hat er noch. (Mindestens)
Da ich abends zu Claudia wollte, habe ich bei den Pferden nur gemistet und die 2 geschrubbelt und mehr war nicht. Trotz allem war ich erst kurz nach 20 Uhr bei Claudia. Hat nicht viel ausgemacht, da wir eh nur DVD gucken wollten. Sie hatte „Hellboy 2“ und „Tintenherz“ ausgeliehen. Zuerst haben wir Tintenherz geguckt. Bin ich fast bei eingeschlafen. Aber auch Hellboy hat mich nicht irre fasziniert und wachgehalten. Gut das wir beie Filme nicht im Kino geguckt haben. So war ich dann gegen 0.30 Uhr auch wieder daheim.

Mein spotan genommener freier Tag war ziemlich anstrengend.
Morgens war ich schnell bei Klocke und habe Grassamen und Pferdekrempel geholt. Schnell bei den Pferden nach dem Rechten gesehen und dann mit meinen Eltern und Tim -der Kindergarten frei hatte – in die Balitherme zum schwimmen.
Erst sind wir alle eine halbe Stunde gemeinsam geschwommen, dann hatten meine Eltern 30 Minuten Wassergymnastik. In der Zeit waren Tim und ich allein in der Therme unterwegs. Sind im Außenbecken geschwommen – Tim hält sich mehr an mir fest, als das er allein schwimmt. In der Stromschnelle waren wir natürlich auch wieder und in den Whirlpools haben wir auch gesessen.

Nach dem Schwimmen haben wir mein Auto zum Schrauber gebracht, damit der Punto dann wirklich Freitag TÜV bekommt. Anschließend haben wir im neu abgetrennten Gartenteil Gras gesät. Die Pferde musste ich auch noch schnell fertig machen, da die Tierärztin zum Influenza impfen kam. Und bei Svandis Blut abnehmen. Ich will nochmal grosses Blutbild haben. Leider gibts erst Montag die Ergebnisse. Soll einfach mal frühen Nachmittag durchrufen.
Als Frau Dr. vom Hof war, habe ich bei Svandis die Hufe nochmal gesäubert und gespült. Hinten rechts, wo sie ja so gar nicht zutreten will, lief Sabber einfach so aus dem Huf. Das sah ungut aus. Also habe ich nochmal nachgeschnitten – und stieß gleich auf neuen Siff im Huf wo ich die Kneifzange ansetzte. Auch vorn rechts, wo sie nicht gut tritt, kam der Sabber gleich aus der Lücke die ich frei legte. Leider war das am Strahl bzw. am Hufballen, da wo man normalerweise mit dem Messer nicht rumpfuscht. Habe trotzdem Eiter und Siff da rausgeholt. Und sowohl vorn als auch hinten rechts die Hufe mit Wasserstoffperoxid ausgespült. Und bei Thomas hab ich angerufen, das ich jemand bräuchte der einen schönen Hufverband machen kann. Er kam dann auch „sofort“ Fand hinten und vorn noch mehr Sibber und schnitt nochmal tiefer als ich. Gerade vorn hat er noch wesentlich mehr gemacht als ich mich je getraut hätte. Auch für ihn war es das erste mal, das er an der Stelle tief schneiden musste. Behagte ihm auch nicht so. Vorn und hinten haben wir dicke Hufverbände gemacht. So tritt Svandis mit den geöffneten Hufen vielleicht leichter zu. Erstmal ging sie schlechter, weil in den rechten Hinterhuf haben wir in die ziemlich tiefe Wunde Wasserstoff gekippt. Das brennt wie Hölle, das ist nun mal so. Die Hufverbände sind nicht so prickelnd, weil ich keine richtige Verbandswatte hatte. Ich hoffe, das meine Verbandsbestellung bald kommt. Samstagfrüh will Thomas nochmal kommen und Verbände erneuern.
Ich Dumme hab auch vergessen bei Frau Dr. nach Verbandswatte zu fragen. Man wird alt und vergesslich.
Wegen der Influenza impfung hat Björt nun auch 2 Tage frei. Sicher könnte ich sie bewegen, doch schwitzen soll sie nicht. Nur das sind bei Björt so sachen die man nicht trennen kann. Sie will einfach zu viel und wird leicht feucht dabei.

