Montag früher Feierabend gemacht, zu meiner Tante gefahren und zum Geburtstag gratuliert.
17 Uhr kam Andreas zum Zähne machen bei den Pferden. Klappte gut und ging fix. Bei Svandis mussten einige Zahnhaken entfernt und Kanten gerundet werden. Svandis hat gut stillgehalten beim Raspeln. Bei Björt war auch nicht viel, auch bei ihr wurden Haken und Kanten beseitigt bzw. entfernt und Zahnstein wurde beseitigt. Björt ging wieder beim Raspeln mit Andreas spazieren, doch der sieht das sehr locker und ist ganz ruhig dabei.
Svandis hab ich vorher an den Hufen herum geschnibbelt. Sie hatte hinten an beiden Hufen schon wieder tiefe Risse. Als ich hinten rechts wegschnitt, kam etwas Sabber aus der erweiterten weißen Linie. Habe die Hufe ordentlich gesäubert und desinfiziert. Anschließend alle 4 Füße in Watte und Hufschuh verpackt.
Heute früh hatte Svandis nur noch 1 Hufschuh an. *grummel* Also wieder alles sauber machen, desinfizieren und verpacken. Heute Nachmittag, als ich heim kam, hatte Svandis nur noch 3 Hufschuh an. Hinten links hatte sie sich ausgezogen.
Kirsten kam dann heute, wir haben Svandis beide Hinterhufe neu gesäubert und verpackt. Kirsten ist dann eine ziemlich schnelle Runde mit Björt geritten und ich bin in der Zeit mit Svandis etwas hin und her gelaufen. Nach ein paar Schritten hinten gehüpft trat sie sehr gut zu. Wir ließen Björt und Svandis noch etwas Gras knabbern und dann wurde gefüttert und Feierabend gemacht.
in Göttingen
Samstag früh habe ich die Pferde versorgt und das Futter für den Abend vorbereitet. Meinen Eltern alle wichtigen Telefonnummern aufgeschrieben und kurz vor 8 Uhr bin ich nach Göttingen abgedüst. Hat wieder knapp 2 Stunden gedauert und schwupp stand ich auf dem Schulhof. Schon praktisch so ein großer Parkplatz am Wochenende.
Marion und ich haben etwas gefrühstückt und erzählt. Dann ging es zum Hundeplatz, da Marion noch eine Agility-Gruppe hatte. Und es war so kalt und nass in Göttingen. Es regnete dort allen Ernstes sehr stark als ich kam. Bei uns war nichts! Ich bin im strahlenden Sonnenschein losgefahren. Und so standen wir auf dem Hundeplatz im Nisselregen und die Hunde wurden „über die Hindernisse“ gescheucht. Doch denen macht es aber richtig Spaß. Wir waren so von 11 bis ca 13 Uhr auf dem Hundeplatz.Kurz auf knapp kamen wir dann um 14 Uhr zum reiten. Marion und ich ritten wieder die Isländer. Die 3 Mitreiterinnen (alle 16 Jahre) wollten eh Gitano und Kalle und die eine unbedingt Ljóska. So nahm ich Tyra, die einen sehr guten Tag hatte. Außer wenn die Mädchen ihre Pferde im Galopp abschießen ließen, hatte ich keine Probleme mit Tyra.
Wir waren etwas über eine Stunde unterwegs. Dann noch Pferde versorgt, Auslauf sauber gemacht, Heu verteilt, Stroh in die Laufstallbox und so.
Abends waren Marion und ich im „Wölfis“ einem schnuckeligen kleinen Restaurant, wo man super Schnitzel essen kann. Ich war das erste Mal dort, bestellte mir ein Schnitzel Hawai, hat mir sehr gut geschmeckt.
Abends haben wir dann TV geschaut.
Sonntag ausschlafen (wollen) – jedoch wenn man so einige Geräusche nicht gewohnt ist, hab ich auch einen etwas leichteren Schlaf. Morgens um 7.30 Uhr war jedenfalls Elja – die Hauskatze – wach. Und Elja war der Meinung auf dem Flur, wo sie ihre Kletterlandschaft und ihre Schlafstätte hat, herumturnen zu müssen und zu Maunzen. Elja kann sehr laut maunzen Nach einem späten Frühstück sind Marion und ich mit den Hunden Sammy und Magni nach Scheden gefahren und dort spazieren gegangen. Natürlich haben wir auch einen Blick auf den ehem. Ponyhof Scheden geworfen. Dort haben wir uns 1993 kennengelernt. Wir haben nur im Vorbeifahren geschielt – angehalten haben wir nicht.
