Samstag Nachmittags sind wir mit Kuchen bewaffnet zu Oma gefahren. Meine Kuchen wurden auch sehr gut angenommen 🙂
Nach dem Kaffeetrinken bin ich mit Askja zu Fuß durch den Wald nach Haus gelaufen. Sind nur knapp 20 Minuten. So hatte Askja noch Bewegung.

Mit Björt bin ich eine ganz kleine fixe Runde ohne Sattel geritten. Obwohl sie eine Woche nichts getan hat, war sie unheimlich lieb. Askja begleitete uns freilaufend. Mit Svandis bin ich dann um die Heuwiese gelaufen – doch Svandis war nur am zappeln, da sie sehr von den Bremsen gepiesakt wurde. Sie ist da sehr empfindlich.

Gegen 19 Uhr bin ich dann hoch zum Rütli. (www.zum-ruetli.de) Dort haben Kirsten und Ralf gefeiert. Immer und immer wieder kommt man am Lokal vorbei – jedoch drinnen war ich zuletzt so vor 20 Jahren als es noch „Bergschänke“ hieß.
Ich muss sagen – es hat mir gut dort gefallen. Ist gemütlich dort. Und das Essen, was Kirsten und Ralf ausgesucht hatten, das schmeckte auch sehr gut.
Die Feier war nett, die Unterhaltungen auch. Die Zeit verging sehr schnell. Gegen 1 Uhr lag ich im Bett.

Die ganze Woche war Reitfrei.
Zwar Urlaub gehabt, doch dieses schwül-warme Wetter hat mir die Lust aufs Reiten genommen. Abends hab ich mal den ein oder anderen Versuch gestartet, jedoch schon beim Stall verlassen wurde man von Bremsen, Mücken und diversem anderem Ungeziefer angefallen, so das es bei kurzen Spaziergängen blieb. Donnerstag und Freitag verzichtete ich sogar auf Spaziergang.
Die Pferde stehen auch lieber in der Hütte im Schatten. Von der Wiese flüchten sie nach knapp einer halben Stunde von allein.

Freitag habe ich, für Omas Geburtstag, Kuchen gebacken. Sind mir auch ganz gut gelungen, meine Werke. Backofen verbreitet jedoch noch mehr Wärme. War nicht so ganz angenehm dabei.

Selbst Abends beim DVD gucken im Wohnzimmer kühlte es nicht ab im Haus. Ziemlich unangenehme Wärme.

Früh um 8 Uhr haben mein Vater und ich ca 60 Bunde Heu 2ter Schnitt vom letzten Jahr umgepackt. Der Wohnwagen (mal wieder) vor der Ladeluke weggefahren, den Heuhänger dahin und mit Hilfe meiner Eltern wurden die letzten 100 Bund Heu auf den Dachboden gepackt.
Dafür brauche ich keinen 2ten Schnitt mehr
640 Bund neues Heu und noch knapp über 100 Bund Heu von 2008 – damit müsste ich wirklich bis 2010 hinkommen.
Ach ja, den Wohnwagen haben wir dann auch wieder auf den Hof, vor die Ladeluke gefahren

Heute früh wurde dann der Wocheneinkauf erledigt.
Anschließend wurde die Grüne Hölle bekämpft – alle Rasenflächen wieder eingekürzt.
Svandis und Björt hatte ich die Weide aufgemacht. Doch die 2 standen trotzdem im Stall. Björt versuchte ab und zu mal auf die Wiese zu gehen, doch die Bremsen und Mücken waren auch ihr zu lästig.
Svandis geht sowieso sofort weg, wenn sie gepiekt wird. Die paar Minuten die Svandis auf der Weide war, da trabte und galoppierte sie munter umher. Von den Unregelmäßigkeiten die gestern da waren, war heute nichts zu sehen.
Auch abends nach dem Füttern wollte Svandis den dunklen Stall nicht verlassen. Auch gut.

Sonntagfrüh dann Kreislaufprobleme ohne Ende. Kam gar nicht in die Puschen – aber immerhin keine Kopfweh!
Gegen 13.30 Uhr bin ich zu den Pferden. Habe mir Björt fertig gemacht. Wir sind dann in den Reitwald hoch. Seit ganz langer Zeit mal wieder. Björt hatte wieder Hummeln im Hintern und war Stellenweise kaum zu halten. Man man man. Das ist echt heftig. Nachdem sie sich ausgetobt hatte, konnte sie auch zuhören und ging schön am Zügel. 1,5 Stunden waren wir unterwegs. Björt war anschließend richtig kaputt, aber sie war ziemlich glücklich dabei.
Nach dem Ausritt durften die Pferde auf die Wiese und in der Zeit habe ich den Stall etwas sauber gemacht und Wasser aufgefüllt. Nach knapp 30 Minuten kamen Björt und Svandis von der Weide angerannt. Die hatten die Schnauze voll und stellten sich beide in den dunklen Stall um den Bremsen auszuweichen. War mir auch recht, musste ich nicht hin und her rennen um sie von der Weide zu holen.

Kirsten kam kurz nach 18 Uhr und wir haben noch einen ganz kleinen Spaziergang gemacht. Svandis trat heute aber nicht ganz so prima. Nach der Runde Südweg, Straße, Feldweg ging es etwas besser. Als sie noch um die Heuwiese musste, weil sie die ganze Zeit nur am Rumhampeln war, und dann mit den Wallachen der Nachbarn schnuppern durfte…. Da war sie wieder fit wie Turnschuh. Mauro den Haflinger hat Svandis gleich angerosst. Zwei andere Wallache wurden nur angeschnuppert. Steigen und sich aufbauschen konnte Svandis auch, als die Jungs neben uns her imponierten. Das wird noch witzig wenn Svandis mal wieder reitbar wird.