Montag früher Feierabend gemacht, zu meiner Tante gefahren und zum Geburtstag gratuliert.
17 Uhr kam Andreas zum Zähne machen bei den Pferden. Klappte gut und ging fix. Bei Svandis mussten einige Zahnhaken entfernt und Kanten gerundet werden. Svandis hat gut stillgehalten beim Raspeln. Bei Björt war auch nicht viel, auch bei ihr wurden Haken und Kanten beseitigt bzw. entfernt und Zahnstein wurde beseitigt. Björt ging wieder beim Raspeln mit Andreas spazieren, doch der sieht das sehr locker und ist ganz ruhig dabei.
Svandis hab ich vorher an den Hufen herum geschnibbelt. Sie hatte hinten an beiden Hufen schon wieder tiefe Risse. Als ich hinten rechts wegschnitt, kam etwas Sabber aus der erweiterten weißen Linie. Habe die Hufe ordentlich gesäubert und desinfiziert. Anschließend alle 4 Füße in Watte und Hufschuh verpackt.
Heute früh hatte Svandis nur noch 1 Hufschuh an. *grummel* Also wieder alles sauber machen, desinfizieren und verpacken. Heute Nachmittag, als ich heim kam, hatte Svandis nur noch 3 Hufschuh an. Hinten links hatte sie sich ausgezogen.
Kirsten kam dann heute, wir haben Svandis beide Hinterhufe neu gesäubert und verpackt. Kirsten ist dann eine ziemlich schnelle Runde mit Björt geritten und ich bin in der Zeit mit Svandis etwas hin und her gelaufen. Nach ein paar Schritten hinten gehüpft trat sie sehr gut zu. Wir ließen Björt und Svandis noch etwas Gras knabbern und dann wurde gefüttert und Feierabend gemacht.

Samstag früh habe ich die Pferde versorgt und das Futter für den Abend vorbereitet. Meinen Eltern alle wichtigen Telefonnummern aufgeschrieben und kurz vor 8 Uhr bin ich nach Göttingen abgedüst. Hat wieder knapp 2 Stunden gedauert und schwupp stand ich auf dem Schulhof. Schon praktisch so ein großer Parkplatz am Wochenende.
Marion und ich haben etwas gefrühstückt und erzählt. Dann ging es zum Hundeplatz, da Marion noch eine Agility-Gruppe hatte. Und es war so kalt und nass in Göttingen. Es regnete dort allen Ernstes sehr stark als ich kam. Bei uns war nichts! Ich bin im strahlenden Sonnenschein losgefahren. Und so standen wir auf dem Hundeplatz im Nisselregen und die Hunde wurden „über die Hindernisse“ gescheucht. Doch denen macht es aber richtig Spaß. Wir waren so von 11 bis ca 13 Uhr auf dem Hundeplatz.
Kurz auf knapp kamen wir dann um 14 Uhr zum reiten. Marion und ich ritten wieder die Isländer. Die 3 Mitreiterinnen (alle 16 Jahre) wollten eh Gitano und Kalle und die eine unbedingt Ljóska. So nahm ich Tyra, die einen sehr guten Tag hatte. Außer wenn die Mädchen ihre Pferde im Galopp abschießen ließen, hatte ich keine Probleme mit Tyra.
Wir waren etwas über eine Stunde unterwegs. Dann noch Pferde versorgt, Auslauf sauber gemacht, Heu verteilt, Stroh in die Laufstallbox und so.
Abends waren Marion und ich im „Wölfis“ einem schnuckeligen kleinen Restaurant, wo man super Schnitzel essen kann. Ich war das erste Mal dort, bestellte mir ein Schnitzel Hawai, hat mir sehr gut geschmeckt.
Abends haben wir dann TV geschaut.

Sonntag ausschlafen (wollen) – jedoch wenn man so einige Geräusche nicht gewohnt ist, hab ich auch einen etwas leichteren Schlaf. Morgens um 7.30 Uhr war jedenfalls Elja – die Hauskatze – wach. Und Elja war der Meinung auf dem Flur, wo sie ihre Kletterlandschaft und ihre Schlafstätte hat, herumturnen zu müssen und zu Maunzen. Elja kann sehr laut maunzen
Nach einem späten Frühstück sind Marion und ich mit den Hunden Sammy und Magni nach Scheden gefahren und dort spazieren gegangen. Natürlich haben wir auch einen Blick auf den ehem. Ponyhof Scheden geworfen. Dort haben wir uns 1993 kennengelernt. Wir haben nur im Vorbeifahren geschielt – angehalten haben wir nicht.
Um 16.30 Uhr bin ich wieder richtung Heimat aufgebrochen.
Abends wieder selbst Pferde versorgt. Irgendwie vermisse ich die 2 schon sehr, auch wenn ich nur mal ein Wochenende weg bin.