Bei uns ist seit Donnerstag auch Winter mit Schnee – ich mag es immer noch nicht. Mit dem Yeti hatte ich gar keine Probleme den Südweg und die anderen nicht geschobenen Straßen zu bewältigen! Der zog dadurch wie nichts. Klasse. Bin noch immer begeistert von meinem Auto.
Donnerstag früh musste ich erstmal die Garageneinfahrt freischaufeln. Denn da den Schnee festfahren, das ist dann beim Rückwärts reinfahren nicht witzig (bergab um die Kurve und das rückwärts…) also lieber den Schnee weg, damit es nicht rutschig wird. Gegen 10.30 Uhr habe ich meine Mutter zur Wassergymnastik gebracht. Nach dem Wegbringen wieder heim und nochmal Garageneinfahrt mit dem Besen abgefegt. Vater hat den Hof etwas frei gefegt und dann mit dem Einachsholder und dem Schneeschild 2 Spuren in den Südweg geschoben. Ich guckte noch bei den Pferden nach dem rechten. Dann musste ich auch schon wieder los, meinen Neffen von der Schule abholen. Nach dem Essen musste der kleine Junge Hausaufgaben machen und das dauerte elendig, der hat so getrödelt. Später waren wir noch draußen. Mein Vater und Tim haben einen Schneehügel zusammen geschoben und Tim hat dort Tunnel drin gegraben. Ich war bei den Pferden und hab sie auf der hartgefrorenen Weide etwas toben lassen. Björt tobte richtig, Svandis trabte etwas und bockte zwei drei mal, dann hatte sie keine Lust mehr. Abends haben wir dann Tim nach Hause gebracht. Denn der Südweg war doch recht rutschig für nicht Allradautos.

Dann haben eine Freundin und ich abends reichlich lang überlegt, wie wir Freitag zur Pferd und Jagd kommen und haben uns für Bahnfahren entschieden. So hat sie mich gestern früh gegen 8 Uhr abgeholt, sind zum Bahnhof runter. 8.45 Uhr fuhr unser Zug los, 10.25 Uhr waren wir in Hannover am Messeeingang. Fix durch die 2 Jagd Hallen, rein in die Gangpferdehalle (und anderes natürlich) – dort waren wir recht lange, sahen auch bei einer Demonstration auf dem Fino Strip zu. Ich kaufte mir warme Handschuhe. Dann kauften wir in anderen Hallen noch eine Tasche für mich (weil meine „Bürotasche“ kaputt ist). Auch der große Wanderrucksack meiner Freundin füllte sich immer mehr. Wir sahen noch einen Showblock in der großen Arena – das Übliche halt.
Ferner sahen wir uns noch ein paar Demonstrationen (Ausbildung des Gangpferdes, Ausbildung des Distanzpferdes), und so Ausschnitte von Darbietungen in der Gangpfedehalle an.
Halb sechs sind wir dann abgefahren, 19.25 Uhr waren wir wieder in Oeynhausen. War ein schöner Tag.

Heute früh, Schnee schippen – mit Mutter Wocheneinkauf machen gefahren
Evtl reite ich später noch kurz – aber auf den Straßen ist es mir zu glatt – werde wohl nur um die Heuwiese gehen.
Schlitten an Björt anspannen ohne Helfer mag ich nicht tun. Die ist so nervös anfangs und wird immer schneller, wenn niemand daneben ist der sie bremst.

