Spurensuche

Kirsten und ich hatten uns Samstag früh um 9.30 Uhr verabredet. Wir wollten
reiten, bevor bei unseren Nachbarn der Auflauf beginnt.
Denn bei unseren Nachbarn stand der alljährliche Schnitzeljagdritt/Reiterralley auf dem Tagesprogramm. Mitreiten wollten wir nicht… Das können Björt und Svandis noch nicht. Die drehen mir doch durch, wenn da zwanzig/dreißig andere Pferde um sie herum Bambule machen.
Und Kirsten reitet Björt doch erst 3 Monate – das wäre zu früh für die Zwei.
Wir sind aber den markierten Weg der Schnitzeljagdreiter gegangen, da wir nun doch neugierig waren, wo es langgeht.
Svenja – die letztes Jahr erneut den Ritt gewonnen hat, und dieses Jahr für die Streckenführung und die Aufgaben zuständig war, hatte eine sehr anspruchsvolle Route gewählt, wie ich finde. Immerhin kommen da ja Leute, die sich bei uns nicht wirklich auskennen. Natürlich ging es den normalen Weg in den Wald – dort aber erstmal vorher und von hinten in den Wald. Dann auf dem Reitweg bergab – zum „unteren Schlagenweg“. Das Bild zeigt den Schotter, den nun fast den ganzen Reitweg ziert.
Auf dem Weg dorthin wurden wir beinahe von einem Trecker mit Baum-Ernter umgerast. Der fuhr den Waldweg in einem Affenzahn hoch und wurde nicht mal langsamer als er uns sah. Der „untere Schlangenweg“ ist einer der noch nicht von den Waldarbeitern zerstörten Wege. Die Frage ist bloß: Wie lange darf der noch so bleiben. Auf der Strecke lagen 3 kleine Bäumchen quer – Björt stapfte drüber und wäre am liebsten die ganze Strecke im Galopp gerast. Svandis ist über die 3 kleinen Bäumchen gehüpft. Voll süß! Über den dickeren Buchenbaum, der so quer über den Weg liegt sind beide
Pferde gut rübergeklettert. Björt berührt den fast mit dem Bauch wenn sie drübersteigt, so hoch liegt der Baum. Und sie war super stinkig und regte sich furchtbar auf, das Kirsten sie nicht rennen ließ.
Als wir an die „Reitwegkreuzung“ kamen, stand dann dort der Trecker und wollte anfangen Bäume aufzuladen – aber der Fahrer hat dann doch gewartet bis wir vorbei waren. Wir sind weiter dem markierten Schnitzeljagdweg gefolgt – eine schicke Galoppstrecke hinauf. Björt ist sogar sehr anständig „rund“ galoppiert und
Svandis eigentlich auch. Doch dann hat sich Svandis einen Hufschuh ausgetreten. Also anhalten, wieder anziehen und dann weiter – aber diesmal im Schritt. Die Schnitzeljagdroute führte noch über eine kleine Schleife den regulären Reitweg entlang.
Wir waren 20 Min. zum Wald unterwegs – im Wald 45 Minuten und hätten dann wieder den gleichen Weg heim wie hin gemusst – aber wir sind dann doch lieber über Vlotho zurück nach Hause. So waren wir insgesamt fast 2 Stunden unterwegs. Und die Ralleyreiter müssen unterwegs auch noch immer Aufgaben erledigen.
Kirsten und ich haben uns ja auch an Aufgabe 1 versucht „das Gatter“ Latte anheben, drunterherreiten, ablegen. Mit Svandis habe ich es im 3ten Versuch geschafft, Kirsten konnte die Latte zwar anheben, aber nicht drunterher reiten und ablegen. Das werden wir nun wohl ab und zu irgendwie üben….

Samstagnachmittag waren wir im Heu und am Gras mähen – frisches Grün für die Pferde zum Futtern – brauchten sie nicht auf die Weide. Und der Hang sieht ordentlich aus.
Die Heupresse wurde hervorgeholt und vorbereitet

Abends kam Claudia und wir beide haben den Grand Prix d’Eurovision geguckt.Traurig, wie da die Wertungen zugeschoben werden.

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