Samstag früh habe ich die Pferde versorgt und das Futter für den Abend vorbereitet. Meinen Eltern alle wichtigen Telefonnummern aufgeschrieben und kurz vor 8 Uhr bin ich nach Göttingen abgedüst. Hat wieder knapp 2 Stunden gedauert und schwupp stand ich auf dem Schulhof. Schon praktisch so ein großer Parkplatz am Wochenende.
Marion und ich haben etwas gefrühstückt und erzählt. Dann ging es zum Hundeplatz, da Marion noch eine Agility-Gruppe hatte. Und es war so kalt und nass in Göttingen. Es regnete dort allen Ernstes sehr stark als ich kam. Bei uns war nichts! Ich bin im strahlenden Sonnenschein losgefahren. Und so standen wir auf dem Hundeplatz im Nisselregen und die Hunde wurden „über die Hindernisse“ gescheucht. Doch denen macht es aber richtig Spaß. Wir waren so von 11 bis ca 13 Uhr auf dem Hundeplatz.Kurz auf knapp kamen wir dann um 14 Uhr zum reiten. Marion und ich ritten wieder die Isländer. Die 3 Mitreiterinnen (alle 16 Jahre) wollten eh Gitano und Kalle und die eine unbedingt Ljóska. So nahm ich Tyra, die einen sehr guten Tag hatte. Außer wenn die Mädchen ihre Pferde im Galopp abschießen ließen, hatte ich keine Probleme mit Tyra.
Wir waren etwas über eine Stunde unterwegs. Dann noch Pferde versorgt, Auslauf sauber gemacht, Heu verteilt, Stroh in die Laufstallbox und so.
Abends waren Marion und ich im „Wölfis“ einem schnuckeligen kleinen Restaurant, wo man super Schnitzel essen kann. Ich war das erste Mal dort, bestellte mir ein Schnitzel Hawai, hat mir sehr gut geschmeckt.
Abends haben wir dann TV geschaut.
Sonntag ausschlafen (wollen) – jedoch wenn man so einige Geräusche nicht gewohnt ist, hab ich auch einen etwas leichteren Schlaf. Morgens um 7.30 Uhr war jedenfalls Elja – die Hauskatze – wach. Und Elja war der Meinung auf dem Flur, wo sie ihre Kletterlandschaft und ihre Schlafstätte hat, herumturnen zu müssen und zu Maunzen. Elja kann sehr laut maunzen Nach einem späten Frühstück sind Marion und ich mit den Hunden Sammy und Magni nach Scheden gefahren und dort spazieren gegangen. Natürlich haben wir auch einen Blick auf den ehem. Ponyhof Scheden geworfen. Dort haben wir uns 1993 kennengelernt. Wir haben nur im Vorbeifahren geschielt – angehalten haben wir nicht.
Um 16.30 Uhr bin ich wieder richtung Heimat aufgebrochen.
Abends wieder selbst Pferde versorgt. Irgendwie vermisse ich die 2 schon sehr, auch wenn ich nur mal ein Wochenende weg bin.