Heute früh habe ich mal wieder den Stall sauber gemacht und während der Zeit durften Svandis (mit Maulkorb und Schuhen) und Björt auf die Wiese. Haben bißchen rumgetobt, Svandis trabte umher und bockte auch etwas, aber Galopp auf der gefrorenen Wiese wollte sie nicht. Björt rannte dagegen schon sehr umher.
Als Stall und Paddock sauber war, habe ich die beiden geputzt und dann Svandis mitgenommen. Der Puls war okay, die Hufe waren kühl. Sie trat gut zu. Bin wieder vom Stuhl aufgestiegen und mit ihr losgeritten. Die ersten 2-3 Schritte waren zunächst klamm, dann ging sie aber flott und munter voran. Den Südweg hoch, bis zum Backsweg und dort umgedreht und wieder zurück. Svandis trat ganz gut zu und sah nicht unglücklich aus. Der Puls war nach dem Ausritt sogar noch geringer als vorher. Auch im Paddock ging sie danach gut umher.
Mir war nach der knappen Stunde an der frischen Luft ziemlich kalt. Also zum Aufwärmen ins Haus.
Am Nachmittag bin ich dann mit Björt durchs Dorf geritten und am Bach lang zurück. Wegen dem Streusalz auf den Straßen hatte ich Björt die Hufschuh angezogen. Sie ging artig und war auch nicht aufgeregt. Naja, am Bach lang wollte sie wieder schnell schnell heim. Doch alles beherrschbar. Der Weg in der Fuchsgrund ist nun endlich repariert. Alles wieder schön gerade und begehbar. Björt wollte das eigentlich ausnutzen, aber ich wollte das die Hufschuh da bleiben wo sie hingehören. Und ich habe mich durchgesetzt. Björt ging einen sehr langsamen Galopp, sogar fast gesprungen. Für Björtverhältnisse wirklich gut. Nach dem Ausritt war sie schon am schnaufen aber nicht nassgeschwitzt.
Gegen 15 Uhr kam meine Freundin und blieb ein bißchen zum Schwatzen.

Es ist hier für mein Empfinden schon recht kalt geworden, aber zum Glück ist noch kein Schnee da. Das brauche ich auch nicht. Dennoch ist es so nass-kalt. Und das mag ich gar nicht.
Gestern musste ich bis 17 Uhr arbeiten, und als ich heim kam war ich nur kaputt und mir war schwindelig. Mit Erkältung ist das arbeiten gar nicht so einfach. Björt nur fünf Minuten an der Longe gehabt. Zum Kreislaufen hatte sie keine rechte Lust, wir haben dann bißchen verfolgen gespielt und Seitengänge geübt und so Kleinigkeiten. Svandis auch etwas im Kreis laufen lassen, und noch so 2-3 Mal mit ihr zur Garageneinfahrt und zurück gelaufen. Mit ihren Schuhen ging sie fein und munter voran. Ohne Schuhe nicht so ganz nett.
Ich war morgens unterwegs, habe getankt, Vogelfutter geholt, einige Kleinigkeiten für den Adventskalender des Neffen gekauft und im WerrePark ein Geburtstagsgeschenk besorgt.
Als ich um halb elf wieder daheim war, bin ich schnell zu Svandis. Ich wollte ihr ja die gereinigten Glue On Shoes anbringen. Habe die Teile schön gepolstert und sie passten beim anprobieren auch absolut richtig an die Hufe. Kleber gezückt und entsetzt festgestellt, das ich nicht 2,5 Flaschen Kleber habe, sondern nur noch 1,5 Flaschen 🙁 Ich habe die Hufe gesäubert, mit Alkohol und Nagellackentferner entfettet und alles „lt. Anleitung“ Füße waren richtig schön sauber. Dann die Laschen an die Hufe gemacht – links klappte auch recht gut, aber an dem rechten Huf wollte das Zeug partout nicht halten. Mit den letzten Tröpfchen Kleber bekam ich irgendwie die Laschen an den Huf. Lies das ganze etwas antrocken, Probelauf – Svandis sehr vorsichtig am Anfang. Als sie etwas beherzter Zutrat, machte es „plob“ und rechts vorn war der geklebte Schuh ab. Hat also nicht gehalten. Links habe ich es dann auch sofort wieder abgemacht und ihr die Hufe nochmal mit Alkohol vom Kleber befreit. Und wieder in die Hufschuh verpackt. Damit ging Svandis dann gewohnt gut.
Ich musste dann schnell ins Haus und mich ausgehfein machen. Onkel hatte zum Geburtstag eingeladen. Mittagessen und später Kaffee und Kuchen gab es. Um kurz nach 16 Uhr waren wir wieder daheim. Schnell umgezogen raus zu den Pferden. Schnell Björt gesattelt, sie und mich mit Reflektoren versehen. Und schnell mit ihr die Hausrunde geritten. Björt ist trotz Kälte und wenig zu tun momentan prima zu reiten. Hat Spaß gemacht. Dann habe ich Svandis geholt und bin mit ihr bis zur Garage gelaufen und zurück. Sie trat sehr schön zu. Kurzerhand vom Aufsteigstuhl auf das Pony gerutscht und sie hat mich fein und ohne Murren und vor allem mit beherztem Zutreten und kaum merklich vorn rechts anticken den Südweg hochgetragen. Kein Vergleich zu „letztens“ wo ich ja Hälfte Südweg wegen Humpeln abgestiegen bin. Auf der Straße sind wir bis zur letzten Straßenlaterne geritten,und am Südweg bin ich abgestiegen. Runter geführt. Pulsation und Wärme ok – nichts auffällig.
Mit ihren weichen Schuhen scheint sie keine Schwierigkeiten mit Belastung zu haben. Bloß wie krieg ich die Hufe weich genug gepolstert?? Die Schuhe saugen auf Dauer zu viel Nässe auf, und schrubbeln auch am Kronrand und am Hufballen…
Hmmmm
Also weiter grübeln nach einer für Svandis geeigneten Hufschutzlösung.