Um 16.30 Uhr bin ich wieder richtung Heimat aufgebrochen.
Abends wieder selbst Pferde versorgt. Irgendwie vermisse ich die 2 schon sehr, auch wenn ich nur mal ein Wochenende weg bin.
16te Kalenderwoche
Dienstagabend als ich heim kam, wartete Thomas schon – aber noch nicht lang. Nur meine Eltern waren auch weg. So kam er nicht an Halfter und Co dran. Zum Umziehen hatte ich somit keine Zeit – Reithose liegt eh im Stall, also Jeans aus, Reithose an. T-Shirt wurde halt dreckig – auch egal. Gibt ja Waschmaschinen. Thomas und Anna holten die Pferde, ich besorgte die Flex und die Schleifscheiben. Die Hufe sahen ja nicht so toll aus. Thomas hat alles wieder sehr schön und schnell rundgeflext. Während wir so beim ersten Huf waren (und Svandis nicht stillhalten wollte) kam Kirsten dazu. Hat sich um Björt gekümmert, die neben Svandis stand und wieder mal Angst vor der Flex hatte. Svandis 4 Füße waren innerhalb von 25 Minuten fertig, und Björt war auch vorn schnell wieder rundgeraspelt. Björt wurde logischerweise nicht mit Flex bearbeitet. Nachdem die Hufe schick waren und Svandis Füße wieder in Hufschuh verpackt, sind Kirsten und ich mit den Ponys noch über den Feldweg gelaufen. Auf dem Hof lief Svandis äußerst übel. Auf dem Feldweg sah man nichts.
Mittwoch bin ich dann kurz mit Björt ohne Sattel um den Acker gefegt und mit Svandis gelaufen. Wie Dienstag, Svandis auf hartem Boden grottenschlecht. Aber auf dem Feldweg geht sie gut.
Donnerstag hatte ich zu nichts Lust und die Pferde frei. Natürlich habe ich geputzt und geschmust, und bei Svandis immer wieder den „kleinen Kreislauf“ gemacht. Das genießt Svandis auch ein bißchen.
Heute habe ich dann um 14 Uhr Feierabend gemacht – wollte mit dem Punto zum TÜV bei meinem Autoschrauber. Hatte Mittwoch angerufen und erfahren „TÜV ist immer Freitags von 13 bis 15 Uhr bei uns“ Also ich hin. Jedoch: Der TÜV Prüfer war schon eher gekommen und schon wieder weg. Ich war irgendwie doch ziemlich sauer!
Dann eben schnell im Supermarkt nebenan etwas einkaufen – und wieder die Hälfte vergessen.
Daheim den Ponystall gemistet, Svandis lag im Stall und wollte nicht wirklich aufstehen. Also hab ich um sie herum gemistet. Irgendwann stand sie doch auf und ich konnte unter ihr Misten. Und für die Reste hab ich sie „kusch“ aus dem Stall geschickt. Ging sehr wiederwillig. Aber sie ging, wenn auch schlecht.
Björt wollte dafür zu mir in den Stall, wurde auch ausgeschimpft.
Nach dem Misten dann Pferde enthaart und mit Björt ausgeritten. Die hatte heute einen kleinen Koller. Ob es daran gelegen hat, das mein Vater mit der Giftspritze rumgesprüht hat als ich sattelte oder ob heute ein dummer Tag war. Egal, Björt war nur am Rennen. Fast den ganzen Weg wollte sie galoppieren und war kaum zu bremsen. Südweg runter hab ich geführt, trotzdem pumpte sie beim Absatteln immer noch. Svandis habe ich heute stehen lassen. Sie humpelte etwas im Stall/Paddock umher als ich mit Björt weg war. Das soll reichen. Die Hufgeschwüre sitzen zu tief, die können wir so leicht nicht öffnen, ist nicht so schön für das Pferd (und uns).
Ostermontag
Heute früh habe ich erst Svandis und dann Björt longiert. Beide gingen gut und reagierten sehr schön. Leider trat Svandis auf dem harten Hof nicht so gut zu.
