Es ist furchtbar nass. Die Welt versinkt im Regen.
Da macht doch nichts Spaß.
War morgens einkaufen und den Rest des Tages habe ich irgendwie herum gelungert, bißchen hier und da gemacht und bei den Pferden aufgeräumt – zumindest den Stall und Paddock. Svandis und Björt sind nass und dreckig bis auf die Haut. Da geht gar nichts.
Im Rahmen unserer „Bewegung“ bin ich dann in Regenzeug (Vaters Regenhose, meine Regenjacke) mit den Ponys und Askja etwas spazieren gegangen. Aber nur Südweg hoch, bis zum Backsweg die paar hundert Meter und zurück. Am Backsweg flossen wahre Sturzbäche hinunter. Sämtliche Abwassergräben hier oben sind voll. In unserer kleinen „Grund“ (Wiese) und in Nachbars Waldwiese steht das Wasser knöcheltief. Alles matscht, überall feucht und einfach furchtbar.
Die nassen Pferde wollten nicht mal schmusen. Sie haben sich sichtlich beeilt, das der Spaziergang schnell zu Ende war. Doof eigentlich, denn Björt steht sowieso draußen und Svandis lässt sie nicht in die Hütte – aber sie wollten im Regen beide nur ungern gehen.
Askja fand den kleinen Spaziergang ganz toll. Erst traute sie dem Braten nicht, das sie ohne Leine mit sollte, aber weil ich immer gewartet habe und sie gelockt habe, ist sie dann doch mit gelaufen. Sie war auch ganz lieb und blieb immer in meiner Nähe. Gut das unser Jagdhund keinen Jagdtrieb hat.
Heute Abend werde ich mit Claudia in ihrer (hoffentlich warmen) Bude sitzen und „Schlag den Raab“ gucken.
Da können wir ja kommen und mit Tim Boot fahren in der Wiese 🙂