Freitag war mein erster Urlaubstag. Keller und Stall sauber machen – überall den Heustaub wegputzen, wischen und Co. Damit war der Tag gut ausgefüllt. Abends kam Tim als Übernachtungsgast.
Gegen halb acht ließ der Regen, der uns Donnerstag verschont hat, etwas nach. Als ich gefüttert habe, kam plötzlich mein Neffe um die Ecke… „Du, es regnet nicht mehr – du kannst jetzt noch reiten“ Ich meinte, das ich nicht so die Lust auf reiten hab. Da wurde der Junge ganz traurig „ich aber….“ Musste ich schon etwas schmunzeln. Habe doch Björt gesattelt. Tim drauf und einmal um die Heuwiese. Und nochmal Feldweg/Straße/Südweg weil er so große Lust auf reiten hatte. Freut mich dann auch. Und da der Sattel schon mal drauf war auf dem Pony, bin ich doch noch die gleiche Runde wie mit Tim geritten. Mit Tim drauf war Björt ja noch erträglich, aber als ich raufhüpfte – da war die kaum zu halten. Freitagabend bin ich dann mal wieder auf dem Sofa eingeschlafen.
Samstagfrüh, ich sollte eigentlich einkaufen fahren, rief Thomas an das er und Mariele gerade mal zum Hufemachen kommen würden. Hatte ihn gefragt wegen Björts schiefen Latschen – die mussten mal wieder gerundet werden. Bei Björt ging das auch recht fix. Bei Svandis haben wir auch wieder die Hufe etwas kleiner und steiler gemacht. Dann Mariele auf Svandis und Tim auf Björt und wir sind so 40 Minuten spazierengegangen. War sehr schön. Tim hat das sehr gefallen, weil er nicht allein war. Nach dem Spaziergang wollte Mariele noch etwas an der Longe auf Björt reiten. Trab und Galopp findet Mariele total gut. Sie sitzt auch anständig dabei auf Björt.
Samstagnachmittag habe ich mit meinem Vater das „Gammelheu“ von den Rändern und aus dem Baumschatten weggeharkt und auf den Komposthaufen gefahren. Als wir damit fertig waren, war es auch so halb fünf.
Meine Mutter und ich haben noch Himbeeren gepflückt, ich habe noch Heu (2008er) vom Dachboden geholt und Pferde gefüttert.
Um 19.30 Uhr kam Claudia und hat mich ins Kino abgeholt. Sie hatte Karten für „Transformers – die Rache“ geholt. Der Film war mit Pause und Überlänge und irgendwie habe ich mich geärgert, das wir den Film geguckt haben. Der war schlecht. Richtig schlecht – finde ich. Auch Claudia fand den nicht gut.

Wie immer wenn ich heim komme, der Blick zu den Pferden : Svandis Hinterhuf ausgebrochen – Scheisse!!! Eine Eckstrebe am rechten Hinterhuf ist weggebrochen. Dort war das Horn sehr faltig und brüchig, schon beim Raspeln. Da waren im März Arpil auch 2 Hufgeschwüre. Das das irgendwann bricht war klar, doch musste es gleich jetzt sein? Abends um 23.30 Uhr – da desinfiziere und raspel ich auch nicht mehr unbedingt. Zumal Svandis dadurch nicht lahm ging.

Eigentlich war Freitag zum Heu pressen angedacht. Angesichts der Wetterprognose, und das das Heu schon sehr gut trocken war, haben wir kurzfristig umdisponiert.
Meine fleißigen Helfer hatten auch alle kurzfristig Zeit, so das es prima geklappt hat.

Morgens hatte mein Vater nochmal die Reihen auseinander geworfen zum trocken, gegen Mittag wieder in Schwaden gezogen und als ich um 14 Uhr heim kam, sind wir gleich angefangen zu pressen. Kirsten und Ralf kamen auch bald, mein Bruder und meine Freundin Claudia kamen etwas später.
790 Bunde sind es geworden! Super!

Eine Arbeitskollegin freute sich ebenfalls über einen Hänger violl Heu, den sie sich abgeholt hat.
Ein ganz paar Misselregentropfen sind auf das gepresste Heu gekommen – aber das hat nichtmal die Oberfläche angefeuchtet. Ist schönes Heu.


Montag und Dienstag fleißig gewendet und vom Wind und leider nur etwas Sonne trocknen lassen.
Mittwochabend dann in Schwaden gezogen zum durchschwitzen

Nachbar hat schon Heulage gerollt – wie man sieht.

Montag lief Svandis übrigens wieder besser als Sonntag. das beruhigte mich schon sehr.

Ich bin Montag mit tierisch Kopfweh ins Büro, aber um 13 Uhr abgehauen. Ging nicht. Eigentlich wollte ich mich daheim hinlegen – doch dann kamen wir doch auf die Idee Gras mähen für Heu. So waren wir von 14.30 Uhr bis 20.30 Uhr auf der Wiese. Vater mähte mit Trecker, Mutter und ich mit Forke hinterher um die dichten Grasbüschel verteilen. Da ist so viel auf der Wiese. Meine Premiere hab ich auch hinter mir. Zum ersten Mal durfte ich mit dem „neuen“ Trecker Heu wenden. *stolz* Hat auch einigermaßen geklappt.
Pferde hab ich um 21 Uhr gefüttert und dann ins Haus.

Auch heute nach der Büroarbeit wieder ins Heu. Erst für die Pferde noch 2008ter Heu vom Dachboden holen, damit sie was zu knabbern haben. Und dann auf die große Heuwiese, Ränder nachziehen und dichte Stellen breiter auseinander verteilen. Das ist heute in der Sonne und mit dem Wind schon sehr gut abgetrocknet.
Daumen drücken, das das Wetter hält!

Sonne, Wind, und den ganzen Tag rumlaufen/stehen und somit küdigte sich schon Samstag Kopfweh an.
Abends gleich zum ins Bett gehen gleich Migränemittel zur Vorbeugung genommen. Doch Sonntag hatte ich trotz allem Migräne. Morgens regnete es wieder ohne Ende. Nachmittags war ich mit meiner Mutter eine Stunde bei Tante im Krankenhaus.

Kirsten kam so gegen 17 Uhr. Wir haben die Pferde gesäubert und sind spazieren gegangen. Björt war ziemlich Lustlos und schlurfte herum und Svandis ging zwar anständig, stolperte aber ab und zu und schonte dann abwechselnd die Vorderbeine.
Dennoch ging Svandis aber trotzdem recht flott voran.

Der Sonntag war eben nicht „unser Tag“