Am Nachmittag bin ich mit Björt losgeritten. Wollte erst zu Oma und über Vlotho in den Wald, doch Björt bog gleich so ein wie Karfreitag – nur heute war sie so gelöst und entspannt, das ich mir schon Sorgen machte das irgendetwas im Busch ist. Aber sie ging im Wald einfach nur ganz entspannt Schritt. Als ich dann runter nach Oberbecksen in den Wald lenkte wurde sie sehr wach. Auf ihren Galoppstrecken gab es kaum ein Halten. Spaziergänger waren erstaunlich wenige unterwegs.
Ich wollte durch Oberbecksen zurück nach Hause, doch der Teil des Waldes am Ortsrand war völlig zerstört. Dort haben die mit Vollerntern Holz gerissen. Nicht gerodet, nicht gefällt… Gerissen ist schon das richtige Wort. Die Baumstämme liegen wie Mikadostäbchen quer umher, die Wege – der ausgewiesene Reitweg – ist nun auch dort total zerstört. Er war mal knapp über 1 Meter breit und wunderschöner Waldboden – nun ist der Waldboden zwar (noch) da, aber auf 3 oder 4 Meter ausgewalzt mit Fahrspuren und alles drumherum sieht aus wie nach einem wahnsinns Sturm. Würde mich nicht wundern, wenn nun auch diese Wege mit Schotter aufgefüllt werden, damit die mit ihren Maschinen besser dort fahren können.
Wo sollen wir Reiter hin?
Mit meinem unbeschlagenen Pferd kann ich keine Schotterpiste reiten – und deswegen extra beschlagen lassen???
Wozu zahlt man 35,50 Euro im Jahr Reitabgabe, wenn die Reitwege nicht nutzbar sind?
Da die Waldausgänge nach Oberbecksen alle 3 doppelt und dreifach abgesperrt waren (darum auch kaum Spaziergänger vermute ich) bin ich wieder über Vlotho zurück nach Hause. Der Auritt war toll – bis auf die paar hundert Meter am Waldrand.
Svandis habe ich so gegen 17 Uhr aus dem Stall geholt. Da trat sie ganz grausig zu. Wie stand es auf einer anderen Rehe-Homepage so schön?? Nach der Rehe kam die Geschwürphase??!!! Ich glaube wir befinden uns auch in einer solchen Geschwürphase. Übelst gehumpelt. Habe auch nur Hufschuh ausgezogen, alles saubergebürstet, desinfiziert und wieder mit Watte abgepolstert und wieder in Hufschuh verpackt. Svandis wieder zurück gebracht – vorn rechts will sie nicht belasten – Puls fühle ich nicht wirklich, warm ist auch nichts. So wie sie stand und beim Laufen belastet hat, sieht es sehr nach Hufgeschwür aus. Dieses Vieh zieht auch alles an!
Ostersonntag
Ostersonntag morgens Kartoffel schälen und in der Küche etwas zur Hand gehen, und um 12.30 Uhr bin ich zu den Pferden.
Eigentlich wollte ich nur eine Katzenwäsche machen – doch Björt hat endlich beschlossen, das es Sommer wird und man das dicke Fell nicht braucht. So hatte ich da einiges zu enthaaren. Ich hatte heute beschlossen, das wir keinen Sattel benötigen. Ich hatte einfach keine Lust zum Satteln. Außerdem war Björt die letzten Male auf den Minirunden ohne Sattel so schrecklich lieb. Auch heute war es ein ganz toller Ausritt. Sind die Hausrunde geritten und Björt war nur toll. Selbst den Galopp konnte ich gut sitzen – sie rannte auch nicht so hirnlos los wie sonst. Prima war das.
Mit Svandis wieder auf unserem Feldweg bis an den Wald und zurück gelaufen. Auf dem Hof hilft manchmal nur weggucken, auf dem Feldweg kann man sich ihr Laufen sehr gut ansehen.
Von 15 Uhr bis 18.30 Uhr waren wir bei meinem Bruder. Kaffee trinken und Kuchen essen. Tim hat dann Ostereier versteckt und wir mussten alle suchen. Wenn ich nicht so Kopfweh hätte, wäre es sicher schöner gewesen.
Eben noch bei Svandis beim Füttern wieder den „Kleinen Kreislauf“ gemacht und Fesselgelenke mit Kühlgel eingerieben – und dabei in Energieflussrichtung an den Kronrändern massiert…
Ich fühle da nichts warmes und nichts pulsierendes. Sie geht wahrscheinlich wegen der ganzen Bluteinschlüsse in den Hufen so dumm umher. Unfug hat sie jedenfalls genug im Kopf. Munter ist sie und will gern was machen.