Es hat mich mal wieder erwischt. Montag den ganzen Tag Halsweh, und ab Dienstag dann der furchtbare Husten und das Schniefen. Mittwoch bin ich früher aus dem Büro verschwunden, weil es nicht mehr ging. Den ganzen Nachmittag lag ich völlig ko im Bett. Abends kurz zu den Pferden und dann wieder in die Waagerechte. Heute ging es erst etwas besser, doch zum Nachmittag hin war ich wieder ziemlich kaputt.

Björt hat die Woche so gar nichts getan. Mit Svandis bin ich immer kurz gelaufen. Sie tritt ohne Schuhe noch etwas fühlig, mit den weichen Therapieschuhen geht sie recht gut. Pulsation und Wärme ist jedoch im Rahmen – ich halte mich also an das was die Tierärztin letzte Woche gesagt hat: Bewegen und versuchen wenig Sorgen zu machen.

Oft habe ich es dieses Jahr ja nicht geschafft, aber nun klappte es endlich mal wieder. Ich konnte zu Marion und Martin nach Göttingen fahren. Samstag früh die Pferde versorgt und alles für den Abend passend hingestellt. So das meine Eltern abends alles nur noch hinbringen mussten. Morgens gibt es nur Heu, das ist dann ja einfach.
Wegen einiger Baustellen und furchtbar vielen LKW auf Landstraßen dauerte die Fahrt ein wenig länger als sonst. So kurz vor 10 Uhr war ich aber dort. Wir haben in Ruhe gefrühstückt und uns viel erzählt. Anschließend ging es mit Magni zum Hundeplatz um am Agilitytraining teilzunehmen. Später am Nachmittag sind Marion und ich nach Kassel zu einer Filiale des großen Schwedischen Möbelhauses gefahren. (In Göttingen gibt es keine Filiale.) Dort haben wir zuerst die Möbelausstellung angesehen, waren dann im Restaurant und auf dem Weg durch den SB Markt zu den Kassen landete das ein oder andere Stückchen auch in unserem Wagen. Ich nahm aber nur keinen kleinen Teppich und Kerzen mit. Marion benötigte doch etwas mehr. 🙂 Den Abend verbrachten wir im warmen Wohnzimmer.
Auch heute früh sind wir mit Magni „kurz“ spazierengegangen zum Brötchen holen, und am frühen Nachmittag machten wir einen recht langen Spaziergang mit dem kleinen Terrier. Man man man, was war das Frisch da in der Feldmark. Aber klasse Gegend zum Spazierengehen (oder auch zum Reiten, wenn denn ein Pferd mit wäre). Gegen 16 Uhr machte ich mich auf den Heimweg.
Es war schlimm – da die A7 gesperrt war, wurden alle auf die Landstraße umgeleitet. Von Nörten-Hardenberg bis Northeim benötigte ich fast 40 Minuten. Das war schon ziemlich öde, da im ersten oder max zweiten Gang lang zu tuckern. Besserte sich erst hinter Northeim, als die anderen Autofahrer wieder auf die A7 fahren durften. Für die Rückfahrt habe ich 2 Stunden 45 Minuten gebraucht. Das ist für die 160 km schon ziemlich viel.
Nach dem Abendbrot bin ich dann natürlich zu den Pferden raus. Einmal kuscheln und noch Wasser auffüllen und mit Svandis laufen. Sie trat auch ganz gut zu. Je mehr sie sich bewegte, desto besser ging sie. Also müssen wir wohl täglich was machen.
War ein richtig schönes Wochenende, mal wieder so mit Freunden rumhängen und viel erzählen.