Um 6.30 Uhr war die Nacht war zu Ende…
Mein Vater war schon um 5 Uhr auf und hat im Internet den Regenradar beobachtet… Der Regen kam immer näher und da hat er es nicht ausgehalten und uns aus den Betten geholt – meine Mutter und mich.
Um 7 Uhr war die Presse am Trecker und wir haben die kleine Wiese gepresst. War zwar noch etwas Morgenfeuchte drin, aber okay. Das trocknet auf dem Boden durch. Leider haben wir ganz bißchen zu fest gepresst, weil ich mal wieder geschlafen habe. Mein Vater hat zwar immer „lose“ gedreht an der Presse, aber die Bunde sind trotzdem arg schwer und groß. Als wir die 15 Bund auf dem Dachboden hatten, hat meine Mutter alle aufgemacht und noch Schnur dazwischen geknotet, damit sich das „ausbreiten und ausdünsten“ kann – wenn es bis Dienstag noch klamm ist, mache ich alle Bunde auf und schüttel es auf – dann lager ich das eben lose da auf dem Dachboden. Die kleine Wiese haben wir sonst immer lose eingelagert. Das Heu ist ansonsten phantastisch! Riecht so richtig klasse. Der ganze Stall duftet nun wieder toll nach frischem Heu. Um 8 Uhr waren die 15 Bund auf dem Dachboden – um 9 Uhr bekamen wir auch endlich Frühstück.
Björt und Svandis durften von 10 bis 11 Uhr im Regen auf die Weide. Um kurz vor 12 gab’s für die Zweibeiner Mittagessen. Und dann…. Meine Eltern gingen ins Bett und ich auf mein Sofa. Als ich so um 17 Uhr wach wurde, kam mein Bruder mit Frau und Kind und frischen Waffeln.
Björt und Svandis durften nochmal auf die Weide, und Edlers haben Kuchen+Waffeln gegessen.
Anschließend sind meine Mutter und ich mit Hund und Ponys noch 30 Minuten spazieren gegangen. Das hat ganz gut getan, aber die komische Gewitterluft draußen ist für meinen Kopf gar nicht gut. Naja, wird auch wieder besser.
Nun ist das erste Heu ja drin – nun kann es von mir aus Regnen. Die große Wiese ist noch nicht gemäht. Das hat noch Zeit.